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  1. Moderation

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man muss eine etwaige Quote schon auch ein bisschen danach ausrichten, wie viele Frauen überhaupt die Fachkompetenz in dem betreffenden Bereich haben. Es sei denn, es geht einem weder um Gerechtigkeit noch um gleiche Chancen bei gleicher Leistung, sondern nur um Gleichmacherei.
    .
    Altmodische Vorstellung, denn das ist ja wohl die Voraussetzung. Darunter eine Diskussion anzufangen, finde ich am Thema vorbei.

    Ich denke, dass wir die Quote in nicht allzu weiter Zukunft gar nicht mehr brauchen.
    Frauen sind schon geeignet und interessieren sich auch für "technische Berufe", wenn die Bezahlung stimmt (gleiches Geld für alle), familienfreundlichere Bedingungen geschaffen werden und das Selbstverständnis, dass Frauen dort auch hingehören. Oder haben Architektinnen grundsätzlich Schwierigkeiten mit der technisch-mathematischen Seite ihres Berufs? Warum sollte es also nicht mehr Ingenieurinnen, Maschinenbauerinnen oder IT-Expertinnen geben als bisher?
    Und wenn die Hälfte des qualifizierten Nachwuchses auch dort Frauen sind, werden es sich die Unternehmen schon mangels Masse nicht mehr leisten können, auf dieses Kontingent zu verzichten. Dass sie dann auch Schlüssel- und Entscheidungspositionen ganz oben einnehmen, halte ich für eine automatische Folge.
    Dahin ist noch ein Stück Weg, aber dieses Ziel wird kommen - ganz ohne Quote.
    *
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  2. gesperrt

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Dahin ist noch ein Stück Weg, aber dieses Ziel wird kommen - ganz ohne Quote.
    Hast du schon mal in einem der technisch orientierten Berufe gearbeitet?

    Frage geht auch an Rotfuchs, die ja scheinbar in einem Daxunternehmen sitzt die anders als die mittelständischen gewaltige Probleme zu haben scheinen die weiblichen Fachkräfte zu ziehen, denn in den mittelständischen Unternehmen sitzen die weiblichen Fachkräfte durchaus auf den Ebenen bis zum Chef und nicht nur die Verwaltung.

    Genau deshalb werden ja die Daxunternehmen angesprochen. Das Desaster fängt bei den Unternehmen ab 500 Mitarbeiter an. Darunter gibt es schon längst eine Frauenquote inkl. Fachkräfte (von selbst).

    Der Mittelstand musste nicht 30 Jahre drüber reden und mal nachdenken.
    Geändert von _Farmelli (25.04.2013 um 11:23 Uhr)

  3. VIP

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Hast du schon mal in einem der technisch orientierten Berufe gearbeitet?

    Frage geht auch an Rotfuchs, die ja scheinbar in einem Daxunternehmen sitzt die anders als die mittelständischen gewaltige Probleme zu haben scheinen die weiblichen Fachkräfte zu ziehen, denn in den mittelständischen Unternehmen sitzen die weiblichen Fachkräfte durchaus auf den Ebenen bis zum Chef und nicht nur die Verwaltung.
    .
    Ich bin kaufmännisch ausgebildet und habe demnach auch nie in einem technischen Beruf gearbeitet.


    Zu den fehlenden weiblichen technischen Fachkräften in unserem Unternehmen schicke ich Dir eine PN.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  4. Inaktiver User

    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Man muss eine etwaige Quote schon auch ein bisschen danach ausrichten, wie viele Frauen überhaupt die Fachkompetenz in dem betreffenden Bereich haben. Es sei denn, es geht einem weder um Gerechtigkeit noch um gleiche Chancen bei gleicher Leistung, sondern nur um Gleichmacherei.
    Altmodische Vorstellung, denn das ist ja wohl die Voraussetzung. Darunter eine Diskussion anzufangen, finde ich am Thema vorbei.
    Ich finde nicht, dass es am Thema vorbei ist, sich die Realität anzusehen.

    Ich denke, dass wir die Quote in nicht allzu weiter Zukunft gar nicht mehr brauchen.
    Frauen sind schon geeignet und interessieren sich auch für "technische Berufe", wenn die Bezahlung stimmt (gleiches Geld für alle), familienfreundlichere Bedingungen geschaffen werden und das Selbstverständnis, dass Frauen dort auch hingehören. Oder haben Architektinnen grundsätzlich Schwierigkeiten mit der technisch-mathematischen Seite ihres Berufs? Warum sollte es also nicht mehr Ingenieurinnen, Maschinenbauerinnen oder IT-Expertinnen geben als bisher?
    Du meinst: man braucht den Frauen nur den roten Teppich ausrollen, und schon kommen sie?
    Und bis sie das tun, braucht es die Quote, um zumindest die paar Frauen, die sich für Männerberufe entscheiden, gewaltsam die Karriereleiter hinaufzuschieben.


