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25.04.2013, 22:52Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
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25.04.2013, 23:01
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Soweit ich weiss nicht zwangsläufig. Bei der invitro-Befruchtung werden doch die eigenen Zellen benutzt?!
Und ich will auch nicht falsch verstanden werden: ich sage nicht, ich bin dagegen. Ich sage nur, man sollte sich vorher einen Kopp machen, was man da tut, also auch was das für psychosoziale Auswirkungen auf das Kind haben könnte. Mit "man" meine ich nicht nur das Elternpaar, sondern ich sehe da auch eine medizinische (oder wie soll man das nennen) Verantwortung. Einfach nur reinpflanzen - sollen sie doch gucken, wie sie klar kommen - das gefällt mir nicht. Aber das ist der Gang der Dinge, leider. Es fehlen eben auch noch Erfahrungswerte.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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25.04.2013, 23:20Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Ich glaube ich habe das Thema wirklich falsch aufgemacht.

Es geht mir wirklich rein um die Fremd-Samen- und Eizellenspende und Leihmutterschaft.
Invitro-Befruchtung - damit hätte ich auch kein Problem. Warum denn auch?
Aber eben mit anonymer Samen- und Eizellenspende.
Generell - aber vor allem wenn sie so unbedacht passiert, wie sie in der Vergangenheit gemacht wurde.
Und noch krasser eben Leihmutterschaft.
Ansonsten sehe ich das ganz genau wie Du - auch mit Homosexuellen, die natürlich liebevolle Bezugspersonen für Kinder sein können. Warum denn auch nicht?
Es gibt ja auch Frauen, die an ihrem unerfüllten Kinderwunsch nahezu zerbrechen, aber auch weil sie sich Jahre lang durch die Repromedizin durchschleusen lassen. Bei manchen kommt der Wunsch aber auch erst wenn es biologisch eben schon schwer geworden ist.
Kinder haben scheint nicht mehr "selbstverständlich" zu sein, und ein Wunsch der nicht in Erfüllung geht, den kann man "heutzutage" auch nicht einfach mehr loslassen, mit Trauerarbeit natürlich, aber die gehört zu unserem Leben ja auch dazu.
Das meine ich mit dem Machbarkeitswahn, der uns aber manchmal aber auch trügt und uns wie den Esel immer der Karotte hinterhertrotten lässt.
Und ich frage mich schon, ob das nicht einfach auch durch materielle Interessen gesteuert wird.
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26.04.2013, 08:16Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Ich hab jetzt nicht alles gelesen.
Was mir auffällt: Ahnenforschung muss demnächst anders definiert werden bzw. kann nicht mehr statt finden.
Bei aller Modernität und Aufgeschlossenheit und Vielseitigkeit sind darin wieder alle gleich.
Jeder will so ein bisschen zurückverfolgen wo er her kommt.
Aus meinem Umfeld her kenne ich den Satz: dich hat wohl der Esel im Galopp verloren.
Außerdem sehe ich so ein bisschen eine Tendenz. Diese natürlichen Rechte oder Wege eine Familie zu werden treten vielleicht in den Hintergrund.
Und immer wichtiger werden die manchmal sogar bizarren Lebensumstände.
Oder ein bestimmter Lifestyle.
So manche Entwicklung wurde per Gesetz wieder kassiert. Man sieht heute zum Beispiel kein Heil mehr darin Kinder aus ihrem Umfeld zu reissen zwescks Adoptin. Jedenfalls nicht mehr in dem Ausmass wie früher.Geändert von Inaktiver User (26.04.2013 um 08:21 Uhr)
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26.04.2013, 09:15Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Hallo Farmelli,
ich habe mich gefragt, warum Du so aggressiv auf mich reagierst.
Und ich habe überlegt, ob es an einem unterschiedlichen Eheverständnis liegt.
Ich gehe davon aus, dass Menschen in erster Linie heiraten um Kinder zu kriegen. Zumindest ist dies im Kern die Idee der Ehe seit ihrem Bestehen. Natürlich gibt es auch Menschen die aus anderen Gründen heiraten und das sei ihnen auch unbenommen. Dennoch ist mein Eindruck, dass die Familiengründung dabei im Vordergrund steht.
