Richtig. Wenn es aber dein Ansinnen ist, deutsche/europäische Schafe zum Nachdenken zu bringen, würde ich etwas gemäßigtere Töne anschlagen und nicht das harte Schicksal der armen Terroristen im verabscheuungswürdigsten Land der Welt beweinen.
Die Menschenrechte haben in der Tat seit gut einem Jahrzehnt eine empfindliche Erosion erlitten. Andererseits ist der internationale Terrorismus eine noch nie dagewesene Herausforderung, die die Menschenrechte an ihre Grenzen bringt.
(Falls du probate Methoden hast, wie man das Problem des Terrorismus in den Griff bekommt, immer her damit!)
Dennoch sind, was Menschenrechte betrifft, USA und GB unter den top ten. Und deshalb ist dein unverhältnismäßiger Hass nicht gerechtfertigt.
Was möchtest du?
Meinst du, wenn die Chinesen die Weltführerschaft übernehmen (was durchaus passieren könnte), dann verbessert sich die Lage?
Meinst du, dass die USA sich bessern, wenn sie von Europa nur ordentlich gehasst und verabscheut werden?
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Thema: Manhunt in Boston
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24.04.2013, 17:27Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
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24.04.2013, 18:03
AW: Manhunt in Boston
100%ige Datensicherheit gibt es nie.
So wie die gesammelten Daten von Bürgern (auch) beim Staat von Hackern abgegriffen werden könnten, so gibt es auch immer Mittel sie zu löschen oder zu manipulieren.
s.o.
Sie hätten dann sicher auch entsprechende Gegenmaßnahmen entwickelt, um auch elektronische Pässe zu fälschen, Datenbanken "anzupassen", die Chips außer Gefecht zu setzen, etc. pp.Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
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Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.
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24.04.2013, 18:21
AW: Manhunt in Boston
weil es verheerende Anschläge in Europa gegeben hat.
Die Zuganschläge in der spanischen Hauptstadt Madrid waren eine Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen am 11. März 2004 ). Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen 191 Menschen ums Leben, 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer.
Am Morgen des 7. Juli 2005 kam es in London während des Berufsverkehrs innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger (so genannte „Rucksackbomber“) in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen (inklusive der vier Selbstmordattentäter) getötet und über 700 teilweise schwer verletzt. Viele Menschen waren bis zum Nachmittag in den betroffenen Zügen eingeschlossen.
Die britische Polizei konnte am 29. Juni 2007 einen Doppelanschlag mit Autobomben in London vereiteln.
Am 30. Juni 2007 versuchten zwei Terroristen mit einem brennenden Geländewagen in den Hauptterminal des Glasgow International Airport zu fahren. Der Fahrer fing Feuer und wurde mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert, in dem er rund einen Monat später verstarb. Neben dem Attentäter wurden fünf Passanten mit Verletzungen in örtliche Krankenhäuser eingeliefert. Der Flughafen wurde evakuiert und alle Flüge gestrichen.
Die versuchten Bombenanschläge vom 31. Juli 2006 waren ein fehlgeschlagener islamistischer Terroranschlag auf westdeutsche Eisenbahnzüge. Die zwei eingesetzten Kofferbomben waren jedoch konstruktionsbedingt nicht explosionsfähig.
Ereignisse, die mir spontan einfallen, aber mit Sicherheit nicht vollständig sind. Die Sauerland-Gruppe gehört dazu.
Dass terroritische Attentate auch in Deutschland heftige politische Aktivitäten auslösen können, konnte man an die Einführung des Straftatbestandes der "Migliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" 1976 erleben. Nicht nur die nachgewiesene Tat, sondern allein das Bekenntnis dazu und Unterstützung reichte für viele Straftäter der RAF 2. Generation aus, um sie jahrelang einzubuchten.Geändert von Opelius (26.04.2013 um 09:20 Uhr) Grund: Ergnzung des § 129a StGB
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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24.04.2013, 18:51
AW: Manhunt in Boston
Ja, "Russen ärgern" war ein beliebtes Hobby damals...
