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    AW: Alternative für Deutschland

    Was soll jetzt daran besonders kostenintensiv sein? Da werden ja im Wesentlichen nicht zusätzliche Ausgaben gefordert, sondern nur andere Arten der Finanzierung.
    Geändert von Ahab (14.03.2013 um 15:28 Uhr)

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    AW: Alternative für Deutschland

    Ja, vielleicht könnte die AfD ja Friedrich Merz als Finanzfachmann gewinnen. Steuererklärung auf einem Bierdeckel ... immer noch ein attraktives Ziel.

    Es gibt viele nützliche Berufe in unserem Land. Steuerberater gehört aber nicht dazu. Die könnte man stattdessen alle als Lehrer beschäftigen und unsere Kinder besser bilden.

  3. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Kannte ich. Der Punkt oben ist aber der einzige, bei dem ich eine Erhöhung (bzw. Verschiebung) von Kosten sehe. Ansonsten keine Ausgabenerhöhung.

    Wir fordern ein Steuersystem, in dem Reiche absolut und prozentual stärker belastet werden als Arme.


    Damit bist Du also einverstanden?

    Okay - "absolut und prozentual stärker belastet werden" ist ja auch noch keine sehr präziese Aussage.

  4. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht könnte die AfD ja Friedrich Merz als Finanzfachmann gewinnen.
    Tolle Idee. Hatte er nicht sein Buch "Mehr Kapitalismus wagen" ausgerechnet während der Hypotheken- und Finanzkrise veröffentlicht?



    Steuererklärung auf einem Bierdeckel ... immer noch ein attraktives Ziel.
    Leider hat Merkel ihren Wahlsieg die Spree hinunterfließen sehen, sobald den Menschen klar wurde, dass Steuervereinfachung nicht ohne eine Eliminierung von steuerlichen Ausnahmetatbeständen möglich ist. - Wenn die Bürger diesbezüglich reifer geworden sein sollten, würde es mich freuen, aber ich glaub nicht daran.

    Dennoch finde ich es richtig diesen Punkt in das Wahlprogramm der AfD aufzunehmen - quasi als Zielmarke. Zumal man dieses hochkomplexe Thema ja schrittweise angehen könnte.
    Geändert von Inaktiver User (14.03.2013 um 15:36 Uhr)

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    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht könnte die AfD ja Friedrich Merz als Finanzfachmann gewinnen. Steuererklärung auf einem Bierdeckel ... immer noch ein attraktives Ziel.

    Es gibt viele nützliche Berufe in unserem Land. Steuerberater gehört aber nicht dazu. Die könnte man stattdessen alle als Lehrer beschäftigen und unsere Kinder besser bilden.
    Wobei man sich halt schon bewusst bleiben sollte, dass je mehr Einzelfallgerechtigkeit angestrebt wird, desto komplizierter / komplexer wird es halt. Aber grundlegende Vereinfachungen erscheinen schon möglich, bzw. über- bzw. verkommene Regelungen die weg müssen.

  6. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Was soll jetzt daran besonders kostenintensiv sein? Da werden ja im Wesentlichen nicht zusätzliche Ausgaben gefordert, sondern nur andere Arten der Finanzierung.
    Alterssicherung, Familienpolitik, Bildung, Energiepolitik - all diese Punkte verschlingen viel Geld.

    Allerdings ist das ja auch noch kein richtiges Programm, das sind alles noch sehr allgemein gehaltene Assagen oder Forderungen.

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    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alterssicherung, Familienpolitik, Bildung, Energiepolitik - all diese Punkte verschlingen viel Geld.

    Allerdings ist das ja auch noch kein richtiges Programm, das sind alles noch sehr allgemein gehaltene Assagen oder Forderungen.
    Ja, und? Die AfD will hier aber im Wesentlichen keine neuen Wohltaten, sondern nur eine andere Verteilung. Du verrennst Dich.

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    AW: Alternative für Deutschland

    Es macht aber wenig Sinn, wenn meine Steuerlast bis auf den letzten Euro absolut gerecht berechnet ist, ich aber einen Fachmann dafür bezahlen muss, um die Steuererklärung zu erstellen.

  9. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trotzdem bleibt die Frage nach der Finanzierung all dessen (aus # 57) - genau wie bei Der Linken!
    Ja natürlich kosten Rentensicherung und Familiensplitting u.v.a. Geld. Ich denke, diese Ziele sollen auch die Ex-SPD-Wähler und Ex-Grünen-Wähler mit ins Boot holen, während die währungspolitischen und europapolitischen Ziele eher die Konservativen und die Verschlankung des Staates und die europakritischen Standpunkte eher Liberale anspricht.

    Die AfD hat eine ganze Menge Punkte in ihrem Programm. Solange sie nicht detailliert und quantifiziert werden, kann man unmöglich wissen, was sie kosten. Aber was glaubst du wohl, was uns die Eurokrise kostet?

    Aber eines scheint klar: der Fokus liegt bei der AfD nicht auf einer höheren Alimentierung von Hartz-IV-Empfängern und auf Umverteilung, wie sie bei der Linkspartei im Mittelpunkt stehen.

    Der Fokus liegt vielmehr auf einer anderen Währungs- und Europapolitik, einer Politik, die Deutschland hilft seine wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Stärken wieder stärker auszuspielen, statt andere EU-Länder gegen deren Willen und unter Aufbietung all unserer Kräfte irgendwohin zu schleppen, wo sie nicht sein wollen oder nicht sein können.

    Das ist der Ausgangspunkt für die Gründung der AfD. Alles andere muss erst noch mit Leben gefüllt werden. Das ist schließlich eine Partei, die in ihren ersten Anfängen steckt, ja, offiziell noch gar nicht gegründet ist!!
    Geändert von Inaktiver User (14.03.2013 um 16:01 Uhr)

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    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Es macht aber wenig Sinn, wenn meine Steuerlast bis auf den letzten Euro absolut gerecht berechnet ist, ich aber einen Fachmann dafür bezahlen muss, um die Steuererklärung zu erstellen.
    Ich will sicher keine Lanze für kompliziertes Steuerrecht brechen, aber Deiner Argumentation kann ich nicht folgen. Die Kosten für den Steuerberater sind doch im Vergleich zur Ersparnis meist gering.

    Ein ganz gerechtes und gleichzeitig ganz einfaches Steuersystem wird es nicht geben können. Also beispielsweise Steuererklärung auf dem Bierdeckel und Kilometerpauschale und absetzbare Nachtzuschläge etc. Das sollte man sich schon bewusst machen.

    Aber es geht beim Steuersystem ja auch nicht nur um die Einkommensteuer, denn nicht nur da muss das Steuersystem ausgemistet werden. Schon die Anzahl der Steuern ist doch fragwürdig. Warum unterliegt nicht jedes Einkommen der selben Einkommenssteuer. Möwenpicksteuer und die ganze Vermengung bei den erniedrigten Mehrwertsteuersätzen etc. sind ebenfalls überflüssig. Wenn es Mehrwertsteuer gibt, warum dann noch weitere Verbrauchssteuern (Schaumweinsteuer) etc. pp...

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