Wenn heterosexuelle Paare heiraten, dann fällt oft erst spät auf, wenn ein Partner unfruchtbar ist. Dann bricht oft ein Traum zusammen. Dass dann relativ unbedacht von Ärzten zu Fremdsperma etc. geraten wird finde ich eine fatale Entwicklung, die sich vor allem dann nicht auszahlt, wenn man sich nicht sehr sorgfältig vorbereitet und offen damit umgeht. Gerade für den "nur" sozialen Vater ist es eine Belastung, zumal wenn eine Schein-Vaterschaft auch in biologischer Form aufrecht erhalten wird. Da gibt es auf der Seite der Spenderkinder dramatische Geschichten von einem Mädchen, dass erfährt, dass es aus einer Spende stammt und den Vater anschreit und sagt: Ich bin froh, dass Du nicht mein Vater bist. Vielleicht auch ein notwendiger Konflikt, wenn so etwas lange verheimlicht wurde.
Ich glaube eine solche Entscheidung KANN auch eine sehr starke Entscheidung sein, für eine Familie, aber nicht wenn man sich aus Scham versteckt. Und bei den Kindern bleibt die Frage nach der Herkunft. Diese verbietet eben eine vollständige Anonymität und fordert auch vom Spender eine gewisse Verantwortung.
Politische Forderungen | Spenderkinder.de
Es heisst in jedem Fall, dass eine 3. Person in der Ehe eine Rolle spielt, die aber nicht mehr verheimlicht wird.
Bei homosexuellen Paaren, die heiraten, bin ich eben auch davon ausgegeangen, dass hier die Familiengründung ebenfalls im Vordergrund einer Ehe steht. Vielleicht eine falsche Annahme? Vielleicht aber auch nicht. Ich weiß es nicht. Falls ja, dann ist das Thema natürlich sehr aktuell.
In jedem Fall werden diese niemals langfristig verheimlichen können, dass jemand 3. im Spiel war. Das ist eine gute Sache, denn so ein Geheimnis ist eine Belastung für eine Familie. Vermutlich ist es auch einfacher für in dem Fall die Partnerin. Sie wird nicht mit ihrer eigenen Unfruchtbarkeit konfrontiert, was bei manchen Männern zu Scham führen kann.
Psychologisches | Spenderkinder.de
Gleichzeitig sind Homosexuelle sicher nicht alle bessere Menschen, nicht alle werden Lust darauf haben, dass das Kind mit dem Spender Kontakt hat und evtl. auch die Herkunft verschleiern.
Ich glaube, wenn man darüber reden "darf" ohne in eine Ecke gestellt zu werden, kann es auch Wege geben, die weitaus besser für das Kind sind und die sowohl dem Samenspender als auch dem Empfängerpaar mehr gesellschaftliche Anerkennung bringt. Der Samenspender wird eben auf eine Weise auch Vater und ihn zu kennen bedeutet für das Kind viel.
Für männliche Paare (und auch für Frauen, die unfruchtbar sind) ist es natürlich noch schwerer ein Kind zu bekommen. Kaum eine Frau wird das Kind freiwillig nach der Geburt abgeben und dann kommt eben Bezahlung in das Spiel. Hier würde ich sagen, das geht zu weit und hier kann auch mal Verzicht oder alternatives (wie Adoption) in Frage kommen. Homosexuelle Männer haben, anders als unfruchtbare Frauen, auch immer noch die Chance mit einer lesbischen Frau oder einer alleinstehenden Frau ein Kind zu bekommen und sich die Vaterrolle zu teilen.Geändert von Inaktiver User (27.04.2013 um 10:16 Uhr) Grund: Eine Direktverlinkung zur selben Quelle reicht
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26.04.2013, 11:06
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Ich schreibe generell mit einer Menge Leidenschaft, das mag störend vorkommen, wenn man Temperament nicht gewöhnt ist, hat mit dir persönlich allerdings wenig zu tun. Ich mag es nicht, wenn ich 5 Mal nachfragen muss, was der Zusammenhang ist, der dir selbst offensichtlich nicht klar ist. bzw. du deine eigene Argumentation ad absurdum führst.
Ich reagiere leidenschaftlich, weil ich vor wenigen Wochen neben religiösen Aktivisten stand, die Freunde und mich (wegen meiner kurzen Haare) bespruckt haben und sie auf riesigen Schildern als asozial beschimpft haben, weil sie jemand anderen lieben. Zum CSD in meiner Stadt organisieren sich inzwischen eben jene religiösen Gruppen um die Hölle auf Erden anzukündigen. Teils mit mittelalterlichen Ausmaßen.
