... digitale Pille, die nun in den USA von der Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) zugelassen wurde.
Bei dem Medizinprodukt handelt es sich um einen sandkorngroßen Chip, der auf der einen Seite mit Magnesium, auf der anderen mit Kupfer beschichtet ist. Sobald der Chip auf Magensäure trifft, erzeugt er eine kleine Spannung - und damit ein elektrisches Signal. Das wird von einem zweiten Hilfsmittel, einem Pflaster auf der Haut des Patienten, empfangen und von dort weitergegeben an das Mobiltelefon, das die Information wiederum an Pfleger und Ärzte weitergibt: In drei Schritten vom Magen des Patienten zum Mobiltelefon des Mediziners.
Die neue digitale Pille ermöglicht eine direkte und engmaschige Kontrolle, ob die Medikamente tatsächlich eingenommen wurden.
Der Schweizer Pharmakologe Peter Meier-Abt, Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaft, hält die Entwicklung erst einmal für sinnvoll: "Dass die Patienten die Behandlungsempfehlungen nicht immer einhalten, ist ein großes Problem. Mit der Pille hätten wir vielleicht endlich ein Mittel in der Hand, um das zuverlässig zu kontrollieren."
Wissenschaftler wie Eric Topol, Direktor des Scripps Translationals Science Institute in Kalifornien, sehen die digitale Pille indes als Vorboten einer ganz neuen Medizin.
Ihm zufolge arbeiten in Pharma- und Medizintechnikunternehmen weltweit Forscher längst an implantierbaren Chips, die die elektrischen Erregungsbahnen des menschlichen Herzens messen und je nach Bedarf automatisch Medikamente verabreichen sollen. Und an noch leistungsstärkeren, mobilen Gebilden, die in den Blutbahnen des Menschen Informationen sammeln oder gar Bilder machen könnten - wie winzige U-Boote.
Quelle: Spiegel
Wie ein Leserbriefschreiber richtig sagte: das ist der Wunschtraum jeder Diktatur.
Aber nicht erst in einer Diktatur ist diese "neue Medizin" ein nützliches Werkzeug. Als Einsatzort denkbar sind z.B. Altenheime, in denen man Leute ungefragt mit Medikamenten abfüllt.
Ob nun mittelfristig in Altenheimen und in der Psychiatrie, oder langfristig für Straftäter, "Ruhestörer" und politische Aktivisten - eine wirklich schöne neue Welt, die sich da vor unseren Augen auftut.
Um Menschen zu kontrollieren, zu steuern und zu unterdrücken reichen in nächster Zukunft implantierbare RFIDs (VeriChip) und digitale Pille.
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Thema: Hurra, wir werden entmündigt
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21.08.2012, 09:19Inaktiver User
Hurra, wir werden entmündigt
Geändert von Inaktiver User (21.08.2012 um 09:44 Uhr)
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21.08.2012, 10:37
AW: Hurra, wir werden entmündigt
Schlecht ist die Pille bei effektiver Nutzung sicher nicht .
Die Sozis könnten z.B. jede Bewegung der EU Bürger in der Schweiz verfolgen , also zum Bleistift in welcher Bank sie gerade rumtappen und Konditionen für die vielen Schwarzgeldmillarden erfragen die hier angeblich von den Reichen ins Nachbarland verbracht werden .
Der Kauf von Diebesgut um angebliche Steuerbetrüger aufzumischen hätte sich somit erledigt .
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21.08.2012, 10:42
AW: Hurra, wir werden entmündigt
oh! Und Schüler können nicht mehr Schule schwänzen mit der Diagnose "Schwindel", denn schliesslich kann das neue Gerät den physischen vom moralischen Schwindel perfekt unterscheiden und das gibt gleich eine Anzeige an den Rektor!

grüsse, barbara
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21.08.2012, 10:54Inaktiver User
AW: Hurra, wir werden entmündigt
hmmm mancher alter Mensch nimmt seine Tabletten nicht richtig, er vergißt sie nimmt die Falschen etc. pp
Im Altenheim wird noch drauf geachtet, aber viele leben ja auch allein....DA finde ich die Idee schon gut.
Frauen vergessen die Pille *g*
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21.08.2012, 11:02Inaktiver User
AW: Hurra, wir werden entmündigt
Was ist daran neu ? Wen interessiert es wirklich und welche "Verbesserungen" werden durchgesetzt, wenn z. B. Pflegepersonal von solchen Mißständen (Ruhigstellung durch Medikamentengaben) berichtet ? Werden daraufhin mehr Pflegekräfte eingesetzt - und hat die Pharma-Industrie Interesse daran, dass der Medi-Verbrauch sich rückläufig entwickeln wird ? Keine Bange! Alles, was das Profit-Streben einschränkt, wird es nicht geben, egal, wie nützlich es für manche Alten, Kranken, Armen auch sein wird.
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21.08.2012, 11:23Inaktiver User
AW: Hurra, wir werden entmündigt
Für allein lebende Menschen gibt es Einnahmehilfen - Schachteln, in die man die Pillen, nach Wochentagen aufgeteilt, ordnen kann. Wer das nicht mehr schafft, schafft auch anderes nicht mehr.
Darauf zu achten dass jemand seine notwendigen Medikamente einnimmt, ist das eine, sich zu freuen künftig einen Patienten der Lüge überführen zu können, etwas völlig anderes.
Gerade im Altenheim werden viele Leute ganz einfach ruhig gestellt, ob sie wollen oder nicht.
Das wird mit der digitalen Pille noch einfacher.Geändert von Inaktiver User (21.08.2012 um 11:32 Uhr)
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21.08.2012, 11:30Inaktiver User
AW: Hurra, wir werden entmündigt
Nun, die digitale Pille wurde soeben patentiert. Da würde ich schon sagen, dass sie "neu" ist.
Bürgerrechtler interessiert es. Und Medizinkritiker, die den Wunsch und die Erwartung von Ärzten und Pharma, einen Patienten kontrollieren zu können, als Zumutung zurückweisen, die interessiert es.Wen interessiert es wirklich
Tja.und welche "Verbesserungen" werden durchgesetzt, wenn z. B. Pflegepersonal von solchen Mißständen (Ruhigstellung durch Medikamentengaben) berichtet ?
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21.08.2012, 11:33
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21.08.2012, 11:53Inaktiver User
AW: Hurra, wir werden entmündigt
Ja gut.
Stimme Dir zu, aber nur Interesse reicht nicht aus, wo bleiben die Taten ? Sprich: Was ändert sich zum Positiven für die armen, kranken, alten Leute ? Die Pharma-Industrie wird sich die Pille (wie alle neuen Errungenschaften) teuer bezahlen lassen und erfahrungsgemäß werden sich vermögende Leute diese Pille leisten können; diejenigen, um die es angeblich geht, werden leer ausgehen. Weiteres wie bereits ausgeführt.Bürgerrechtler interessiert es. Und Medizinkritiker, die den Wunsch und die Erwartung von Ärzten und Pharma, einen Patienten kontrollieren zu können, als Zumutung zurückweisen, die interessiert es.
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21.08.2012, 11:53
AW: Hurra, wir werden entmündigt
Das ganze auf freiwilliger Basis einführen --> Problem gelöst.


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