Und ja, die USA haben sich Bin Laden und Al Quaida teilweise selbst gezüchtet, indem sie sie zuerst im Kampf gegen die Russen unterstützt haben - vor allem aber dadurch, dass man sie dann auf halber Strecke allein gelassen hat, als "Der Russe" keine Gefahr mehr war - der Bürgerkrieg aber noch lange nicht vorbei. Das war nicht nicht gesund für sie und die es überlebt haben, waren dann - Überraschung - auch etwas sauer auf den einstigen verbündeten.
Das war ein Fehler, und zwar eigentlich ein ziemlich dummer, den Sinn der damals geführten Stellvertreterkriege kann man auch fraglich finden, aber aus reiner Langeweile wurde das ja nicht angefangen.
Jein. Man brauchte einen Schuldigen, Saddam und die Taliban waren da schnell ausgemacht und (vermeintlich) leichte Gegner.
Dass in den beiden Ländern aber vorher Friede Freude Eierkuchen geherrscht hat, kann man wohl nur mit ganz rosaroter Brille glauben.
Die Taliban waren in Afghanistan schon ganz schön am wüten und haben nicht bloß ein paar alte Statuen in die Luft gesprengt. Im Irak wars wohl ruhiger, aber auch nur weil Hussein die schwelenden Konflikte mit harter Hand unterm Deckel gehalten hat. In dem Machtvakuum nach seinem Sturz sind sie dann ausgebrochen.
Das die "Besatzer" das nicht besser in den Griff gekriegt haben, kann man kritisieren. Ebenso vielleicht, dass ihnen das Eingreifen immer erst dann einfällt, wenn es auch den eigenen Interessen dient.
So zu tun, als wären durch den Einmarsch der Amis hier friedliche Länder zum Hexenkessel mutiert, finde ich aber etwas zu kurz gegriffen.
Ach richtig, Assad ist ja ein ganz lieber. Vor allem zum Westen ist der doch so nett, da lassen wir ihn mal lieber auf seinem Thron sitzen. Ein lupenreiner Demokrat ist das.
Entschuldigung, aber das ist doch genau das Kalkül, das Du den USA bei ihrem jetzigen Eingriff in den Bürgerkrieg vorwirfst...
Und die Rebellen/Terroristen ("Kombattanten" vielleicht?) sind halt keine homogene Gruppe, da tummeln sich auch Islamisten.
Ja, es könnte sein, dass die dann an die Macht kommen - und Syrien wäre nicht das erste Land, das mit dem Sturz eines Diktators vom Regen in die Traufe käme. Sollten die Leute nicht trotzdem für die Chance kämpfen, dass es auch besser werden könnte?Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
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Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.
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24.04.2013, 20:32
AW: Manhunt in Boston
Wie es dieses Beispiel / Filmausschnitt zeigt in Watertown.
Trotzdem konnte der Nachbar ungestört Aufnahmen machen.
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24.04.2013, 20:36
AW: Manhunt in Boston
Wann wurde Guantanomo denn geschlossen? O.K. Obama hatte dies während seines 1. Wahlkampfs versprochen, aber ein Interview des ZDF Heutejournals vom 22.4.2013 mit Clive Stafford Smith, der 15 Guantanamogefangene verteidigt, zeichnet da ein anderes Bild, siehe Onlineseite.
Die Foltervorfälle von Abu Ghuraib sind seid 2004 bekannt und schon Busch hat sich öffentlich dafür entschuldigt.
Wann und Wo hat sich Obama nachhaltig dazu bekannt und nicht nur die üblichen Floskeln hergebetet?
Wer überprüft dieses bzw. von welcher Organisation lassen die USA dieses überprüfen?
Seit wann genau? Ich frage nur, weil im Februar 2013 u.a. die Zeit noch titelte:
- USA erweitern Regeln für Drohnen-Angriffe.
- USA schicken Drohnen nach Niger.
Und auch die Tageschau schrieb noch im Februar 2013 auf ihrer Onlineseite: Geheimpapier des US-Justizministeriums aufgetaucht - Mehr Spielraum für den Einsatz von Kampfdrohnen.
Man erfährt dort auch, dass der aktuelle, von Obama dieses Jahr eingesetzte CIA-Chef John Brennan als strategischer Kopf der Drohnenangriffe gilt.
