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  1. Inaktiver User

    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mir ist es nicht egal, denn es gibt keinen Hinweis darauf, dass wir in Europa und Deutschland von politischen Entwicklungen in Russland und China genauso beeinflusst werden wie von politischen Entwicklungen in USA. Politische Entwicklungen in USA sind für uns Europäer von weit größerer Bedeutung als Entwicklungen anderswo.

    Gewählt werden US-Regierungen von US-Bürgern. Und diese US-Regierungen setzen in Brüssel oder in den EU- und NATO-Staaten dann durch, was sie für richtig halten.
    Deshalb muss man das Thema bereits kritisch betrachten, bevor es bei uns zum Fakt geworden ist.
    Richtig. Wenn es aber dein Ansinnen ist, deutsche/europäische Schafe zum Nachdenken zu bringen, würde ich etwas gemäßigtere Töne anschlagen und nicht das harte Schicksal der armen Terroristen im verabscheuungswürdigsten Land der Welt beweinen.

    Die Menschenrechte haben in der Tat seit gut einem Jahrzehnt eine empfindliche Erosion erlitten. Andererseits ist der internationale Terrorismus eine noch nie dagewesene Herausforderung, die die Menschenrechte an ihre Grenzen bringt.

    (Falls du probate Methoden hast, wie man das Problem des Terrorismus in den Griff bekommt, immer her damit!)

    Dennoch sind, was Menschenrechte betrifft, USA und GB unter den top ten. Und deshalb ist dein unverhältnismäßiger Hass nicht gerechtfertigt.

    Was möchtest du?

    Meinst du, wenn die Chinesen die Weltführerschaft übernehmen (was durchaus passieren könnte), dann verbessert sich die Lage?

    Meinst du, dass die USA sich bessern, wenn sie von Europa nur ordentlich gehasst und verabscheut werden?

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    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie hätten sie eingegriffen und was hätten sie gegen eine reichseinheitliche Datenbank, gegen einen implantierten gelben Chip und gegen ein Programm zur automatischen Erstellung von Deportationslisten getan oder tun können?
    100%ige Datensicherheit gibt es nie.
    So wie die gesammelten Daten von Bürgern (auch) beim Staat von Hackern abgegriffen werden könnten, so gibt es auch immer Mittel sie zu löschen oder zu manipulieren.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na und? Was hätte es geholfen, wenn auch sie Chips hätten implantieren können, etc. ?
    s.o.
    Sie hätten dann sicher auch entsprechende Gegenmaßnahmen entwickelt, um auch elektronische Pässe zu fälschen, Datenbanken "anzupassen", die Chips außer Gefecht zu setzen, etc. pp.
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    Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.

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    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie erklärst du dir dann die gravierende Erosion europäischen Verfassungsverständnisses und die extremen Entwicklungen im europäischen Sicherheitsdenken der letzten Jahre?
    weil es verheerende Anschläge in Europa gegeben hat.

    Die Zuganschläge in der spanischen Hauptstadt Madrid waren eine Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen am 11. März 2004 ). Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen 191 Menschen ums Leben, 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer.



    Am Morgen des 7. Juli 2005 kam es in London während des Berufsverkehrs innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger (so genannte „Rucksackbomber“) in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen (inklusive der vier Selbstmordattentäter) getötet und über 700 teilweise schwer verletzt. Viele Menschen waren bis zum Nachmittag in den betroffenen Zügen eingeschlossen.

    Die britische Polizei konnte am 29. Juni 2007 einen Doppelanschlag mit Autobomben in London vereiteln.

    Am 30. Juni 2007 versuchten zwei Terroristen mit einem brennenden Geländewagen in den Hauptterminal des Glasgow International Airport zu fahren. Der Fahrer fing Feuer und wurde mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert, in dem er rund einen Monat später verstarb. Neben dem Attentäter wurden fünf Passanten mit Verletzungen in örtliche Krankenhäuser eingeliefert. Der Flughafen wurde evakuiert und alle Flüge gestrichen.

    Die versuchten Bombenanschläge vom 31. Juli 2006 waren ein fehlgeschlagener islamistischer Terroranschlag auf westdeutsche Eisenbahnzüge. Die zwei eingesetzten Kofferbomben waren jedoch konstruktionsbedingt nicht explosionsfähig.

    Ereignisse, die mir spontan einfallen, aber mit Sicherheit nicht vollständig sind. Die Sauerland-Gruppe gehört dazu.

