Sehe ich ähnlich.
Zugebenermaßen lege ich auch an den israelischen Staat eine höhere Meßlatte an als an Palästinenserorganisationen.
Weil Israel militärisch überlegen ist und in meinen Augen auch die expansionistischere Seite.
Weil Israel wirtschaftlich stärker ist und die Bürger vielleicht doch mehr Entfaltungsmöglichkeiten haben.
Und nicht zuletzt, weil sich Israel gerne als "einzige Demokratie im Nahen Osten" sieht, da sollten ja dann auch entsprechende Standards gelten.
lg lenita
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Thema: Warum Krieg in Israel
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11.12.2012, 15:54
AW: Warum Krieg in Israel
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11.12.2012, 15:59Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
In ai-Berichten wirst Du HUNDERTE Länder finden, die wegen massivster Menschrechtsverletzungen verurteilt werden, 1000x krasser, als Israel.
Zu diesen Ländern gab es hier noch NIE einen Strang, und wird es auch sicher nie geben.
Die Deutschen sind halt so "besonders fürsorglich" Israel gegenüber - gelle ? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ....
Deutschland findet sich übrigens regelmäßig auch in diesen Berichten, by the way.
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11.12.2012, 16:14Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Stimmt ... leider.
Auch richtig, aber die sind in diesem Strang (wie Du richtig bemerkst) nicht das Thema.
Ebensowenig, wie die Rechte der Frau im Islam oder die Sharia.
Einige krasse Fälle wären da sicher einen Fred wert.
Ich habe da auch schwere Vorbehalte, wie z.T. in diesen Ländern damit umgegangen wird, aber das ist trotzdem keine Rechtfertigung dafür wie Israel mit einem ganzen Volk umgeht.
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11.12.2012, 16:19
AW: Warum Krieg in Israel
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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11.12.2012, 16:52
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11.12.2012, 16:53
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11.12.2012, 17:30
AW: Warum Krieg in Israel
Die ganze Geschichte wird erst dann auf einen guten Weg kommen, wenn sich die Palästinenser in einer Art nationalen Grundkonsens darauf verständigen, grundsätzlich und für immer auf jegliche Gewaltanwendung gegen den Staat Israel zu verzichten - und dies ohne jegliche (Vor)bedingungen.
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11.12.2012, 17:50
AW: Warum Krieg in Israel
Irgendwie gebe ich dir recht, glaube aber leider nicht daran, dass ich dass noch erleben werden.
Im Irland-Konflikt dauerte es ein wenig länger als 60 Jahre, bis es zum Frieden kam.
Die Ulster Plantation
In den Jahren 1603 bis 1660, nach der irischen Niederlage im neunjährigen Krieg und der damit verbundenen Flucht der Grafen, wurden englische und schottische Bauern (protestantischen Glaubens) in die Region von Ulster teils (zwangs)umgesiedelt, teils materiell angelockt. Diese Ansiedlung legte den Grundstein des Jahrhunderte andauernden Konflikts zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsteilen. Hieraus wird deutlich, dass der Nordirlandkonflikt national-koloniale Wurzeln hat.
Plantation (Irland)
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11.12.2012, 19:01
AW: Warum Krieg in Israel
Und, sind das Länder deren Sicherheit - dem beispiellos dummen Diktum Merkels zufolge - ebenfalls Bestandteil der deutschen Staaasräson ist?
Ich persönlich finde es einen kleinen Tick zu viel verlangt, topdown für eine Politik in Haftung genommen zu werden, die ich dann noch nicht einmal kritisieren dürfen soll.
Ferner scheint es mir, dass Staaten die demokratisch konstituiert sind - gerade WEIL sie demokratisch konstituiert sind! - in ganz anderer Weise "kritikfähig" sind als quasi vorstaatliche Gebilde oder totalitäre Unrechtsstaaten. Nur in einer Demokratie kann eine Gesellschaft sich als "Ganzes" begreifen und Verantwortung für "ihre" Politik übernehmen.
Es ist also überhaupt nicht erstaunlich, wenn hinsichtlich des Nahost-Desasters Israel erster Adressat der Kritik ist und nicht ein desolater Landfleck, der kaum über eine politische Infrastruktur verfügt.
...praeter gallum, qui cantat.
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11.12.2012, 19:45Inaktiver User
AW: Warum Krieg in Israel
Eine "Gegenleistung" gab es doch sehr wohl: Einen Friedensvertrag mit Ägypten, was doch eine "relative" Sicherheit für Israel bedeutet(e). Den ohne Ägypten ist eine kriegerische Auseinandersetzung mit den Nachbarländern sehr unwahrscheinlich.
Die Rückgabe der Golanhöhen an Syrien für einen Friedensvertrag ist leider immer gescheitert, zumal sich Syrien und Libanon sich nicht einig sind, wem die Golanhöhen überhaupt zuzuordnen sind.
Mubarak hatte für die Hamas wenig übrig. So wie es aussieht, hat sich das bei seinem Nachfolger geändert.



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