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Thema: Wahlen in USA

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    AW: Wahlen in USA

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Korrektur: der Rüstungsetat ("Verteidigungsetat") der USA ist nicht "größer" als der der oben genannten Länder, sondern mehr als zweimal so hoch. (Siehe Wikipedia)

    China - 90 Mrd.
    Großbritannien < 63 Mrd.
    Frankreich < 60 Mrd.
    Japan < 60 Mrd.
    Russland < 53 Mrd Dollar
    Deutschland - 44 Mrd.

    Summe der Rüstungsausgaben dieser sechs Länder für das Jahr 2011: 370 Mrd. Dollar
    USA: 740 Mrd. Dollar

    Das heißt: "in Brooklyn, Queens und New Jersey hängen die Stromkabel an Holzpfeilern über der Straße; der Sturm hat sie fortgerissen und Millionen Menschen sind ohne Strom. In New York mussten Krankenhäuser evakuiert werden, weil die Notstromaggregate nicht ansprangen." (siehe auch Jakob Augstein im Spiegel - ein sehr empfehlenswerter Artikel.)
    Aber in der Rüstungstechnologie sind die USA absolut führend und geben dafür auch unvorstellbar viel Geld aus - Tendenz steigend, wenn es nach Romney gehen soll, minimal kostengedämpft, wenn es nach Obama gehen soll.
    Der Artikel von Augstein fasst meine Ansicht exzellent zusammen.

  2. Inaktiver User

    AW: Wahlen in USA

    Sollte man nicht die Verteidigungsetats bezogen auf das BSP vergleichen, damit die Zahlen vergleichbarer werden.

    Aber Romney möchte den Verteidigungsetat übrigens deutlich aufstocken auf über 2 Billionen Dollar, auch wenn es das Militär vielleicht gar nicht möchte.
    http://www.washingtonpost.com/blogs/...he-use-it-for/

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    AW: Wahlen in USA

    Der Untergang des amerikanischen Imperiums hat begonnen.



    spiegel./Augstein
    Geändert von Lukulla (05.11.2012 um 18:56 Uhr)
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    AW: Wahlen in USA

    He wants, he says, to give defense spending “a floor of 4 percent of GDP.” Compared to Obama’s proposals, and the military’s current requests, that’s an increase of $2 trillion over the next decade.

    Nicht Billion.
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  5. Inaktiver User

    AW: Wahlen in USA

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    He wants, he says, to give defense spending “a floor of 4 percent of GDP.” Compared to Obama’s proposals, and the military’s current requests, that’s an increase of $2 trillion over the next decade.

    Nicht Billion.
    Das ist doch diese doofe Umrechnung amerikanisch -> deutsch Billion -> Milliarde , Trillion -> Billion

  6. Inaktiver User

    AW: Wahlen in USA

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sollte man nicht die Verteidigungsetats bezogen auf das BSP vergleichen, damit die Zahlen vergleichbarer werden.
    Wieso das denn? Kosten und Gefahren von Militär, Flugzeugträgern, Raketen, Granatwerfern, U-Booten, Flugzeugträgern usw. usw. hängen doch nicht vom BSP (bzw. BIP, Bruttoinlandsprodukt) ab.

    Und dass das Geld offenbar nicht da ist, sieht man sowohl an der hohen Staatsverschuldung der USA als auch an der desolaten Infrastruktur.

    Aber ich habe diese Zahlen trotzdem interessehalber zusammengesucht:

    China – 7.300 Mrd. Dollar
    Großbritannien – 2.415 Mrd.
    Frankreich – 2.775 Mrd.
    Japan – 5.870 Mrd.
    Russland – 1.850 Mrd Dollar
    Deutschland – 3.575 Mrd Dollar

    Summe über diese sechs Länder: 23.785 Mrd. Dollar
    Wirtschaftskraft der USA: 15.095 Mrd. Dollar

    (Quelle: Wikipedia)

    Das bedeutet, dass die USA bei weniger als 65% der Wirtschaftskraft dieser Länder 200% deren Rüstungsausgaben aufweist.
    .
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2012 um 19:32 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Wahlen in USA

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist doch diese doofe Umrechnung amerikanisch -> deutsch Billion -> Milliarde , Trillion -> Billion

    Ah, das gilt für Amerika. In GB ist es wieder anders.
    Körperlich Distanz
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  8. Inaktiver User

    AW: Wahlen in USA

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso das denn? Kosten und Gefahren von Militär, Flugzeugträgern, Raketen, Granatwerfern, U-Booten, Flugzeugträgern usw. usw. hängen doch nicht vom BSP (bzw. BIP, Bruttoinlandsprodukt) ab.

    Und dass das Geld offenbar nicht da ist, sieht man sowohl an der hohen Staatsverschuldung der USA als auch an der desolaten Infrastruktur.
    Man kann sich doch einfach mal ein Land anschauen, das in der Aufzählung fehlt: Griechenland
    2009: Verteidigungsetat pro BIP 3,2% (2. höchster Wert der Nato)
    2010: Verteidigungsetat pro BIP 2.3% (EU-Durchschnitt 1,7%)
    Bei den Forderungen, dass Griechenland doch gefälligst sparen muss, ging es dann seltsamerweise selten um den Verteidigungsetat, auch wenn der vergleichsweise doch sehr aufgebläht ist.
    http://www.nzz.ch/aktuell/internatio...von-1.17453493

    Und Romney und Obama wollen von der 4%-Marke nicht abrücken, wobei es Obama bei den letzten Haushaltskürzungen doch leicht musste.

  9. Inaktiver User

    AW: Wahlen in USA

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man kann sich doch einfach mal ein Land anschauen, das in der Aufzählung fehlt: Griechenland
    Hier fehlt gar nichts. Ich habe die Länder ausgewählt, die weltweit als die führenden Staaten gelten.
    Bananenrepubliken bleiben dabei außen vor - europäische genauso wie afrikanische.

    Es ist sehr interessant, was für einen extrem hohen Anteil das Militär in USA bei den Staatsausgaben und bezogen auf die Wirtschaftskraft des Landes hat.

    Dies angesichts der enormen Verschuldung sowie unter dem Eindruck von Naturkatastrophen wie Hurrican Katrina und Wirbelsturm Sandy bzw. angesichts dessen, wie rückständig, anfällig und sanierungsbedürftig die Infrastruktur in God's Own Country ist.
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2012 um 19:49 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Wahlen in USA

    Die USA leistet sich seine Armee nicht erst seit gestern.

    Bei "Katrina" und "Sandy" muss man allerdings schon unterscheiden. Die Zerstörung in New Orleans waren zum großen Teil hausgemacht.
    Bei "Sandy" ist man allerdings schon sehr machtlos.
    Und ob es so gut ist, den arroganten deutschen Ingeneur raushängen zu lassen.
    Eine Sturmflut, wie 1962 könnte jederzeit wieder passieren und wie gut wir vorbereitet wären müsste sich auch erst zeigen.

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