Hallo,
hast Du auch die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung berücksichtigt? Die Sozialversicheurng macht ja gut 35 % aus, d.h. bei EUR 30.000 EUR 10.500 im Jahr. Plus Lohnsteuer.
Andererseits muss man berüchsichtigen, dass durch die Lohnzahlungen sich der Gewinn der Arbeitgebers und damit seine Steuerlast verringert. Wieder andererseits aber auch, dass Personal in Kinderbetreuungseinrichtungen Geld verdient und Beiträge bezahlt. Einfach wird man nicht rechnen können.
Im Ergebnis glaube ich aber, dass die Zahl von 1000,00, die ein Krippenplatz den Staat "kostet", so einfach nicht stimmt. Aber das Wahlvolk erwartet keine detaillierten Berechnungen, sondern einfache Informationen.
Mandelblüte
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24.11.2012, 09:11
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
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24.11.2012, 09:22Inaktiver User
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
ja natürlich...
aber... ich sagte irgendwo weiter vorn (oder auch in dem anderen Starg schon mal) ... in den letzten 25 Jahren hat sich in der Familienförderung eine ganze Menge getan... aber... meiner Meinung nach hat das eben nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt... oder ist die Geburtenrate in der Zeit etwa wesentlich gestiegen?
Also müsste man doch eigentlich mal das ganze Konzept überprüfen... und sich Gedanken um neue Ansätze machen...
ich behaupte einfach mal dass potentiellen Eltern mehr damit gedient wäre wenn sie mehr Sicherheit hätten, dass ihre (noch ungeborenen) Kinder auch eine mehr oder weniger sorgenfreie Zukunft hätten...
darum komme ich eben auf das Thema Bildung... und würde sogar noch einen Schritt weiter gehen... und würde ja auch die Ausbildung hinzufügen...
die Zahl der ausbildenden Betriebe hat sich (zumindest gefühlt) in den letzten Jahren immer mehr verringert... und klar... wer nicht ausbildet hat auch keine Fachkräfte... wäre es da nicht sinnvoll die Unternehmer mit ins Boot zu holen und sie ggf. bei der Ausbildung von jungen Menschen zu unterstützen... ja, auch von denen, die im Moment (aus irgendwelchen Gründen) als "nicht ausbidungfähig" abgestempelt werden?
na ja... ich schweife wohl tatsächlich zu weit ab...
ja... das ist wohl so...Gleich ist nur eins: Sobald es Geld kostet, sind alle vollmundigen Versprechungen Lippenbekenntnisse. Und deshalb gibt es das Betreuungsgeld. Es ist preisgünstiger, Eltern das Geld zu geben, als Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren zu bauen und das Personal dazu auszubilden und anzustellen. Man hat dem Sparprogramm nur das Etikett "Wahlfreiheit" aufgepappt.
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24.11.2012, 13:33Inaktiver User
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Nö,
ist doch auch egal. Ob es nun kindergartenbetreute oder Elternbetreute Kinder sind.
Manchmal hab ich auch den Eindruck, manche Eltern haben ihre Kinder einfach nicht im Griff.
Und statt Therapie oder sonstwas fehlt ne anständige Mutterschelle....war nur Quatsch.
Seine Kinder im Griff zu haben halte ich aber wirklich für sehr wesentlich.
So, im Sinne von: lass das sein, ich möchte das nicht.
Es kann auch mal egal sein warum und wieso und weshalb.
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25.11.2012, 13:25Inaktiver User
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
und weiter gehts... noch ein bisschen "Familienförderung" ... schon cool was da immer wieder an tolle Ideen kommt...

ach ja...
ich bin Mutter und arbeite schon seit Ewigkeiten Vollzeit... ich will natürlich auch so einen Gutschein!...
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25.11.2012, 13:29Inaktiver User
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25.11.2012, 13:44Inaktiver User
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25.11.2012, 14:08Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
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25.11.2012, 17:51
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25.11.2012, 18:31Inaktiver User
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26.11.2012, 15:58
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Hier mal eine interessante Gegenüberstellung mit Schweden....
Vergleichstudie zu Deutschland und Schweden: Deutsche glauben nicht an sozialen Aufstieg
Unser europäisches Nachbarland Schweden ist da schon einen Schritt weiter: Dort ist sowohl das Netz der Kitas gut ausgebaut, und es gibt das Betreuungsgeld. In dem Land allerdings werden rund 90 Prozent der Zweijährigen in einer Kita oder von einer Tagesmutter betreut. Das liegt laut der Studie sowohl an den Einstellungen der Eltern als auch an der Politik.
Demnach sind schwedische Eltern fest davon überzeugt, dass ihre Kinder davon profitieren, wenn sie sehr früh in die Kita gehen. In Deutschland dagegen seien die Eltern eher der Auffassung, dass es für die Entwicklung des Kindes am Besten ist, wenn es in den ersten drei Jahren ausschließlich von der Familie betreut wird.



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