Du hast es ja bald überstanden.
Heute ist Wahltag in USA, und wenn sich die Schiebereien und Betrügereien in Grenzen halten, die Wahl also nicht langwierig überprüft wird, dann hast du bald wieder deine Ruhe.
Bis dahin empfiehlt es sich um Politikforen, Zeitung und TV-Nachrichten einen großen Bogen zu machen. Heute abend wird es ganz, ganz schlimm.
Tja, so ist das eben, wenn einem schon kurze Zeit nach der Präsidentschaftswahl die Mehrheit im Senat entzogen wird, weil die Bürger Angst vor der eigenen Courage bekommen haben.
Obama hat wohl auch nicht damit gerechnet, dass ihm solcher Hass entgegenschlagen würde, und ein solcher Mangel an Bereitschaft zu politischer Zusammenarbeit und Kompromissbereitschaft.
Bisher war es in den USA üblich, dass der neu gewählte Präsident eine Zeitlang von allen politischen Kräften akzeptiert wurde, jene berühmten 100 Tage gewährt wurden. Pragmatismus war üblich, auch Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg.
Nicht so nach der Wahl von Obama: von Anfang an stand für Republikaner, Tea Party und alle weißen Rassisten fest: oberstes Ziel ist nicht die Gesundung des Landes und die Bereinigung von Problemen, sondern die Verhinderung der Wiederwahl. Also musste Obama Erfolgsbilanz möglichst schlecht ausfallen. Darauf haben sie 4 Jahre hingearbeitet und jedes, aber auch jedes Projekt über ihre Mehrheit im Senat verhindert, das sie verhindern konnten.
.
Einfach nur DANKE für diesen Beitrag.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 93
Thema: Wahlen in USA
-
06.11.2012, 15:55
-
06.11.2012, 16:26
AW: Wahlen in USA
Stimmt alles ganz genau ...
Und jetzt ???
Nochmal 4 Jahre Obama ???
Weitere 4 Jahre diesen Stillstand und keine Weiterentwicklung..
weiter wie gehabt ???
Nein, Danke
Mitt Romney.
auch keine Alternative ...
also weder noch!!!
Egal, wer letztendlich das Rennen macht ... hauptsache irgendwer wird jetzt endlich mal gewählt und das Ganze ist vorbei. Ist echt nicht mehr auszuhalten.
Und dabei kucke und höre ich nur dt. Sender, bin nur in dt. Medien unterwegs.
Langsam bin ich soweit, das ich George Clooney für den fähigsten Präsidenten halten würde und den wählen würde, der als nächstes Bruce Springsteen und Meat Loaf gemeinsam für sich aufspielen lässt.
... alles kommt so "inhaltslos" und "leer" bei mir an ... alles nur noch Show, ohne etwas dahinter.
Ich habe genug vom "Dampfgeplauder" weltweit.
Gruß B.Geändert von Blondine (06.11.2012 um 16:40 Uhr)
-
06.11.2012, 16:56Inaktiver User
-
06.11.2012, 17:17
AW: Wahlen in USA
Hier Auszüge internationale Presse "weltweit", heute gehört und gelesen:Ich habe genug vom "Dampfgeplauder" weltweit.
Der Republikaner Romney gab eine Milliarde Dollar aus, um zu beweisen, dass Präsident Obama gescheitert ist, weil er es nicht geschafft hat, Amerika von der Arbeitslosigkeit zu befreien. Und Obama gab eine Milliarde Dollar aus, um zu beweisen, dass Romney ein selbstgefälliger und unanständig reicher Fatzke ist, dem die einfachen Menschen gleichgültig sind. Und jetzt muss sich der unglückliche Wähler für einen der beiden entscheiden GAZETA WYBORCZA, Warschau
....Wünschenswert wäre, dass die Führung der USA in den Händen von Präsident Obama bleibt. Denn von Mitt Romney weiß niemand, welches seine wirklichen Überzeugungen sind. Wer würde schon einen Dollar darauf wetten, dass seine heutigen Aussagen auch in 24 Stunden noch gelten? LE SOIR, Belgien
...Herausforderer Romney hat dagegen keine Lehren aus der Krise von 2008 gezogen. Er will die neuen Restriktionen für die Finanzbranche wieder zurücknehmen und strebt auch sonst zurück in die Vergangenheit: Mitt Romney ist eine Kopie des Ronald Reagan der Achtziger Jahre. Er hat sich im Jahrhundert geirrt. LE MONDE, Frankreich
