Mal davon abgesehen, dass es sich dabei vielleicht auch um ältere Menschen handeln könnte, die den Überblick im Preis- und Tarifdschungel schon lange verloren haben, finde ich, dass Strom-, Telefon-, Gas-, Krankenkassen-, u. Versicherungsanbieter-Hopping auch nicht das Maß aller Dinge sind. Meist zahlt man die 3 Euro fuffzig, die man einspart, im nächsten Jahr wieder drauf oder man hat sich gar von einem dubiosen Unternehmen fangen lassen, welches auf Vorauszahlung besteht und dann kurze Zeit später Pleite geht.
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28.11.2012, 11:56
AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren
"Sie können gerne ihr Toilettenpapier dreimal wenden. Es hilft aber nichts, solange die Inder mehrheitlich in den Bach scheißen." RG
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28.11.2012, 12:11Inaktiver User
AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren
Hier hat der Verbraucher ähnliche Entscheidungen zu treffen wie auch sonst, beim Kauf von Kleidung, Autos, Elektrogeräten, etc. Wenn er von seiner Entscheidungsmacht keinen Gebrauch macht, ist er selber schuld.
Warum sollte der Anbieter seine Preise senken, wenn die Verbraucher anstandslos zahlen, was verlangt wird, ohne Konsequenzen zu ziehen?
Andererseits: Wer wegen "3 Euro fuffzig" den Aufwand des Wechsels (Tarif oder Anbieter) auf sich nimmt, ist selber schuld, denn Geiz ist nicht geil, sondern manchmal ziemlich dumm.
Häufig handelt es sich aber sehr wohl um signifikante Beträge.
In der Schweiz, in der die Kranken-Grundversicherung privat und - bei gleichem Leistungsinhalt - preislich von den Anbietern sehr unterschiedlich gestaltet ist, da ist es bei vielen Leuten üblich sich einmal im Jahr über comparis.ch die Prämien anzuschauen und gegebenenfalls die Krankenkasse zu wechseln.
Das macht aber durchaus nicht jeder - auch wenn im Jahr u.U. mehrere Hundert Franken gespart werden können. Denn ein zweiter Faktor ist der Service - bei Krankenkassen durchaus ein Thema, zumal man im Regelfall die Arztkosten vorstreckt und hinterher von der Kasse zurückfordert.
Nur: welchen Service bietet denn ein Strom-, Gas- oder Telefon-Anbieter, der ihn vom deutlich günstigeren Konkurrenten absetzt? Was macht den Anbieter einzigartig oder vorteilhaft?
Für diejenigen, die den Anbieter aus Bequemlichkeit oder Kundentreue nicht wechseln wollen, gibt es z.T. durchaus auch günstigere Tarife beim eigenen Anbieter. Wenn einem auch das zu umständlich ist und wenn es auf ein paar Euro pro Monat nicht ankommt, dann soll man halt zahlen, was verlangt wird. Dann kann man sich aber auch das Gejammere sparen.
.Geändert von Inaktiver User (28.11.2012 um 15:33 Uhr)
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28.11.2012, 15:33Inaktiver User
AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren
Trotzdem ... Vorsicht ist durchaus geboten, wie dieser Artikel zeigt.


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