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  1. gesperrt

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    AW: Organspendeausweis

    Nun (ausgerechnet jetzt!) will man den Ärzten die Honorare kürzen (kam soeben in den Nachrichten), obwohl diese höhere fordern.
    Warum?
    Setzt man auf Ärzte ohne Gewissen?

  2. Inaktiver User

    AW: Organspendeausweis

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Was verstehst Du nicht?
    Ich finde eigentlich den ganzen Beitrag ziemlich sinnfrei.

    Wir sollten uns viel öfter überlegen, "Was hätten unsere Vorfahren, die Steinzeitmenschen in so einer Situation gemacht?". Schließlich haben sie auch überlebt, obwohl sie alle gestorben sind.
    Oder etwa nicht? Sind wir nicht deren Nachkommen?
    Unsere Sotiation mit der der Steinzeitmenschen zu vergleichen erscheint mir absurd - mal ganz davon abgesehen, dass wir soooo viel detailliertes Wissen über diese Menschen ja auch nicht haben.

    Warum gibt es zu wenige Spenderorgane?
    Man stelle sich vor, die Antwort wäre: Weil nicht genug Menschen sterben.
    Meines Wissens wurde diese dämliche Antwort nie gegeben. Warum soll ich sie mir vorstellen?

    Jedem Stück Menschenfleisch stehen die vollen Menschenrechte zu.
    Nein? Zu wie viel Prozent muss ein Mensch vollkommen sein, damit er sich als Mensch bezeichnen darf?
    Muss er sagen können, "Ich bin ein Mensch!"?


    Ich habe mich längst an meine Nase gefasst.
    Und das schon seit vielen Jahren.
    Wer nicht?
    Soll ich es deshalb (immer noch - für immer) für gut heißen?
    Ich nicht.
    Es war (auch mein) ein Fehler.

    Ich habe mir gesagt, ich tue es nie wieder.
    Aber manchmal reicht das nicht. Dann tut man Buße.

  3. gesperrt

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    AW: Organspendeausweis

    Warum gibt es zu wenige Spenderorgane?
    Man stelle sich vor, die Antwort wäre: Weil nicht genug Menschen sterben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meines Wissens wurde diese dämliche Antwort nie gegeben. Warum soll ich sie mir vorstellen?
    Weil es irgendwann so kommt.
    Wenn die geburtenschwachen Jahrgänge in den besten Jahren sind und ans Sterben noch lange nicht denken, werden für die geburtenstärkeren Jahrgänge, die selbst, aus welchem Grund auch immer, wenig oder keine Kinder auf die Welt gebracht haben - wie in China, Deutschland, bald auch Indien und anderswo - viele Ersatzteile gebraucht.

    Aber ich glaube, Du hast Recht.
    Selbst wenn dies eines Tages der Grund sein wird, so wird man es uns nicht sagen, das gehört sich nicht.

  4. 12.08.2012, 02:29

    Grund
    Völlig OT

  5. gesperrt

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    AW: Organspendeausweis

    Was geschieht mit den abgetriebenen Kindern?

    Sie werden zur “Frischzellentherapie” verwendet
    “Leben und ewige Jugend durch fötale Keimzellen-Transplantation”.
    Die Transplantationsmedizin klagt, das verfügbare Angebot an Organen halte mit dem wachsenden Bedarf nicht Schritt: Es herrsche ein eklatanter Mangel an Organen aller Art, die Nachfrage sei doppelt so hoch wie das Angebot. Mißbrauch und Gewalt, Organhandel und Organraub werden damit immer größer. Menschen, die - in Computerdateien registriert - auf ein Organ warten, geraten daher in die Situation, den Tod eines “passenden” anderen Menschen zu erwarten. Unablässig ist jedoch die Frage: “Wie tot ist ein Organspender eigentlich bzw. wann ist er tot?”
    Wir Männer können (auch!) etwas dafür tun, dass es keine abgetriebenen Föten gibt, die als Organspender ge- oder missbraucht werden.
    Geändert von Streuner (12.08.2012 um 13:36 Uhr)

  6. gesperrt

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    AW: Organspendeausweis

    Darf man hier Gründe nennen, warum man generell gegen Organspende ist?

