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  1. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die haben ja wohl auch ganz andere Voraussetzungen.
    Zum Beispiel in den 60ern nicht wie die BRD Gastarbeiter angeworben, was bspw. das Sozialabkommen mit der Türkei zur Folge hatte.

    Und die Entstehung der EU ermöglichte Zuwanderungen aus EU-Staaten.

    Die AfD will sich scheinbar nur die Rosinen rauspicken, stellt sich scheinbar nur Wirtschafts-Handel mit anderen europäischen Staaten vor, aber ohne jegliche sonstige Verpflichtungen.
    Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

    Und Einwanderungspolitik war auch nur ein Beispiel von mir für die Vorstellung der AfD von einer elitären Gesellschaft, die mich abstößt.
    Diejenigen, die seit den 60er Jahren in Deutschland leben oder hier geboren sind, haben entweder die deutsche Staatsbürgerschaft oder einen gesicherten Aufenthaltstitel. Diese Leute werden bei der Frage nach einer "Einwanderung nach kanadischem Vorbild" also schon mal nicht gemeint sein.

    Diejenigen, die innerhalb der EU zuwandern, haben - genauso wie umgekehrt Deutsche im EU-Ausland - einen sehr weit gehenden Rechtsanspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Wozu sollten sie "einwandern" im Sinne kanadischer Einwanderung und die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen? Sie können doch auch mit spanischem, italienischem, niederländischen Pass in Deutschland bleiben, wenn ihnen danach ist und wenn ihr Lebensunterhalt gesichert ist (z.B. Arbeitsplatz, Familie).
    Umgekehrt muss kein Deutscher in Großbritannien, Frankreich, Schweden zum Bittsteller werden, wenn er dort leben möchte und hat genau den gleichen Anspruch darauf bleiben zu dürfen.
    Eine klassische Win-Win-Situation also, an der die AfD sicher nichts ändern will. Zumindest kann ich das aus keiner Verlautbarung ablesen.

    Worum geht es also? Um eine Zuwanderung aus Ländern außerhalb der EU, die derzeit selbst dann nicht kommen bzw. bleiben dürfen, wenn sie mit großem Erfolg in Deutschland studiert haben und/oder Qualifikationen mitbringen, die von Unternehmen in Deutschland händeringend gesucht werden.
    Wir hatten Fälle von Doktoranden aus Ghana, Bereich Biotechnologie, die nach ihrem Studium Deutschland verlassen mussten und von den USA mit offenen Armen willkommen geheißen wurden. - Ein anderer Fall ist der einer hochbegabten jungen Russin, deren Aufenthaltstitel ("Duldung") auslief und die deshalb ausreisen musste.
    Es gibt viele solche Fälle; sie wurden in den Medien immer wieder diskutiert. Um sie geht es. So jedenfalls interpretiere ich das.

    Selbstverständlich muss ein hochentwickeltes Industrieland mit Nachwuchsproblemen und Bedarf an gutqualifizierten Menschen ein Interesse daran haben lieber den indonesischen Elektronikingenieur, den ghanaischen Biotechnologen und die russische Mathematikerin aufzunehmen als Sinti und Roma oder anatolische Importbräute ohne Deutschkenntnisse und irgendwelche berufliche Qualifikation.

    Wenn dich solches Denken "abstößt", wüsste ich gern, in welchem Wolkenkuckucksheim du lebst.
    .
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 12:39 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Die AfD hat nichts gegen die Einwanderung aus EU-Staaten und Aufnahme von Asylanten. Hier machst du unfaire, unwahre Unterstellungen. Das Gegenteil ist der Fall: die AfD macht sich sogar stark für ein Arbeitsrecht für Asylanten.
    Ich habe verstanden, dass sich die AfD nur qualifizeirte Zuwanderer wünscht, die zudem "in den Wertekanon des Aufnahmelandes passen". Also nur ganz ausgewählt, für ihre elitäre Gesellschaft eben.