    Dass terroritische Attentate auch in Deutschland heftige politische Aktivitäten auslösen können, konnte man an die Einführung des Straftatbestandes der "Migliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" 1976 erleben. Nicht nur die nachgewiesene Tat, sondern allein das Bekenntnis dazu und Unterstützung reichte für viele Straftäter der RAF 2. Generation aus, um sie jahrelang einzubuchten.
    Geändert von Opelius (26.04.2013 um 09:20 Uhr) Grund: Ergnzung des § 129a StGB
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß noch sehr gut, wie der Krieg in Afghanistan begonnen hat. Es ging um Rache für 9/11.
    Fang also gar nicht erst an mit den guten Amis, die nach Afghanistan einmarschiert seien, um die bösen Taliban zu besiegen. Immerhin waren es ausgerechnet die USA, die die Gotteskrieger militärisch und logistisch ausgerüstet und im Guerillakampf ausgebildet haben, nur um die Russen zu ärgern..
    Ja, "Russen ärgern" war ein beliebtes Hobby damals...
    Und ja, die USA haben sich Bin Laden und Al Quaida teilweise selbst gezüchtet, indem sie sie zuerst im Kampf gegen die Russen unterstützt haben - vor allem aber dadurch, dass man sie dann auf halber Strecke allein gelassen hat, als "Der Russe" keine Gefahr mehr war - der Bürgerkrieg aber noch lange nicht vorbei. Das war nicht nicht gesund für sie und die es überlebt haben, waren dann - Überraschung - auch etwas sauer auf den einstigen verbündeten.
    Das war ein Fehler, und zwar eigentlich ein ziemlich dummer, den Sinn der damals geführten Stellvertreterkriege kann man auch fraglich finden, aber aus reiner Langeweile wurde das ja nicht angefangen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gleiches gilt für den Irak. Und nein, es ist mir nicht entgangen.
    In beiden Fällen haben die USA das jeweilige Land "aufgemischt" und tragen die Verantwortung für den Bürgerkrieg, der sich daraus ergeben hat.
    Jein. Man brauchte einen Schuldigen, Saddam und die Taliban waren da schnell ausgemacht und (vermeintlich) leichte Gegner.
    Dass in den beiden Ländern aber vorher Friede Freude Eierkuchen geherrscht hat, kann man wohl nur mit ganz rosaroter Brille glauben.
    Die Taliban waren in Afghanistan schon ganz schön am wüten und haben nicht bloß ein paar alte Statuen in die Luft gesprengt. Im Irak wars wohl ruhiger, aber auch nur weil Hussein die schwelenden Konflikte mit harter Hand unterm Deckel gehalten hat. In dem Machtvakuum nach seinem Sturz sind sie dann ausgebrochen.
    Das die "Besatzer" das nicht besser in den Griff gekriegt haben, kann man kritisieren. Ebenso vielleicht, dass ihnen das Eingreifen immer erst dann einfällt, wenn es auch den eigenen Interessen dient.
    So zu tun, als wären durch den Einmarsch der Amis hier friedliche Länder zum Hexenkessel mutiert, finde ich aber etwas zu kurz gegriffen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nächster Fall ganz aktuell ist Syrien. Weil man Assad nicht genügend handzahm fand, unterstützte man Leute, die man zuerst "Bürgerrechtler" nannte und dann "Rebellen". Das durchaus zutreffende Wort "Terroristen" wird in der offiziellen Sprachregelung westlicher Medien vermieden.
    Mittlerweile ist sattsam bekannt, was dieser Kampf "um Bürgerrechte" wirklich bedeutet: eine Islamisierung des Landes, und zwar paradoxerweise unter dem Schutz des Westens.
    Ach richtig, Assad ist ja ein ganz lieber. Vor allem zum Westen ist der doch so nett, da lassen wir ihn mal lieber auf seinem Thron sitzen. Ein lupenreiner Demokrat ist das.
    Entschuldigung, aber das ist doch genau das Kalkül, das Du den USA bei ihrem jetzigen Eingriff in den Bürgerkrieg vorwirfst...
    Und die Rebellen/Terroristen ("Kombattanten" vielleicht?) sind halt keine homogene Gruppe, da tummeln sich auch Islamisten.
    Ja, es könnte sein, dass die dann an die Macht kommen - und Syrien wäre nicht das erste Land, das mit dem Sturz eines Diktators vom Regen in die Traufe käme. Sollten die Leute nicht trotzdem für die Chance kämpfen, dass es auch besser werden könnte?
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    Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.

