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    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Die Gehirnwäsche hat anscheinend die letzten Jahre gut gewirkt.
    welche Gehirnwäsche? Klär mich auf.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Wahrscheinlichkeit, dass einer dieser drei Gründe im Laufe eines normalen Lebens auftritt, liegt bei über 90%.
    Sehr richtig, aber bei Kindern die nicht so gezeugt worden sind, wie hoch ist da der Prozentsatz, dass es zu Konflikten kommt? Wesentlich niedriger?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    welche Gehirnwäsche? Klär mich auf.
    Die Gehirnwäsche, dass Menschen nur das Produkt aus einer (unbeseelten) Samen und Eizelle wären und das es an Verrat grenzt wenn ein Kind seine leiblichen Eltern kennenlernen möchte und sie das gefälligst sein zu lassen hat. Schliesslich sind ihre Eltern diejenigen, die sie aufgezogen haben.

    Sowenig Empathie wie hier einige haben ist schon erschreckend und als Gründe werden ausschliesslich Geld und Unterhaltszahlungen angeführt und das ganze Familien zerstört würden.

  4. Inaktiver User

    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Sehr richtig, aber bei Kindern die nicht so gezeugt worden sind, wie hoch ist da der Prozentsatz, dass es zu Konflikten kommt? Wesentlich niedriger?
    Nein, aber bei den durch Samenspende gezeugten Kindern wiegen diese Konflikte durch Unterdrückung der Geschichte des Kindes oder sogar Lebenslügen in vielen Fällen wesentlich schwerer.

  5. Inaktiver User

    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Sehr richtig, aber bei Kindern die nicht so gezeugt worden sind, wie hoch ist da der Prozentsatz, dass es zu Konflikten kommt? Wesentlich niedriger?
    segres hats schon beantwortet ich ergänze noch folgendes dazu:

    In jeder Diskussion taucht irgendwann der Punkt auf wo es um Zahlen geht, genauer um Studien, daraus abgeleitete Statistiken, vielleicht um eine gaußsche Verteilung was auch immer.

    Diese Zahlen haben eines gemeinsam, sie sprechen für ein Kollektiv an Menschen. Dabei sagt dieses Kollektiv und das dahinterliegende Denken aber herzlich wenig darüber aus wie es dem Individuum ergeht.

    Um es platt zu sagen, mir ist eine Statistik herzlich egal wenn ich derjenige bin der aus dieser Statistik rausfällt und dem man dann Achselzuckend erwidert: Sie gehören zu den bedauerlichen 10% bei denen wirkt etwas nicht, oder bei Ihnen ist eine Konstellation vorhanden, die in unser System nicht reinpasst etc. etc.

    Mich als Individuum interessiert es nicht wenn beispielsweise zig andere Samenspenderkinder nicht ihren Vater kennenlernen wollen, mich interessiert daran, dass ich dieses Bedürfnis habe und auf der Suche bin und da hat mir keiner mit einem kollektiven Statistikschwachsinn zu kommen und zu argumentieren na Du hast halt Pech gehabt oder Du hast nicht das Recht auf die Information wo Du herkommst und von wem Du abstammst.

    Um es konkret auf den Punkt zu bringen, psychologisch hat es immer eine Auswirkung wenn ein Familiengeheimnis existiert. Eine Familie ist ein Organismus, da werden Gefühle übertragen, Handlungen nachgeahmt und das bis zu 5 Generationen. Und Kinder spüren instinktiv, dass etwas nicht stimmt und übernehmen meist auch die Schuld für etwas was vielleicht gar nicht ihr Punkt ist und tragen schwer daran. Richtig, das können viele andere Sachen auch sein aber so ein elementares Befürfnis wie seine eigene Herkunft lässt sich nicht unterdrücken.

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    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, aber bei den durch Samenspende gezeugten Kindern wiegen diese Konflikte durch Unterdrückung der Geschichte des Kindes oder sogar Lebenslügen in vielen Fällen wesentlich schwerer.
    Mein Reden. Kinder müssen sehr frühzeitig über ihre Herkunft aufgeklärt werden. Das ist in meinen Augen Aufgabe der sozialen Eltern. Dabei ist es egal, ob ein Kind adoptiert ist oder aus einer Samenspende stammt. Das kann man ohne Scheu schon im Vorkindergartenalter vermitteln. Kinder können mit den dusiosten Familiengeschichten umgehen.

