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    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Als Single habe ich ja eh höhere Lebenshaltungskosten.
    Ein Single hat höhere Lebenshaltungskosten als jemand, der noch andere Personen im Haushalt mitfinanziert? *Schlapplach*

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    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Außerdem gehöre ich nicht zur Neidfraktion, ich bin nicht so ein Steuerfuchser ... aber ich fände es eben an gesellschaftliche Realitäten angepasster, wenn da das Geld kommt wo es gebraucht wird: Wo Kosten entstehen für Kinder oder kranke Familienangehörge, wo Zeit gebraucht wird für Kinder oder kranke Familienangehörige und nicht unbedingt zu kinderlosen gut verdienenden Hetero- oder Homopärchen.
    Das sehe ich auch so. Und da man das Geld nicht zweimal ausgeben kann, würde ich die Prioritäten etwas anders setzen.

  3. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Ein Single hat höhere Lebenshaltungskosten als jemand, der noch andere Personen im Haushalt mitfinanziert? *Schlapplach*
    Das habe ich nicht geschrieben...
    Als Single habe ich höhere Lebenshaltungkosten als ein Paar, wenn man die Kosten für jeden einzeln anschaut.

    Ich zahle schon jetzt mehr Steuern und habe viele andere Vorteile nicht, die andere haben, weil ich alleine lebe (Miete), alleine in Urlaub fahre, Anschaffungen alleine mache - das ist doch ganz deutlich und auch nicht umstritten.

    Es sei denn ein Pärchen lebt genau so: 2 Wohnungen, getrennte Zimmer bei Urlauben, keine gemeinsamen Versicherungen etc. - tut aber kaum einer.

    Ich beklage mich darüber auch nicht, denn schließlich habe ich meine Waschmaschine, meine Versicherung, meinen Fernseher, meine GEZ-Gebühr auch ganz für mich allein.

    Ganz anders wird es natürlich, wenn jemand andere mitfinanziert wie z.B. Kinder oder einen Lebenspartner der nicht arbeitet. Ersteres finde ich total unterstützenswert und darum sollten eben Haushalte mit Kindern gefördert werden (und gerade auch Alleinerziehende!), letzteres ist eben eher ein "Luxusmodell" und das kann jeder gerne machen, der es will, aber ich sehe nicht den Grund das steuerlich zu fördern.
    Geändert von Inaktiver User (12.08.2012 um 18:26 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was der Hintergrund ist, dass es sich dabei nicht um eine abenteuerliche Steuerkonstruktion sondern ganz simpel um die Besteuerung des Haushaltseinkommens handelt, dass mit steuerlichen Vorteilen auch beachtliche Verpflichtungen verbunden sind (Unterhaltsverpflichtungen), all das geht meist unter.
    Die Verpflichtungen Alleinerziehender sind noch beachtlicher, werden aber nicht mit steuerlichen Vorteilen belohnt. Ein Skandal!

  5. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zu den "beachtlichen Verpflichtungen" der Ehegatten fällt mir noch was ein: Welche "Verpflichtungen" hat die Hausfrau ihrem Ehemann gegenüber? Und welche Konsequenzen hat sie zu befürchten, wenn sie ihren "Verpflichtungen" nicht nachkommt?

  6. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn heute ein Pärchen zu zweit lebt, dann kann hat es ohne Kinder genau so viele Möglichkeiten Vollzeit zu arbeiten wie wenn einer alleine lebt. Klar ist es vielleicht schön für ein Paar, wenn einer mehr Zeit für den Haushalt hat
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde die Kopplung der Steuerhöhe an den Familienstatus irgendwie ungewöhnlich.
    Das ist ein Anachronismus aus einer Zeit der Alleinverdiener mit evtl. dazu-verdienenden Gattin.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz anders wird es natürlich, wenn jemand andere mitfinanziert (...) einen Lebenspartner der nicht arbeitet. (...) ein "Luxusmodell"
    Das strotzt ja von Klischees.

    Schon mal was von Ehen gehört, bei denen einer der Partner berufstätig ist, der andere studiert oder in Ausbildung ist? Oder von Paaren, bei denen einer bereits im Ruhestand ist, der andere noch arbeitet?

    Schon mal was von Ehen gehört, in denen einer krank oder behindert ist, der andere arbeitsfähig? Oder einer ungewollt arbeitslos ist, der andere einen Job hat?

