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  1. User Info Menu

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einen Austritt Griechenlands aus der EU.
    Denn was dermaßen wenig passt, kann auch nicht passend gemacht werden.
    Das ist nicht Ziel der AfD und auch nicht nötig für Griechenland. Ein Austritt aus dem Euro reicht aus.

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    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Folgerichtig würde das bedeuten, dass zumindest Spanien, Portugal und Italien ebenfalls austreten müssten.
    Zurück zu ihren nationalen Währungen. Was dann heißt, dass einige Konzerne auf den Schulden jener Länder sitzen bleiben.
    Das ist nicht richtig. Eine konsequente, vertragsgerechte Euro-Politik (no bailout) würde Spanien, Portugal, Italien, etc. schnell auf den richtigen Weg bringen. Nur die derzeitige Inkonsequenz erlaubt diesen Ländern weiterhin die notwendigen Maßnahmen zu verschleppen, nach dem Motto, am Ende zahlt Deutschland doch.

  3. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Das ist nicht Ziel der AfD und auch nicht nötig für Griechenland. Ein Austritt aus dem Euro reicht aus.
    Hast völlig Recht. Das hatte ich fälschlicherweise vermischt.
    Ein Austritt Griechenlands aus der Europäischen Union ist unnötig und auch nicht wünschenswert.
    Ganz im Gegenteil - siehe Türkei.
    Geändert von Inaktiver User (02.06.2013 um 20:05 Uhr)

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    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hast völlig Recht. Das hatte ich fälschlicherweise vermischt.
    Ein Austritt Griechenlands aus der Europäischen Union ist unnötig und auch nicht wünschenswert.
    Ganz im Gegenteil - siehe Türkei.
    Am Ende hat der Markt recht. Die Märkte werden es erzwingen. Ich weiß nicht, wie leidensfähig Südeuropa ist, offensichtlich sind die "Schmerzen" noch nicht stark genug.
    Die Fliehkräfte nehmen exponentiell zu.

  5. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Am Ende hat der Markt recht.
    Du immer mit deiner Tautologie.
    Im Grunde sagst du "M = M" und glaubst, das sei eine tiefschürfende Wahrheit.

    Außerdem ist eine Währung keine Ware, wie eine Aktie oder ein Bund Radieschen.
    Marktmechanismen gelten hier nur begrenzt.
    .
    Geändert von Inaktiver User (02.06.2013 um 20:29 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Genau so machen wir es: wir kleistern alle Differenzen einfach zu. Wir sind künftig keine heterogene politische Union mehr, haben künftig keine unterschiedlichen Situationen, Sichtweisen, Interessen und Ziele mehr, sondern "konzentrieren uns darauf" mit einer Stimme zu sprechen - die wir nicht haben.
    Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion zum Thema Euro oder Europa.
    Nein, nicht zukleistern, sondern sich auf ein Ziel einigen, das ist etwas ganz anderes.

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    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du immer mit deiner Tautologie.
    Im Grunde sagst du "M = M" und glaubst, das sei eine tiefschürfende Wahrheit.

    Außerdem ist eine Währung keine Ware, wie eine Aktie oder ein Bund Radieschen.
    Marktmechanismen gelten hier nur begrenzt.
    .
    Es gibt das Wunschdenken und es gibt das Gesetz des Marktes.
    Natürlich ist eine Währung eine Handelsware. Der Zins drückt den Preis aus.

  8. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Tatsächlich sollten Währungen monetäre Äquivalente der Realwirtschaft sein. Vereinfacht ausgedrückt: Geld = Ware in Form von realwirtschaftlichen Transaktionen.
    Das Ergebnis der Abkoppelung der Währungen von der Realwirtschaft (Geld=Geld=Geld...) und der Verwandlung von Geld zur Ware ohne realwirtschaftlichen Gegenwert ist die globale Finanzkrise.

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    AW: Alternative für Deutschland

    Das geht aber nur wenn man kein Fiatgeld hat wie wir das sich beliebig mittels Tastendruck oder Drucker herstellen lässt. Politiker wollen wiedergewählt werden, deshalb nehmen sie Schulden auf. Dieses Geld wird beliebig von den Zentralbanken produziert und für billige Zinsen an die Banken vergeben. Die Länder verschulden sich immer mehr und mehr und sind irgendwann durch den Zinseszins so in einer Schuldenspirale gefangen dass sie niemals mehr rauskommen. Deutschland hat auch seit den 80ern keinen Pfennig/Cent mehr getilgt, wir sind nur am Schulden machen und Zinsen zahlen.

    Irgendwann platzt diese Blase und die Verschuldung wird spontan entweder über Hyperinflation wie im letzten Jahrhundert oder erst vor kurzem in Argentinien (? glaub ich) geregelt in dem einfach so viel ungedecktes Geld in die Wirtschaft eingespeist wird und irgendwann zum kleinen Mann durchsickert, sodass der glaube der Bürger an den Wert des Papieregelds (den es ja garnicht gibt, weils nur Papier und Bits im Computers sind) verloren geht.

    Oder aber man regelt es wie in Zypern mittels Haircut / Enteignung aller Bürger (wobei die Konten der Superreichen wohl, wie in Zypern, wieder offen gelassen werden *g*). Und wie man in Zypern sah, sowas wird über Nacht gemacht, gerne an langen Wochenenden und natürlich ohne ankündigung vorher. Wobei Superreiche vorher auch wieder informiert wurden.

    Eins von beiden kommt, anders geht es nicht. Auch die USA und Japan sind fällig in den nächsten Jahren

    PS: Genau wegen dem System ist auch der Euro nicht das Hauptproblem, sondern das Geldsystem an sich. Alleine wenn jemand das Monopol zum Gelddrucken hat sollt einem das schon zu denken geben. Ich frage mich ob die nächste Währung wieder eine wertgedeckte Währung wird...

    PPS: Auf Zinskritik von Leuten im Netz sollte man nicht reinfallen. Der Zins ist sozusagen eine Art Miete. Keiner würde jemandem Geld verleihen, wenn er dafür nichts bekäme. Keiner würde seine Wohnung verleihen ohne Miete zu kassieren. Der Zinseszins allerdings ist verdammt böse finde ich ;)
    Geändert von DarkSouls (21.06.2013 um 14:00 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Hallo DarkSoul,

    wir sind vermutlich wirklich wieder am Ende des Zyklus angelangt; wie immer dann, wenn die Zinsen bzw. Zinseszinsen bereits schon im Kleinen (der BRD) nicht mehr ausreichen, die Ansprüche der Zinseszinsbezieher vs. Produktivkräften zu erfüllen.

    Eine - aus meiner Laiensicht - ziemlich einfache Rechnung. Aber inwieweit das Zinssystem so unschuldig sein soll, wie Du es suggerierst, ist mir schleierhaft. Zins ist mit der Zeit verbunden; seriös sind Angaben, die sich auf ein Jahr beziehen.
    Sollte sich nun jemand, der nicht nur von der Hand in den Mund lebt, dazu entscheiden, den Zinsgewinn des letzten Jahres wiederum unter gleichen Voraussetzungen anzulegen, so erwirtschaftet er in der gleichen Zeitspanne wie zuvor einen höheren Gewinn.

    Das Zinssystem ist m.E. nach folglich die Voraussetzung für das Zinseszinssystem. Und nicht nur das, es ist hinreichend für das Zinseszinssystem.
    Geändert von Inaktiver User (22.06.2013 um 01:10 Uhr)

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