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  1. Inaktiver User

    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Die Grünen meinen ja eh, ohne Auto lebt es sich besser und in Urlaub fahren kann man auch mit dem Fahrrad
    Das ist eines der Gründe, warum ich die Grünen definitiv nicht mehr wählen werde:
    sie sind mir zu paternalistisch.

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Das Häuschen muss so lange wärmeisoliert werden, bis es Energie produziert aber leider verkauft werden muss, um die Energiesparmaßnahmen zu bezahlen.
    Das war doch auf dem Mist der aktuellen Regierung gewachsen, oder nicht?


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich argumentiere auf der Linie des Bundesverfassungsgerichts, das es für einen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot ansieht, wenn Immobilienvermögen bevorzugt behandelt werden.
    Wo war davon die Rede, das zu tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denn der Herr Bundeskanzlerkandidat weigert sich ausdrücklich valide Zahlen mitzuteilen. Daher ist der Bund der Steuerzahler mit seinen Steuerfachleuten dazu gezwungen, aus Wahlprogrammen Aussagen zu extrahieren und sie in unser Steuersystem hineinzurechnen. - Was ist daran populistisch?
    An anderer Stelle hast Du kritisiert, als (im Augstein-Artikel zur AfD) das Parteiprogramm schonmal stellvertretend weitergedacht, und auf der Basis kritisiert wurde. Jetzt soll das plötzlich doch legitim sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein höheres Einkommen geht normalerweise mit einer entsprechenden Ausbildung, Leistung sowie Wertschöpfung einher.
    Was es ja nicht schmälert...
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber wie die rot-grünen Steuerpläne zu bewerten sind, bleibt jedem selbst überlassen.
    Man sollte auf jeden Fall wissen, dass von Rot/Grün substantielle Steuererhöhungen inklusive Einführung neuer Steuern und Wegfall von Steuerermäßigungen zu erwarten sind.
    Ebenso sollte jeder wissen, dass Rot/Grün keinerlei Steuererleichterungen vorgesehen hat, weder für Geringverdiener noch für Alleinerziehende noch für sonst irgendwen.
    .
    Ich erwarte jedenfalls von den anderen nicht wirklich was besseres.
    Insofern läuft es sowieso mal wieder auf die Wahl des geringsten Übels heraus.
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    Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Brochti Beitrag anzeigen
    Das war doch auf dem Mist der aktuellen Regierung gewachsen, oder nicht?
    Ja stimmt, weil jede Partei mittlerweile Angst hat Stimmen an die Grünen zu verlieren, wenn man nicht selbst grün ist. Den Grünen gingen die Maßnahmen noch nicht weit genug. Wie es läuft, wenn die Grünen mal am Drücker sind, kannst du in Marburg mit seiner Solarpflicht sehen...

    Zoff über "Ökodiktatur": Marburg ist bald überall - SPIEGEL ONLINE

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zu den Parteien im Bundestagswahljahr gehören ja auch die Piraten. Daher hier mal etwas aktuelles von dieser Partei. Während alle anderen Parteien sich nur auf die einfachen Themen Gerechtigkeit und Euro konzentrieren, kümmern sich die Piraten zum Glück mal um die Abwehr von Zombies ...

    Untoten-Frage beschäftigt den Berliner Senat: Piratenpartei zittern vor einer Zombie-Attacke - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

  5. Inaktiver User

    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Brochti Beitrag anzeigen
    An anderer Stelle hast Du kritisiert, als (im Augstein-Artikel zur AfD) das Parteiprogramm schonmal stellvertretend weitergedacht, und auf der Basis kritisiert wurde. Jetzt soll das plötzlich doch legitim sein?
    Wenn eine Partei eine Reihe von Steuererhöhungen ankündigt, dann ist es legitim, auf Basis der Eckdaten Steuerschätzungen vorzunehmen.
    Es ist aber nicht legitim, aus Euro-Skepsis zu schließen, jemand habe etwas gegen Schwule und sei gegen Klimaschutz.



