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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen
    Diese ganzen tollen Ideen der letzten halben Stunde nützen doch den Leuten nichts, die jetzt kleine Kinder haben. Um die geht es aber. Und die müssen doch entscheiden , ob das Kind in die Krippe soll oder nicht.
    Die wenigsten können sich jedoch dafür entscheiden, weil Krippenplätze fehlen. Die Wahlfreiheit bzw. das in 2013 in Kraft tretende Recht auf einen Krippenplatz gibt es nicht.

    Übrigens: Die Argumente hier sind so was von rational - schon mal an die emotionale Seite gedacht? Ja, es gibt Menschen die gerne ihre kleinen Kinder selbst betreuen, vielleicht auch weil es sie glücklich macht? Vielleicht machen die das auch richtig gut? Vielleicht verdienen sie dadurch auch eine kleine Unterstützung vom Staat? Krippen werden doch auch kräftig bezuschusst!

    Da wäre ein Zuschuss wie in den Nordischen Staaten angebracht...allerdings war das Betreuungsgeld dort erfolglos, obwohl es fast das drei-vierfache wie hier war/ist.

    Keiner sagt, dass Hausfrauen irgendwas schlecht machen

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Und ich meine wirklich nicht, dass Einer der Partner sich sozusagen jahrzehntelang nur Haushalt und Kindern verschreiben soll. Es gibt so viele mögliche Kompromisse.
    Wenn ich mir drei oder vier Jahre für die Kinder frei nehme, was macht das schon? Die jungen Menschen müssen , wenn das Rentenloch noch größer wird , vielleicht bis 70 arbeiten.
    Da ist es doch kein Drama, wenn man irgendwann mal mit der Arbeit pausiert und sich der Familie widmet.
    Geändert von margret07 (12.11.2012 um 18:10 Uhr)

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Da wäre ein Zuschuss wie in den Nordischen Staaten angebracht...allerdings war das Betreuungsgeld dort erfolglos, obwohl es fast das drei-vierfache wie hier war.[/QUOTE]

    Ja aber was heißt denn Erfolg in diesem Zusammenhang?

  4. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen
    schon mal an die emotionale Seite gedacht?
    ganz ehrlich... ich finde es gut, dass diese Diskussion mal (ausnahmsweise) ohne die emotionale Seite geführt wird.

    Das heißt ja nicht, dass die hier diskutierenden ihre (oder ganz allgemein) Kinder nicht lieben... oder gar die Bedürfnisse der Kinder als nicht existent abtun würden...

    und was die Förderung betrifft... nun... dazu hatte ich weiter vorn schon geschrieben... meiner Meinung nach wird da schon so einiges getan... für diejenigen, die sich für das Alleinverdienermodell entscheiden gibt es z. B. Ehegattensplitting und kostenfreie Krankenversicherung (zumindest bei den gesetzlichen Krankenkassen).

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Vielleicht muss ich es genauer erklären. Ich bin gern Mutter. Ich war gerne Zuhause bei meinen Kindern und es hat mich ehrlich glücklich gemacht.
    Wenn aber eine andere Person sagt, ich liebe meinen Beruf sehr, ich bin nur ich selbst wenn ich meine Arbeit habe, prima. Dann ist es für diese Person /Familie gut, denn es ist die richtige Entscheidung.
    Man muss doch Vieles auch mal aus dem Bauch raus entscheiden. Verliebe ich mich? Heirate ich? Möchte ich ein Kind? Will ich viel oder wenig arbeiten? Will ich mein Kind selbst betreuen?
    Man kann die Liste weiter fortsetzen. Ich habe mir nicht bei jeder Entscheidung in meinem Leben eine ja/nein Tabelle gemacht. Und die emotionalen Entscheidungen in meinem Leben waren sicher nicht alle richtig, aber auch nicht alle falsch.

  6. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen

    Ja aber was heißt denn Erfolg in diesem Zusammenhang?

    Tagesschau

    Das Betreuungsgeld erreicht fast in allen Ländern nur ...

    ...Arm, niedriges Bildungsniveau und mit Migrationshintergrund

    Ähnlich wie in Deutschland propagieren Verfechter eines Betreuungsgeldes in den drei Ländern eine Wahlfreiheit der Eltern. "Wenn Sie nicht genug Kitaplätze haben, dann haben Sie nicht wirklich eine Wahl", meint hingegen Ellingsæter. Trotz unterschiedlicher Regelungen fand sie in den drei von ihr untersuchten Ländern deutliche Parallelen zwischen den Leistungsempfängern. "Was wir sehen ist, dass Frauen mit geringer Bildung, niedrigem Einkommen und Migrationshintergrund in allen Ländern überrepräsentiert sind", fasst sie zusammen.

