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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso? Sie ist in leitender Position und verklagt den Arbeitgeber? Na dann toi toi toi auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Du gehst ja von der Annahme aus, das sie genötigt wurde wieder zu kommen?! Was wenn sie freiwillig hingegangen ist?

    Sie setzt mit ihrem Verhalten ein falsches Signal.

    Es ist und bleibt ein rechtliches Problem. Ihr Arbeitgeber hat gegen das Gesetz verstoßen. Nicht sie.
    Da nutzt Hetzerei nichts, nur verklagen & anzeigen.

    Das hat mit Hetze nichts zu tun eher mit einer Aufweichung und als Führungskraft gibt sie zudem auch noch ein Bild ab welches Männern gern vorgeworfen wird. Immer einsatzbereit, schaut mich an eine Geburt ist ein Klacks bin einsatzfähig etc. Das sie das auch ist sei ihr unbenommen aber nicht jeder Frau ergeht es so nach der Geburt.
    Das Grundprinzip dahinter verstehe ich.
    Allerdings verstehe ich die Doppelbödigkeit nicht mit der eine Frau putzen, kochen und einkaufen gehen soll und anderes soll ihr verboten werden.


    Gibt es eigentlich noch irgendein Feld der Gesellschaft in dem einem straffreien Menschen vorgeschrieben wird, was er zu tun und zu lassen hat? Und alle ziehen über ihn her?

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sicher. Wenn sie dabei nicht gegen geltendes Recht verstoßen - jederzeit.
    Hallo,

    die Frau verstößt nicht gegen geltendes Recht.

    Die Vorschriften heissen "werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden" (und nicht "werdende Mütter dürfen nicht arbeiten") und eine Ordnungswidrigkeit begeht nur der Arbeitgeber.

    Nachdem Du schreibst, dass Du Menschen ihr Recht, selbst zu entscheiden, jederzeit zugestehst, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen, hast Du dann ja offenbar kein Problem.

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (14.11.2012 um 16:04 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Es ist und bleibt ein rechtliches Problem. Ihr Arbeitgeber hat gegen das Gesetz verstoßen. Nicht sie.
    Wenn sie mitmacht ist auch sie verantwortlich, sie braucht nur zu Hause bleiben.
    Und eine leitende Angestellte hat beispielsweise auch eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Untergebenen, alleine deswegen ist das Signal das sie setzt nicht in Ordnung!

    Das Grundprinzip dahinter verstehe ich.
    Allerdings verstehe ich die Doppelbödigkeit nicht mit der eine Frau putzen, kochen und einkaufen gehen soll und anderes soll ihr verboten werden.
    Das Gesetz ist doch nicht entstanden weil es keine Notwendigkeit dafür gegeben hat sondern weil Arbeitgeber einen Pfifferling drauf gegeben haben wie es schwangeren Frauen vor und nach der Geburt gegangen ist.

    Der Unterschied, und das wurde bereits mehrmals hier geschrieben ist der, dass man in einem Angestelltenverhältnis abhängig ist.
    Im Unternehmen wird Leistung erwartet, privat kannst Du Dir je nach Zustand diese aussuchen.

    Es ist im übrigen nicht so wie Du es behauptest, es kann Dir auch passieren, dass wenn Du privat etwas machst was Deinen gesundheitlichen Zustand verschlimmert auch ein Problem bekommen kannst.

    Gibt es eigentlich noch irgendein Feld der Gesellschaft in dem einem straffreien Menschen vorgeschrieben wird, was er zu tun und zu lassen hat? Und alle ziehen über ihn her?
    Na ja, anscheinend ist es immer wieder notwendig bestimmte Regularien zu schaffen weil ein "normales" oder "vernünftiges" miteinander nicht möglich ist. Und jeder Schutz hat nicht nur eine Seite sondern auch eine andere und diese schränkt dann unter Umständen den zu schützenden auch ein.

  4. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn sie mitmacht ist auch sie verantwortlich, sie braucht nur zu Hause bleiben.

    ...und putzen


    my dear, vergiss es
    Recht ist recht. Legal sieht es anders aus. Es verbietet dem Arbeitgeber "frische" Mütter zu beschäftigen. Das ist auch gut so. Verantwortlichkeit ist da wo sie sein soll, wie Mandelblüte schon schrieb.

  5. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich noch irgendein Feld der Gesellschaft in dem einem straffreien Menschen vorgeschrieben wird, was er zu tun und zu lassen hat?
    Eine Meinungsäußerung ist keine Vorschrift. Das ist ein kleiner Unterschied.

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich noch irgendein Feld der Gesellschaft in dem einem straffreien Menschen vorgeschrieben wird, was er zu tun und zu lassen hat? Und alle ziehen über ihn her?
    Natürlich gibt es diese Felder - die Regelungssysteme Recht und Moral und gesellschaftliche Akzeptanz decken sich zwar weitgehend, sind aber eben nicht deckungsgleich.

    Es ist erlaubt
    - sich scheiden zu lassen (und zwar ohne das Stigma "schuldig")
    - seinen Ehepartner zu betrügen
    - zu lügen (z.B. als Angeklagter)
    - homosexuell zu sein
    Und trotzdem kann die moralische/gesellschaftliche Bewertung eine andere sein.

    Das ist ja auch nicht verkehrt. Die sich wandelnde moralische/gesellschaftliche Bewertung schlägt sich ja oft in Gesetzesänderungen nieder.

    Mandelblüte

  7. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine Meinungsäußerung ist keine Vorschrift. Das ist ein kleiner Unterschied.
    Na dann ...hoffe ich, dass die von dir bezichtigte hier mitliest und deine Worte dort ankommen, wo sie hinsollen.

    Kannst ja auch gerne versuchen sie, statt dem Arbeitgeber zu verklagen. Berichte!

  8. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    ...und putzen
    Klar, wenn dir sonst nix einfällt.

    Dass man sich eine Woche (!) nach der Geburt noch auf das Neugeborene konzentriert scheint ja für viele völlig außerhalb der Vorstellungskraft. Das hat was mit Staunenkönnen zu tun, und mit Einlassenwollen.

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass man sich eine Woche (!) nach der Geburt noch auf das Neugeborene konzentriert scheint ja für viele völlig außerhalb der Vorstellungskraft. Das hat was mit Staunenkönnen zu tun, und mit Einlassenwollen.
    Komm, schnellschnell, das geht langsam in die Richtung "gute Mutter - schlechte Mutter" oder "normal-unnormal". Das ist nicht fair und bringt solche Diskussionen nicht weiter.

    Außerdem bringt uns das wieder zur Frage, ob eine Wöchnerin ins Kino, zu ihrem Sprachkurs oder ins Café gehen "darf" (das geht auch alles nicht schneller als ein Meeting).

    Mandelblüte

  10. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass man sich eine Woche (!) nach der Geburt noch auf das Neugeborene konzentriert scheint ja für viele völlig außerhalb der Vorstellungskraft. Das hat was mit Staunenkönnen zu tun, und mit Einlassenwollen.


    ?
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Die Diskussion mit dir wird sinnfrei.

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