Ich reagiere leidenschaftlich, weil ich seit 15 Jahren kurze Haare habe und Menschen ohne Horizont mich total blämmert anschauen, wenn mein Freund um die Ecke kommt.
Weil ich kurze Haare habe habe ich schonmal eine Wohnung bekommen: "die bekommt ja keine Kinder"
. Der Vermieter war ebenfalls konsterniert als ich meinen Freund vorstellte.
Dieses Land hat teils ein großes Problem.
...und das wird nicht besser, wenn man anfängt Eherassismus zu betreiben und Mann und Frau (haha geht zu 50% schief) zu besseren Menschen stilisiert.
Ich habe gar kein Eheverständnis, da ich keine einzige Ehe kenne, die nicht geschieden wurde. Alle Menschen in meiner Umgebung bekommen Kinder ohne zu heiraten. Nur 2/3 der Ehen haben Kinder.Und ich habe überlegt, ob es an einem unterschiedlichen Eheverständnis liegt.
Der Rest wird teuer von unserer Steuer subventioniert. Während die nicht verheirateten Eltern gar nichts bekommen.
Alysee: willkommen in unserer Zeit.
Bitte macht die Augen auf, dieses reaktiionäre menschenbild hat weder was mit Werten, noch mit Ehrlichkeit, noch mit "gut für die Familie zu tun" da es einfach nicht den Menschen dort draußen entspricht.
...und hör auf mit deinen homophoben Posts. Dein Thema hat NICHTS mit Homosexuellen zu tun.
50% der Kinder in Deutschland sind unehelich.Ich gehe davon aus, dass Menschen in erster Linie heiraten um Kinder zu kriegen.
50% der Ehen lassen sich scheiden.
100% der Reproduktionsmedizin wird von heterosexuellen Paaren angewandt.
Wie bitte: "erster Kuss bei Hochzeit", danach zum ersten Mal ins Bett?Wenn heterosexuelle Paare heiraten, dann fällt oft erst spät auf, wenn ein Partner unfruchtbar ist.
Du bist religiös, oder? ich kenne kein weibliches Wesen in meinem Alter, das nicht, weiß ob es unfruchtbar ist oder nicht (allein um die Pille zu vermeiden).
Nochmal: was hat das mit der Homoehe zu tun?Dann bricht oft ein Traum zusammen. Dass dann relativ unbedacht von Ärzten zu Fremdsperma etc. geraten wird finde ich eine fatale Entwicklung, die sich vor allem dann nicht auszahlt, wenn man sich nicht sehr sorgfältig vorbereitet und offen damit umgeht. Gerade für den "nur" sozialen Vater ist es eine Belastung, zumal wenn eine Schein-Vaterschaft auch in biologischer Form aufrecht erhalten wird. Da gibt es auf der Seite der Spenderkinder dramatische Geschichten von einem Mädchen, dass erfährt, dass es aus einer Spende stammt und den Vater anschreit und sagt: Ich bin froh, dass Du nicht mein Vater bist. Vielleicht auch ein notwendiger Konflikt, wenn so etwas lange verheimlicht wurde.
Ich finde die Geschichten schlimm, noch schlimmer finde ich es, wenn du sie missbrauchst um gegen eine Menschengruppe Stimmung zu machen.
Find ich gut. Zusammenhang mit der Homoehe?Es heisst in jedem Fall, dass eine 3. Person in der Ehe eine Rolle spielt, die aber nicht mehr verheimlicht wird.
Homosexuelle Paare machen nur in etwa 0,2-0,5% aller Ehen in Deutschland aus.Bei homosexuellen Paaren, die heiraten, bin ich eben auch davon ausgegeangen, dass hier die Familiengründung ebenfalls im Vordergrund einer Ehe steht. Vielleicht eine falsche Annahme? Vielleicht aber auch nicht. Ich weiß es nicht. Falls ja, dann ist das Thema natürlich sehr aktuell.
Die meisten die ich kenne, haben längst Kinder aus vorherigen Heterobeziehungen, oder weil sie "zusammenlegen". Eben weil sie auch wissen wollen "woher" die Kinder kommen.
und nochmal:
40-50% der Kinder in Deutschland sind unehelich.