    Für Deutschland prognostiziert sie eine ähnliche Struktur potentieller Leistungsempfänger. "Andernfalls wäre ich sehr überrascht", sagt die Professorin. "Das ist der Grund dafür, dass ich denke, dass das Konzept der Wahlfreiheit kritisch überdacht werden sollte. Wenn es so ist, dass Frauen mit den schwächsten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt diese Möglichkeit wählen, dann ist etwas merkwürdig mit diesem Konzept der Wahlfreiheit."

    wir reden hier von Beträgen, die in nordischen Ländern 300-450 € betragen

  7. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen
    Ich habe mir nicht bei jeder Entscheidung in meinem Leben eine ja/nein Tabelle gemacht. Und die emotionalen Entscheidungen in meinem Leben waren sicher nicht alle richtig, aber auch nicht alle falsch.
    ganz ehrlich?

    ich bin froh, dass ich meine Kinder in einer Zeit bekommen habe in der "man" sich noch nicht so viele Gedanken um Arbeitsplatz/Kinderbetreuung/Rente etc. gemacht hat... Kind war da... Mama hat (zumindest zeitweise) den Job an den Nagel gehängt... das war alles soooo schön einfach...

    aber... die Zeiten (und damit auch die Voraussetzungen) haben sich inzwischen ziemlich geändert... es ist ganz einfach notwendig geworden irgendwie einen Weg zu finden, der jedem gangbar erscheint.

    Wie?... na ja... *hilfloses schulterzucken*

  8. gesperrt

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen
    Wenn aber eine andere Person sagt, ich liebe meinen Beruf sehr, ich bin nur ich selbst wenn ich meine Arbeit habe, prima. Dann ist es für diese Person /Familie gut, denn es ist die richtige Entscheidung.
    Das sind doch gar nicht die Argumente.
    Man muss doch erstmal in der Position sein, in der einer der Partner mehr als 50.000 € verdient. Das sind ja nunmal nicht die meisten.

    Persönlich möchte ich meinem Kind auch nicht vermitteln, dass Frau fürs Kochen zuständig ist und der Mann ein Arbeitstier, das nie da ist und im Notfall von der Wirtschaft verfeuert wird.

    Mein Hauptargument:
    Ich würde keinen Mann wollen, der nicht für sein Kind da sein will und lieber einen 80Std. Job macht, ich möchte auch keine Kinder aufziehen mit solch einem Vorbild

    - verdiene selbst gut, kann mir Zeit selbst einteilen


    Hinzukommen:
    - massive Nachteile im Scheidungsfall
    - Altersarmut, keiner kann mir erzählen, dass meine Generation Rente bekommen würde
    - ich kann nicht gut putzen, kochen tu ich nicht gern
    - 100€ sind eine Ohrfeige fürs Muttersein und reiner Wahlkampf, bringen dem Kind gar nichts
    Geändert von _Farmelli (12.11.2012 um 16:40 Uhr)

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Es wird niemand gezwungen, Kinder in die Welt zu setzen, soweit kommt's noch.
    Und keiner muss sich doch hier rechtfertigen, wenn er/sie keine Kinder will .
    Aus ökonomischen Gründen bekommt ja wohl niemand Kinder, da müsste der Staat natürlich viel tiefer in die Tasche der Steuerzahler greifen, das ist mir doch auch klar Farmelli.
    Aber zumindest da ist der, der weniger verdient, ja über den Versorgungsausgleich abgesichert. Nachteile im Scheidungsfall hat man, wenn man nicht in seinem Beruf geblieben ist, das bestreitet doch auch niemand.
    Geändert von margret07 (12.11.2012 um 18:11 Uhr)

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Da kann ich dir nur zustimmen. Das Betreuungsgeld wird jedenfalls nicht dafür sorgen, dass Väter sich mehr engagieren.
    Kann man Väter nur mit Geld dazu bringen sich mehr zu engagieren? Ich sehe es ganz schlicht, entweder ich will als Vater Zeit mit meinen Kindern verbingen oder ich will es eben nicht.

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