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Thema: Erst essen dann tanken!
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10.08.2012, 12:40Inaktiver User
AW: Erst essen dann tanken!
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10.08.2012, 12:44Inaktiver User
AW: Erst essen dann tanken!
Hast du das zu Ende gedacht?
Dann müsste man sich von Beamten all seine Fahrten genehmigen lassen:
Antrag, Antragsbegründung, Gebührenmarke, Warten, Ablehnung oder Genehmigung, Stempel, Eintrag in ein Staatliches Fahrtenbuch, Überwachung, dass keine ungenehmigten Fahrten und keine nicht genehmigten Umwege stattfinden, Gerichte, die sich mit einer Bestrafung der Verstöße befassen ...Geändert von Inaktiver User (10.08.2012 um 12:49 Uhr)
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10.08.2012, 16:53
AW: Erst essen dann tanken!
Die erste Frage, die man sich stellen muss, lautet:
Wie lange dauert eine reibungslose Umstellung von einem Leben mit Erdöl auf ein Leben ohne Erdöl?
Reichen 50 Jahre überhaupt?
Die nächste Frage:
Mal hört man, das Erdöl wird knapp, dann reicht es wieder 200 Jahre und länger...
Ist man schlicht nicht in der Lage, dies genau vorher zu sagen?
Oder lässt man uns absichtlich im Unklaren?
Die Frage ist auch:
Wird man es uns sagen, wenn es so weit ist, dass das Erdöl zur Neige geht (noch 50 Jahre reicht),
oder wird man uns arglos halten, bis der letzte Tropfen aus der Erde gequetscht ist?
Dabei muss man sich beide Szenarien überlegen:
Was hat es für Folgen, wenn sie es uns sagen?
Was hat es für Folgen, wenn sie es uns nicht sagen?
Wie würden die Menschen weltweit reagieren, wenn ab morgen felsenfest stünde, "Das Erdöl ist in 50 Jahren alle"?
Ich denke, als erstes werden die Menschen sagen, "Das sagen die nur, um die Preise hoch zu treiben".
Aber irgendwann werden es alle glauben und verstanden haben.
Wie reagiert die Wirtschaft darauf?
Stellt sie sofort um auf Produktion ohne Erdöl?
Das könnte ein Grund sein, warum sie es uns bis zuletzt nicht sagen.
Wird für alles was aus Erdöl hergestellt wird Ersatz gesucht oder wird darauf geschaut, worauf wir verzichten können?
Was würde passieren, wenn es von heute auf morgen kein Erdöl mehr gäbe?
Vielleicht habt Ihr schon von den Verschwörungstheorien gehört, wonach bestimmte höchste Kreise darauf sinnen, die Weltbevölkerung zu dezimieren?
Was möglich wird, wird auch passieren, sonst wäre es nicht möglich.
Man kann aber Mögliches unmöglich machen, indem man frühzeitig gegensteuert.
Irgendjemand wird sich das eines Tages zu Ende denken müssen.
Die Frage ist einzig und allein: Wann?
Eines steht fest:
Wenn alle, die jetzt Auto fahren, weiterhin Auto fahren wollen wenn es nur noch Biosprit gibt, dann gibt es eine Hungersnot.Geändert von Streuner (10.08.2012 um 17:02 Uhr)
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12.08.2012, 21:31
AW: Erst essen dann tanken!
Bin natürlich kein Experte nur ist es kein Geheiminis daß die paar Firmen die irgend jemand wie auch immer die "Schürfrechte " abgeluchst haben kaum etwas in moderne Techniken investieren vielmehr wird ausgebeutet um maximal Kasse zu machen . Das hat ja einen Grund daß alle Ölbohrer zu den reichsten Firmen der Welt gehören .
Momentan möchte man keine neuen Vorkommen finden sonst kann man die Preise nicht umsetzen
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12.08.2012, 22:07Inaktiver User
AW: Erst essen dann tanken!
