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  1. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ohne, dass ihr gleich mütterliches Empfinden für ihr Kind abgesprochen wird, weil andere am liebsten 24 Stunden am Tag Babyjäckchen häkeln?
    Was hat das denn mit Babyjäckchen häkeln zu tun - außer man möchte transportieren, dass nur dumpfe Muttertiere die sonst nix im Hirn haben ihr Kind wichtiger finden können als den Job - in den ersten Lebenstagen?????

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ja klar...

    und der andere wahre Sinn der Sache ist: Frauen prinzipiell ein schlechtes Gewissen einzuimpfen, wenn sie nicht gleich an ihren Arbeitsplatz zurückkehren...

    und so sind alle Frauen gut damit beschäftigt... sich gegenseitig genau zu beobachten... und im Zweifelsfall auch mal aufeinander loszugehen...

    wobei... hah... ... DAS scheint dann doch eher der wahre Sinn zu sein... wenn alle beschäftigt sind muss man sich ja keine Gedanken um Probleme und deren Lösungen machen...


    (ist nicht gaaaaanz so ernst gemeint)
    aber ein bisschen ernst ist schon dahinter.
    ich habe von einigen muettern in meinem umfeld gehoert, dass sie sich richtiggehend rechtfertigen muessen, wenn sie ihre kleinen kids (u3) eben nicht in eine kita stecken.

    eine freundin von mir ist sozialpaedagogin, 2 kleine kinder (2 und 4). soll sie denn die eigenen kids in eine kita stecken, um bei ihrem bisherigen arbeitgeber (kinderheim fuer kinder, deren eltern der erziehung nicht gewachsen sind) fremde kinder zu erziehen? also da wirds schon arg komisch.

    diese freundin ist uebrigens tagesmutter. ich bewundere, dass sie das macht. 5 euro stundenlohn fuer die betreuung von einem kind u2 ist nicht gerade ueppig.

    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    eben nicht in eine kita stecken
    Das kann man aber auch anders formulieren.

    Im Übrigen wird auch Müttern, die das tun, genug schlechtes Gewissen gemacht.

    Ich glaube, da muss einem keine Gruppe mehr leid tun.

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    aber ein bisschen ernst ist schon dahinter.
    ich habe von einigen muettern in meinem umfeld gehoert, dass sie sich richtiggehend rechtfertigen muessen, wenn sie ihre kleinen kids (u3) eben nicht in eine kita stecken.

    eine freundin von mir ist sozialpaedagogin, 2 kleine kinder (2 und 4). soll sie denn die eigenen kids in eine kita stecken, um bei ihrem bisherigen arbeitgeber (kinderheim fuer kinder, deren eltern der erziehung nicht gewachsen sind) fremde kinder zu erziehen? also da wirds schon arg komisch.

    diese freundin ist uebrigens tagesmutter. ich bewundere, dass sie das macht. 5 euro stundenlohn fuer die betreuung von einem kind u2 ist nicht gerade ueppig.

    luciernago


    Ich finde, man setzt durch sein Verhalten immer Signale. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn eine Frau eine Woche nach der Geburt ein Meeting besucht. Wenn der Arbeitgeber so etwas genehmigt setzt er dadurch vielleicht andere Frauen unter Druck und die fühlen sich schlecht, weil sie das nicht schaffen. Klar gibt es immer so Arbeitstiere, die kommen auch mit einer Lungenentzündung zur Arbeit. Aber ist das denn vorbildhaft?
    Wenn sich eine Frau vor Kollegen rechtfertigen muss, warum sie ihre kleinen Kinder selbst betreuen möchte ist das auch eine Art Druck auszuüben. Das kann das Arbeitsklima belasten, wenn sie später wieder zur Arbeit geht.
    Geändert von margret07 (14.11.2012 um 13:48 Uhr)

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Ghostwriter Beitrag anzeigen
    Nein, im Ernst: Ob sie sich jetzt FREIWILLIG in ein Meeting setzt - man kann seine Kollegen ja auch mögen - oder ins Kino - das macht für mich nicht viel Unterschied.
    Hallo,

    interessante Frage: darf eine frisch gebackene Mutter ins Meeting gehen? Darf sie ins Kino gehen? Ins Café?

    Ich kann die Aufregung auch nicht so recht bestehen. Mutterschutz hin oder her: zigtausende junger Mütter arbeiten (selbständig), studieren, führen einen Haushalt (mit weiteren Kindern), erbringen Pflegeleistungen. Der Mutterschutz deckt nur einen kleinen Teil der Aktivitäten ab.

    Signale setzen: die setzen wir alle jeden Tag. Wenn man "das falsche Signal" zum wesentlichen Entscheidungskritierium macht, dürfte man wohl überhaupt nicht mehr handeln. Also weder als Mutter sein Kind zuhause betreuen ("Zementieren von alten Rollenmodellen"), noch es in Fremdbetreuung geben. Und natürlich keine Eier aus Bodenhaltung, Fleisch aus konfentioneller Erzeugung, Nicht-Recycling-Papier, etc. kaufen.

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (14.11.2012 um 13:49 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    interessante Frage: darf eine frisch gebackene Mutter ins Meeting gehen?
    hm... nur mal interessehalber... wie ist das eigentlich rein rechtlich wenn der Mutter (z.B auf dem Weg dorthin) irgendwas passiert...

    ich könnte mir vorstellen, das so etwas heftig Ärger mit der Krankenkasse geben könnte!?

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Hallo,

    die Krankenkasse interessiert das nur insoweit, als dann die Kosten der Heilbehandlung nicht von ihr, sondern von der Berufsgenossenschaft zu tragen sind.

    Das Problem ist vielmehr, dass die rechtswidrige Beschäftigung einer Frau im Mutterschutz eine Ordnungswidrigkeit (und in bestimmten Fällen eine Straftat) ist.

    Mandelblüte

  8. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen
    Ich finde, man setzt durch sein Verhalten immer Signale. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn eine Frau eine Woche nach der Geburt ein Meeting besucht.

    Wo ist der Unterschied, ob sie einkaufen, das Auto umparken, zur Apotheke, oder zum Sport zum Ehrenamt geht oder in ein Meeting?

    Wer darf denn so in das Leben anderer Leute eingreifen, dass er/sie jemanden vorschreibt was sie tun oder lassen soll?

  9. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hm... nur mal interessehalber... wie ist das eigentlich rein rechtlich wenn der Mutter (z.B auf dem Weg dorthin) irgendwas passiert...

    ich könnte mir vorstellen, das so etwas heftig Ärger mit der Krankenkasse geben könnte!?
    Warum?

    Ihr kann auch was auf dem Weg zum Supermarkt was passieren.

  10. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allein schon innerhalb ihres Unternehmens ist das ja dann ein Signal. Und eine andere frisch entbundene Mutter, die eben nicht nach 7 Tagen schon wieder zur Verfügung steht, muss sich daran messen lassen, ob bewußt oder nicht, der Vergleich ist doch einfach da.

    Man sieht: geht doch.
    Sag das mal den hunderten von Autofahrern die mit 180 über die Autobahn fahren.

    Warum werden Mütter so verurteilt? Was geht es irgendjemanden an.

    Es ist doch völlig egal. Der eine bleibt 3 Monate zuhause, der andere geht zum Job. Völlig wumpe wie derjenige sich entscheidet. Es ist seine/ihre Entscheidung, die geht niemanden was an.

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