Was soll jetzt daran besonders kostenintensiv sein? Da werden ja im Wesentlichen nicht zusätzliche Ausgaben gefordert, sondern nur andere Arten der Finanzierung.
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Thema: Alternative für Deutschland
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14.03.2013, 15:22
AW: Alternative für Deutschland
Geändert von Ahab (14.03.2013 um 15:28 Uhr)
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14.03.2013, 15:27
AW: Alternative für Deutschland
Ja, vielleicht könnte die AfD ja Friedrich Merz als Finanzfachmann gewinnen. Steuererklärung auf einem Bierdeckel ... immer noch ein attraktives Ziel.
Es gibt viele nützliche Berufe in unserem Land. Steuerberater gehört aber nicht dazu. Die könnte man stattdessen alle als Lehrer beschäftigen und unsere Kinder besser bilden.
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14.03.2013, 15:30Inaktiver User
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14.03.2013, 15:32Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Tolle Idee. Hatte er nicht sein Buch "Mehr Kapitalismus wagen" ausgerechnet während der Hypotheken- und Finanzkrise veröffentlicht?

Leider hat Merkel ihren Wahlsieg die Spree hinunterfließen sehen, sobald den Menschen klar wurde, dass Steuervereinfachung nicht ohne eine Eliminierung von steuerlichen Ausnahmetatbeständen möglich ist. - Wenn die Bürger diesbezüglich reifer geworden sein sollten, würde es mich freuen, aber ich glaub nicht daran.Steuererklärung auf einem Bierdeckel ... immer noch ein attraktives Ziel.
Dennoch finde ich es richtig diesen Punkt in das Wahlprogramm der AfD aufzunehmen - quasi als Zielmarke. Zumal man dieses hochkomplexe Thema ja schrittweise angehen könnte.Geändert von Inaktiver User (14.03.2013 um 15:36 Uhr)
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14.03.2013, 15:34
AW: Alternative für Deutschland
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14.03.2013, 15:35Inaktiver User
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14.03.2013, 15:38
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14.03.2013, 15:39
AW: Alternative für Deutschland
Es macht aber wenig Sinn, wenn meine Steuerlast bis auf den letzten Euro absolut gerecht berechnet ist, ich aber einen Fachmann dafür bezahlen muss, um die Steuererklärung zu erstellen.
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14.03.2013, 15:51Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Ja natürlich kosten Rentensicherung und Familiensplitting u.v.a. Geld. Ich denke, diese Ziele sollen auch die Ex-SPD-Wähler und Ex-Grünen-Wähler mit ins Boot holen, während die währungspolitischen und europapolitischen Ziele eher die Konservativen und die Verschlankung des Staates und die europakritischen Standpunkte eher Liberale anspricht.
Die AfD hat eine ganze Menge Punkte in ihrem Programm. Solange sie nicht detailliert und quantifiziert werden, kann man unmöglich wissen, was sie kosten. Aber was glaubst du wohl, was uns die Eurokrise kostet?
Aber eines scheint klar: der Fokus liegt bei der AfD nicht auf einer höheren Alimentierung von Hartz-IV-Empfängern und auf Umverteilung, wie sie bei der Linkspartei im Mittelpunkt stehen.
Der Fokus liegt vielmehr auf einer anderen Währungs- und Europapolitik, einer Politik, die Deutschland hilft seine wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Stärken wieder stärker auszuspielen, statt andere EU-Länder gegen deren Willen und unter Aufbietung all unserer Kräfte irgendwohin zu schleppen, wo sie nicht sein wollen oder nicht sein können.
Das ist der Ausgangspunkt für die Gründung der AfD. Alles andere muss erst noch mit Leben gefüllt werden. Das ist schließlich eine Partei, die in ihren ersten Anfängen steckt, ja, offiziell noch gar nicht gegründet ist!!Geändert von Inaktiver User (14.03.2013 um 16:01 Uhr)
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14.03.2013, 15:58
AW: Alternative für Deutschland
Ich will sicher keine Lanze für kompliziertes Steuerrecht brechen, aber Deiner Argumentation kann ich nicht folgen. Die Kosten für den Steuerberater sind doch im Vergleich zur Ersparnis meist gering.
Ein ganz gerechtes und gleichzeitig ganz einfaches Steuersystem wird es nicht geben können. Also beispielsweise Steuererklärung auf dem Bierdeckel und Kilometerpauschale und absetzbare Nachtzuschläge etc. Das sollte man sich schon bewusst machen.
Aber es geht beim Steuersystem ja auch nicht nur um die Einkommensteuer, denn nicht nur da muss das Steuersystem ausgemistet werden. Schon die Anzahl der Steuern ist doch fragwürdig. Warum unterliegt nicht jedes Einkommen der selben Einkommenssteuer. Möwenpicksteuer und die ganze Vermengung bei den erniedrigten Mehrwertsteuersätzen etc. sind ebenfalls überflüssig. Wenn es Mehrwertsteuer gibt, warum dann noch weitere Verbrauchssteuern (Schaumweinsteuer) etc. pp...


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