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  1. Inaktiver User

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Es reicht wenn sie die vorhandenen Bomben auf ihr Nachbarland Südkorea einhageln lassen. Dort wohnen auch Menschen. Auch wenn es keine Us-Amerikaner sind und auch wenn sie nicht weiß sind.

    ...voll daneben so eine Einstellung und Verniedlichung.


    Davon abgesehen haben wir keine Ahnung, was man dort tatsaechlich hat oder nicht hat, die 'dirty bomb' macht sich nicht an ihr Reichweite fest und was 'Terrorismus' ist, ist weder durch das Ziel definiert, noch durch groesse oder Destruktivitaet der Waffe.

  2. Inaktiver User

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Es reicht wenn sie die vorhandenen Bomben auf ihr Nachbarland Südkorea einhageln lassen. Dort wohnen auch Menschen. Auch wenn es keine Us-Amerikaner sind und auch wenn sie nicht weiß sind.

    ...voll daneben so eine Einstellung und Verniedlichung.
    Du hast es gern gedanklich übersichtlich, stimmt's? Klebst gern Etiketten auf Menschenflaschen, wie man bereits in einem Nachbarstrang feststellen durfte. Diesen Schuh (Rassismus) ziehe ich mir aber trotzdem nicht an. Probier doch mal: vielleicht passt er ja dir.

    Obwohl die Nordkoreaner nicht weiß sind, sind sie m.E. nämlich nicht völlig verblödet.
    Will heißen: wenn ein geteiltes Land Anspruch auf Wiedervereinigung erhebt - so wie BRD und DDR über 4 Jahrzehnte - dann wird es den "Landesteil", den es als rechtmäßig eigenes betrachtet, wohl kaum für ein paar Jahrhunderte absichtlich verstrahlen. Das wäre irgendwie unpraktisch.

    Im übrigen wäre es pragmatischer sich nur über das Sorgen machen, was konkret im Raum steht. Und im Raum steht allenfalls die (völlig unglaubwürdige) Drohung gegenüber USA. Hingegen ist mir nichts von Drohungen Nordkoreas bekannt Südkorea mit Atomraketen zu beschießen.
    Geändert von Inaktiver User (09.03.2013 um 18:01 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    Davon abgesehen haben wir keine Ahnung, was man dort tatsaechlich hat oder nicht hat, die 'dirty bomb' macht sich nicht an ihr Reichweite fest und was 'Terrorismus' ist, ist weder durch das Ziel definiert, noch durch groesse oder Destruktivitaet der Waffe.
    Ich denke mal in erster Linie geht es um Südkorea, mehr kann sich Nordkorea gar nicht leisten...

    Aufkündigung des Nicht Angriffspakts

    Die Atombombe ist unwahrscheinlicher als ein Angriff auf Südkorea mit ingesamt 50 Mio Einwohnern. Allerdings halte ich das auch für Säbelrasseln und Machttests, was man sich in der internationalen Gemeinschaft so alles leisten kann und was nicht.

    aus dem Artikel:
    Nordkorea hoffe mit dieser Strategie die Vereinigten Staaten zu direkten Gesprächen zu bewegen, sagt Wei Zhijiang von der Sun Yatsen-Universität.
    Wahrscheinlich haben sie mehr Probleme als wirklich nach Außen dringen.

    Wenn diese endlos pubertären Säbelrassen-Brumm-Brumm-Schenkelklopf-BlahBlah-Regierungschefs doch endlich verschwinden würden...sie nerven wie Schw*** und sind überflüssig wie ein Kropf, siehe Zustand von Nordkorea...
    Geändert von _Farmelli (09.03.2013 um 18:08 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Sie [Die Nordkoreaner] haben angeblich gar keine Atombombe, die sie so weit schicken koennen also wuerden sich ihre Angriffe auf den Stand von Terroristen beschraenken. Kleine "dirty bombs". Ist auch nicht toll aber das waere dann wieder etwas, was irgentwie nicht so glorreich aussieht wie eine grosse Bombe. Also, ich denke mal, deswegen muss sich niemand grosse Sorgen machen.
    Soviel ich weiß, hat Nordkorea leider tatsächlich die Atombombe. Jedenfalls hat es bereits mehrere Raketentests gemacht und kürzlich einen unterirdischen Atomtest. Man geht davon aus, dass ausreichend nukleares Material für etwa ein halbes Dutzend Raketen vorhanden ist.
    Dirty Bombs werden von Nordkorea nicht angestrebt. Die "dirty bomb" ist keine militärische Waffe, geeignet das Selbstbewusstsein eines Staates zu stärken, sondern allenfalls eine Waffe von nichtmilitärischen Terroristen.
    Problematisch ist im Koreakonflikt weniger das atomare Potenzial als vielmehr die schiere Zahl der Soldaten: eine ganze Million. Zum Vergleich: die Bundeswehr umfasst meines Wissens 200.000 Soldaten.
    Allerdings sind diese Soldaten miserabel ausgerüstet. Näheres hier.

