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    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein A Corsa hatte 750 Kg gewogen, den C Corsa den ich gefahren habe war bereits nahe 1 Tonne dran.
    Ich bestreite ja gar nicht, dass das notwendig ist und dass die Ingenieure einen Haufen Innovationen mit eingebaut haben.

    Fakt ist doch, dass die Autohersteller eher sogar in die gegenteilige Richtung bauen, die SUVs und die grossen Autos mit mehr PS sind eher am kommen als am gehen.
    Masse mal Beschleunigung, nicht Anzahl der Airbags mal Beschleunigung.
    Ohne Masse nutzt die beste Technik nichts.

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    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach woher. Sowohl die großen als auch die kleinen Autos sind viel energieeffizienter geworden.
    Wie gesagt: lies den Artikel. Dort findest du konkrete Zahlen.

    Im übrigen haben wir ein großes Auto, und nicht nur groß, sondern auch schwer. Ich spreche mich nicht gegen große Autos aus. Jeder wie er mag. Aber im Schnitt sind PKW nun mal energieeffizienter geworden.

    Ebenso die Häuser. Die Haushaltsgeräte. Die Leuchtmittel.

    Kurzum: es gibt bereits viel Energieeffizienz, und war in allen Bereichen.
    Die Fachleute sind übereinstimmend der Meinung, dass gerade in der Energieeffizienz viel weiteres Potenzial steckt.
    Das Potenzial ist schon lange da, aber den Militärs vorbehalten. In 20 - 30 Jahren wird es für die zivile Nutzung frei gegeben.
    Ich sage nur, deutsche U-Boote und Brennstoffzelle.

  3. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein A Corsa hatte 750 Kg gewogen, den C Corsa den ich gefahren habe war bereits nahe 1 Tonne dran.
    Das mag vielleicht beim Corsa so sein, aber vergleich mal den Corsa mit dem VW Käfer, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.


    Fakt ist doch, dass die Autohersteller eher sogar in die gegenteilige Richtung bauen, die SUVs und die grossen Autos mit mehr PS sind eher am kommen als am gehen.
    Das kann dir doch egal sein.
    Wer Geld und Spaß an solchen Autos hat, soll sie auch fahren.
    Hauptsache, dass man in allen Klassen weiter an der Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit arbeitet.

  4. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das mag vielleicht beim Corsa so sein, aber vergleich mal den Corsa mit dem VW Käfer, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.


    Das kann dir doch egal sein.
    Wer Geld und Spaß an solchen Autos hat, soll sie auch fahren.
    Hauptsache, dass man in allen Klassen weiter an der Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit arbeitet.
    Ein Auto mit 270 PS benötigt deswegen auch über 10l, wenn Du argumentierst, dass es ein Fortschritt ist von 20l auf 10l zu kommen ist es definitv der Innovation geschuldet. Nur bei dem stehenzubleiben ist aber zu kurz gedacht.

    Und ich kann vor allem im Kleinwagenbereich die Innovation nicht erkennen, die Autos die ich jetzt gefahren habe (unter anderem auch von Sixt) nehmen sich nicht viel, da dürfte eben ein Kleinwagen nur noch 2l benötigen tut er aber nicht.

    Ausserdem geht es bei der Energiewende ja nicht nur um Autos, sondern es geht vor allem um die Energieformen, die zwar sehr effektiv sind aber dementsprechend viele Nachteile mit sich bringen, wie eben Atomkraftwerke.

  5. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Auto mit 270 PS benötigt deswegen auch über 10l, wenn Du argumentierst, dass es ein Fortschritt ist von 20l auf 10l zu kommen ist es definitv der Innovation geschuldet. Nur bei dem stehenzubleiben ist aber zu kurz gedacht.
    Wie viele Autos mit 270 PS sind denn auf der Straße? Um die geht es doch gar nicht.
    Und vergleich doch bitte nicht nur immer den Corsa von vor 10 Jahren mit dem heutigen.
    Du greifst mit deinen Fahrzeugvergleichen einerseits in die irrelevanten Extreme (270 PS) und andererseits bei "normalen" Fahrzeugen viel zu kurz.

    Interessant ist z.B. der Vergleich eines 30 Jahre alten Audi 100 oder eines VW-Käfers mit den heutigen Fahrzeugen gleicher Klasse.


    Ausserdem geht es bei der Energiewende ja nicht nur um Autos
    Ganz recht, und dazu habe ich mich ja auch geäußert. Die Benzinkosten waren ja nur ein Beispiel für eine Entwicklung, wie wir sie m.E. beim Thema Strom in vergleichbarer Weise haben werden.


    Stichwort für unser Thema:
    Energieeffizienz bei Gebäuden, Haushaltsgeräten, Leuchtmitteln.

