Eine Definition ist sicher schwierig. Eigentlich sollte man aufhören diesen Begriff zu verwenden.
Entweder ist jemand Freischärler/Aufständischer/Widerstandskämpfer in einem asymmetrischen Krieg oder gewaltbereiter Extremist oder Gewaltverbrecher.
Der Ausdruck "Terrorist" wird hingegen als propagandistischer Kampfbegriff verwendet (Afghanistan, Irak, Palästina) oder als verallgemeinerndes Etikett.
Alles Erdenkliche in einen Topf zu werfen und mit dem gleichen Begriff zu versehen mag für Denkfaule bequem und für Propagandisten verlockend sein, entbehrt aber der Klarheit und Sachlichkeit.
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Ergebnis 341 bis 350 von 435
Thema: Warum Krieg in Israel
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12.12.2012, 10:50Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Geändert von Inaktiver User (12.12.2012 um 10:59 Uhr)
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12.12.2012, 10:53
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12.12.2012, 10:58
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12.12.2012, 10:59Inaktiver User
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12.12.2012, 11:06Inaktiver User
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12.12.2012, 11:16Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Hierzu nochmals die israelische Zeithistorikerin Amar-Dahl:
Das zionistische Israel versteht sich so, dass das Land Israel dem jüdischen Volk gehört und damit auch dem jüdischen Staat. Das ist seine grundsätzliche ideologische Überzeugung. Deswegen hält es Regierungschef Benjamin Netanjahu auch für ein Gebot, diese Gebiete weiter jüdisch zu besiedeln. Eine Zwei-Staaten-Lösung steht gar nicht auf der Tagesordnung. Das ist eine Sache, die Israel nicht nur nicht will, sondern auch bekämpft.
Also:
Die Hamas will ein arabisches Palästina ohne Juden, die Zionisten wollen ein jüdisches Palästina ohne Palästinenser. Beide Seiten sind (bisher) zu friedlicher Koexistenz nicht bereit und stehen sich kampfbereit gegenüber.
Unterschied: die Zionisten arbeiten intensiv daran vollendete Tatsachen zu schaffen, um eine Zwei-Staaten-Lösung auch für die Zukunft unmöglich zu machen.
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12.12.2012, 11:22Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Ja, genau so ist das.
Únabhängig von Scharfmachern muss aber eines klar sein: jeder hat das Recht sein Leben, seine Freiheit und sein Recht auf Selbstbestimmung zu verteidigen, sogar die in Gaza internierten Palästinenser und jene in Westjordanland, denen man die Lebensgrundlage durch illegale feindliche Siedlungen und Militärstützpunkte Zug um Zug entzieht.
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12.12.2012, 11:31Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Es ist erstaunlich, wie wenig zugänglich du für klare, unwiderlegbare Fakten bist. Ich habe dir die Bevölkerungsdichte von Gaza und im Vergleich dazu die Bevölkerungsdichte deutscher Städte dargelegt. Du ignorierst es.
Egal, dass in Gaza auf einem winzigen Flecken Erde 1,7 Millionen Menschen so eng zusammengeballt leben müssen, dass Frankfurt und Hamburg dagegen wie halb-ländliche Vorstädte aussehen.
Nein: Frank13 "weiß" genau, dass die Raketen "absichtlich" aus bewohnten Gebieten heraus abgeschossen werden.
Genauso wie er genau "weiß", dass im Gaza keine friedlichen Zivilisten leben - obwohl nur 25% der Bevölkerung überhaupt erwachsene Männer sind (die übrigen sind Frauen und Kinder).
.Geändert von Inaktiver User (12.12.2012 um 13:10 Uhr) Grund: Fehler:Gaza/Hamas vermischt
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12.12.2012, 11:39
AW: Warum Krieg in Israel
jeder hat das Recht sein Leben, seine Freiheit und sein Recht auf Selbstbestimmung zu verteidigen, sogar die in Gaza internierten Palästinenser und jene in Westjordanland, denen man die Lebensgrundlage durch illegale feindliche Siedlungen und Militärstützpunkte Zug um Zug entzieht.Verteidigen geht demnach nur und ausschließlich, in dem man sich immer wieder auf Kämpfe mit den Israelis einlässt, wissend, dass Israel mit fürchterlichen Luftschlägen reagiert. Die Hälfte der Männer in Gaza gehören zu den Milizen. Sie sind das Hauptproblem der Willkür und der Kriminalität.dass im Hamas keine friedlichen Zivilisten leben - obwohl nur 25% von ihnen überhaupt erwachsene Männer sind (die übrigen sind Frauen und Kinder).Geändert von Opelius (12.12.2012 um 11:43 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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12.12.2012, 11:43Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Die Forderung nach Anerkennung beider Staaten, nach Respekt für beide Staaten und der Sicherheitsbedürfnisse beider Seiten geht aus der Formulierung der Resolution klar hervor.
Die Anerkennung Israels - wie auch die eines souveränen palästinensischen Staates - ist nicht Voraussetzung, sondern integrativer Teil und Ergebnis eines Friedensvertrags.
Es ist völlig absurd, von den Palästinensern als Voraussetzung für Friedensverhandlungen zu verlangen, was a) als Ergebnis herauskommen soll, und b) die Israelis ja ebenso wenig zu leisten bereit sind.



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