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  1. gesperrt

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    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sieht ganz so aus. Das würde nämlich voraussetzen, diverse Optionen vorurteilsfrei auf Machbarkeit zu überprüfen und sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass es einfache Lösungen geben müsste.

    Statt "gut" erreicht man mit blindem Eifer oft nur ein "gut gemeint".
    Beispiel 1: die Glühbirne. Stromersparnis einerseits, Sondermüll (Schwermetalle) andererseits.
    Beispiel 2: Biosprit. Erdöl eingespart - noch mehr Wälder für Palmplantagen abgeholzt.
    Völlig einverstanden.

    Vieles ist nicht zu Ende gedacht. Zum Beispiel auch die Begeisterung für 30 Jahre alte Autos - die nicht nachträglich mit Airbags, ABS und ESP ausgerüstet werden können und selbst in der unteren Mittelklasse mit sehr eingeschränktem Leistungsvermögen mehr Sprit saufen als ein neuer BMW der oberen Klasse.
    Entsprechendes gilt für Kühlschränke, Waschmaschine, Fernsehgeräte, u.v.a.

    Das ändert nichts daran, dass viele Patente aufgrund von Gewinndenken in der Schublade verschwinden.

  2. gesperrt

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    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich reagiere irgendwie allergisch auf die Wortkombination derStaat-die!Ärmsten -Angebranger. Immer dieses Drama.
    Ich reagier allergisch auf "Regulation".
    Regulation ist eins der Hauptprobleme. Zumindest bei Riesenkonzernen die, die Politik beeinflussen. Denn da reguliert nicht die Politik, sondern die Konzerne.

    Die bremsen Entwicklungen aus. Die dringend notwendig sind.

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    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Das ändert nichts daran, dass viele Patente aufgrund von Gewinndenken in der Schublade verschwinden.
    Glaubst du im Ernst im globalen Wettbewerb wäre man so nett zueinander, dass man bahnbrechende Erfindungen nicht ausnutzt, um den Konkurrenten nicht zu schaden?

  4. Inaktiver User

    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zustimmung.
    Ergänzung: ... Und glaubst du ernsthaft, irgend ein Hersteller oder Autohaus könnte davon leben, dass die Kundschaft alle 30 Jahre vorbei schaut ...?
    Die hätten dann Kapazitäten für anderes nützliches. So ist es ja nicht. Ein bißchen Fantasie bitte. z.B. Entwicklungen für lohnende Nach- oder Umrüstungen...

    Aber eines ist ja auch mal klar. Wir sind ein kleines Land in einer großen Welt, tun aber so, als ob wir die Welt retten könnten, wenn wir nur

    - die Glühbirne abschaffen
    - 3-Liter-Autos fahren
    - mit Trinkwasser sorgsam umgehen
    - etc.
    - pp

    Ich finde, hier sind alle ziemlich hysterisch. In ihren Vorstellungen, in ihren Bewertungen. Ein bißchen mehr Gelassenheit würde gut tun.

  5. gesperrt

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    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Glaubst du im Ernst im globalen Wettbewerb wäre man so nett zueinander, dass man bahnbrechende Erfindungen nicht ausnutzt, um den Konkurrenten nicht zu schaden?
    Natürlich machen sie das nicht. Das hat nichts mit meinem Glauben zu tun, das ist das Problem.

  6. Inaktiver User

    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Ich reagier allergisch auf "Regulation"...
    Und das noch dazu ...

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    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Ich dachte bisher du wärst eher ein Wirtschaftsliberaler. Nun willst du aber vorschreiben, was Autokunden kaufen sollen? Glaubst du ernsthaft irgendein Autokäufer in Europa, USA oder China will ein und dasselbe Auto 30 Jahre lang fahren? Die Leute wollen ein modisches, modernes Auto fahren und alle drei Jahre ein neues, noch schickeres.
    Die Zahl der Leute die das wollen nimmt stetig ab.
    Das genau ist auch eines der Hauptprobleme der Autoindustrie. Früher haben sich viele Leute über das Auto definiert, insbesondere dann, wenn sie ein paar Mark verdient haben.
    Heute fahren zum überwiegenden Teil diejenigen die großen und teuren Kisten, die es sich eigentlich nicht leisten können.

    Ich will nur ein sicheres Auto und bequemes Auto mit dem ich zügig vorankomme.
    das muss nun nicht jedes Jahr neu sein.

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    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sieht ganz so aus. Das würde nämlich voraussetzen, diverse Optionen vorurteilsfrei auf Machbarkeit zu überprüfen und sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass es einfache Lösungen geben müsste.

    Statt "gut" erreicht man mit blindem Eifer oft nur ein "gut gemeint".
    Beispiel 1: die Glühbirne. Stromersparnis einerseits, Sondermüll (Schwermetalle) andererseits.
    Beispiel 2: Biosprit. Erdöl eingespart - noch mehr Wälder für Palmplantagen abgeholzt.

    Vieles ist nicht zu Ende gedacht. Zum Beispiel auch die Begeisterung für 30 Jahre alte Autos - die nicht nachträglich mit Airbags, ABS und ESP ausgerüstet werden können und selbst in der unteren Mittelklasse mit sehr eingeschränktem Leistungsvermögen mehr Sprit saufen als ein neuer BMW der oberen Klasse.
    Entsprechendes gilt für Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernsehgeräte, u.v.a.
    .
    Ich spreche von fertigen Prototypen die deine Vorstellungskraft übersteigen.
    Logisch, dass sich die Autohersteller und Andere nicht selbst "entsorgen".
    Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, wie verlogen diese Diskussionen der Hersteller sind. Für mich ist einfach nur Zeitverschwendung, wenn ich anfange ernsthaft über Umwelt zu sprechen, während das Gegenteil gemacht wird, nur aus Gewinnstreben.
    Dann soll man wenigstens so ehrlich sein, und aufhören den Leuten die Mär von der Energiewende zu erzählen.