    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein höheres Einkommen geht normalerweise mit einer entsprechenden Ausbildung, Leistung sowie Wertschöpfung einher.
    Was es ja nicht schmälert...
    Dieses Hin und Her in Halbsätzen liebe ich.
    Also nochmal von vorn: ja, wer ein Einkommen von 65.000 Euro pro Jahr hat, muss nicht darben. Das hatte auch niemand behauptet.
    Durch eine höhere Besteuerung nicht darben zu müssen bedeutet aber noch lange nicht, dass man es dem Betreffenden unter dem Hintern wegversteuern könne, mit dem Argument, andere hätten weniger Einkommen.
    Vielmehr muss man das Einkommen in Bezug setzen zu Ausbildung, Leistung und (was für den Arbeitgeber von Ausschlag gebender Bedeutung ist:) Wertschöpfung. Mit anderen Worten: es ist schließlich verdient, und zwar in jedem Sinne des Wortes.

    Ich halte es keineswegs für legitim, jemandem, der früher zu den Besserverdienern zählte und heute aus rhetorischen Gründen bereits zu den Reichen gerechnet wird, über Steuer zu enteignen, weil andere weniger hätten. Das ist in einer Leistungsgesellschaft und Marktwirtschaft schlichtweg kein Argument für eine derartige überproportionale Steuerbelastung und immer weiter aufgeblähte Staatshaushalte.
    .
    Geändert von Inaktiver User (21.03.2013 um 13:50 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Hierzulande besteht offenbar die Tendenz, die Mittelschicht zu "Reichen" zu erklären und ausbluten zu lassen. Vielleicht ist es da ganz interessant einen internationalen Vergleich der Vermögensverteilung anzusehen:

    "Vermögensverteilung in Europa:
    In der Peripherie sind viele Leute reicher als in Deutschland", FAZ

    .

  7. Moderation

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Während alle anderen Parteien sich nur auf die einfachen Themen Gerechtigkeit und Euro konzentrieren, kümmern sich die Piraten zum Glück mal um die Abwehr von Zombies ...
    Also Abwehr der jetzigen Führungsmannschaft? Vom echten Leben und Alltag ist sie tatsächlich weit entfernt.
    *
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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hierzulande besteht offenbar die Tendenz, die Mittelschicht zu "Reichen" zu erklären und ausbluten zu lassen. Vielleicht ist es da ganz interessant einen internationalen Vergleich der Vermögensverteilung anzusehen:

    "Vermögensverteilung in Europa:
    In der Peripherie sind viele Leute reicher als in Deutschland", FAZ

    .
    Soweit ich mir das angeguckt habe, sind zumindest die in den Medien verbreiteten Statistiken unbrauchbar, weil nicht klar ist, wie Pensions- und Rentenansprüche zu welcher Berwertung eingeflossen sind, ebenso wie das in den Südländern weit verbreitete aber derzeit bekanntermassen überbewertete Immobilienvermögen eingerechnet wurde. Ebenso sehe ich keinen Hinweis auf die unterschiedlichen Sozialstrukturen (Mehrgenerationenhaushalte haben ganz natürlich ein höheres Haushaltsvermögen als Singlehaushalte) etc.

    Schwer was mit diesem Bericht was anzufangen, finde ich.

  9. Moderation

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    derzeit bekanntermassen überbewertete Immobilienvermögen
    Genau da habe ich auch Bedenken. Erstens gibt es immense Unterschiede zwischen Immobilie und Immobilie, und zweitens, muss es Käufer geben, um eine Immobilie als wirkliches Vermögen zu sehen. Ich sehe derzeit keinen Run auf spanischen Haus- und Grundbesitz.
    *
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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Moin!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [...]
    unter dem Hintern wegversteuern
    [...]
    über Steuer zu enteignen
    [...]
    Na das mit der rhetorischen Überspitzung kannst Du aber auch ganz gut.
    Wir reden hier über eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes um 2-7% (wieso gibt es da eigentlich zwei Ausgangswerte?), der sich ab 65.000 bemerkbar macht. Da bist Du aber am beginn der Kurve, nach der das ansteigt.
    Und ohne den genauen Verlauf zu kennen, erlaube ich mir aus den Eckdaten die Schätzung , dass bevor auch nur eine Änderung um 1% erreicht ist, das Einkommen bei mindestens 75.000 liegen kann.

    Über die Einkommensgrenzen kann man ja übrigens geteilter Meinung sein - ich würde da vielleicht auch erst weiter oben ansetzen, hab da aber nix mitzureden. Den Ansatz als solchen, höhere Einkommen stärker in die Pflicht zu nehmen, finde ich aber definitiv vernünftig.


    Gruß Brochti
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