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11.11.2012, 19:23
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
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11.11.2012, 19:24
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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11.11.2012, 19:29
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
Natürlich auch in meinen Augen (s. "mehr soziale Gerechtigkeit"). Aber Steinbrück soll ja nicht so grün-affin sein...
Du und Satyr habt aber ganz recht. Das sind nur Worte.
Vielleicht erfährt die Partei eine neue Wertung im Auge der anderen Parteien und der Wähler. Künast und Roth auf die Bank zu schicken, war ein guter Schachzug.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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11.11.2012, 19:40
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11.11.2012, 19:42
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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12.11.2012, 11:32Inaktiver User
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
Die Grünen schauen sich das Regierungsdesaster sehr aufmerksam an und ziehen für ihre eigene Partei die richtigen Schlüsse:
Es spricht nichts ernstlich gegen eine Koalition mit der CDU, zumal die CDU inzwischen Lippenbekenntnisse bezüglich des Atomausstiegs abgelegt hat, also ein ganz wichtiges Hindernis aus dem Weg geräumt wurde.
Das Problem ist ein anderes: die CSU. Für die Grünen ist eine Koalition mit der unberechenbaren erzkonservativen bayerischen Splitterpartei undenkbar.
Zu Recht - das zeigt die derzeitige Regierung sehr deutlich, denn auch CSU und FDP sind überhaupt nicht miteinander kompatibel, so wenig wie CSU und Grüne.Geändert von Inaktiver User (12.11.2012 um 11:36 Uhr)
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12.11.2012, 11:44Inaktiver User
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
Das sehe ich sehr ähnlich, aber was ist die Alternative? Ich gebe zu, allmählich bin ich selber auch etwas ernüchtert und ratlos, was die Grünen betrifft. Aber letztlich müssen wir unter den verfügbaren Alternativen auswählen oder selber eine Partei gründen.
Eben. Da hilft auch die Distanz gegenüber Religion nicht.Die Piraten sind mir entschieden zu unausgegoren,
Außerdem ist es nicht so wichtig, dass Göring-Eckardt religiös ist, sondern wie sie es ist, d.h. was ihre Religiosität für ihre Politik bedeutet.
Da müsste man gegebenenfalls genauer hinsehen.
Claudia Roth, die verrückte Nudel, die auch mir sehr sympathisch ist, hat sich in Anbetracht ihrer Türkei-Liebe z.B. deutlich pro Beschneidung positioniert, ebenso wie Volker Beck. Letzterer eher, weil er sich als Sprachrohr der Juden versteht.
Im Zusammenhang mit Catherine Ashtons Stellungnahme zu den Anschlägen von Toulouse hat sich Volker Beck sogar dazu verstiegen sie per Twitter des Antisemitismus zu bezichtigen. - Dies und ein paar andere Äußerungen dieser Sorte haben dafür gesorgt, dass ich Volker Beck nicht mehr ertrage und nie mehr in irgend ein Amt oder Mandat wählen würde.
Wie gesagt: man muss gegebenenfalls genauer hinsehen.
Präses der EKD zu sein, das allein spricht noch nicht gegen KGE.
.Geändert von Inaktiver User (12.11.2012 um 12:16 Uhr)
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12.11.2012, 11:59Inaktiver User
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
Und ich muss ausknobeln, ob ich die Linkspartei wähle - etwas, was ich eigentlich immer ausgeschlossen habe.

Die Politik wird in der Tat nämlich immer mehr zum Einheitsbrei und versucht gar nicht erst neue Antworten auf alte und neue Fragen zu finden.
Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen, sagte schon Roman Herzog, bemerkenswerterweise CSU.
Die etablierten Parteien sind dazu zunehmend unfähig. Die Piraten hingegen sind noch viel unfähiger. Bleibt beinahe nur die Linkspartei. Vielleicht werde ich sie so wählen, wie ich die Grünen vor vielen Jahren gewählt habe - als Regulativ, das man sich nur bedingt in Regierungsverantwortung vorstellen kann, und wenn, dann nur als kleiner Koalitionspartner.
Vielleicht lasse ich auch die Vernunft oder Bequemlichkeit walten, und wähle, was ich seit mindestens einem Jahrzehnt regelmäßig wähle: Grün.
Aber ausgemacht ist das längst nicht mehr.Geändert von Inaktiver User (12.11.2012 um 12:09 Uhr)
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12.11.2012, 12:03
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
Als eine entschiedene Befürworterin der Legalisierung von Beschneidungen bei nicht-einwilligungsfähigen Minderjährigen wäre Göring-Eckardt für mich ohnenhin unwählbar. Und außerdem gibt es ja noch Wichtigere bzw. Wichtigeres:
Roth betonte, dass sie weiter für ihre Partei kämpfen wolle: "Es geht jetzt in erster Linie nicht um mich und um meine Enttäuschung, sondern es geht um etwas Wichtigeres.""...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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12.11.2012, 12:12Inaktiver User
AW: Grüne: neues Spitzenduo Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt
Ach. Die also auch. Danke für die Information. Minuspunkt für KGE.
Die Linkspartei war die einzige, die nicht bereit war ad hoc und ohne näheres Nachdenken Gefälligkeitsgesetze zu beschließen, die einen massiven Eingriff in Grundrechte bedeuten.
Aber es geht auch tatsächlich nicht nur um das Thema Beschneidung - wenngleich manches am Vorgehen der Politiker in dieser Frage ebenso gespenstisch wie symptomatisch war:
so die einhellige Bereitschaft Gesetze ohne gründliches Nachdenken durchzupeitschen, Verfassungsrecht zu beugen, sich primär an einzelnen, kleinen Interessensgruppen sowie daran zu orientieren, was "man" im Ausland über uns denkt, statt reiflich nachzudenken, was sinnvoll ist und was nicht.
Da das in Fragen des Euro nicht viel anders ist als in der Beschneidungsfrage, kann man daraus leider nur einen Schluss ziehen: den, dass es sich quer über die Parteien um eine neue Grundeinstellung in der Politik handelt.
Leider können die Grünen aber auch sonst nicht mehr wirklich überzeugen.
Am meisten stört mich vielleicht ihr ideologischer Anspruch den neuen Menschen zu formen.
Das finde ich genauso pentrant wie den Versuch der CSU das Althergebrachte zu zementieren oder die Ideologiehörigkeit der FDP, deren Neoliberalismus mühelos imstande ist die Wirklichkeit auszublenden.
.Geändert von Inaktiver User (12.11.2012 um 12:47 Uhr)



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