Für uns im Nahen und Mittleren Osten kommt es vor allem darauf an, welche Positionen die Kandidaten zum israelisch-palestinensischen Konflikt vertreten und wie sie zu Syrien, dem Irak, Jemen, Libyen und dem Iran stehen. Es ist wichtig, dass an der Spitze der USA ein gerechter und vernünftiger Präsident steht, und nicht ein Cowboy mit dem Finger am Abzug, der keine Hemmungen hat, neue Kriege vom Zaun zu brechen. THE JORDAN TIMESAufgrund seiner außenpolitischen Erfahrung wird er die besseren Entscheidungen treffen. Obama setzt grundsätzlich darauf, diplomatische Lösungen für Konflikte zu finden. Nach einer Wiederwahl hätte er freiere Hand als zuvor. Seine politischen Einstellungen sind transparent, während Romney zumindest am Anfang eher abenteuerliche Entscheidungen treffen würde. ARMAN, Teheran
Die Amerikaner werden sich vermutlich für Barack Obama entscheiden, und der Rest der Welt - mit der bemerkenswerten Ausnahme Pakistan - hat sich schon für ihn entschieden und will eine zweite Amtszeit. Obama hat eine ruhige und harte Hand bewiesen, und er gab der Welt Zeit, sich von den nötigen und unnötigen Kriegen seines Vorgängers zu erholen. Er hat keine übereilten Entscheidungen getroffen und versucht, Konsens zu erzielen. THE TIMES OF INDIAObwohl Obama bei den Menschen nicht mehr solche Begeisterung weckt wie vor vier Jahren, hat er noch nicht alles Vertrauen verspielt. Was Lateinamerika betrifft, so ist Obama geradezu auffallend desinteressiert: Trotz seiner Ankündigungen, für ein neues Verhältnis zu den Ländern südlich des Rio Grande einzutreten, sind in dieser Frage kaum Fortschritte zu verzeichnen. EL PAIS, Montevideo
In diesem US-Wahlkampf wurde die China-Karte so häufig gespielt wie nie zuvor. Obama wirft Peking Protektionismus vor. Romney droht China mit Strafe für angebliche Währungsmanipulationen. Beide Kandidaten versuchen offensichtlich, einen Zusammenhang herzustellen zwischen den wirtschaftlichen Problemen der USA und dem Aufstieg Chinas. Mit der vermeintlichen Bedrohung aus China wollen sie Stimmen fangen. Der Wahlkampf ist nun beendet, aber der politische Opportunismus hat das Vertrauen beschädigt und wird die Beziehungen beider Länder nachhaltig beeinträchtigen. JIEFANG RIBAO, SCHANGHAIDie beiden größten Mächte der Welt bestimmen in dieser Woche ihre neuen Führer - aber wie unterschiedlich ist die Art und Weise, in der dies passiert! In den USA können die Bürger heute zwischen Obama und Romney wählen, und die Entscheidung liegt in ihren Händen. In China wurde die Entscheidung hingegen schon im Vorfeld hinter verschlossenen Türen unter den Führern der Kommunistischen Partei getroffen, und kein chinesischer Staatsbürger außerhalb dieses engen Kreises hat darauf irgendwelchen Einfluss nehmen können. DIE BURGER, Kapstadt
-
06.11.2012, 19:42Inaktiver User
AW: Wahlen in USA
Bin mal gespannt, wie das heute Nacht ausgeht. Romney hat doch überraschend gute Chancen zu gewinnen, dafür dass er außenpolitisch sp eine Null ist. Auch ist er nicht der ideale Kandiat für die konservative Basis. Sie haben nur keinen besseren gefunden.
Aber das politische Klima ist entsprechend und nach der Arbeit der Republikaner im Kongress in den letzten vier Jahren, dürfte die erste Handlung Romneys in der Rückname von "Obamacare" sein, wobei die Krankenversicherung durch Gutscheine abgelöst werden sollen.
Und die Frauen werden ihr Recht auf Abtreibung verlieren, wobei die Ausnahme Schwangerschaft nach "echter" Vergewaltigung angeblich bestehen bleiben soll.
"Corporations are people, my friend" klingt doch auch sehr vielversprechend für unterhaltsame vier Jahre.
Und auch die Wahlberichterstattung geht unterhaltsam: http://www.youtube.com/watch?v=eUdp_1WNyqoGeändert von Inaktiver User (06.11.2012 um 20:10 Uhr)
-
06.11.2012, 21:39
-
07.11.2012, 05:26Inaktiver User
AW: Wahlen in USA
FOUR MORE YEARS.
-
07.11.2012, 05:29Inaktiver User
AW: Wahlen in USA
-
07.11.2012, 08:25
AW: Wahlen in USA
Heute ist ein Glückstag für die Welt

___________________________________
Kompliment an Bettina Schausten
und Ihr Team
-
07.11.2012, 08:28Inaktiver User




Zitieren