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    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Brochti Beitrag anzeigen
    ...zu der Du selbst noch nicht gesagt hast, was Du denn wohl für angemessen halten würdest, wenn in der bekannten Ausgangssituation die Polizei beschossen und ein Polizist getötet wird. Dass einer der Verdächtigen danach von Kugeln durchsiebt war mag eine amerikanische Spezialität sein - dass er es in Deutschland überlebt hätte wäre ich aber auch nicht bereit zu wetten.
    Die nachträgliche Einschränkung der Rechte des Überlebenden ist da schon wieder eine andere Sache.

    Der Vergleich mit der GSG9 hinkt m.E. übrigens etwas. Das ist eine Spezialeinheit, zu deren Job Unauffälligkeit gehört - das verträgt sich ganz schlecht mit einem allzu nervösen Zeigefinger.
    Die Einheiten, die in Boston unterwegs waren dürften eher den hiesigen SEKs vergleichbar sein. Und die sind dann schon wieder weniger zimperlich.
    Wie es dieses Beispiel / Filmausschnitt zeigt in Watertown.

    Trotzdem konnte der Nachbar ungestört Aufnahmen machen.

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    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...

    Keinesfalls. Ich erkenne den gravierenden Unterschied zwischen Bush und Obama und die enorme Entwickung der US-amerikanischen Gesellschaft beim Wechsel von Bush zu Obama durchaus an:

    - Guantanamo wurde geschlossen.
    Wann wurde Guantanomo denn geschlossen? O.K. Obama hatte dies während seines 1. Wahlkampfs versprochen, aber ein Interview des ZDF Heutejournals vom 22.4.2013 mit Clive Stafford Smith, der 15 Guantanamogefangene verteidigt, zeichnet da ein anderes Bild, siehe Onlineseite.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - Abu Ghureib wird nicht mehr von den USA gedeckt.
    Die Foltervorfälle von Abu Ghuraib sind seid 2004 bekannt und schon Busch hat sich öffentlich dafür entschuldigt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - Es gibt ein nachhaltiges Bekenntnis des Weißen Hauses zu Menschen- und Bürgerrechten
    Wann und Wo hat sich Obama nachhaltig dazu bekannt und nicht nur die üblichen Floskeln hergebetet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - es gibt eine offizielle Aussage von Weißem Haus und Pentagon, dass keine "verschärften Verhörtechniken" wie z.B. Waterboarding mehr praktiziert werden.
    - Die USA bilden in Irak keine Folterer mehr aus.
    Wer überprüft dieses bzw. von welcher Organisation lassen die USA dieses überprüfen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - Es gibt keinen Drohnenkrieg und keine extralegalen Tötungen mehr.
    Seit wann genau? Ich frage nur, weil im Februar 2013 u.a. die Zeit noch titelte:
    - USA erweitern Regeln für Drohnen-Angriffe.
    - USA schicken Drohnen nach Niger.
    Und auch die Tageschau schrieb noch im Februar 2013 auf ihrer Onlineseite: Geheimpapier des US-Justizministeriums aufgetaucht - Mehr Spielraum für den Einsatz von Kampfdrohnen.
    Man erfährt dort auch, dass der aktuelle, von Obama dieses Jahr eingesetzte CIA-Chef John Brennan als strategischer Kopf der Drohnenangriffe gilt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - Es wird kein unbequemes Regime mehr gestürzt, indem das Land destabilisiert und Islamisten finanziert und unterstützt werden und ...
    ... deshalb darf auch Assad weiter morden.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - der Home Defence Act wurde auf ein Maß zurechtgestutzt, der bürgerrechtlich und verfassungsrechtlich vertretbar ist.
    Im November 2011 (also unter Obama) wurde Abschnitt 1867 des National Defense Authorization Act verabschiedet, durch den die Rechte von US-Bürgern massiv eingeschränkt werden.

    Es ist jetzt möglich in den USA
    - Zonen einzurichten, in denen das Kriegsrecht gilt und in denen alle inhaftiert werden können, die terroristischer Aktivitäten verdächtigt werden auch wenn sie US-Bürger sind,
    - das US-Militär kann ohne Anklage und Gerichtsverfahren US-Bürger auf unbestimmte Zeit weggesperrt, wenn sie terroristischer Aktivitäten verdächtigt werden.

    Das Gesetzt wurde übrigens vom Senat mit 93:3 Stimmen beschlossen. Zu dem Zeitpunkt hatte die Demokraten die Mehrheit im Senat.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kurzum: wie man sieht ist alles anders und besser geworden, seit in USA Obama regiert.
    Kommt halt immer auf die Sichtweise an, bzw. darauf, was man sehen will und was eben nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das liegt zuerst und vor allem daran, dass die US-Bürger ihn vorbehaltlos unterstützen. Denn sie sind in ihrer großen Mehrheit gar nicht so radikalisiert, wie Böswillige immer behaupten.
    Ich glaube gerne, dass viele US-Bürger mit diesen Verschärfungen einverstanden sind.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

  7. Inaktiver User

    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Feinsinn Beitrag anzeigen
    Wie es dieses Beispiel / Filmausschnitt zeigt in Watertown.

