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14.11.2012, 10:57Inaktiver User
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
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14.11.2012, 11:27
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
aber ein bisschen ernst ist schon dahinter.
ich habe von einigen muettern in meinem umfeld gehoert, dass sie sich richtiggehend rechtfertigen muessen, wenn sie ihre kleinen kids (u3) eben nicht in eine kita stecken.
eine freundin von mir ist sozialpaedagogin, 2 kleine kinder (2 und 4). soll sie denn die eigenen kids in eine kita stecken, um bei ihrem bisherigen arbeitgeber (kinderheim fuer kinder, deren eltern der erziehung nicht gewachsen sind) fremde kinder zu erziehen? also da wirds schon arg komisch.
diese freundin ist uebrigens tagesmutter. ich bewundere, dass sie das macht. 5 euro stundenlohn fuer die betreuung von einem kind u2 ist nicht gerade ueppig.
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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14.11.2012, 11:41
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14.11.2012, 13:43
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Ich finde, man setzt durch sein Verhalten immer Signale. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn eine Frau eine Woche nach der Geburt ein Meeting besucht. Wenn der Arbeitgeber so etwas genehmigt setzt er dadurch vielleicht andere Frauen unter Druck und die fühlen sich schlecht, weil sie das nicht schaffen. Klar gibt es immer so Arbeitstiere, die kommen auch mit einer Lungenentzündung zur Arbeit. Aber ist das denn vorbildhaft?
Wenn sich eine Frau vor Kollegen rechtfertigen muss, warum sie ihre kleinen Kinder selbst betreuen möchte ist das auch eine Art Druck auszuüben. Das kann das Arbeitsklima belasten, wenn sie später wieder zur Arbeit geht.Geändert von margret07 (14.11.2012 um 13:48 Uhr)
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14.11.2012, 13:43
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Hallo,
interessante Frage: darf eine frisch gebackene Mutter ins Meeting gehen? Darf sie ins Kino gehen? Ins Café?
Ich kann die Aufregung auch nicht so recht bestehen. Mutterschutz hin oder her: zigtausende junger Mütter arbeiten (selbständig), studieren, führen einen Haushalt (mit weiteren Kindern), erbringen Pflegeleistungen. Der Mutterschutz deckt nur einen kleinen Teil der Aktivitäten ab.
Signale setzen: die setzen wir alle jeden Tag. Wenn man "das falsche Signal" zum wesentlichen Entscheidungskritierium macht, dürfte man wohl überhaupt nicht mehr handeln. Also weder als Mutter sein Kind zuhause betreuen ("Zementieren von alten Rollenmodellen"), noch es in Fremdbetreuung geben. Und natürlich keine Eier aus Bodenhaltung, Fleisch aus konfentioneller Erzeugung, Nicht-Recycling-Papier, etc. kaufen.
MandelblüteGeändert von Mandelbluete (14.11.2012 um 13:49 Uhr)
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14.11.2012, 13:57Inaktiver User
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14.11.2012, 14:03
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Hallo,
die Krankenkasse interessiert das nur insoweit, als dann die Kosten der Heilbehandlung nicht von ihr, sondern von der Berufsgenossenschaft zu tragen sind.
Das Problem ist vielmehr, dass die rechtswidrige Beschäftigung einer Frau im Mutterschutz eine Ordnungswidrigkeit (und in bestimmten Fällen eine Straftat) ist.
Mandelblüte
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14.11.2012, 14:45
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
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14.11.2012, 14:48
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14.11.2012, 14:50
AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra
Sag das mal den hunderten von Autofahrern die mit 180 über die Autobahn fahren.
Warum werden Mütter so verurteilt? Was geht es irgendjemanden an.
Es ist doch völlig egal. Der eine bleibt 3 Monate zuhause, der andere geht zum Job. Völlig wumpe wie derjenige sich entscheidet. Es ist seine/ihre Entscheidung, die geht niemanden was an.



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... DAS scheint dann doch eher der wahre Sinn zu sein... wenn alle beschäftigt sind muss man sich ja keine Gedanken um Probleme und deren Lösungen machen... 