50% der Ehen lassen sich scheiden.
100% der Reproduktionsmedizin wird von heterosexuellen Paaren angewandt.
Ich denke nicht nur, sondern ich weiß sogar, dass genau Homosexuelle GAR nichts verheimlichen. Oder meinst du die Geschichte "mit dem Storch" hält die KiTA durch?In jedem Fall werden diese niemals langfristig verheimlichen können, dass jemand 3. im Spiel war.
Gleichzeitig sind Homosexuelle sicher nicht alle bessere Menschen, nicht alle werden Lust darauf haben, dass das Kind mit dem Spender Kontakt hat und evtl. auch die Herkunft verschleiern.
Bitte?
Wieviele der Kinder von der Seite stammen denn von Homosexuellen?
Nochmal: 0,2% aller Ehen und Partnerschaften sind homosexuell.Für männliche Paare (und auch für Frauen, die unfruchtbar sind) ist es natürlich noch schwerer ein Kind zu bekommen. Kaum eine Frau wird das Kind freiwillig nach der Geburt abgeben und dann kommt eben Bezahlung in das Spiel. Hier würde ich sagen, das geht zu weit und hier kann auch mal Verzicht oder alternatives (wie Adoption) in Frage kommen. Homosexuelle Männer haben, anders als unfruchtbare Frauen, auch immer noch die Chance mit einer lesbischen Frau oder einer alleinstehenden Frau ein Kind zu bekommen und sich die Vaterrolle zu teilen.
Von was redest du?
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26.04.2013, 11:14
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
*Tapferkeitsmedaille überreich*
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26.04.2013, 11:21
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Farmelli, ich empfinde deine Posts auch als recht aggressiv und auch als gezielt missverstehend, worum es der TE ging.
Dass du ihr Anliegen nicht gleich auf Anhieb verstehst, ist nicht zwingend ihr allein anzulasten.
Und deine Erfahrungen als kurzhaarige Frau erst Recht nicht.
Mal davon abgeseheb, dass das nichts mit dem Thema zu tun hat.
Ich finde es schlimm, wenn man gleich in die homophobe Ecke gestellt wird, nur weil man die Entwicklungen der Reproduktionsmedizin kritisiert.
Das hat was von mundtot machen.
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26.04.2013, 11:26
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Ich glaube, warum in Deutschland die Eizellspende nicht zulässig ist, liegt an der Rechtsdiskussion, wer ist Mutter, die die das Ei spendet oder die, die das Kind austrägt. Insofern haben immer auch Ethik-Komissionen über diese Sachverhalte diskutiert und in Deutschland ist eben die Eizellgeschichte verboten. Andere Länder, andere Sitten. Wobei ich bei Jessica Dingens nicht weiß, wer die Eizelle geliefert hat, ich weiß nur, sie ließ fremdaustragen. Diskussionswürdig wäre auch, was wäre, wenn die Kinder beispielsweise behindert sind und der Besteller weigert sich auf einmal, die Babys abzunehmen. Wem gehören sie denn?
Was das mit Homo- hetero zu tun hat ist mir schleierhaft. Zu behaupten eine Heterofamilie wäre besser, naja.
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26.04.2013, 11:29
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Da habe ich ihr zugestimmt und sie 5 Mal gebeten den Zusammenhang mit der Homoehe aufzuzeigen. Es gibt nur keinen. Trotzdem erwähnt die TE es immer wieder.
Das hat was von mundtot machen.
Die TE kann doch recht einfach die Links und die Thematik der Homosexuellen aus ihren Posts rausnehmen. Da sie mit dem Thema ja nichts zu tun haben. Wo ist das Problem?
Sie könnte mir auch endlich den Zusammenhang erklären, was 100% heterosexuell angewandte Reproduktionsmedizin mit der fünfmal von ihr erwähnten Homoehe zu tun haben.
Sie hat die Wahl: sie kann es einfach lassen die Homoehe zu erwähnen, da sie aufgrund der Rechtslage in Deutschland zu 0% für die Reproduktionsmedizin relevant ist.
Auch hier: man braucht Argumente. Meine stehen oben und haben garantiert nichts mit meinen kurzen Haaren zu tun, sondern mit dem Missbrauch von Kinderrechten für ein Thema. Da rollt es mir die Fußnägel.



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