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Thema: Manhunt in Boston
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23.04.2013, 16:06
AW: Manhunt in Boston
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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23.04.2013, 16:07
AW: Manhunt in Boston
Der Artikel von Augstein ist in mehrfacher Hinsicht fragwürdig - lebt von Überspitzungen, die man bei genauerem Hinschauen nur noch als falsch bezeichnen kann.
Das zeigt bspw. schon allein dieser Satz:
Amerika lebt schon lange im Ausnahmezustand und hat ihn über die ganze Welt verhängt.
Unfug, Nonsens, Irrwitz - kann sich jeder aussuchen, was zutrifft.
Später vielleicht nochmal mehr von mir zu diesem Artikel.
Sofern ich überhaupt Lust habe, mich mit sowas weiter zu beschäftigen.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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23.04.2013, 16:10Inaktiver User
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23.04.2013, 16:14
AW: Manhunt in Boston
Und Herr Augstein erwartet hoffentlich nicht, dass man sich mit diesen Sätzen ernsthaft beschäftigen soll:
Der Präsident behält sich das Recht vor, auf der ganzen Welt jederzeit Menschen zu töten. Das ist ganz buchstäblich zu verstehen: ohne Anklage, ohne Verteidigung, ohne Prozess, ohne Warnung.

VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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23.04.2013, 16:15
AW: Manhunt in Boston
Ich frag mich einfach nur:
Denken einige deutsche Journalisten die USA wäre Amerika?
Immer wieder lustig und im gleichen Atemzug Grautöne fordern...
Wenn jemand Amerika sagt, denke ich an "die Amerikas" oder Kokain aus Columbien, Karneval in Rio, Skyscraper in Sao Paulo oder die Anden oder canadische Wälder, allerdings mit Sicherheit nicht an die USA die einen Bruchteil von Amerika ausmachen.
nunja. Grautöne sind ja nicht erwünscht.
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23.04.2013, 16:18
AW: Manhunt in Boston
Das Geständnis im Beisein eines Anwaltes!
Mit mind. einem Mediziner der darauf achtet, dass der mutmaßliche Täter auch vernehmungsfähig ist und bleibt.
Auch einige Hexen hatten gestanden solche zu sein, da gab es vorher auch nicht selten Augenzeugen.
So bleibt für mich ein fahler Beigeschmack!
LG
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23.04.2013, 16:18Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Ja, nicht wahr. Ich fand den Artikel auch sehr witzig. Darüber habe ich sehr gelacht:
Der Präsident behält sich das Recht vor, auf der ganzen Welt jederzeit Menschen zu töten. Das ist ganz buchstäblich zu verstehen: ohne Anklage, ohne Verteidigung, ohne Prozess, ohne Warnung. Es genügt, wenn der Präsident und seine Berater zu dem Schluss gekommen sind, dass jemand den Tod verdient. Der amerikanische Justizminister Eric Holder hat im März 2012 die Rechtsauffassung seiner Administration in einer öffentlichen Rede erläutert und gerechtfertigt. "Die Verfassung garantiert ein ordentliches Verfahren", sagte Holder damals, "aber nicht unbedingt ein Gerichtsverfahren."
Unheimlich amüsant war auch das hier:
Der "Krieg gegen den Terror", den George W. Bush seinerzeit ausrief, hat von den Herzen und Köpfen der Amerikaner Besitz ergriffen. Sie fühlen sich im Krieg. Jeder, der die Waffen gegen sie erhebt, verwirkt alle seine Rechte.
Aber es liegt in der Logik dieses Denkens, dass auf die Dauer jeder Bürger seine Rechte verwirkt. Wer sich einmal darauf einlässt, ein besonderes "Feindstrafrecht" zu entwickeln, wird die Abgrenzung zum normalen Recht nicht aufrechterhalten können.
Denn die Logik des Krieges breitet sich aus. Es ist eine totalitäre Logik. Sie fragt immer danach: Was ist dir wichtiger, dein Leben oder deine Rechte?
Und am Lustigsten war das:
Es ist nicht der internationale Terrorismus, der die Verfassungen der westlichen Demokratien bedroht. Es sind die westlichen Sicherheitsbehörden. Dieser Prozess ist nicht auf die USA beschränkt. Wir werden da mit hineingezogen: Der Große Lauschangriff, das Luftsicherheitsgesetz, die Vorratsdatenspeicherung, die Online-Durchsuchung - das waren alles Projekte, die zeigten, wie weit die Aushöhlung des Rechtsdenkens auch in Deutschland bereits gediehen ist.
Und es war jeweils nicht das Parlament, das die Zivilgesellschaft vor den Übergriffen der Exekutive schützte, sondern das Bundesverfassungsgericht.
"Menschenwürdeschutz ist nicht abwägungsfähig", hat der frühere Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier einmal gesagt. Das ist ein einfacher Satz. Mit ungeheurer Bedeutung.
Kurzum: Unfug, Nonsense, Irrwitz. Nichts, worüber es sich nachzudenken lohnen würde.
.Geändert von Inaktiver User (24.04.2013 um 00:30 Uhr)
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23.04.2013, 16:22
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23.04.2013, 16:24Inaktiver User
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23.04.2013, 16:27
AW: Manhunt in Boston
Ja, aber das SEK tritt eben Türen ein ... Fälle in denen sie auf mutmaßliche Täter geschossen haben sind mir nicht bekannt.
Es geht nicht um das Fahne schwenken, aber um unbändige Freude bei der die Opfer anscheinend bereits wieder vergessen waren.
Die Polizeit hat nur bei akuter Gefahr das Recht Wohnungen zu räumen bzw. zu durchsuchen (Gefahr in Verzug) ansonsten sind dies richterliche Anordnungen. Und ich wäre in beiden Fällen froh mit meiner Familie rechtzeitig in Sicherheit gebracht zu werden.
50shades



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