  5. Inaktiver User

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Die Atombombe ist unwahrscheinlicher als ein Angriff auf Südkorea mit ingesamt 50 Mio Einwohnern. Allerdings halte ich das auch für Säbelrasseln und Machttests, was man sich in der internationalen Gemeinschaft so alles leisten kann und was nicht.
    Vor 5 Minuten hast du es noch "voll daneben so eine Einstellung und Verniedlichung" geschrieben. Bin gespannt, was für einen Standpunkt du wohl in einer halben Stunde präsentierst.

    Wenn diese endlos pubertären Säbelrassen-Brumm-Brumm-Schenkelklopf-BlahBlah-Regierungschefs doch endlich verschwinden würden...sie nerven wie Schw*** und sind überflüssig wie ein Kropf, siehe Zustand von Nordkorea...
    Man könnte es nicht vornehmer ausdrücken.

  6. gesperrt

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    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vor 5 Minuten hast du es noch "voll daneben so eine Einstellung und Verniedlichung" geschrieben.
    Sie haben angeblich gar keine Atombombe, die sie so weit schicken koennen also wuerden sich ihre Angriffe auf den Stand von Terroristen beschraenken.
    Eine Drohung eines Angriffs auf ein Land was nunmal näher liegt als die USA mit 50 Mio Einwohnern als "auf Terrorismus beschränkt" zu nennen ist eine Verniedlichung mit der ich nicht einverstanden bin. Ebenso die "beruhigende" Einstellung, dass es Atombomen ja evtl. nicht über den Ozean schaffen, es jedoch etliche weitere Länder in Reichweite gibt.

    Lesen hilft.

  7. Inaktiver User

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Der kleene Runde muss sich schlicht profilieren, mehr ist das nicht. Er will Verhandlungsmasse für Gespräche mit den Großen der Welt, damit die ihn ernst nehmen und ausser vermeintlicher Atombombe gibts für Spinner wie ihn oder den im Iran nichts. Atomkrieg wirds nicht geben, schon zu Zeiten des Kalten Krieges bestand die Sinnlosigkeit darin, dass man selber als Beginner auch komplett weggebrutzelt wird, also was solls bringen? Die Idee, man brutzelt den anderen weg bevor der das merkt, funktionierte schon vor 40 Jahren nicht und heute noch weniger. Mal eben still 2 Dutzend Langstreckenraketen mit Atomsprengköpfen starten, die dann auch noch 2 Stunden unbemerkt unterwegs sind und sich einen zu feixen, den Gegner weggestrahlt zu haben, bevor der was merkt, ist Fiktion. Sobald bei einem der korean. Kommunisten der Adrenalinspiegel steigt allein weil er nachts an den roten Knopf denkt, gibts schon Alarm in den Staaten. Ausserdem braucht es wohl ein paar tausend Raketen, um die USA einzuebnen. Ein "normaler" Angriff auf Südkorea wird von niemandem toleriert, auch damit wird sich der kleene Runde von der Bildfläche schießen.

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    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nordkorea hat erst vor wenigen Wochen erklärt Frieden und einen Ausgleich mit den USA haben zu wollen. Nun droht es mit dem atomaren Erstschlag, so wie eine Ameise dem Elefanten mit der totalen Vernichtung droht. Wer kann diese Idioten denn noch ernst nehmen?

    Der Beschluss des UN-Sicherheitsrats, die Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen, wurde einstimmig getroffen. Das bedeutet, dass auch China als wichtigster oder einziger Verbündeter Nordkoreas die Geduld mit einem Land verliert, das den USA immer wieder Anlass gibt ihre Militärpräsenz in der Region zu verstärken, wie ein TV-Reporter zu Recht anmerkte.

    Ich habe wenig Sorgen, dass den lächerlichen Drohungen Taten folgen, und zwar ganz unabhängig davon, ob Nordkorea überhaupt die technischen Möglichkeiten besitzt einen atomaren Erstschlag zu führen. Gegen wen eigentlich? Gedroht wurde den USA, deren Vertreter vor Lachen wahrscheinlich fast vom Stuhl gefallen sind. Denn Nordkorea kann sich nicht einmal auf China stützen.

    Dieser Punkt ist essentiell. Wenn Nordkorea es übertreibt, könnten sich USA und China über ein Eingreifen verständigen, und dann ist der Spuk schnell beendet. Mögen in Nordkorea noch so viele indoktrinierte Pappkameraden in Uniform bereit stehen, um ihren Fettkloß von Monarchen mit ihrem Leben zu verteidigen - ohne chinesische Unterstützung sind sie faktisch außerstande gegen irgendwen Krieg zu führen. Wäre die Wirkung einer etwaigen einzelnen Atomrakete auch verheerend, würde sie Nordkorea dennoch keine militärischen Vorteile schaffen.