  7. gesperrt

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    AW: Organspendeausweis

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    ...Weder möchte ich getötet werden müssen...
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das tut doch niemand. Aber es formuliert die Angst.
    Nicht?

    Wann ist der Mensch tot?
    Bis 1968 galt ein Mensch weltweit und für jeden wahrnehmbar als tot, wenn sein Herz nicht mehr schlug, die Atmung zum Stillstand gekommen war, wenn er kalt und steif war. Leichenstarre und Totenflecken galten als sichere Todeszeichen. Die Vorstellung, einen Menschen mit pochendem Herzen für tot zu erklären, ist eine historisch völlig neue Entwicklung. 1968 - nicht von ungefähr kurz nach der ersten Herztransplantation - legte man bahnbrechend den Hirntod als Todeskriterium fest. Er wird definiert als “vollständiger und irreversibler Zusammenbruch der Gesamtfunktion des Gehirns bei noch aufrechterhaltener Kreislauffunktion im übrigen Körper”. Der Hirntod wird mit technischen Hilfsmitteln gemessen: sind Koma, fehlende Spontanatmung und Ausfall der Hirnstamm-Reflexe und Hirnströme (Null-Linien-EEG) mehrmals diagnostiziert, wird der Hirntod erklärt.
    Hirntote sind Menschen, deren Herz noch schlägt. Äußerlich sind sie von anderen Schwerkranken auf der Intensivstation nicht zu unterscheiden.


    Jedem Stück Menschenfleisch stehen die vollen Menschenrechte zu.
    Nein? Zu wie viel Prozent muss ein Mensch vollkommen sein, damit er sich als Mensch bezeichnen darf?
    Muss er sagen können, "Ich bin ein Mensch!"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Quelle

    Tod wurde also mit dem Ausfall der Hirnfunktionen, die für Bewußtsein und Denken verantwortlich sind, gleichgesetzt.
    Verstehst Du jetzt was ich meine?

    Wasss für ein Zufall:
    Ausgerechnet um die Zeit, wo die erste Organtransplantation gelungen ist und man ein riesen Geschäft wittert, findet die Wissenschaft heraus, dass der Mensch tot ist, wenn das Hirn nicht mehr funktioniert - und nicht, wenn das Herz nicht mehr schlägt.
    Geändert von Streuner (12.08.2012 um 14:11 Uhr)

  8. Moderation

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    AW: Organspendeausweis

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Wir Männer können (auch!) etwas dafür tun, dass es keine abgetriebenen Föten gibt, die als Organspender ge- oder missbraucht werden.
    Streuner, wenn du damit suggerieren möchtest, dass Organe von abgetriebenen Föten in der Tranplantationsmedizin verwendet werden (könnten), dann bist du entweder sehr schlecht informiert, oder betreibst mutwillig Desinformation.

  9. Inaktiver User

    AW: Organspendeausweis

    Dabei geht's um die Stammzellenforschung und ihren Einsatz, nehme ich an, ist schon auch umstritten:
    Freiburger Ärzte transplantieren Patienten als Einzige in Deutschland Nervenzellen von abgetriebenen Föten. Erste Ergebnisse zeigen, dass sie das Voranschreiten einer unheilbaren Krankheit aufhalten können.hier

  10. Inaktiver User

    AW: Organspendeausweis

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Ausgerechnet um die Zeit, wo die erste Organtransplantation gelungen ist und man ein riesen Geschäft wittert, findet die Wissenschaft heraus, dass der Mensch tot ist, wenn das Hirn nicht mehr funktioniert - und nicht, wenn das Herz nicht mehr schlägt.
    Blödsinn! Das Konzept des Hirntodes entstand mit der Entwicklung der Intensivmedizin in den fünfziger Jahren - also lange vor der ersten Transplantation.

  11. Inaktiver User

    AW: Organspendeausweis

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dabei geht's um die Stammzellenforschung und ihren Einsatz, nehme ich an, ist schon auch umstritten:
    Freiburger Ärzte transplantieren Patienten als Einzige in Deutschland Nervenzellen von abgetriebenen Föten. Erste Ergebnisse zeigen, dass sie das Voranschreiten einer unheilbaren Krankheit aufhalten können.
    Hier geht es um Chorea Huntington-Patienten. Ich kann zunächst mal nicht erkennen, was daran verwerflich sein soll-

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