    Wie gesagt: selbst wenn die Strompreise je Kilowattstunde immer höher gehen, heißt das noch lange nicht, dass die tatsächlichen Kosten, die auf den Verbraucher zukommen, ebenfalls immer höher werden - geschweige denn, im selben Maße.
    .
    Geändert von Inaktiver User (08.08.2012 um 18:26 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kurzum: es gibt bereits viel Energieeffizienz, und zwar in allen Bereichen.
    Die Fachleute sind übereinstimmend der Meinung, dass hier noch viel weiteres Potenzial steckt.
    Das ändert nichts daran, dass nur in Deutschland die Strompreise so stark ansteigen bzw. schon gestiegen sind. Energieeffiziente Geräte kann man genauso in Frankreich, Österreich, etc. kaufen. Die Ausgaben für Elektroenergie werden auf alle Fälle bei uns viel höher sein als bei unsren Nachbarn.

  7. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Das ändert nichts daran, dass nur in Deutschland die Strompreise so stark ansteigen bzw. schon gestiegen sind. Energieeffiziente Geräte kann man genauso in Frankreich, Österreich, etc. kaufen. Die Ausgaben für Elektroenergie werden auf alle Fälle bei uns viel höher sein als bei unsren Nachbarn.
    So what? Im Gegenzug sind die Lebensmittelpreise in Deutschland beträchtlich niedriger als in Frankreich, und Elektrogeräte sind billiger als in Österreich. Und doch wird in Frankreich gegessen, und in Österreich gibt es genauso viele Elektrogeräte wie bei uns. Wo ist das Problem?

    In einem einigermaßen freien Markt werden energieeffiziente Geräte jedenfalls nur dann entwickelt, wenn dafür Bedarf besteht. Und Bedarf besteht für die in der Anschaffung zunächst etwas teureren Geräte nicht dann, wenn das Kostensparpotenzial niedrig ist, sondern dann, wenn damit tatsächlich mindestens die erhöhten Anschaffungskosten wieder eingespart werden können.

    Folglich ist ein Land, in dem die Energiepreise hoch sind, der Motor der entsprechenden technischen Innovation. Das betrifft Elektrogeräte, Gebäudedämmung, usw.

    Dass man sowas dann auch ins Ausland verkaufen und dass Brüssel die europäischen Standards entsprechend verschärfen kann, ist eine erfreuliche Dreingabe, die die Entwicklung profitabel macht und neue Maßstäbe setzt, die sich immer weiter entwickeln.

    So war das bei den Abgasnormen. So wird das auch bei der Energieeffizienz kommen.
    .
    Geändert von Inaktiver User (08.08.2012 um 18:00 Uhr)

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Das wird hier aber nicht teurer weil die neuen Kabel so teuer sind, sondern weil es kein sinnvolles Gesamtkonzept gibt, weil die Dezentralisierung kein großes Thema ist und weil die Stromkonzerne ihre Gewinnmargen weiterhin nicht nur beibehalten sondern steigern wollen und weil die "Industriestandortsicherung" durch die Masse der kleinen Endverbraucher finanziert wird.

    Ja, und natürlich "weil der Markt noch nicht reif ist für neue Technologien", die es schon lange gibt.

  9. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    BT_auf_Besuch:

    Heisst das mit anderen Worten, wir haben im Endeffekt gar kein Problem mit Energie und Co. ?

  10. Inaktiver User

    AW: Energiewende schon gescheitert?

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Das wird hier aber nicht teurer weil die neuen Kabel so teuer sind, sondern weil es kein sinnvolles Gesamtkonzept gibt, weil die Dezentralisierung kein großes Thema ist und weil die Stromkonzerne ihre Gewinnmargen weiterhin nicht nur beibehalten sondern steigern wollen und weil die "Industriestandortsicherung" durch die Masse der kleinen Endverbraucher finanziert wird.
    Was man nicht vergessen darf: es gibt keinen "echten" freien Markt im Energiesektor. Und das ist ein großer Teil des eigentlichen Problems.

    Die Preise werden manipuliert, wie man letztes Jahr im Sommer sehen konnte, als bewusst verknappt wurde, um die Preise hochzuhalten. Ab und zu gibt es Schlagzeilen in den Zeitungen, aber dann verschwinden diese Skandale wieder in den Schubladen der zuständigen Behörden. Von Konsequenzen hört man nichts.

    Die großen Industrieunternehmen, die das noch am ehesten durchschauen, stöhnen mitunter. Aber dann stopft man ihnen mit ein paar Subventionen das Maul, und für die privaten Konsumenten bleibt alles beim Alten.

    Auch dieses Dickicht von langfristigen Knebelverträgen und Gebietskartellen müsste rigoros aufgeräumt werden. Teilweise tut sich da auch schon was, aber zäh und nicht ohne langwierige Gerichtsverfahren. Bis das nicht vor dem BVerfG lag, drehten die Behörden regelmäßig nur Däumchen.

    Die Politik könnte und müsste da viel mehr tun - vor allem frische Luft in den Markt lassen, gesunde Konkurrenz für die Branchenriesen durch eine Förderung städtischer Energieversorgungsunternehmen, und dergleichen mehr.
    Und natürlich weiter die Energieeffizienz fördern, was die FDP irgendwie nicht so auf ihrer Agenda hat.
    Geändert von Inaktiver User (08.08.2012 um 18:23 Uhr)

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