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  1. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Ein interessanter Zwischenbericht zur Enegiewende ...

    Atomausstieg kommt Deutschen teuer zu stehen - Wirtschaft - KURIER.at
    Ich halte die Kosten für unwesentlich - verglichen mit den Kosten einer Kernschmelze, und es geht ja genau darum, diese Kosten zu vermeiden.

  2. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich halte die Kosten für unwesentlich - verglichen mit den Kosten einer Kernschmelze, und es geht ja genau darum, diese Kosten zu vermeiden.
    Die Japaner lernten aus den bitteren Erfahrungen. Seit März letzten Jahres, als sich das Fukushima-Drama zum zehnten Male jährte, gehen sie auf die Straße. Zuerst war es nur eine Handvoll Menschen, mehr lächerlich als sonstwas. Aber die Zahl wächst beständig. Nun sind es bereits an die Hunderttausend.
    Das hört sich vielleicht nicht dramatisch an, aber Demos sind in Japan nach den 1968ern extrem unüblich geworden.
    Man nimmt die Atomkraftgegner mittlerweile als ernst zu nehmende politische Kraft wahr. Bei einer kürzlichen Umfrage in einer Region waren 70% der Bürger für einen sofortigen Ausstieg.

    Nun wurde sogar eine Grüne Partei gegründet, die vorerst genau zwei Themen hat: Ausstieg aus der Atomkraft und Hilfe für die Fukushima-Opfer.

    Es kommt in Japan etwas in Bewegung.


    Aber muss man immer erst eine schwere Katastrophe zu bewältigen haben, mit atomarer Verseuchung, steigendem Krebsrisiko, und der Notwendigkeit horrende Summen für Betonsarkophage auszugeben, bevor man zu Besinnung kommt ?!?
    .
    Geändert von Inaktiver User (08.08.2012 um 18:30 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Von wegen!
    Die heutigen Autos sind oft aus dünnem Blech, ja sogar aus Plastik. Außerdem gibt es neue leichte Legierungen. Früher konntest du die Stoßstange kaum schleppen. Vieles, was an Sicherheit in die Autos gepackt wird, ist leicht - z.B. Elektronik und Airbag.
    Manches Sicherheitsproblem ist einfach nur raffinierter gelöst, wie der Sandwich-Boden des Smart.

    Die Autos sind aber nicht nur kleiner und leichter geworden. Auch der Benzinverbrauch ist in neuen Motoren optimiert worden.

    Wenn du Dinosaurier sehen willst, brauchst du nur nach USA zu schauen. Dort gibt es noch jede Menge davon: sauschwer, suboptimale Form (Windkanal), wahnsinnig ineffizient, saufen Benzin ohne Ende. So ähnlich waren die Autos früher auch in Europa.
    Aber europäische und japanische Hersteller sind in den letzten Jahrzehnten nicht untätig geblieben.
    .

    Das wird uns gerne Glauben gemacht stimmt aber nicht die Kisten sind schwerer und grösser geworden . Ein Smart ist sicher sogar schwerer als ein Hanomag Komisbrot oder ein Messerschmidt Kabinenroller mit solchen Vehikeln muß man den Smart ja auch vergeichen ein richtiges Auto ist das ja wohl nicht . Wenn du Äpfel mit Äpfel vergleichst wirst du feststellen das deine Theorie nicht stimmt VW hat mal mit erscheinen des GTI mit unter 1.000 kg geworben heute wiegt ein VW up wahrscheinlich mehr der Golf GTI heute ein paar hundert Kg mehr .

    Das mit dem Spritverbrauch stimmt auch nur bedingt da gabs mal vor nicht langer Zeit auch so einen Test im TV wonach ein Uralt Golf Diesel eine ganze Schippe weniger verbrauchte als das neueste Modell


    Mit den tollen Inovationen für die alten Bachsteinhäuser ist das so eine Sache denn der Besitzer der das umbaut kommt i.d.R gar nicht mehr in den Genuss der Ersparniss überleg einfach mal wieviel Jahre es dauert bis mal 100.000.- Euro eingespart sind .
    Der ( Alt ) Hausbesitzer spart eher gar nichts er unterstützt ein bisschen Staat und Wirtschaft das wars dann aber erstmal für ihn .

    Bei Neubauten hast du natürlich recht .

  4. gesperrt

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    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heisst das mit anderen Worten, wir haben im Endeffekt gar kein Problem mit Energie und Co. ?
    Mit der Energie an sich gibt es kein großes Problem.
    Das große Problem ist das momentane Oligopol das vor allem droht mit "es wird zu teuer" anstelle an einer neuen Struktur der Versorgungssicherheit alternativer Energien aktiver mitzugestalten.
    Das ist verständlich, denn damit wird die Erzeugung vielfältiger, das Netz komplexer, an der gesamtdeutschen Stromgeldverschiebung sind mehr Stellen beteiligt.

