Ich empfinde das auch so. Und mir kommt die ganze Geschichte -nun ja merkwürdig - vor.
Übrigens betreibt der BND auch in D Rasterfahndung nach Terroristen und ich kann mir vorstellen, dass da auch bereits der ein oder andere Unschuldige mit reinrutscht. . .
Und wenn die Brüder auf der Flucht waren, waurm sind sie tagelang in Boston geblieben? In Ihrem Umfeld? Sind nicht wenigstens erstmal untergetaucht?
Wenn die beiden wirklich so viel kriminelle Energie besessen haben, dann haben sie sich doch auch die möglichen Konsequenzen vorher überlegt und einen Plan B gehabt???
Angeblich wurden doch Zeitschaltuhren verwendet zur Zündung??? Warum standen sie dann noch in der Nähe zum Zeitpunkt der Explosion? Um selbst etwas abzubekommen?
Warum überfuhr angeblich der Jüngere seinen älteren Bruder (angeblich noch lebend??) aber die Einschußwunden sind unzählbar??
Da passt doch etwas nicht? !
LG
50shades
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Thema: Manhunt in Boston
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22.04.2013, 14:08
AW: Manhunt in Boston
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22.04.2013, 14:09Inaktiver User
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22.04.2013, 19:49
AW: Manhunt in Boston
Nein, ich bleibe dabei, es werden ureigenste Ängste angesprochen und das hat nichts mit us-amerikanischen Entwicklungen zu tun. Wie früher, als man mit Schaufeln und Mistgabeln durchs Dorf zog, um Jemand Gefährliches oder angeblich Gefährliches plattzumachen, so läuft es heute scheinbar in den Medien. Menschen rotten sich in ihrer Angst (ob berechtigte Angst oder nicht) zusammen. Das jeweilige Medium, beispielsweise Facebook, ist ja lediglich die Plattform. Dass es Menschen gibt, die diese Plattformen für solche Sachen missbrauchen, lässt sich kaum den USA anlasten. Ich finde das sehr weithergeholt und meines Erachtens gehört das eher in die Rubrik "Was nicht passt, wird passend gemacht!"
Ich rede von gesundem Patriotismus! Mir ist schon klar, warum wir keinen haben. Ich bedauere es dennoch außerordentlich.Den Deutschen wurde nach 1945 der Patriotismus, oder besser gesagt: der Nationalchauvinismus ausgetrieben, und das ist gut so.
Vergleichst Du gerade den Nationalstolz der USA mit Nazi-Deutschland? Ernsthaft?Damals begann den Deutschen zu dämmern, was für eine finstere und gefährliche Kraft der Nationalchauvinismus ist, vor allem, wenn er mit Überlegenheitsphantasien und Militarismus Hand in Hand geht.
Wäre im Interesse der Diskussion schön, wenn wir in Boston blieben. Die Frage, ob uns eine Bewertung der USA zusteht, habe ich übrigens nicht gestellt. Meine Frage zielte auf den Patriotismus der USA ab. Ich finde nicht, dass wir in Sachen Patriotismus mitreden können, denn wir haben ja im Prinzip keinen. Insofern kommt er uns bei anderen Ländern (ja, auch den USA) möglicherweise "klebrig" vor. Man sollte aber in Betracht ziehen, dass es sich hier um ganz normalen Patriotismus handelt. Auch andere Länder sind stolz auf sich. Die USA sind da doch keine Ausnahme. Wir Deutschen sind die Ausnahme, denn wir haben keine Ahnung davon. Insofern steht uns auch eine Bewertung diesbezüglich nicht zu.Was die Frage betrifft, ob uns eine Bewertung der Vorgänge in USA zusteht:
Die USA haben soeben beschlossen in den syrischen Bürgerkrieg mit eintausend Millionen Dollar einzugreifen ...