    Die Situation ist unangenehm, denn sie destabilisiert die fragile Ordnung der Region und zwingt Südkorea und das nach dem 2. Weltkrieg entmilitarisierte Japan zur militärischen Aufrüstung. Aber Angst muss man m.E. nicht haben.
    Die Lernresistenz aus der Geschichte ist erschreckend.
    Diese arrogante Haltung ermöglichte fast alle Kriege, indem der Gegner einfach unterschätzt wurde.

    Was die Beleidigungen oder Drohungen in Richtung USA angeht, befindet er sich mit den USA in bester Gesellschaft, die nehmen sich da schon seit Jahrzehnen nichts.

    Überreste der kürzlich abgefeuerten Rakete stammen aus alten russischen Beständen.
    Das auch die Chinesen, als alte Verbündete im kalten Krieg, über derartiges Kriegsgerät verfügen, das hinterfragte damals niemand.
    Den USA eine Bombe schicken, was soll dieser regionale Konflikt bewirken.
    Vielmehr beunruhigt mich der Gedanke, dass die Chinesen Equipment liefern und die Bombe auf Japan fällt.
    Um die Folgen eines solchen Schlages zu bewältigen sind die Japaner gezwungen ihre gigantischen Dollarreserven/Anleihen für Aufbaukosten im Markt flüssig zumachen, was den USA wesentlich mehr Schwierigkeiten bereiten dürfte.
    Der Dollarkurs geht in den Keller und der Euro gleich mit.
    Im Übrigen dürften auch die Europäer betroffen sein, wenn ein Land wie Japan oder China in Währungsreserven wegen solcher Ereignisse am Finanzmarkt flüssig machen.

    Jemand äußerte, dass er das Gefühl habe, dass in diesem Jahr irgendjemand die Büchse der Pandora, im Bezug auf das Abwerfen einer Bombe, öffnen wird.
    Ich sehe es ebenso, mittlerweile wurden so viele Fässer mit stetigen Tropfen gefüllt, dass es bald soweit ist, dass einer durchdreht.

  9. Inaktiver User

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Die Lernresistenz aus der Geschichte ist erschreckend.
    Diese arrogante Haltung ermöglichte fast alle Kriege, indem der Gegner einfach unterschätzt wurde.
    Nicht auszuschließen, dass Nordkorea den gleichen Fehler macht. - Obwohl: ich glaub's ja nicht, denn die Überlegenheit des Gegners ist so offensichtlich, dass es selbst in Pjöngjang sattsam bekannt sein müsste.
    Oder wie ist deine Bemerkung zu verstehen? Dachtest du etwa, dass USA, Südkorea und Japan Ambitionen hätten gegen Nordkorea (und gegen dessen Verbündeten China) Krieg zu führen? - Dafür gibt es überhaupt keine Anzeichen. Somit geht deine Spekulation diesbezüglich ins Leere.

    Der Dollarkurs geht in den Keller und der Euro gleich mit.
    Und wieder bist du bei deinem Lieblingsthema. Dass dir das nicht selber allmählich langweilig wird, ist wirklich erstaunlich.

    Jemand äußerte, dass er das Gefühl habe, dass in diesem Jahr irgendjemand die Büchse der Pandora, im Bezug auf das Abwerfen einer Bombe, öffnen wird. Ich sehe es ebenso, mittlerweile wurden so viele Fässer mit stetigen Tropfen gefüllt, dass es bald soweit ist, dass einer durchdreht.
    Unkenrufe dieser Art dürfte es seit den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts regelmäßig gegeben haben. Business as usual also.
    Geändert von Inaktiver User (10.03.2013 um 14:16 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Ganz unwohles Gefühl wegen Nordkorea

    Wieso Nordkorea?
    Die Arroganz der USA ist kaum zu übersehen.
    Nur weiter so, Nordafrika ist inzwischen auf dem besten Weg ins Mittelalter, so wie ich es angekündigt habe.
    Libyen, Tunesien, Ägypten usw., die sehnen sich mittlerweile nach den alten Zeiten zurück,. Bis auf eine Handvoll Rebellen, die sich wohl in jeder Gesellschaft, egal welcher Form, zu finden sind.
    Derzeit versuchen sie Syrien ins Mittelalter zu schicken.
    Demnächst werden sie sich wohl an Nordkorea abarbeiten.
    „Überlegenheit des Gegners“, na ja, die Leichen werden immer nach dem Krieg gezählt.
    Ist nicht mein Lieblingsthema sondern aktuelles Thema, dass du dieses Thema nicht verstehst, das verstehe ich. Deine Weissagungen im Jahr 2009 zur Krise liefen ja alle gegen die Wand und sind unrichtig gewesen. Im Übrigen sehr amüsant die alten Stränge mal zu lesen.
    Auch hier hilft die Geschichte weiter.
    Das sind keine Unkenrufe, warten wir es doch einfach mal ab.

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