    Ein bisschen was zum Beißen:

    Ausbildungsberuf nach Geschlecht: Frauen mögen Blumen, Männer lieben Autos

    Darin heißt es z.B.:
    Am meisten zugelegt hat der Frauenanteil in der Ausbildung zum Fertigungsmechaniker (plus 6,3 Prozent). In diesem Industrieberuf stehen mittlerweile 14,2 Prozent Frauen an den Fräsen und Werkbänken.
    Volle 14,2 Prozent Frauenanteil, nachdem sie in den letzten 8 Jahren um volle 6,3 Prozentpunkte zugelegt haben !! - Boah, eh.
    Das schreit geradezu nach einer 30-Prozent-Quote, auch wenn man dazu die Floristinnen und Nageldesignerinnen an die Fräsen und Werkbänke schleifen müsste.
    .
    Geändert von Inaktiver User (29.04.2013 um 11:41 Uhr)

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Technische Berufe sind für heutige Mädchen genauso uninteressant wie eh und je. Ich führe viele Gespräche mit Ausbildern in technischorientierten Firmen. Diese werben mittlerweile händeringend um Mädchen/Frauen, sehen sie doch den sich abzeichnenden Facharbeitermangel in diesen Branchen. Hilft nur nichts, die Interessen sind bei den Mädchen anders gelagert, was meines Erachtens auch nicht an mangelnden Vorbildern oder Einstiegschancen liegt.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

  6. gesperrt

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von setshu Beitrag anzeigen
    Technische Berufe sind für heutige Mädchen genauso uninteressant wie eh und je. Ich führe viele Gespräche mit Ausbildern in technischorientierten Firmen. Diese werben mittlerweile händeringend um Mädchen/Frauen, sehen sie doch den sich abzeichnenden Facharbeitermangel in diesen Branchen. Hilft nur nichts, die Interessen sind bei den Mädchen anders gelagert, was meines Erachtens auch nicht an mangelnden Vorbildern oder Einstiegschancen liegt.
    Da von allen Daxvorständen 92 ein Wirtschaftsstudium absolviert haben und nur 42 ein technisches Studium, kann es daran nicht liegen. (s.30)

    BWL ist bei Frauen das beliebteste Studium kurz gefolgt von Jura. Beide jeweils mit 50% Frauenanteil.

    Es ging um die Frauenquote und nicht den Fachkräftemangel. In anderen Ländern studieren wesentlich mehr Frauen in technischen Berufen, Deutschland hängt nunmal in konservativen Rollendenken fest...und das leider seit Jahren. Sogar Italien ist uns Meilen voraus was Frauen in Mint Fächer betrifft.

  7. Inaktiver User

    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Da von allen Daxvorständen 92 ein Wirtschaftsstudium absolviert haben und nur 42 ein technisches Studium, kann es daran nicht liegen. (s.30)

    BWL ist bei Frauen das beliebteste Studium kurz gefolgt von Jura. Beide jeweils mit 50% Frauenanteil.
    Für das Topmanagement wird erwartet: ausgeprägtes analytisches Denken, hoher mathematischer Sachverstand, schnell und zielgerichtet absolviertes Studium, möglichst mit Promotion vor dem 30. Lebensjahr, Branchenerfahrung, Auslandsstudium, berufliche Erfahrung im Ausland, usw.
    Dies alles und mehr erfüllen selbst die männlichen Absolventen von Wirtschaftsstudiengängen nur höchst selten.
    Das kriegt man nicht geschenkt, wie Ganda sich das vorstellt, wenn sie davon spricht, was man alles an Voraussetzungen schaffen soll, damit Frauen überhaupt kommen WOLLEN.


    Es ging um die Frauenquote und nicht den Fachkräftemangel.
    Ziemlich entlarvend: eine Quote ohne Rücksicht auf das fachliche Potenzial ....


    Ich halte es für sehr viel sinnvoller, das Interesse der Mädchen für "harte" Fächer zu fördern. Letztendlich sind das die Jobs, in denen Geld verdient wird.

    Außerdem wäre es weitaus sachgerechter auf die Präsenz von Frauen im betrieblichen Mittelbau zu achten - sofern sie die fachlichen Voraussetzungen dafür überhaupt mitbringen -, statt eine Frauenquote für Topmanager und Aufsichtsräte zu fokussieren.
    Von einer Frauenquote in Aufsichtsräten hätten 99,999% aller Frauen absolut gar nichts.

    Eine Quote halte ich nur in solchen Bereichen für sinnvoll, in denen ein deutlicher Überhang an weiblichem Fachpersonal einer ebenso deutlichen Unterrepräsentierung im Beruf gegenüber steht - siehe Verlage, Museen, etc.
    Aber eine Frauenquote unabhängig von fachlicher Eignung halte ich für eine Schnapsidee.
    .
    Geändert von Inaktiver User (29.04.2013 um 12:24 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine Quote halte ich nur in solchen Bereichen für sinnvoll, in denen ein deutlicher Überhang an weiblichem Fachpersonal einer ebenso deutlichen Unterrepräsentierung im Beruf gegenüber steht - siehe Verlage, Museen, etc.
    Aber eine Frauenquote unabhängig von fachlicher Eignung halte ich für eine Schnapsidee.
    .

    Was genau war mit den Fächern BWL, Jura, Medizin und Mathematik?

    *koppkratz

    Seit Ende der neunziger sind über 30% dort weibliche Absolventen inzwischen alles 50% (Medizin inzwischen 60%, Mathematik kannst du sogar die Lehramtsstudenten rausrechnen und jede zweite ist weiblich, leider inkl. Abruch (deutschlandspezisches Manko in Italien und Portugal bleibt die Prozentzahl gleich))?

    Soll man da noch mehr Frauen zum Studium auffordern?
    Nicht ernsthaft oder?

    Das wär männerdiskriminierend!
    IT & Ingeneurswesen gern, aber Mathematik, BWL, Jura und Medizin...wird echt problematisch, was du da andenkst.
    Geändert von _Farmelli (29.04.2013 um 16:16 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Die Parteien im Bundestagswahljahr

    Lesetipp:

    Krämer - So lügt man mit Statistik.



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