Sofern es nicht nur Kritik der Kritik wegen ist....Und wenn ein Land einen derartig großen Einfluss auf die deutsche und europäische Kultur, gesellschaftliche Entwicklung, etc. hat, wie das bei den USA der Fall ist, dann ist Kritik nicht nur erlaubt (das sowieso), sondern dringend geboten.
Zum Einen sprach ich nicht von Hampelmännern, zum Anderen darfst Du anderen Bürgern dieses Landes durchaus zutrauen, gerade von dieser Einheit "schon mal gehört" zu habenDu kannst ja mal unter "GSG9" googeln. Diese und vergleichbare, im LKA angesiedelte Spezialeinheiten sind die demütigen Hampelmänner, die angeblich in Deutschland die Situation nicht unter Kontrolle bekommen hätten.
Meine Demut bezog sich im übrigen auch nicht auf irgendwelche Spezialeinheiten, denen ich angeblich nichts zutraue. Es geht mir viel mehr darum, dass irgendwelche Entscheidungsträger hierzulande ganz sicher nicht soviele Beamten ins Feld geschickt hätten, wäre das bei uns passiert. Vermutlich wäre, wie schon geschrieben, eher vorrangig diskutiert worden, woran denn der deutsche Anteil an so einem Terroramschlag liegt und wie man zukünftig ausländische Mitbürger besser integrieren kann.
Wie oft zerschießen denn us-amerikanische Spezialeinheiten Jemanden zu Hackfleisch?Interessant übrigens, dass die GSG9 bei ihren Einsätzen nur ganz, ganz selten die Schusswaffe gebraucht (lediglich 7 mal in bisher 1.700 Einsätzen). Von einem Zu-Hackfleisch-Zerschießen ist mir erst recht nichts bekannt.
Alles eine Frage der Betrachtung. Jemand, der soviel Hass ausgesetzt ist, wird zwangsläufig mehr Stärke demonstrieren müssen. Da kann es nicht sein, dass Fremde ins Land kommen und die Bevölkerung ungestraft in die Luft sprengen.Damit interpretierst du diese extreme Vorgehensweise - eigentlich ganz ähnlich wie ich - als Ausdruck verletzten Stolzes, mit dem Unterschied, dass du aus Gründen, die mir schleierhaft sind, zu glauben scheinst, dass für die USA andere Regeln gelten müssten als für jeden anderen Staat.
Ich möchte ja gar nicht sagen, dass Szenen, wie wir sie jüngst sahen, nicht auch Beklemmungen verursacht haben. Ich finde es auch vollkommen in Ordnung, die Dinge zu hinterfragen. Wenn aber Jemand wirkt, als gucke er gar nicht mehr links und rechts, und als wäre ein Kompletturteil eh schon gefällt, kann ich keinen Sinn in so einer Diskussion sehen.Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
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22.04.2013, 20:05Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Heißer Tipp: Wander doch z.B. in den Iran aus. Er ist garantiert US-Ideologie-frei und das Wetter ist wohl auch ganz gut. Deutsche und Schweizer Schafe sind dort auch nicht zu finden. Eigentlich ein Paradies ...
Kannst du bitte einen einzigen Link liefern, der das unterstützt (direkte Quelle)?
Äh, da müsstest du natürlich etwas unempfindlicher werden, wenn du in den Iran gehst.
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22.04.2013, 20:27
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22.04.2013, 20:29
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22.04.2013, 20:40Inaktiver User
AW: Manhunt in Boston
Hier ist die Strafanzeige. Er wird zivilrechtlich angeklagt.
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22.04.2013, 20:46Inaktiver User
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22.04.2013, 20:50
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22.04.2013, 21:01
AW: Manhunt in Boston
Dass man das oeffentlich lesen kann, ist auch so ein Zeichen, dass die poesen 'Amis' alles so unter den Teppich kehren.
Die armen Hackfleisch Terroristen (der kleine Bruder hat uebrigens den aelteren mit dem SUV ueber den Haufen gefahren, als er fluechtete, aber das ist ja nicht so wichtig..) haben eben ein bisschen collateral damage verursacht..



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