... deshalb darf auch Assad weiter morden.
Im November 2011 (also unter Obama) wurde Abschnitt 1867 des National Defense Authorization Act verabschiedet, durch den die Rechte von US-Bürgern massiv eingeschränkt werden.
Es ist jetzt möglich in den USA
- Zonen einzurichten, in denen das Kriegsrecht gilt und in denen alle inhaftiert werden können, die terroristischer Aktivitäten verdächtigt werden auch wenn sie US-Bürger sind,
- das US-Militär kann ohne Anklage und Gerichtsverfahren US-Bürger auf unbestimmte Zeit weggesperrt, wenn sie terroristischer Aktivitäten verdächtigt werden.
Das Gesetzt wurde übrigens vom Senat mit 93:3 Stimmen beschlossen. Zu dem Zeitpunkt hatte die Demokraten die Mehrheit im Senat.
Kommt halt immer auf die Sichtweise an, bzw. darauf, was man sehen will und was eben nicht.
Ich glaube gerne, dass viele US-Bürger mit diesen Verschärfungen einverstanden sind.Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)
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24.04.2013, 21:25Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Die Bilder sind schon erschreckend. Die Gefahr, dass es bei solchen Aktionen Tote gibt, weil die Hausbewohner oder die Polizisten in Panik geraten, ist wahrscheinlich nicht zu vernachlässigen.
Und wehe, irgend ein harmloser Student hat unglücklicherweise Ähnlichkeit mit dem Attentäter. Da kann die Situation ganz schnell aus dem Ruder laufen.
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24.04.2013, 21:27Inaktiver User
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25.04.2013, 16:19
AW: Manhunt in Boston
Ist zwar in dem Strang ot, aber darauf möchte ich kurz eingehen und dann den Bogen zu heute schlagen:
diese technischen Möglichkeiten hätten aber alle gehabt. Vorausgesetzt das diktatorische Regime hätte nicht das Netz gekappt. Also hätten auch alle Info an alle weiter geben können. Was nicht anderes bedeutet als Transparenz über dieses Unterfangen.
Nachdem das Regime zusammen gebrochen war, sagten ja fast alle: wir haben es nicht gewusst.
Daher ist es umso erstaunlicher, dass Menschen heute in einer Demokratie sich Dinge gefallen lassen vom Überwachungsstaat und Staatsdirigismus, die sie, würde das in einer Diktatur passieren, auf das Schärfste ablehnen würden. Sie wissen doch alle (fast) alles und es gibt Möglichkeiten, sich zu wehren:
Wir scheinen da weit weg zu sein, obwohl es so viele Informationen gibt und Möglichkeiten, sich einzumischen.
Wer sind denn die Sicherheitsbehörden? Da sitzen doch Menschen wir Du und ich. Zumindest in Deutschland. Das ist doch kein Selbstläufer. Wer ist denn derjenige, wer sich immer weitreichendere Überwachung ausdenkt? Und warum? Fast reflexartig wird nach einem Anschlag/Amoklauf/Terroranschlag in der Welt hier in Deutschland Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen verlangt. Also letztlich überall ausser auf dem Acker oder in dem stillen Einfamilienhausstadtteil.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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25.04.2013, 16:26
AW: Manhunt in Boston
Sehr interessanter Link. Erschreckend die Erkenntnis aus dem Interview:
Stafford Smith: Das Problem ist, dass uns immer wieder gesagt wird, dass dort die schlimmsten Terroristen der Welt sitzen. Und das stimmt einfach nicht. Von den 779 Häftlingen, die dort waren, sind inzwischen 613 entlassen, 86 weitere müssten noch heute freigelassen werden. Das heißt: Mindestens 699 der 779 Männer sind keinerlei Bedrohung für Amerika und die Welt.
Es ist eine Riesenlüge zu behaupten, dass Guantanamo Amerika vor den Terroristen beschützt. Das Gegenteil ist wahr: Wir machen Guantanamo zu einem Rekrutierungslager für Extremisten. Weil wir so scheinheilig sind.Körperlich Distanz
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