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  1. Inaktiver User

    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Es ist sehr vernünftig und umweltschonend in Deutschland Biosprit zu erzeugen. Wir haben Ackerland im Überfluss.

    Kannst du dich noch erinnern, dass Landwirte noch vor ein paar Jahren Prämien (Euros) dafür bekommen haben, wenn sie Ackerland haben brach liegen lassen?

    Konkret was ich tun würde: ich würde den Import verbieten von Gütern zur Erzeugung von Biosprit.

  2. Inaktiver User

    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Sollten wir nicht lieber gleich alle unnötigen Fahrten verbieten?
    Das würde ich tun, wenn ich was zu sagen hätte.
    Hast du das zu Ende gedacht?
    Dann müsste man sich von Beamten all seine Fahrten genehmigen lassen:
    Antrag, Antragsbegründung, Gebührenmarke, Warten, Ablehnung oder Genehmigung, Stempel, Eintrag in ein Staatliches Fahrtenbuch, Überwachung, dass keine ungenehmigten Fahrten und keine nicht genehmigten Umwege stattfinden, Gerichte, die sich mit einer Bestrafung der Verstöße befassen ...
    Geändert von Inaktiver User (10.08.2012 um 12:49 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Wenn schon, dann umgekehrt. Durch höhere Preise steigen die förderbaren Resourcen. Nur die ganz dummen glauben, dass irgend ein Rohstoff unendlich ist, und das auch noch mit gleichbleibenden Förderkosten.

    Die erste Frage, die man sich stellen muss, lautet:
    Wie lange dauert eine reibungslose Umstellung von einem Leben mit Erdöl auf ein Leben ohne Erdöl?
    Reichen 50 Jahre überhaupt?

    Die nächste Frage:
    Mal hört man, das Erdöl wird knapp, dann reicht es wieder 200 Jahre und länger...
    Ist man schlicht nicht in der Lage, dies genau vorher zu sagen?
    Oder lässt man uns absichtlich im Unklaren?


    Die Frage ist auch:
    Wird man es uns sagen, wenn es so weit ist, dass das Erdöl zur Neige geht (noch 50 Jahre reicht),
    oder wird man uns arglos halten, bis der letzte Tropfen aus der Erde gequetscht ist?

    Dabei muss man sich beide Szenarien überlegen:
    Was hat es für Folgen, wenn sie es uns sagen?
    Was hat es für Folgen, wenn sie es uns nicht sagen?



    Wie würden die Menschen weltweit reagieren, wenn ab morgen felsenfest stünde, "Das Erdöl ist in 50 Jahren alle"?
    Ich denke, als erstes werden die Menschen sagen, "Das sagen die nur, um die Preise hoch zu treiben".
    Aber irgendwann werden es alle glauben und verstanden haben.



    Wie reagiert die Wirtschaft darauf?
    Stellt sie sofort um auf Produktion ohne Erdöl?
    Das könnte ein Grund sein, warum sie es uns bis zuletzt nicht sagen.

    Wird für alles was aus Erdöl hergestellt wird Ersatz gesucht oder wird darauf geschaut, worauf wir verzichten können?

    Was würde passieren, wenn es von heute auf morgen kein Erdöl mehr gäbe?
    Vielleicht habt Ihr schon von den Verschwörungstheorien gehört, wonach bestimmte höchste Kreise darauf sinnen, die Weltbevölkerung zu dezimieren?
    Was möglich wird, wird auch passieren, sonst wäre es nicht möglich.
    Man kann aber Mögliches unmöglich machen, indem man frühzeitig gegensteuert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hast du das zu Ende gedacht?
    Dann müsste man sich von Beamten all seine Fahrten genehmigen lassen:
    Antrag, Antragsbegründung, Gebührenmarke, Warten, Ablehnung oder Genehmigung, Stempel, Eintrag in ein Staatliches Fahrtenbuch, Überwachung, dass keine ungenehmigten Fahrten und keine nicht genehmigten Umwege stattfinden, Gerichte, die sich mit einer Bestrafung der Verstöße befassen ...
    Irgendjemand wird sich das eines Tages zu Ende denken müssen.
    Die Frage ist einzig und allein: Wann?

    Eines steht fest:
    Wenn alle, die jetzt Auto fahren, weiterhin Auto fahren wollen wenn es nur noch Biosprit gibt, dann gibt es eine Hungersnot.
    Geändert von Streuner (10.08.2012 um 17:02 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Wenn schon, dann umgekehrt. Durch höhere Preise steigen die förderbaren Resourcen. Nur die ganz dummen glauben, dass irgend ein Rohstoff unendlich ist, und das auch noch mit gleichbleibenden Förderkosten.
    Bin natürlich kein Experte nur ist es kein Geheiminis daß die paar Firmen die irgend jemand wie auch immer die "Schürfrechte " abgeluchst haben kaum etwas in moderne Techniken investieren vielmehr wird ausgebeutet um maximal Kasse zu machen . Das hat ja einen Grund daß alle Ölbohrer zu den reichsten Firmen der Welt gehören .

    Momentan möchte man keine neuen Vorkommen finden sonst kann man die Preise nicht umsetzen

  5. Inaktiver User

    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen
    Das hat ja einen Grund daß alle Ölbohrer zu den reichsten Firmen der Welt gehören .
    Kannst du das belegen, oder schließt du das aus den Preisen an den Tankstellen?

