ich erinnere mich, dass nach einem amoklauf in deutschland (!!!), erst eine nationale, dann eine internationale expertenkomission eine änderung der polizeilichen vorgangssweise beschloss.
es sollten nicht mehr nur spezialtruppen in den ort des geschehens hineingehen, sondern jeder noch so schlecht bewaffnete streifenbeamte, nur um schneller handeln zu können.
zum schutz der ohne sonderausrüstung auftretenden einsatzkräfte und zur verhinderung weiterer opfer, müsse der täter schnellstens kampfunfähig gemacht werden, praktisch hiess das nach meinem verständnis, dass alle auf ihn ballern sollten.
damals sagte ich noch, das bedeute ja, dass man die amokläufer nun völlig durchlöchern werde.
die bedingungen sollen bei terrorakten genauso gelten, schnellstmögliche unschädlichmachung der täter.
übrigens, die bilder aus den usa zeigten grossteils schlecht ausgerüstete männer ohne schutzweste oder helm in ihrem arbeitseinsatz, das sind gleiche bedingungen wie hier.
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Thema: Manhunt in Boston
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22.04.2013, 21:15
AW: Manhunt in Boston
Geändert von legrain (22.04.2013 um 21:28 Uhr)
lg
legrain
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22.04.2013, 21:34
AW: Manhunt in Boston
Möchtest Du etwa damit vielleicht sagen, dass das, was die Amis öffentlich zu lesen geben, prinzipiell und generell der Wahrheit entspricht?
Hältst Du auch Grimm's Märchen für eine Dokumentation deutscher Geschichte?
Bisher haben sowohl diese Diskussion hier als auch die "offiziellen" Nachrichtenmeldungen meine Zweifel nicht ausräumen können.
Das macht aber nichts. Das war schon öfter so.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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22.04.2013, 21:41
AW: Manhunt in Boston
der zweifel ist immer berechtigt. in allen staaten, nicht nur in den usa.
deutschland begann den krieg wegen eines angeblichen polnischen überfalls, heute heisst es, dieser war von deutschland inszeniert worden, um den krieg beginnen zu können.
dennoch ist vermutlich jeder von uns schon im realen leben oder im netz menschen aus anderen kontinenten begegnet, die den usa und europa in unglaublichem hass gegenüberzustehen scheinen.Geändert von legrain (22.04.2013 um 21:54 Uhr)
lg
legrain
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22.04.2013, 21:57
AW: Manhunt in Boston
Oh, ich möchte keinesfalls nur den USA eine zweifelhafte Berichterstattung unterstellen.

Darin stehen ihnen andere Länder sicherlich in nichts nach.
Den USA wird - meiner persönlichen Meinung nach - nur von (mehrheitlich) der westlichen Welt noch immer zu viel und zu kritiklos geglaubt.
Zu Pearl Harbour gibt es ähnliche Zweifel. Aber das führt zu weit ins OT.deutschland begann den krieg wegen eines angeblichen polnischen überfalls, heute heisst es, dieser war von deutschland inszeniert worden, um den krieg beginnen zu können.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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22.04.2013, 22:17
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22.04.2013, 22:43Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Mich beschleicht seit Jahren ein zunehmend ungutes Gefühl wenn ich mitbekomme wie durch diese Ereignisse Stück für Stück bestimmte Menschenrechte pauschal eingeschränkt werden. Nicht nur in den USA sondern auch bei uns hier in Deutschland.
Und all das passiert unter dem Deckmantel von Sicherheit und da fallen dann bei vielen Menschen die Scheuklappen, die medienwirksam zuerst mit Angst vollgempumpt wurden und bei denen dann die Gehirnwäsche nichts anderes mehr zulässt als mit wehenden Fahnen diesen Gesetzesänderungen zuzustimmen.
