Nö, darum get's nicht, sondern darum, dass Schachtschneider bei "Pro Köln" aufgetreten ist, steht in #78.
Was ich gegen Lucke und Henkel habe, habe ich ebenso schon geschrieben.
Den Milkereit hast Du wohl extra weggelassen.
Ich erinnere aber gerne noch mal an sein Twitter-Zitat:
Multi-Kulti-Gen führt zu Mutation und damit zu Krankheiten, die vorher bei Reinrassigkeit nicht vorhanden waren. Wissenschaftlich erwiesen.
Dass es in jeder Partei Leute gibt, die einem gegen den Strich gehen, bestreite ich nicht.Irgendwer warf den Namen Sarrazin ins Gespräch. Der ist Mitglied der SPD.
Wenn man eine Unterstützung Sarrazins unerträglich findet, darf man die SPD nicht wählen. Ja, mehr noch: ist nicht Otto Schily Mitglied der SPD, und hatte er nicht seinerzeit RAF-Häftlinge vertreten? Er war früher befreundet mit Leuten wie Rudi Dutschke und Horst Mahler. Ist die SPD angesichts dessen überhaupt noch wählbar?
Und was ist mit den Grünen? Dort ist ein gewisser Hans-Christian Ströbele Mitglied,ebenfalls RAF-Anwalt und rechtskräftig verurteilt wegen Zusammenarbeit mit der RAF. Auch zu Joschka Fischer lässt sich Unergötzliches anführen. Und wer das alles nicht schlimm findet, kann sich ja alternativ über Katrin Göring-Eckardt aufregen, die als ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche Deutschland Beschneidungsgegner mit ihrer Aussage geschockt hatte, die Genitalbeschneidung von Jungen diene dem Kindeswohl.
Auch die PDS sei erwähnt, eine Partei mit einem beachtlichen Anteil von Mitgliedern, die Stasi-Spitzel waren oder dessen verdächtigt wurden.
Ich bin darüber hinaus felsenfest davon überzeugt, dass diese seltsame Suche nach Leuten, deren Auffassung aneckten, auch in den Unionsparteien erfolgreich wäre.
Nicht zu reden von der FDP, in der die seltsamsten Karrieristen ihr Biotop finden (z.B. Koch-Mehrin) und in der Lobbyismus (für Pharma, Energiekonzerne, Hoteliers, Ärzte, Versicherungskonzerne) groß geschrieben wird.
Es wäre also offenbar erforderlich vom hohen Ross herabzusteigen und sich in die Niederungen des Menschlichen zu begeben, oder auch nur zu akzeptieren, dass jede Partei und jede politische Initiative Unterstützer hat, mit denen man nicht unbedingt seinen Hochzeitstag feiern möchte.
In der AfD häuft es sich allerdings mit Leuten, die mir nicht liegen.
Zudem zieht die AfD magisch Leute vom rechten Rand an.
Wie ich Frank bereits antwortete:
Die AfD ist eine Mischung aus extrem-rechtskonservativ und extrem-liberal.
Aber was will man von der Nachfolgerin von "Bund freier Bürger", Bürger Konvent", "Freie Wähler", "Junge Freiheit" und "Hamburger Modell" auch anderes erwarten?
Meine Richtung ist das jedenfalls nicht.
Es ist ganz einfach nicht meine Richtung, BT.
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Thema: Alternative für Deutschland
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18.03.2013, 13:36Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
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18.03.2013, 13:49
AW: Alternative für Deutschland
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18.03.2013, 13:49Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Das habe ich nur überflogen. Mir war das zu gewollt, zu viele haltlose Verdächtigungen und seltsame Diffamierungen auf Basis dessen, was irgend eine Internetseite, von der nie jemand je gehört hat, über einzelne Personen behauptet.
Den Mann kenne ich nicht. Aber ich bin überzeugt davon: falls er die SPD bzw. CDU wählen sollte, dann darf ich die SPD bzw. CDU keinesfalls wählen.Den Milkereit hast Du wohl extra weggelassen.
Leute, die die Meinungen des SPD-Mitglieds Sarrazin teilen, gibt es auch in der CDU.Dass es in jeder Partei Leute gibt, die einem gegen den Strich gehen, bestreite ich nicht.
In der AfD häuft es sich allerdings mit Leuten, die mir nicht liegen.
Zudem zieht die AfD magisch Leute vom rechten Rand an.
Das kann ich so nicht nachvollziehen. Vor allem das "Extreme" sehe ich nicht, das du an Leuten wie dem SPD'ler Sarrazin festmachst. Anscheinend geht bei dir auch das Wort "liberal" nicht ohne Vorsilbe "extrem", so wie manchen zur Linkspartei immer nur "Stasi" einfällt.Die AfD ist eine Mischung aus extrem-rechtskonservativ und extrem-liberal.
Wer mit den Ideen der PDS liebäugelt, gehört nicht unbedingt zum Zielpublikum der AfD.Es ist ganz einfach nicht meine Richtung, BT.