Kannst du das belegen, oder schließt du das aus den Preisen an den Tankstellen?
Was glaubst du wohl, warum im Golf von Mexiko unter erschwerten Bedingungen in der Tiefsee gebohrt wird? - Weil das so lustig ist?Momentan möchte man keine neuen Vorkommen finden sonst kann man die Preise nicht umsetzen
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12.08.2012, 23:21
AW: Erst essen dann tanken!
Das ist völliger Quark. Ständig gibt es Versuche neue Vorkommen zu erschliessen (Alaska, Kanada, Off Shore Kalifornien) oder bisher nicht ausbeutbares technisch doch irgendwie für die Ölgewinnung zu erschliessen. (Ölschiefer etc.) Das lohnt sich aber z.B. bei den Schiefersänden eben erst ab einem Ölpreis von 120 Dollar, weshalb diese Projekte die 2008 attraktiv waren, derzeit viellerorts auf Eis liegen. Steigt der Ölpreis, werden somit auch die ausbeutbaren Ressourcen steigen.
Inflationsbereinigt ist der Ölpreis derzeit doch garnicht so hoch. In Dollar! Allerdings schlägt da der niedrige Eurokurs halt voll durch.
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13.08.2012, 01:12
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13.08.2012, 01:18
AW: Erst essen dann tanken!
Irgendwann werden die schwersten die leichtesten Bedingungen sein (die möglich sind).
Wenn die Preise stimmen, ist keine Bedingung zu schwer.
Für schwerere Bedingungen braucht man schwereres Gerät.
Damit lässt sich auch gut Kohle machen (im doppelten Sinne Kohle).
Und das alles will verwaltet werden - und alles drum rum, was dadurch noch so gedeiht und wirtschaftswächst.
Aber nichts desto trotz ist irgendwann der Hahn zu.
Was dann?
Wann wird das sein?
Vielleicht sollten wir schon mal lernen, auf Bäume zu klettern.
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13.08.2012, 01:25
AW: Erst essen dann tanken!
Triologe könnte schon recht haben.
Es wird zwar viel gebohrt und gesucht. Das heißt aber nicht, dass sie gleich 'hurra' schreien, wenn sie fündig wurden, auch dann nicht, wenn man es oberflächlich abpumpen könnte. Da wird schön still gehalten und so getan, als wär' nix
. Ob es so ist oder nicht, wissen wir nicht. Wenn sie clevere Geschäftsleute sind, dann ist es so. Es sei denn, sie finden wirklich nichts.
Wir werden es erfahren, wenn aus dem Zapfhahn nur noch Luft kommt.
Obwohl, 'Motoren, die mit komprimierter Luft fahren'?
Waaarum nicht...?
Spätestens wenn es tatsächlich kein Öl mehr gibt, werden alle Schubladen aufgerissen und die saubersten Energien angepriesen. Die Übergangszeit wird vielleicht ein wenig holprig.
Aber am Ende siegt die Vernunft. Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Man muss nur Geduld haben. Alles ist eines Tages so wie es sein soll, glaubt mir das!
Geändert von Streuner (13.08.2012 um 01:30 Uhr)
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13.08.2012, 01:28Inaktiver User
AW: Erst essen dann tanken!
Ob es eine Hungersnot geben würde, weiß ich nicht. Aber ich habe es irgendwo ja schonmal geschrieben und auch was verlinkt, finde das jetzt nicht, aber man kann ja selber googlen:
Biobauern, die besonders viel Land benötigen (wenn sie die Hälfte des Viehfutters selbst anbauen müssen z.B.) haben schon Engpässe mit Pachtland, weil es für Biosprit subventioniert wird, und deshalb für die Biobauern nicht mehr bezahlbar war. Da haben schon welche deshalb aufgeben müssen (sah ich im Fernsehen in einem Beitrag). Allerdings gibt es auch bereits die Umkehr: Die Verpächter machen das auch nicht mehr alle mit. Weil die Böden so auslaugen von den Biospritanbauern.



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