    Die AfD behauptet in ihrem Programmentwurf, dass die Mehrzahl der Zuwanderer aus islamischen Ländern integrationsunwillig ist und dass deren Gewohnheiten, Familienclans und Moscheen Verunsicherung in der Gesellschaft und eklatanten Schaden anrichten, bis hin zu einem "stillen Bürgerkrieg".

    Entsprechende Zitate siehe # 102

  3. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    die AfD macht sich sogar stark für ein Arbeitsrecht für Asylanten.
    Stimmt. Die AfD möchte, dass diejenigen, die als politisch Verfolgte in Deutschland leben, arbeiten dürfen.
    Derzeit ist ihnen das nämlich nicht gestattet.

  4. User Info Menu

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die AfD behauptet in ihrem Programmentwurf, dass die Mehrzahl der Zuwanderer aus islamischen Ländern integrationsunwillig ist und dass deren Gewohnheiten, Familienclans und Moscheen Verunsicherung in der Gesellschaft und eklatanten Schaden anrichten, bis hin zu einem "stillen Bürgerkrieg".
    Im Erfinden von Unwahrheiten bist du echt geschickt! Du erfindest nur kleine, aber feine Unterschiede zur Wahrheit, stellst damit aber eine Aussage auf den Kopf.

    Nirgendwo steht, dass angenommen wird, die Mehrzahl der islamischer Zuwanderer sei integrationsunwillig.

  5. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn dich solches Denken "abstößt", wüsste ich gern, in welchem Wolkenkuckucksheim du lebst.
    .
    Mich stößt ab, eine elitäre Gesellschaft zum Ziel zu haben, wie sie der AfD vorschwebt.
    In der Menschen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, nicht nur bei der Einwanderungspolitik, sondern auch bei der Renten- Familien- Gesundheits- und Arbeitspolitik bevorzugt werden, nicht alle Menschen gleich behandelt werden.

    Der Link zum Programmentwurf der AfD befindet sich inzwischen ziemlich weit hinten -
    für diejenigen, die nicht den gesamten Thread lesen, ist er hier noch einmal:

    Programmentwurf
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 12:52 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Im Erfinden von Unwahrheiten bist du echt geschickt! Du erfindest nur kleine, aber feine Unterschiede zur Wahrheit, stellst damit aber eine Aussage auf den Kopf.

    Nirgendwo steht, dass angenommen wird, die Mehrzahl der islamischer Zuwanderer sei integrationsunwillig.
    Das war kein Erfinden von Unwahrheiten,
    sondern ein Versehen, für das ich mich hiermit entschuldige.

    Hier die richtigen Zahlen:

    Die falsche Annahme, Zuwanderer aus islamischen Ländern würden ihre Gewohnheiten und Kulturen, ihre Familienclans und Moscheen nicht in das Aufnahmeland mitbringen, hat bis heute große Verunsicherungen in der Gesellschaft und eklatanten Schaden angerichtet, ja einen stillen, innerlichen Bürgerkrieg verursacht.

    Bei der Auswahl von Zuwanderern muss folglich differenziert vorgegangen werden und neben der fachlichen Qualifikationen auch darauf geachtet werden, welche Einwanderergruppen in den Wertekanon des Aufnahmelandes passen. An den Opferzahlen der durch Migranten verübten Verbrechen an der einheimischen Bevölkerung ist ebenso zu messen, welche rechtlichen Maßnahmen die Integrationspolitik flankieren müssen wie an der durch Studien belegten Tatsache, dass jeder vierte junge Muslim Integration ablehnt und aktuell 46% der Migranten auf eine muslimische Bevölkerungsmehrheit hoffen.



