Das schriebst du schon, stimmt. Wir stellen nun fest, dass die AfD nicht die richtige Partei für dich ist. Wähle eben eine andere.
Für mich sind genau das Gründe pro AfD:
zur Krankenversicherung:
-warum sollen die Kassen Zahnersatz zahlen für jemand, der keine Zähne putzt?
-warum sollen die Kassen zahlen für Knochenbrüche beim Ski-/Motorradfahren (soll man separat versichern)?
-warum soll der Beitrag nicht erhöht werden für jemanden, der nie zur Vorsorge geht?
Zur Geburtenprämie: weiß noch nicht, ob ich auch dafür wäre, aber wenn dann wäre es nur logisch die Prämie nicht an Minderjährige und ohne Ausbildung zu zahlen (z.B. nicht unter 16).
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Thema: Alternative für Deutschland
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18.03.2013, 14:52
AW: Alternative für Deutschland
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18.03.2013, 14:57Inaktiver User
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18.03.2013, 15:13Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Hier mein Posting 109:
Die haben ja wohl auch ganz andere Voraussetzungen.
Zum Beispiel in den 60ern nicht wie die BRD Gastarbeiter angeworben, was bspw. das Sozialabkommen mit der Türkei zur Folge hatte.
Und der Zusammenschluss der EU ermöglichte Zuwanderungen aus EU-Staaten.
Dazu kommt noch die Verpflichtung aus Abkommen und Verträgen, Asylanten aufzunehmen.
Die AfD will sich scheinbar nur die Rosinen rauspicken, stellt sich scheinbar nur Wirtschafts-Handel mit anderen europäischen Staaten vor, aber ohne jegliche sonstige Verpflichtungen.
Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
Und Einwanderungspolitik* war auch nur ein Beispiel von mir für die Vorstellung der AfD von einer elitären Gesellschaft, die mich abstößt.
*Nämlich die Vorstellungen von Einwanderungspolitik der AfD, nicht Kanadas, da Kanada ganz andere Voraussetzungen hat.
Weiter?Du kritisierst an einem Appell, der von 243 Wirtschaftswissenschaftlern verfasst wurde und eine stabilitätsorientierte Finanzpolitik einfordert, dass politische Gegner diesem Appell ablehnend gegenüber standen. - Und weiter?
Der "Hamburger Appell" sah zu großen Sozialabbau vor - der SPD, dem damaligen Bündnis90/Die Grünen, der damaligen PDS - und mir.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 15:17 Uhr)
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18.03.2013, 15:29Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Was ist z. B. mit Alkoholismus?
Anderen Suchtkrankheiten?
Diabetes?
Wie willst Du da Unterschiede machen? Das ist m. E. nicht möglich.
Die Mütter sollen auch eine abgeschlossenen Berufsausbildung haben - das ist mit 16 Jahren noch nicht möglich.Zur Geburtenprämie: weiß noch nicht, ob ich auch dafür wäre, aber wenn dann wäre es nur logisch die Prämie nicht an Minderjährige und ohne Ausbildung zu zahlen (z.B. nicht unter 16).
Die Geburtenprämie soll durch Wegfall des Kindergeldes finanziert werden.
Kann eine jungendliche Mutter ohne abgeschlossene Berufsausbildung, die mit ihrem Kind bei ihren Eltern lebt, derzeit Kindergeld für ihr Kind beziehen? Ich denke schon. Das würde dann ja auch wegfallen.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 15:35 Uhr)
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18.03.2013, 15:30Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Obiges Zitat der AfD könnte ich unterschreiben.
Aber deinen Gedankensprung kann ich nicht nachvollziehen.
Wo ist das Problem?Eine Möglichkeit den demographischen Niedergang zu beeinflussen besteht darin, die existierenden finanziellen Anreize besser sichtbar zu machen. Z. B. könnte der Mutter unmittelbar nach der Geburt eines jeden Kindes eine Kindspauschale von 25.000 Euro ausgezahlt werden – finanziert durch den Wegfall des monatlichen Kindergeldes in den ersten ca. 10 Jahren. Für junge Paare wäre dies ein erheblicher Anreiz zur Familiengründung und auch größere Familien mit drei oder vier Kindern fänden dies finanziell attraktiv. Aus naheliegenden Gründen wäre die sofortige Auszahlungsmöglichkeit aber auf Mütter zu beschränken, die in geordneten Verhältnissen leben: Antragsberechtigt wären z. B. nur Mütter, die ein bestimmtes Mindestalter erreicht haben, über eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein festes Arbeitsverhältnis verfügen etc.
(...)
Geburtenprämie für "in geordneten Verhältnissen lebende" - ab Geburt auf Abruf auszahlbar - wenn das Kapital zur Vermögensbildung verwendet wird ... statt Kindergeld, wohlgemerkt ...
Und woraus entnimmst du, dass das Kindergeld wegfällt?
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18.03.2013, 15:37Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Das wissen wir ja jetzt.
Also: gegen den Hamburger Appell spricht, dass die SPD, Grüne und Linkspartei ihn nicht teilen.Der "Hamburger Appell" sah zu großen Sozialabbau vor - der SPD, dem damaligen Bündnis90/Die Grünen, der damaligen PDS - und mir.
Soll ich den Appell bezüglich einer stabilitätsorientierten Finanzpolitik schlecht finden, nur weil SPD, Grüne und Linkspartei es vorziehen, dass der Staat Geld, das er nicht hat, für Programm ausgibt, deren Effizienz durch nichts belegt ist?
War es das, was du sagen wolltest?
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18.03.2013, 15:40Inaktiver User
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18.03.2013, 15:43
AW: Alternative für Deutschland
Hier würde schon das Grundgesetz dafür sorgen, dass Suchtkrankheiten oder Diabetes nicht sanktioniert werden könnten. Es geht m. E. um selbst verursachte (bzw. in Kauf genommene) Verletzungen, vernachlässigte Vorsorge, etc.
Eine 15-Jährige würde die Geburtsprämie nicht erhalten. Von Wegfall des Kindergelds hat keiner etwas geschrieben. Ich habe es so verstanden: es gibt eine Geburtsprämie oder es gibt Kindergeld. Selbstverständlich gibt es nicht beides.
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18.03.2013, 15:43Inaktiver User
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18.03.2013, 15:46Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
In deinem Link zum Programmentwurf steht unter Steuerpolitik:
Familien werden zusätzlich durch Kindergeld steuerlich entlastet.
Also worum geht's?
Nehmen wir nochmals den Text und schauen wir ihn ein bisschen genauer an:
Eine Möglichkeit den demographischen Niedergang zu beeinflussen besteht darin, die existierenden finanziellen Anreize besser sichtbar zu machen. Z. B. könnte der Mutter unmittelbar nach der Geburt eines jeden Kindes eine Kindspauschale von 25.000 Euro ausgezahlt werden – finanziert durch den Wegfall des monatlichen Kindergeldes in den ersten ca. 10 Jahren. Für junge Paare wäre dies ein erheblicher Anreiz zur Familiengründung und auch größere Familien mit drei oder vier Kindern fänden dies finanziell attraktiv.
Das Kindergeld würde also nicht wegfallen, sondern teilweise in eine Einmalzahlung umgewandelt, die für junge Paare attraktiv wäre, um Einmalinvestitionen zu finanzieren, und die v.a. dazu dienen soll, die bestehenden finanziellen Anreize deutlicher zu machen.



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