    Na klar holzen wir im übertragenen Sinn einen Regenwald ab, um das Rotorblatt für ein Windrad zu produzieren, es mitten in der Nacht quer durch Deutschland als Schwertransport mit Überlänge zu karren.
    Nach der Montage wird der Einsatz bzw. die Einsatzzeit "reguliert", damit der erzeugte Strom ja nicht zu billig wird.
    Und um den Überblick nicht zu verlieren, wird liegt die gesamte Wertschöpfungskette, vom Vertrieb der Anteile, Errichtung, Wartung und Betrieb in einer Hand.

    Einfach mal bei diesen Irrsinn genauer hinsehen.

  9. Inaktiver User

    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Einfach mal bei diesen Irrsinn genauer hinsehen.
    Das Problem ist, dass uns ein trojanisches Pferd verkauft wird. Unter dem positiven Deckmantel von Öko, Bio, regenerativ
    steckt im Hintergrund in Wahrheit wieder nur Gewinnmaximierung.

    BMW wirbt beispielsweise mit "Zero Emission" bei seinen Elektroautos, was ja faktisch nicht stimmt. Die Warheit ist, dass der CO2 Verbrauch sogar doppelt so hoch ist wie bei einem konventionellen Auto. Selbst wenn er geringer ist wie bei den konventionellen dann ist er niemals Zero! Die Akkuproblematik wird dabei auch völlig verdrängt, und bei einem Laien existiert da auch kein Bewusstsein was wir uns da in ein paar Jahren aufhalsen.

    Windräder ohne Getriebe benötigen sehr starke Magnete, dazu wird sogenannte "seltene Erde" verwendet, nennt sich Neodyn. Die allerwenigsten wissen, dass für die Schürfung des Neodyns hochgiftige Chemikalien zum Einsatz kommen, dadurch im Abbaugebiet die komplette Umwelt zerstört und über Jahre verseucht ist und die Menschen dort erkranken und daran sterben. Tut aber nix weil ist ja in China, die haben sowieso genug Leute (Ironie aus).

    Glühlampe wurde ja abgeschafft, ein Teil bestehend aus Glas und Draht und bisserl Metall, kann man im normalen Hausmüll entsorgen und kann gut recycelt werden. Nein stattdessen wird wiederum unter einem Deckmantel von "viel besser" etwas verkauft was eine Mogelpackung darstellt und von Gutmenschen, ganz vorne dran die Grünen, auch noch beworbenn wird.
    Energiesparlampen besitzen eine Elektronik, in dieser werden wieder Elemente gebraucht, die abgebaut werden müssen, die sich nur aufwendig recyceln lassen. Der Inhalt in den Leuchtstoffröhren ist mit Quecksilber vergiftet und stellt somit Sondermüll dar, geschweige denn die Verseuchung wenn so eine Lampe kaputt geht. Aber das juckt ja den normalen Bürger nicht er bekommt ja schon nen Orgasmus wenn er nur liest, dass er sein Gewissen beruhigen kann weil er ja Strom spart und damit die Umwelt schützt! Das die Produktion dieser Geräte wesentlich aufwendiger ist, dass die Entsorgung viel aufwendiger ist und ein mehr an Stromverbrauch kostet ist ja egal, ist ja nicht sein Stromzähler der damit beaufschlagt wird.

    Solaranlagen auf dem Dach sind ein volkswirtschaftlicher Supergau, der Wirkungsgrad der Panels ist bauartbedingt jenseits von gut und böse, die verwendeten Materialien müssen wieder aufwändig recycelt werden, die Wechselspannungsrichter verseuchen das Netz und stören andere Geräte und können diese auch zerstören. Und weil man ja selbst Gewinn erzielen möchte (ich behaupte das über 90% die Panels niemals installieren würden wäre keine Subventionierung drauf). Aber man tut ja was für die Umwelt.

    Und bevor das allseits beliebte Totschlagargument kommt:
    Ja aber wenn gar nix getan wird dann....

    Ja richtig, aber dann soll man Roß und Reiter auch benennen und die Leute nicht mit oberlfächlichem Schmarrn dazu verleiten durch die Hintertür genausoviel Schaden anzurichten wie vorher.

    Um zu den Strompreisen zurückzukommen:
    Ich spare seit Jahren Energie wo es nur geht und ich sehe ja am Verbrauch wieviel ich benötige. Den Betrag, den ich jedes Jahr bezahle bleibt aber konstant und das hat einen Grund. Der Strompreis wird künstlich angehoben, sei es durch Spekulationen an der Strombörse oder weil die Firmen Gewinnsteigerungen erwirtschaften müssen. Die haben am allerwenigsten davon wenn gespart wird, sie erzeugen sowieso zuviel und wissen nicht wohin damit.
    Geändert von Inaktiver User (28.11.2012 um 10:00 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Strompreiserhöhung - der Staat läßt die Ärmsten leiden statt zu regulieren

    Gestern im ARD gehört:
    Sehr viele Menschen (wie viele, weiß ich nicht mehr) sitzen auf alten, teuren Stromtarifen, statt sich über günstigere Tarife beim gleichen Anbieter zu informieren oder den Stromanbieter zu wechseln.
    Das allgemeine Gejammere bezüglich der Strompreise wirkt da ein wenig inkonsequent.

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