    Meta:Gemeinschafts-Portal
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 12:58 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja,Du hast ja vielleicht gelesen, dass mich die Lebensläufe und Ansichten einiger Mitglieder wie Lucke, Henkel, Schachtschneider und Milkereit (um nur einige zu nennen) schon mal abschrecken.
    Was haben denn
    - der Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke,
    - der ehemalige Präsident des BDI, Olaf Henkel,
    - der Staatsrechtler Schachtschneider

    so schlimmes geäußert, dass du die AfD deswegen ablehnst?

    Geht es etwa darum, dass Schachtschneider gegen den Euro, gegen den Vertrag von Lissabon und gegen das Bailout prozessierte? - Ähm. Dass die Euro-kritische AfD jemanden wie Schachtschneider anzieht, liegt genauso auf der Hand, wie auf der Hand liegt, dass Ökofreaks sich von den Grünen angezogen fühlen. Wenn man Kritik am Euro schlimm findet, sollte man sich die Zeit sparen eine Euro-kritische Initiative überhaupt näher zu betrachten.
    .
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 13:20 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Alternative für Deutschland

    OK, wenigstens gibst du Fehler zu. Das ist hoch anzuerkennen, weil nicht für jeden selbstverständlich.

    Das Problem mit einigen Muslimen besteht aber leider wirklich. Warum soll Deutschland nun bei der Aufnahme von Einwanderern nicht die Integrationsbereitschaft und Bereitschaft das Grundgesetz anzuerkennen prüfen? Jeder, der eine Religion oder Weltanschauung höher stellt als unsere Verfassung, soll aus Deutschland draußen bleiben. Egal ob das Islamisten, Nazis oder irgendwelche Sektenanhänger sind.

  9. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Hier ein differenzierter und aufschlussreicher Artikel mit Informationen über das kanadische Einwanderungssystem, das von der AfD angestrebt wird:

    "Immigration in Kanada: ein aus der Welt geformtes Land", FAZ

  10. Inaktiver User

    AW: Alternative für Deutschland

    Es wurde der Name Sarrazin ins Gespräch geworfen.

    Der ist Mitglied der SPD.
    Wenn man eine Unterstützung Sarrazins unerträglich findet, darf man die SPD nicht wählen.
    Und auch Otto Schily ist Mitglied der SPD, ein ehemaliger RAF-Anwalt, früher befreundet mit Leuten wie Rudi Dutschke und Horst Mahler.
    Ist die SPD angesichts dessen überhaupt noch wählbar?

    Ein gewisser Hans-Christian Ströbele ist Mitglied der Grünen. Er war ebenfalls RAF-Anwalt und wurde rechtskräftig verurteilt wegen Zusammenarbeit mit der RAF.
    Auch zum ehemaligen Steinewerfer Joschka Fischer lässt sich Unergötzliches anführen.
    Am anderen Ende des Spektrums: Katrin Göring, die als ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche die Beschneidungsgegner mit ihrer Aussage geschockt hatte, Genitalbeschneidung von Jungen diene dem Kindeswohl.
    Sind die Grünen also überhaupt wählbar?

    Auch die PDS sei erwähnt: eine Partei, in der etliche Mitglieder Stasi-Spitzel waren oder dessen verdächtigt wurden - ist die überhaupt wählbar?

    In der FDP finden die seltsamsten Karrieristen ihr Biotop. Gleich 4 Politikern der kleinen Partei wurde der Doktortitel entzogen (Chatzimarkakis, Mathiopoulos, Djir-Sarai sowie der für ihren mangelnden Arbeitseifer im EU-Parlament berühmten Koch-Mehrin).

    Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass eine Suche nach Leuten, deren Auffassung aneckten, auch in den Unionsparteien erfolgreich wäre, aber die konkrete Suche danach spare ich mir. Ich tippe auf Burschenschafter, auf Leute mit besonders innigen Kontakten zu Vertriebenenverbänden sowie auf Leute, die um die Ehre der Wehrmachtsangehörigen im Dritten Reich besonders besorgt waren.
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 13:44 Uhr)

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