.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 14:17 Uhr)
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18.03.2013, 13:59Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Dass Lucke Mitiniator des "Hamburger Appell" war und mir der, genau wie SPD, Bündnis90/Grünen und der (damaligen) PDS auch, wegen zuviel Sozailabbau nicht gefiel, sind haltlose Verdächtigungen und Diffamierungen
Du erstaunst mich immer wieder
Milkereit in SPD oder CDU ist undenkbar für mich.
"Extrem-rechtskonservativ" nicht wegen Sarrazin, sondern wegen der politischen Richtung (Sozialabbau, Einkommensteuer-Höchstsatz von 25% [Kirchhof-Modell] usw.)
Gibt es wieder die PDS?
Ich muss sagen, Du warst schon mal viiieeel besser, BT
Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 14:11 Uhr)
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18.03.2013, 14:06Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Über diesen "Hamburger Appell" finde ich auf Wikipedia folgendes:
Der Hamburger Appell ist ein kurz vor der Bundestagswahl 2005 von 243 Wirtschaftswissenschaftlern unterzeichneter, öffentlicher Appell für wirtschaftspolitische Reformen in Deutschland.
Inhalte
In dem Appell werden fiskalische Ausgabenprogramme als grundsätzlich untauglich eingestuft. Die gesamtwirtschaftliche Nachfrage sei „eine bedeutende und komplex strukturierte ökonomische Größe, die sich einer nachhaltigen Steuerung weitestgehend entzieht.“ Deshalb müsse „eine verantwortungsbewusste Finanzpolitik streng stabilitätsorientiert sein.“
Wo ist das Problem?
Welche Partei ein mir unbekannter Herr Milkereit bevorzugt, interessiert mich nicht.Milkereit in SPD und CDU ist undenkbar für mich.
Aber klar ist, dass Roland Koch Mitglied der CDU ist und dass Thilo Sarrazin Mitglied in der SPD ist.
Deine angeblichen Argumente sind völlig an den Haaren herbei gezogen.
Deine Skandalisierung verfängt bei mir nicht.
Weder kann ich nachvollziehen, was am kanadischen Einwanderungssystem abstoßend sein könnte, noch wieso dieser Hamburger Appell zu streng stabilitätsorientierter Finanzpolitik negativ bewertet werden sollte.
.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 14:18 Uhr)
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18.03.2013, 14:13Inaktiver User
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18.03.2013, 14:21Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 14:25 Uhr)
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18.03.2013, 14:29Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Du drehst einem wirklich die Worte im Mund um.
Wo habe ich geschrieben, ich finde das kanadische Einwanderungssystem abstoßend?
Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass es für Deutschland durchführbar ist und habe dafür Gründe aufgezählt.
Mich stößt ab, eine elitäre Gesellschaft zum Ziel zu haben,
sowie Ungleichbehandlung der Bürger bei Familien-, Renten-, Arbeitspolitik usw., was ich damit begründet habe, dass Leute, die gewisse Voraussetzungen erfüllen, von der AfD besser gestellt werden sollen.
Krankenversicherungsbeiträge am Gesundheitsverhalten zu messen, lehne ich ab.
Nur "Müttern, die in geordneten Verhältnissen leben" eine Geburtenprämie zu gewähren, lehne ich ab.
Der "Hamburger Appell" wurde von den Parteien, die ich vorhin aufgezählt habe, wegen zu großem Sozialabbau kritisiert, und dem schließe ich mich an.
Und sämtliche Vorgängerinnen der AfD scheiterten bisher - und ich kann nur hoffen, die AfD ebenfalls.
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18.03.2013, 14:35Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
Und ich hoffe inständig, dass Du nun nicht weiter auf die Beantwortung der Frage, warum eine Partei nicht wählbar ist, von denen einzelne Mitglieder Sarrazin gut finden, pochst.
Das ist wahrlich nebensächlich.
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18.03.2013, 14:47Inaktiver User
AW: Alternative für Deutschland
In Posting # 109.
Das ist deine Interpretation der Befürwortung des kanadischen Punktesystems, das dafür sorgt, dass Einwanderung gezielt gefördert wird. Hmm, ja, abstoßend.Mich stößt ab, eine elitäre Gesellschaft zum Ziel zu haben,
Ich halte von einer solchen Geburtenprämie überhaupt nichts. Aber noch weniger halte ich davon, Hartz-4-Empfängern das Kinderkriegen durch 25.000 Euro pro Kind zu versüßen.Nur "Müttern, die in geordneten Verhältnissen leben" eine Geburtenprämie zu gewähren, lehne ich ab.
Du kritisierst an einem Appell, der von 243 Wirtschaftswissenschaftlern verfasst wurde und eine stabilitätsorientierte Finanzpolitik einfordert, dass politische Gegner diesem Appell ablehnend gegenüber standen. - Und weiter?Der "Hamburger Appell" wurde von den Parteien, die ich vorhin aufgezählt habe, wegen zu großem Sozialabbau kritisiert, und dem schließe ich mich an.
Wie gesagt: die Wähler der Linkspartei sind als Zielpublikum nicht anvisiert.Und sämtliche Vorgängerinnen der AfD scheiterten bisher - und ich kann nur hoffen, die AfD ebenfalls.
.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 14:52 Uhr)



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