Entweder sie geben diesen Unsinn auf, bevor der Boden kaputt ist; dann werden viele überleben.
Oder sie geben erst auf, wenn der Boden kaputt ist. Dann werden viele verhungern (einige Wenige vielleicht "besser den Tank vollmachen , mit der Tankfüllung können sie tagelang zu diversen Restaurants fahren und dort lecker futtern . So ein Maiskolben alleine hällt nicht lange außerdem ist das Wildschweinfutter").
Übrigens: Schon mal Maiskolben gegessen, frisch vom Acker?
Wenn sie noch nicht reif sind? Hmmmm, lecker
Erst essen, dann tanken!![]()
Antworten
Ergebnis 21 bis 26 von 26
Thema: Erst essen dann tanken!
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13.08.2012, 01:37
AW: Erst essen dann tanken!
Geändert von Streuner (13.08.2012 um 01:41 Uhr)
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13.08.2012, 01:46Inaktiver User
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16.08.2012, 13:20
AW: Erst essen dann tanken!
Europa subventioniert Getreide (USA auch), damit es unter Herstellungskosten in Dritte-Welt-Länder exportiert wird, worauf dort die lokale Landwirtschaft zusammenbricht (logisch, warum soll man etwas anbauen und ernten, wenn man es billiger einkaufen kann).
Jetzt wird die Ernte knapp, Preise ziehen an, Hungersnöte drohen.
Und wie reagiert Deutschland und die EU? Man will jetzt die Produktion von E10 bei uns stoppen. Damit noch mehr noch billigeres Getreide in Dritte-Welt-Länder geliefert werden kann und dort weiterhin auch bloß niemand auf die Idee kommt selbst Lebensmittel zu produzieren.
Versteht das jemand?
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16.08.2012, 14:50
AW: Erst essen dann tanken!
Habs mit einem halben Ohr heute im Radio gehört . Allerdings bauen wir überhaupt nur 4% E10 Spritpfanzen an bzw verwenden 4 % der Gesamternte um die Suppe herzustellen .
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16.08.2012, 15:47Inaktiver User
AW: Erst essen dann tanken!
Das von dir beschriebene Problem zerstörter Landwirtschaft in Drittweltländern aufgrund von Dumpingpreisen ausländischer Produkte gibt es nicht nur in Bezug auf Getreide, sondern auch in Bezug auf Geflügel, Textilien u.v.m.
Im Moment gibt es ein Zeitproblem: da die Dritte-Welt-Länder aufgrund der ausländischen Konkurrenz nicht genug Lebensmittel produzieren - sie könnten es zu ihren Preisen ja nicht absetzen - sind sie auf diese billigen Einfuhren angewiesen. Gibt es weniger Getreide, steigen die Preise, und das, was einstmals konkurrenzlos billig war, ist plötzlich unerschwinglich, kann aber nicht so schnell aus heimischer Produktion ersetzt werden. Säen, Wachsen, Ernten dauert nun mal seine Zeit. Deshalb gibt es jetzt Engpässe.
Diese Engpässe lassen sich möglicherweise am ehesten bewältigen, indem man bei uns kurzfristig die Energiegewinnung aus Pflanzen stoppt und zu alten Preisen weiter liefert. Dass das nicht sehr nachhaltig gedacht ist, ist klar. Aber leider ist es mit der Nachhaltigkeit der Entwicklungspolitik nicht weit her.
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16.08.2012, 15:57



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