    Trotzdem konnte der Nachbar ungestört Aufnahmen machen.
    Die Bilder sind schon erschreckend. Die Gefahr, dass es bei solchen Aktionen Tote gibt, weil die Hausbewohner oder die Polizisten in Panik geraten, ist wahrscheinlich nicht zu vernachlässigen.

    Und wehe, irgend ein harmloser Student hat unglücklicherweise Ähnlichkeit mit dem Attentäter. Da kann die Situation ganz schnell aus dem Ruder laufen.

  8. Inaktiver User

    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von setshu Beitrag anzeigen
    Wann wurde Guantanomo denn geschlossen?[...]
    Auweia. Die Ironie kam doch wirklich mit der Brechstange daher.

  9. User Info Menu

    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man stelle sich vor, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn das NS-Regime bereits die technischen Möglichkeiten von heute gehabt hätte. Da hätte nicht ein einziger mit gefälschten Papieren entkommen können. Eine reichseinheitliche Datenbank, ein implantierter gelber Chip und ein Programm zur automatischen Erstellung von Deportationslisten...
    Ist zwar in dem Strang ot, aber darauf möchte ich kurz eingehen und dann den Bogen zu heute schlagen:
    diese technischen Möglichkeiten hätten aber alle gehabt. Vorausgesetzt das diktatorische Regime hätte nicht das Netz gekappt. Also hätten auch alle Info an alle weiter geben können. Was nicht anderes bedeutet als Transparenz über dieses Unterfangen.

    Nachdem das Regime zusammen gebrochen war, sagten ja fast alle: wir haben es nicht gewusst.

    Daher ist es umso erstaunlicher, dass Menschen heute in einer Demokratie sich Dinge gefallen lassen vom Überwachungsstaat und Staatsdirigismus, die sie, würde das in einer Diktatur passieren, auf das Schärfste ablehnen würden. Sie wissen doch alle (fast) alles und es gibt Möglichkeiten, sich zu wehren:


    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    ich bin dafür, dass die Bürger sich immer mehr ihren Staat sozusagen 'erobern', im Rahmen, bzw. unter Beachtung des Grundgesetzes.
    Wir scheinen da weit weg zu sein, obwohl es so viele Informationen gibt und Möglichkeiten, sich einzumischen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    die Sicherheitsbehörden haben großen Hunger nach noch mehr Kontrolle und nach noch mehr Macht.
    Wer sind denn die Sicherheitsbehörden? Da sitzen doch Menschen wir Du und ich. Zumindest in Deutschland. Das ist doch kein Selbstläufer. Wer ist denn derjenige, wer sich immer weitreichendere Überwachung ausdenkt? Und warum? Fast reflexartig wird nach einem Anschlag/Amoklauf/Terroranschlag in der Welt hier in Deutschland Videoüberwachung auf allen öffentlichen Plätzen verlangt. Also letztlich überall ausser auf dem Acker oder in dem stillen Einfamilienhausstadtteil.
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


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    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
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    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Manhunt in Boston

    Zitat Zitat von setshu Beitrag anzeigen
    Wann wurde Guantanomo denn geschlossen? O.K. Obama hatte dies während seines 1. Wahlkampfs versprochen, aber ein Interview des ZDF Heutejournals vom 22.4.2013 mit Clive Stafford Smith, der 15 Guantanamogefangene verteidigt, zeichnet da ein anderes Bild, siehe Onlineseite.
    Sehr interessanter Link. Erschreckend die Erkenntnis aus dem Interview:

    Stafford Smith: Das Problem ist, dass uns immer wieder gesagt wird, dass dort die schlimmsten Terroristen der Welt sitzen. Und das stimmt einfach nicht. Von den 779 Häftlingen, die dort waren, sind inzwischen 613 entlassen, 86 weitere müssten noch heute freigelassen werden. Das heißt: Mindestens 699 der 779 Männer sind keinerlei Bedrohung für Amerika und die Welt.

    Es ist eine Riesenlüge zu behaupten, dass Guantanamo Amerika vor den Terroristen beschützt. Das Gegenteil ist wahr: Wir machen Guantanamo zu einem Rekrutierungslager für Extremisten. Weil wir so scheinheilig sind.
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