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  1. User Info Menu

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Mr_McTailor Beitrag anzeigen
    (...)
    Aber es gibt sie, die bildungsfernen Menschen, Menschen, die wenig mit ihren Kindern kommunizieren, Menschen, die Gewalt gegen ihre Kinder ausüben, Menschen, die in prekären Verhältnissen leben. Und diese haben Kinder, deren Chancen sich verbessern ließen, wenn sie mit anderen zusammen wären und wenn sie gefördert würden. Vor allem, aber nicht nur, sprachlich.
    Und es ist absolut vorhersehbar, dass diese Menschen das angebotene Geld nehmen und es eben nicht in ihre Kinder investieren. Sie werden es nehmen, um anderweitig Lücken zu stopfen.
    Absolute Zustimmung!

  2. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Also, ich habe jetzt nicht alles gelesen.

    Meiner Meinung wird und soll mit dem Betreuungsgeld mal einfach so ein Zeichen für Familie gesetzt werden.
    Familie ist weder gefährlich noch effektiv. Jedenfalls nicht effektiv in dem Sinne wie man es beschreiben könnte.

    Das Geld war man lieber in Kitas stecken würde gäbe es entweder nicht oder würde versickern.
    So siehts doch aus.





    al

  3. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Welche Chancen denn?
    Meinst du die in den tollen Kitas von heute?

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Bezüglich Chancen verbessern: Da ist ein verpflichtendes Vorschuljahr viel sinnvoller als einjährige Kinder in die Krippe zu bringen.
    Das was eine Krippe leisten kann wird teilweise hier überbewertet, finde ich.

  5. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von margret07 Beitrag anzeigen
    Bezüglich Chancen verbessern: Da ist ein verpflichtendes Vorschuljahr viel sinnvoller als einjährige Kinder in die Krippe zu bringen.
    Das was eine Krippe leisten kann wird teilweise hier überbewertet, finde ich.
    Mein ich doch auch!

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Welche Chancen denn?
    Meinst du die in den tollen Kitas von heute?
    Chancen verbessern im Sinne von "als Kind aus einem ungünstigen Familienumfeld wenigstens zeitweise herauskommen und Anregung und ein wenig Unterstützung von außen erhalten".

    Wenn Kinder schon von einem sehr frühen Lebensalter an vor das TV geparkt werden, es keine geregelten gemeinsamen Mahlzeiten gibt, die Mutter von einem (oder mehreren) Kindern im Kleinkindalter bezüglich "kindgerechte Kommunikation" heillos überfordert ist, weil sie selbst sich nicht spürt (was zur Folge hat, dass die Kinder verängstigt und gleichzeitig sehr aggressiv reagieren), dann ist es für die Kinder nicht sehr günstig, bis zum Eintritt ins Schulalter ständig in solch einer Atmosphäre leben zu müssen und keine anderen Lebenswelten kennenlernen zu dürfen. Ich kenne eine solche Familie und für das ältere Kind dort (es hat noch kleinere Geschwister) ist es sehr gut, in den Kindergarten gehen zu dürfen.

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist aber gleichermassen absurd zu meinen, dass es auf Kinder keine Auswirkung hat wenn sie schon in den ersten 3 Jahren von völlig Fremden Personen erzogen werden.
    Ich wüsste nicht, wo Kinder von fremden Personen betreut werden. Gerade im u3-Bereich wird sehr viel Wert auf gute Eingewöhnung (=Bindungsaufbau zum Erzieher) gelegt. Mein Kind konnte ich anfangs nach dieser Eingewöhnung bei der Tagesmutter lassen - Vater und Oma waren dagegen zu der Zeit eine Katastrophe, die wir uns nicht freiwillig angetan haben.

    Was ich wichtig finde, ist feinfühlige und direkte Reaktion auf Bedürfnisse. Dazu muss man eine Betreuungsperson haben, die das kann und auch die Rahmenbedingungen hat, um es auszuüben - also entsprechend wenig Kinder. Ob Blutsverwandtschaft existiert oder nicht, ist m. E. weitgehend irrelevant für die Qualität der Beziehung.

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    .... Ich kenne eine solche Familie und für das ältere Kind dort (es hat noch kleinere Geschwister) ist es sehr gut, in den Kindergarten gehen zu dürfen.
    Kindergarten, ja. Da halte ich eine Pflicht auch für überlegenswert. Aber schon unbedingt Kita ? Wobei das nicht heissen soll, daß ich für das Betreuungsgeld bin. Ich seh den Nutzen nicht so wirklich.
    .

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  9. Inaktiver User

    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von bruennette_2 Beitrag anzeigen
    Chancen verbessern im Sinne von "als Kind aus einem ungünstigen Familienumfeld wenigstens zeitweise herauskommen und Anregung und ein wenig Unterstützung von außen erhalten".

    Wenn Kinder schon von einem sehr frühen Lebensalter an vor das TV geparkt werden, es keine geregelten gemeinsamen Mahlzeiten gibt, die Mutter von einem (oder mehreren) Kindern im Kleinkindalter bezüglich "kindgerechte Kommunikation" heillos überfordert ist, weil sie selbst sich nicht spürt (was zur Folge hat, dass die Kinder verängstigt und gleichzeitig sehr aggressiv reagieren), dann ist es für die Kinder nicht sehr günstig, bis zum Eintritt ins Schulalter ständig in solch einer Atmosphäre leben zu müssen und keine anderen Lebenswelten kennenlernen zu dürfen. Ich kenne eine solche Familie und für das ältere Kind dort (es hat noch kleinere Geschwister) ist es sehr gut, in den Kindergarten gehen zu dürfen.
    So, du kennst eine solche Familie - und schreibst als ob solche Zustände Gang und Gäbe wären.
    Sei's drum. Ist aber auch nicht immer so,dass dann so ein Kind eben den Ausgleich erhält den es erwartet und der eben so hilfreich wäre.
    Oft erfährt dann eben das "Unterschichtkind" schon eine Rolle. Erlebt schon früh geschlossene Gesellschaft.
    Im Kindergarten werden nämlich die Freundschaften eher von den Elter lanciert...

    Ich hab schon von Erziehern gehört, die Kindern schlechte Gene in Form von der Familie in sie geboren wurden attestierten.
    Und heute wird ja in Kitas auch schon dokumentiert.
    Das was früher der Schularzt machte findet schon da statt.
    Und dann landet ein Kind schon mal wegen ner Prognose in der Sonderschule.
    Ging viellelcht nicht gerne in die Kita - gilt als schwierig.

    Meiner Meinung nach müssen erst mal alle gleichen Chancen bekommen.
    Und das heißt eben nicht Sonderschule.

    Kommt aber öfters vor als man denkt.

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    AW: Betreuungsgeld - Pro und Contra

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So, du kennst eine solche Familie - und schreibst als ob solche Zustände Gang und Gäbe wären.
    Es ist aber doch unbestritten, daß es viele Grundschulkinder gibt, die nicht richtig deutsch können, nicht mit Besteck essen können, keine Farben kennen, etc etc. Und ja, ich denke, für die wäre ein Kindergarten ein großer Schritt zur Chancengleichheit.
    .

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