Es ist und bleibt ein rechtliches Problem. Ihr Arbeitgeber hat gegen das Gesetz verstoßen. Nicht sie.
Da nutzt Hetzerei nichts, nur verklagen & anzeigen.
Das Grundprinzip dahinter verstehe ich.Das hat mit Hetze nichts zu tun eher mit einer Aufweichung und als Führungskraft gibt sie zudem auch noch ein Bild ab welches Männern gern vorgeworfen wird. Immer einsatzbereit, schaut mich an eine Geburt ist ein Klacks bin einsatzfähig etc. Das sie das auch ist sei ihr unbenommen aber nicht jeder Frau ergeht es so nach der Geburt.
Allerdings verstehe ich die Doppelbödigkeit nicht mit der eine Frau putzen, kochen und einkaufen gehen soll und anderes soll ihr verboten werden.
Gibt es eigentlich noch irgendein Feld der Gesellschaft in dem einem straffreien Menschen vorgeschrieben wird, was er zu tun und zu lassen hat? Und alle ziehen über ihn her?
Antworten
Ergebnis 541 bis 550 von 831
-
14.11.2012, 15:47
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
-
14.11.2012, 15:54
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Hallo,
die Frau verstößt nicht gegen geltendes Recht.
Die Vorschriften heissen "werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden" (und nicht "werdende Mütter dürfen nicht arbeiten") und eine Ordnungswidrigkeit begeht nur der Arbeitgeber.
Nachdem Du schreibst, dass Du Menschen ihr Recht, selbst zu entscheiden, jederzeit zugestehst, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen, hast Du dann ja offenbar kein Problem.
MandelblüteGeändert von Mandelbluete (14.11.2012 um 16:04 Uhr)
-
14.11.2012, 15:58Inaktiver User
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Wenn sie mitmacht ist auch sie verantwortlich, sie braucht nur zu Hause bleiben.
Und eine leitende Angestellte hat beispielsweise auch eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Untergebenen, alleine deswegen ist das Signal das sie setzt nicht in Ordnung!
Das Gesetz ist doch nicht entstanden weil es keine Notwendigkeit dafür gegeben hat sondern weil Arbeitgeber einen Pfifferling drauf gegeben haben wie es schwangeren Frauen vor und nach der Geburt gegangen ist.Das Grundprinzip dahinter verstehe ich.
Allerdings verstehe ich die Doppelbödigkeit nicht mit der eine Frau putzen, kochen und einkaufen gehen soll und anderes soll ihr verboten werden.
Der Unterschied, und das wurde bereits mehrmals hier geschrieben ist der, dass man in einem Angestelltenverhältnis abhängig ist.
Im Unternehmen wird Leistung erwartet, privat kannst Du Dir je nach Zustand diese aussuchen.
Es ist im übrigen nicht so wie Du es behauptest, es kann Dir auch passieren, dass wenn Du privat etwas machst was Deinen gesundheitlichen Zustand verschlimmert auch ein Problem bekommen kannst.
Na ja, anscheinend ist es immer wieder notwendig bestimmte Regularien zu schaffen weil ein "normales" oder "vernünftiges" miteinander nicht möglich ist. Und jeder Schutz hat nicht nur eine Seite sondern auch eine andere und diese schränkt dann unter Umständen den zu schützenden auch ein.Gibt es eigentlich noch irgendein Feld der Gesellschaft in dem einem straffreien Menschen vorgeschrieben wird, was er zu tun und zu lassen hat? Und alle ziehen über ihn her?
-
14.11.2012, 16:04
-
14.11.2012, 16:08Inaktiver User
-
14.11.2012, 16:08
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Natürlich gibt es diese Felder - die Regelungssysteme Recht und Moral und gesellschaftliche Akzeptanz decken sich zwar weitgehend, sind aber eben nicht deckungsgleich.
Es ist erlaubt
- sich scheiden zu lassen (und zwar ohne das Stigma "schuldig")
- seinen Ehepartner zu betrügen
- zu lügen (z.B. als Angeklagter)
- homosexuell zu sein
Und trotzdem kann die moralische/gesellschaftliche Bewertung eine andere sein.
Das ist ja auch nicht verkehrt. Die sich wandelnde moralische/gesellschaftliche Bewertung schlägt sich ja oft in Gesetzesänderungen nieder.
Mandelblüte
-
14.11.2012, 16:09
-
14.11.2012, 16:10Inaktiver User
-
14.11.2012, 16:13
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Komm, schnellschnell, das geht langsam in die Richtung "gute Mutter - schlechte Mutter" oder "normal-unnormal". Das ist nicht fair und bringt solche Diskussionen nicht weiter.
Außerdem bringt uns das wieder zur Frage, ob eine Wöchnerin ins Kino, zu ihrem Sprachkurs oder ins Café gehen "darf" (das geht auch alles nicht schneller als ein Meeting).
Mandelblüte
-
14.11.2012, 16:16



Zitieren