  5. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen
    Das wird uns gerne Glauben gemacht stimmt aber nicht die Kisten sind schwerer und grösser geworden . Ein Smart ist sicher sogar schwerer als ein Hanomag Komisbrot oder ein Messerschmidt Kabinenroller mit solchen Vehikeln muß man den Smart ja auch vergeichen ein richtiges Auto ist das ja wohl nicht . Wenn du Äpfel mit Äpfel vergleichst wirst du feststellen das deine Theorie nicht stimmt VW hat mal mit erscheinen des GTI mit unter 1.000 kg geworben heute wiegt ein VW up wahrscheinlich mehr der Golf GTI heute ein paar hundert Kg mehr .
    1. Ein Smart ist ein Auto, und was für eins! Klein, fein und spritzig. Mit einem Kabinenroller kann man es keinesfalls vergleichen. Außerdem ist der Smart aufgrund seiner Bauart sicherer als z.B. der VW Polo.

    2. Der VW Käfer hat 10-12 Liter auf 100 km verbraucht, und das bei meist 25-30 PS, in späteren Jahren dann bis zu 50 PS. Die ursprüngliche Leistung würdest du heute wohl unter Elektrofahrrad einordnen.
    .
    Geändert von Inaktiver User (08.08.2012 um 18:45 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber muss man immer erst eine schwere Katastrophe zu bewältigen haben, mit atomarer Verseuchung, steigendem Krebsrisiko, und der Notwendigkeit horrende Summen für Betonsarkophage auszugeben, bevor man zu Besinnung kommt ?!?
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    Ich fürchte ja.
    Jetzt soll die Energiewende ja verlangsamt werden, um das Wählervolk nicht zu verschrecken.
    Falls aber im nächsten ein KKW in unserem geografischen Schatten hochgeht, wird ebendieses Wählervolk sich beschweren, dass die Energiewende viel zu langsam gegangen ist.

  7. gesperrt

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    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich halte die Kosten für unwesentlich - verglichen mit den Kosten einer Kernschmelze, und es geht ja genau darum, diese Kosten zu vermeiden.
    Ist die Weltgefahr Kernschmelze eigentlich gebannt wenn wir die handvoll AKW`s in Deutschland abschalten ?
    Sind wir dann sicher ? Ein sozialverträglicher Ausstieg funktioniert doch eigentlich wirklich nur wenn zumindest Europa komplett alle AKW`s abschaltet . Persönlich bin ich der Überzeugung das es zur Zeit ausser Kerzen und im Winter zwei Pullover anziehen keine wirkliche Alternative gibt bei dem massigen Energieverbrauch den wir haben . Jetzt wie geplant mit diesen bescheuerten Propellern die Wälder zu verschandeln ...........hm glaub da bauen wir besser ein paar neue AKW`s .

  8. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen
    Ist die Weltgefahr Kernschmelze eigentlich gebannt wenn wir die handvoll AKW`s in Deutschland abschalten ?
    Es gibt keine "Weltgefahr Kernschmelze". Eine Kernschmelze ist für ihre unmittelbare Umgebung die größte Gefahr.

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Was interessiert mich, wenn die AKW in USA sicher sind (sind sie sicher ???) wenn 100 km von meinem Wohnort entfernt eines hoch geht und im Radius von 200 km Grundwasser, Luft, Erde verseucht.

    Mich wundert deine Argumentation. Dabei müsstest du nach der Fukushima-Katastrophe doch gesehen haben, wie wenig dich der GAU in Japan persönlich betraf. Sowas betrifft immer zuerst und vor allem die Umgebung!
    Was glaubst du wohl, warum diverse Länder ihre AKW besonders gern an die äußersten Ecken ihres Territoriums, also in Grenznähe, bauen?

  9. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Triologe Beitrag anzeigen
    Persönlich bin ich der Überzeugung das es zur Zeit ausser Kerzen und im Winter zwei Pullover anziehen keine wirkliche Alternative gibt bei dem massigen Energieverbrauch den wir haben . Jetzt wie geplant mit diesen bescheuerten Propellern die Wälder zu verschandeln ...........hm glaub da bauen wir besser ein paar neue AKW`s .
    Das mit den Kerzen lass mal lieber bleiben. Sie sind energieintensiver als elektrisches Licht. Und ich persönlich finde die Propeller überhaupt nicht bescheuert, die übrigens nicht deinen Wald verschandeln. Im Gegenteil: Hauspropeller und ein Solardach (seit die Förderung gekürzt worden ist, werden die Panels wieder effizienter gemacht) könnten uns bei gutem Komfort unabhängig machen.

  10. gesperrt

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    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt keine "Weltgefahr Kernschmelze". Eine Kernschmelze ist für ihre unmittelbare Umgebung die größte Gefahr.

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Was interessiert mich, wenn die AKW in USA sicher sind (sind sie sicher ???) wenn 100 km von meinem Wohnort entfernt eines hoch geht und im Radius von 200 km Grundwasser, Luft, Erde verseucht.

    Mich wundert deine Argumentation. Dabei müsstest du nach der Fukushima-Katastrophe doch gesehen haben, wie wenig dich der GAU in Japan persönlich betraf. Sowas betrifft immer zuerst und vor allem die Umgebung!
    Was glaubst du wohl, warum diverse Länder ihre AKW besonders gern an die äußersten Ecken ihres Territoriums, also in Grenznähe, bauen?
    Naja ich sage ja das es eine Europageschichte sein muß ohne Europa wird das nix . Deutschtümelei ist fehl am Platz da ich mir vorstellen könnte daß die meisten Einwohner in D eher von ausländischen AKW`s "bedroht sind " als von den paar eigenen die wir haben allein schon wegen der Tatsache daß da ein paar mehr rumstehen z.B. Frankreich .

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