Mir ist es nicht egal, denn es gibt keinen Hinweis darauf, dass wir in Europa und Deutschland von politischen Entwicklungen in Russland und China genauso beeinflusst werden wie von politischen Entwicklungen in USA. Politische Entwicklungen in USA sind für uns Europäer von weit größerer Bedeutung als Entwicklungen anderswo.
Gewählt werden US-Regierungen von US-Bürgern. Und diese US-Regierungen setzen in Brüssel oder in den EU- und NATO-Staaten dann durch, was sie für richtig halten.Es ist wichtig wer sie wählt und sie somit umsetzen kann
Deshalb muss man das Thema bereits kritisch betrachten, bevor es bei uns zum Fakt geworden ist.
Antworten
Ergebnis 301 bis 310 von 328
Thema: Manhunt in Boston
-
24.04.2013, 13:12Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
-
24.04.2013, 13:36
-
24.04.2013, 13:41
-
24.04.2013, 14:29Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Nochmal:
Dass diese Dinge von USA aus betrieben werden, ist offensichtlich.
Zum Teil werden sie von den USA dem Europäern aufgezwungen - wie z.B. der Datenaustausch über alle Reisende. Da ist es dann völlig egal, was deutsche Bürger wählen.
Zum Teil fehlt den Deutschen aufgrund von US-amerikanischen Einflüssen auch bereits an Problembewusstsein.
Es gibt in Deutschland keine politische Partei, die sich US-amerikanischen Begehrlichkeiten entziehen könnte oder wollte.
Falls du mit der Piratenpartei liebäugelst, die alles besser machen würde, falls sie jemals in die Pötte käme: dieser bunte Haufen von regierungsunfähigen Spinnern kann derzeit froh sein, überhaupt noch von so vielen Leuten ernst genommen zu werden, dass es für einen Einzug in den Bundestag reicht. Derzeit sieht es aber nicht danach aus.
.Geändert von Inaktiver User (24.04.2013 um 15:19 Uhr)
-
24.04.2013, 14:36
-
24.04.2013, 14:37
AW: Manhunt in Boston
Ist ein bisschen dünn die Argumentation, findest du nicht?
Wirfst du eigentlich die Regierung unter Bush in einen Topf mit der Regierung unter Obama, ebenso wie du hier alle Parteien in einen Topf wirfst, zwischen denen der Wähler die Richtung entscheidet?
?Falls du mit der Piratenpartei liebäugelst, die alles besser machen würde: dieser bunte Haufen von regierungsunfähigen Spinnern kann derzeit froh sein, überhaupt noch von so vielen Leuten ernst genommen zu werden, dass es für einen Einzug in den Bundestag klappt. Derzeit sieht es aber nicht danach.
Es gibt mehr Leute, die es nicht gerne sehen, dass Vorratsdaten etc. gespeichert werden. Schließlich wurden die Vorschläge ja auch immer und immer wieder zurückgepfiffen, da sie verfassungswidrig waren und nur "das Sicherheitsgefühl Wahlkampftechnisch in den Mittelpunkt gerückt haben".
Um z.b. so etwas wie den Bundestrojaner lächerlich zu finden, muss man kein Pirat sein. Außerdem gibt es ja inzwischen noch mehr lustige Haufen, teils mit haarsträubenden "Sicherheitsvorschlägen".
-
24.04.2013, 14:47Inaktiver User
-
24.04.2013, 14:53
AW: Manhunt in Boston
Es waren viele konservative Parteien an der Macht, die wie bekannt immer lustige "Sicherheitsvorschläge" machen und sie mit einer Mehrheit in den jeweiligen Parlamenten auch durchbekommen.
Ich hatte mal das Vergnügen in Hessen zu arbeiten als Koch dran war. Da hingen Wahlkampfplakate, die ernsthaft suggerierten, jeder sei unmittelbar in seinem Wohnzimmer bedroht und man bräuchte ganz dringend unmittelbar eine Rasterfahndung und nur "harte" Maßnahmen träfen die Täter (die es ja noch gar nicht gab).
-
24.04.2013, 14:54
AW: Manhunt in Boston
Mag sein, dass viele sich da an den USA orientieren aus welchen Gründen auch immer, aber das muß! keiner. Wenn mein Nachbar klaut, muß ich das noch lange nicht tun! Es ist meine Entscheidung und Europa hat die Macht auch Nein zu sagen zu Amerika. Beim 2. Irak Krieg ist dies auch geschehen, dafür gab es nämlich die Mehrheit bei der damaligen BT-Wahl ...
Lg
-
24.04.2013, 14:54Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Nö. Finde ich nicht. Ich finde allerdings deine Antworten und Gegenfragen ziemlich dünn.
Keinesfalls. Ich erkenne den gravierenden Unterschied zwischen Bush und Obama und die enorme Entwickung der US-amerikanischen Gesellschaft beim Wechsel von Bush zu Obama durchaus an:Wirfst du eigentlich die Regierung unter Bush in einen Topf mit der Regierung unter Obama, ebenso wie du hier alle Parteien in einen Topf wirfst, zwischen denen der Wähler die Richtung entscheidet?
- Guantanamo wurde geschlossen.
- Abu Ghureib wird nicht mehr von den USA gedeckt.
- Es gibt ein nachhaltiges Bekenntnis des Weißen Hauses zu Menschen- und Bürgerrechten
- es gibt eine offizielle Aussage von Weißem Haus und Pentagon, dass keine "verschärften Verhörtechniken" wie z.B. Waterboarding mehr praktiziert werden.
- Die USA bilden in Irak keine Folterer mehr aus.
- Es gibt keinen Drohnenkrieg und keine extralegalen Tötungen mehr.
- Es wird kein unbequemes Regime mehr gestürzt, indem das Land destabilisiert und Islamisten finanziert und unterstützt werden und
- der Home Defence Act wurde auf ein Maß zurechtgestutzt, der bürgerrechtlich und verfassungsrechtlich vertretbar ist.
Kurzum: wie man sieht ist alles anders und besser geworden, seit in USA Obama regiert.
Und das liegt zuerst und vor allem daran, dass die US-Bürger ihn vorbehaltlos unterstützen. Denn sie sind in ihrer großen Mehrheit gar nicht so radikalisiert, wie Böswillige immer behaupten.
Geändert von Inaktiver User (24.04.2013 um 15:16 Uhr)



Zitieren