    Momentan möchte man keine neuen Vorkommen finden sonst kann man die Preise nicht umsetzen
    Was glaubst du wohl, warum im Golf von Mexiko unter erschwerten Bedingungen in der Tiefsee gebohrt wird? - Weil das so lustig ist?

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    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen
    Bin natürlich kein Experte nur ist es kein Geheiminis daß die paar Firmen die irgend jemand wie auch immer die "Schürfrechte " abgeluchst haben kaum etwas in moderne Techniken investieren vielmehr wird ausgebeutet um maximal Kasse zu machen . Das hat ja einen Grund daß alle Ölbohrer zu den reichsten Firmen der Welt gehören .

    Momentan möchte man keine neuen Vorkommen finden sonst kann man die Preise nicht umsetzen
    Das ist völliger Quark. Ständig gibt es Versuche neue Vorkommen zu erschliessen (Alaska, Kanada, Off Shore Kalifornien) oder bisher nicht ausbeutbares technisch doch irgendwie für die Ölgewinnung zu erschliessen. (Ölschiefer etc.) Das lohnt sich aber z.B. bei den Schiefersänden eben erst ab einem Ölpreis von 120 Dollar, weshalb diese Projekte die 2008 attraktiv waren, derzeit viellerorts auf Eis liegen. Steigt der Ölpreis, werden somit auch die ausbeutbaren Ressourcen steigen.

    Inflationsbereinigt ist der Ölpreis derzeit doch garnicht so hoch. In Dollar! Allerdings schlägt da der niedrige Eurokurs halt voll durch.

  7. gesperrt

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    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen

    Momentan möchte man keine neuen Vorkommen finden sonst kann man die Preise nicht umsetzen
    Weißt Du das oder vermutest Du das?

  8. gesperrt

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    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was glaubst du wohl, warum im Golf von Mexiko unter erschwerten Bedingungen in der Tiefsee gebohrt wird? - Weil das so lustig ist?
    Irgendwann werden die schwersten die leichtesten Bedingungen sein (die möglich sind).
    Wenn die Preise stimmen, ist keine Bedingung zu schwer.
    Für schwerere Bedingungen braucht man schwereres Gerät.
    Damit lässt sich auch gut Kohle machen (im doppelten Sinne Kohle).
    Und das alles will verwaltet werden - und alles drum rum, was dadurch noch so gedeiht und wirtschaftswächst.
    Aber nichts desto trotz ist irgendwann der Hahn zu.

    Was dann?
    Wann wird das sein?
    Vielleicht sollten wir schon mal lernen, auf Bäume zu klettern.

  9. gesperrt

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    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Das ist völliger Quark. Ständig gibt es Versuche neue Vorkommen zu erschliessen (Alaska, Kanada, Off Shore Kalifornien) oder bisher nicht ausbeutbares technisch doch irgendwie für die Ölgewinnung zu erschliessen. (Ölschiefer etc.) Das lohnt sich aber z.B. bei den Schiefersänden eben erst ab einem Ölpreis von 120 Dollar, weshalb diese Projekte die 2008 attraktiv waren, derzeit viellerorts auf Eis liegen. Steigt der Ölpreis, werden somit auch die ausbeutbaren Ressourcen steigen.

    Inflationsbereinigt ist der Ölpreis derzeit doch garnicht so hoch. In Dollar! Allerdings schlägt da der niedrige Eurokurs halt voll durch.
    Triologe könnte schon recht haben.
    Es wird zwar viel gebohrt und gesucht. Das heißt aber nicht, dass sie gleich 'hurra' schreien, wenn sie fündig wurden, auch dann nicht, wenn man es oberflächlich abpumpen könnte. Da wird schön still gehalten und so getan, als wär' nix . Ob es so ist oder nicht, wissen wir nicht. Wenn sie clevere Geschäftsleute sind, dann ist es so. Es sei denn, sie finden wirklich nichts.

    Wir werden es erfahren, wenn aus dem Zapfhahn nur noch Luft kommt.
    Obwohl, 'Motoren, die mit komprimierter Luft fahren'?
    Waaarum nicht...?
    Spätestens wenn es tatsächlich kein Öl mehr gibt, werden alle Schubladen aufgerissen und die saubersten Energien angepriesen. Die Übergangszeit wird vielleicht ein wenig holprig.
    Aber am Ende siegt die Vernunft. Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Man muss nur Geduld haben. Alles ist eines Tages so wie es sein soll, glaubt mir das!
    Geändert von Streuner (13.08.2012 um 01:30 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Erst essen dann tanken!

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wenn alle, die jetzt Auto fahren, weiterhin Auto fahren wollen wenn es nur noch Biosprit gibt, dann gibt es eine Hungersnot.
    Ob es eine Hungersnot geben würde, weiß ich nicht. Aber ich habe es irgendwo ja schonmal geschrieben und auch was verlinkt, finde das jetzt nicht, aber man kann ja selber googlen:
    Biobauern, die besonders viel Land benötigen (wenn sie die Hälfte des Viehfutters selbst anbauen müssen z.B.) haben schon Engpässe mit Pachtland, weil es für Biosprit subventioniert wird, und deshalb für die Biobauern nicht mehr bezahlbar war. Da haben schon welche deshalb aufgeben müssen (sah ich im Fernsehen in einem Beitrag). Allerdings gibt es auch bereits die Umkehr: Die Verpächter machen das auch nicht mehr alle mit. Weil die Böden so auslaugen von den Biospritanbauern.

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