    Ich bin jedoch davon überzeugt, dass ein Kennenlernen der leiblichen Eltern erst mit Erreichen der Volljährigkeit dem Kind überhaupt nicht mehr hilft. Denn die subjetiv empfundene "verlorene" Kindheit bleibt dann ein Leben lang.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    @ stecher, ich habe mit mit Staistik nicht angefangen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  8. Inaktiver User

    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich bin jedoch davon überzeugt, dass ein Kennenlernen der leiblichen Eltern erst mit Erreichen der Volljährigkeit dem Kind überhaupt nicht mehr hilft. Denn die subjetiv empfundene "verlorene" Kindheit bleibt dann ein Leben lang.
    Woher nimmst Du diese Gewissheit?

    Die subjektiv empfundene "verlorene" Kindheit ist doch bereits existent. Damit muss sich jedes dieser Kinder auseinandersetzen mal mehr oder weniger bewusst.
    Durch dieses Urteil kommt es jetzt zu einem wesentlich bewussteren Umgang damit.

    Und es wird hoffentlich bewusst, dass manche (vieler) dieser Kinder auch Unterstützung bedürfen, genauso wie die Eltern, die sie aufziehen.

    Damit könnten einige dieser Exzesse wie die Deiner Cousine gar nicht erst enstehen wenn sie aufgefangen werden.
    Geändert von Inaktiver User (24.02.2013 um 22:34 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Stecher,
    vielleicht grault es manchen Menschen auch nur vor solchen Statemen: subjektiv verlorene Kindheit z.B.

    Was soll das sein? Kann es eine Bewertung im Nachhinein geben?
    Jeder Mensch hat oder hatte eine Kindheit. Weil er eben Kind war.

    Mir ist das mal ganz besonders im Zusammenhang mit einem Film aufgefallen.
    Und zwar heißt der Sonnenallee. Da wird ganz am Anfang so mit einer Stimme aus dem Off philosophiert: jeder Mensch hat eine Kindheit, auch das Kind was in der DDr aufgewachsen ist. Weil Kind eben immer ....
    Leider kann ich nicht den genauen Wortlaut wiedergeben.

    Auf mich haben diese Sätze sehr gewirkt. Erstens weil sie mir zeigten wie sehr ich von mir und meiner Kindheit überzeugt war und wie sehr diese Zeilen stimmten. Was heißt denn Kindheit? Ja, im Dreck spielen dürfen, rumstromern, jung sein. Das alles kann überall statt finden.

    Nun wirst du erwidern was hat das mit der Thematik zu tun?
    Eine ganze Menge finde ich.

    Es könnte nämlich bedeuten, dass es eben für gewisse Menschen einfach bedeuten kann: ne neue Runde Therapie. Sind ja wieder neue Gründe da. Ist wie bei der Polizei. Wenn neue Verdachtsmomente auftauchen kann der Fall wieder aufgenommen werden.

    Irgendwann kommst auch du oder solltest du nach meinem Befinden denken können: das war meine Kindheit.
    Vorbei ist sie sowieso.

  10. Inaktiver User

    AW: Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwann kommst auch du oder solltest du nach meinem Befinden denken können: das war meine Kindheit.
    Vorbei ist sie sowieso.
    Dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Den Ausdruck hat Opelius verwendet.

    Ich habe mir beispielsweise nie gedacht, ha da ist mir eine "Kindheit" vorenthalten worden. Es ist eben ein Faktum und gehört zur Biografie dazu. Nur fehlt ein Stück welches wesentlich ist und dieses Stück habe ich beispielsweise gesucht.
    Und dann kehrte Ruhe ein.

    Im übrigen ist das ein Prozess ein Weg und ja manche knabbern ein Leben lang daran und benötigen auch solange Hilfe, manche können damit besser umgehen und manche verdrängen es einfach.

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