    Kannst du dir Ehen vorstellen, in denen einer Künstler ist, der andere einen Brotberuf hat? Oder dass ein Paar vereinbart, dass er/sie an einer Dissertation schreibt, während sie/er für beide den Lebensunterhalt verdient?

    Was meinst du wohl, wie sich Ehegattensplitting auswirkt, wenn einer der beiden Partner Teilzeit arbeitet? Oder wenn beide Partner Vollzeit arbeiten, aber sehr unterschiedliche Gehälter verdienen?


    Das alles und mehr gibt es. All diese Paarkonstellationen profitieren vom Ehegattensplitting.

    Und zwar dadurch, dass Geld, das in die gemeinsame Kasse kommt und gemeinsam ausgegeben wird, auch steuerlich gemeinsam betrachtet wird. Das bedeutet nämlich Ehegatten-Splitting, und nichts daran ist seltsam, anachronistisch oder sonderlich luxuriös.

    .
    Geändert von Inaktiver User (12.08.2012 um 22:39 Uhr)

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    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schon mal was von Ehen gehört, bei denen einer der Partner berufstätig ist, der andere studiert oder in Ausbildung ist? Oder von Paaren, bei denen einer bereits im Ruhestand ist, der andere noch arbeitet?

    Schon mal was von Ehen gehört, in denen einer krank oder behindert ist, der andere arbeitsfähig? Oder einer ungewollt arbeitslos ist, der andere einen Job hat?

    Kannst du dir Ehen vorstellen, in denen einer Künstler ist, der andere einen Brotberuf hat? Oder dass ein Paar vereinbart, dass er/sie an einer Dissertation schreibt, während sie/er für beide den Lebensunterhalt verdient?

    Was meinst du wohl, wie sich Ehegattensplitting auswirkt, wenn einer der beiden Partner Teilzeit arbeitet? Oder wenn beide Partner Vollzeit arbeiten, aber sehr unterschiedliche Gehälter verdienen?


    .
    Na komm, das hat doch alles nichts mit Ehe zu tun sondern mit Partnerschaft.

  8. gesperrt

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    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Ich bin gegen solche Ehen. Ich finde das lächerlich, wenn Ehen geschlossen werden dieser Art. Wozu?

    Ich kann dem einfach nichts abgewinnen.

    Dazu bin ich wohl zu konservativ.

  9. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schon mal was von Ehen gehört, bei denen einer der Partner berufstätig ist, der andere studiert oder in Ausbildung ist? Oder von Paaren, bei denen einer bereits im Ruhestand ist, der andere noch arbeitet?

    Schon mal was von Ehen gehört, in denen einer krank oder behindert ist, der andere arbeitsfähig? Oder einer ungewollt arbeitslos ist, der andere einen Job hat?

    Kannst du dir Ehen vorstellen, in denen einer Künstler ist, der andere einen Brotberuf hat? Oder dass ein Paar vereinbart, dass er/sie an einer Dissertation schreibt, während sie/er für beide den Lebensunterhalt verdient?

    Was meinst du wohl, wie sich Ehegattensplitting auswirkt, wenn einer der beiden Partner Teilzeit arbeitet? Oder wenn beide Partner Vollzeit arbeiten, aber sehr unterschiedliche Gehälter verdienen?


    Das alles und mehr gibt es. All diese Paarkonstellationen profitieren vom Ehegattensplitting.

    Und zwar dadurch, dass Geld, das in die gemeinsame Kasse kommt und gemeinsam ausgegeben wird, auch steuerlich gemeinsam betrachtet wird. Das bedeutet nämlich Ehegatten-Splitting, und nichts daran ist seltsam, anachronistisch oder sonderlich luxuriös.

    .
    Wobei der entscheidende Punkt natürlich ist, dass man dazu 1. eine FRau und ein Mann sein muss und 2. verheiratet ist. Es soll ja auch vorkommen, dass jemand als Alleinstehender Geschwister oder Eltern unterstützt - dann greift allerdings kein Ehegattensplitting.

  10. Inaktiver User

    AW: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Ich bin gegen solche Ehen. Ich finde das lächerlich, wenn Ehen geschlossen werden dieser Art. Wozu?

    Ich kann dem einfach nichts abgewinnen.

    Dazu bin ich wohl zu konservativ.
    Tja, du kannst dem nichts abgewinnen. Schon ok - und in China fällt ein Sack Reis um.

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