Bush hat nachweislich gelogen, Blair ebenfalls und trotzdem führen die Amis zusammen mit uns den Angriffskrieg weiter der auf einer Lüge basiert. Im ersten Weltkrieg waren die Kollateralschäden 10%, im zweiten bereits bei 40% und im aktuellen Krieg der USA betragen die Kollateralschäden bis zu 90% der Zivilbevölkerung. Von wegen chirurgische und saubere Kriegsführung.
Ja es wurde ein Attentat verübt, aber die Hysterie mit der die Amis da rangehen ist schon mehr als paranoid.
Die Glaubwürdigkeit haben sowohl einige Amis als auch einige Politiker bei uns bei mir zumindest schon lange verspielt.
Worin unterscheidet sich eigentlich die Propaganda von damals mit der von heute?
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22.04.2013, 22:59
AW: Manhunt in Boston
in mitteleuropas mitte gab es vor jahren einen stapo skandal, für eine frist konnte jeder nachfragen, ob unrechtmässig ein akt über ihn bestehe.
praktisch mein ganzer umkreis war observiert worden, wegen starker "vergehen" wie organisation einer veranstaltung zur verkehrsberuhigung und errichtung einer wohnstrasse, friedlicher teilnahme an einer demonstration zusammen mit zigtausend menschen zwecks erhaltung eines biotops, teilnahme an einer universitären veranstaltung mit mehrtägigen exkursionen in waldreichen gegenden zum zweck der suche seltener viecher, und vergleichbaren untaten. einer war verdächtig, nur weil er ein cafe betrieb.
durch den kontakt zu ihnen wurde ich mit beobachtungsobjekt.
jetzt darf jeder jederzeit beobachtet werden, die menschenrechte wurden unter dem vorwand der kriminalitätsabwehr ausgehöhlt.lg
legrain
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22.04.2013, 23:32Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Bei aller berechtigten Kritik an den Kampfeinsätzen der USA: Diese Aneinanderreihung von Prozentzahlen suggeriert zumindest beim oberfächlichen Lesen, die aktuellen Konflikte seien "schimmer" als die Verhältnisse im ersten und zweiten Weltkrieg. Und das empfinde ich als reichlich problematisch.
Abgesehen davon finde ich es schwer, die 90% Angabe nachzuvollziehen. Da die Taliban-Kämpfer nicht den Charakter einer regulren Armeee haben, ist die Trennunlinie zwischen Zivilisten und Kombattanten ja sehr schwer zu ziehen. Wie kommt diese Zahl zustande?
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22.04.2013, 23:40Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Falls Du mit "damals" die Nazi-Zeit meinen solltest:
-Im Gegensatz zu damals kommen unsere Informationen von einer Vielzahl unabhängiger Zeitungen und Fernsehsender. Wir sind nicht auf eine gleichgeschaltete Systempresse angewiesen.
-Auch ausländische Medien sind uns via Internet ohne weiteres zugänglich. Insbesondere steht auf das Abhören ausländischer Radiosender heutzutage nicht die Todesstrafe.
-Journalisten können öffentlich Kritik an Politik und Justiz üben, ohne mit Verhaftung und Folter rechnen zu müssen.
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23.04.2013, 08:21Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Nein für mich ist jeder dieser Konflikte und Kriege schlimm. Mir gings darum, daß uns der derzeitige Krieg als chirurgische Operation verkauft wird, gezielt und klein und die Bevölkerung wird geschützt. Genau das Gegenteil ist aber der Fall.
Das meinte ich mit Gehirnwäsche. Hast Du jemals einen Talibankämpfer in Originalsprache im Interview gehört? Nein? Warum wohl nicht? Weil da vielleicht Informationen rüberkommen würden, die so gar nicht dem Feindbild entsprechen das man uns ständig vorsetzt?Abgesehen davon finde ich es schwer, die 90% Angabe nachzuvollziehen. Da die Taliban-Kämpfer nicht den Charakter einer regulren Armeee haben, ist die Trennunlinie zwischen Zivilisten und Kombattanten ja sehr schwer zu ziehen. Wie kommt diese Zahl zustande?



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