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Thema: Staat als Datenverkäufer
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12.07.2012, 18:49Inaktiver User
AW: Staat als Datenverkäufer
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12.07.2012, 18:52Inaktiver User
AW: Staat als Datenverkäufer
Also, auch wenn es nicht pc ist ... ja, das könnte ich bestätigen. Und das ist eigentlich sogar eher
also
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12.07.2012, 18:52
AW: Staat als Datenverkäufer
Was Telefonverzeichnisse mit staatlichen Melderegistern zu tun haben, kapiere ich nicht. Es ist kein MUSS, im Telefonbuch zu stehen; viele Leute tun es nicht.
Gemeldet sein, ist aber gesetzliche Vorschrift. Von mir aus, aber nur wenn sehr sorgfältiger Umgang damit als Gegenleistung erbracht wird.
Berechtigte Ansprüche sind o.k., sollten aber nachgewiesen werden. Das Beispiel der Gläubiger wurde genannt.
Firmen gehen weit pfleglicher mit Wohndaten ihrer Mitarbeiter um (von anderen Angaben ganz zu schweigen). Ruft mal bei Fa. XYZ an und verlangt die Adresse eines Angestellten!
Und die Länder haben auch noch eine nette Geldquelle für ihre "Offenheit".
Eine bundesweit einheitliche Regelung, die Meldedaten nur bei schwerwiegenden Gründen und nicht direkt weitergibt, wäre für mich begrüßenswert. Dann hätte die Aufregung Sinn gehabt. Aber ist denn jemals ein zugunsten der Wirtschaft aufgelockertes Gesetz zurückgefahren worden? Kann mich nicht erinnern.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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12.07.2012, 18:58
AW: Staat als Datenverkäufer
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Der Adler fängt keine Mücken.
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12.07.2012, 19:17
AW: Staat als Datenverkäufer
Es hat insofern miteinander zu tun, dass wir vermutlich alle sowieso schon bei Adressenhändlern in der Datenbank stehen. Oder wegen einem vergessenen Kreuzchen in einem Vertrag, oder wegen einer Kundenkarte, oder, oder, oder, ...
Wobei ich mich eh Frage, wie lange es Werbung per Briefpost noch geben wird. Werbung funktioniert doch heute so: ich kaufe einmal eine Uhr im Internet --> anschließend blinken mich ständig Uhren auf dem Bildschirm an. So als ob man jeden Tag eine Uhr konsumieren würde.
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12.07.2012, 19:29
AW: Staat als Datenverkäufer
Satz eins: Die sollten sich aber nicht bei Meldeämtern bedienen dürfen, und dürfen es auch nicht überall.
Satz zwei: Selber schuld; hat nichts mit dem Amt zu tun.
Was hast du für eine Software, Frank?^^Werbung funktioniert doch heute so: ich kaufe einmal eine Uhr im Internet --> anschließend blinken mich ständig Uhren auf dem Bildschirm an. So als ob man jeden Tag eine Uhr konsumieren würde.
Ich habe mir gerade im Netz eine neue ext. Festplatte für's Notebook gekauft. Mich blinkt nix an.
Dafür muss ich was tun, o.k. Aber bei einem Amt, wo ich meiner sog. Bürgerpflicht nachkomme, sollte ich nicht tätig werden müssen, damit meine Daten sicher aufgehoben sind.*
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12.07.2012, 20:31
AW: Staat als Datenverkäufer
Mit Sicherheit wird sie dafür nicht abgestraft. Höchstens eine Weile ausgelacht und verarscht, obwohl es, wie schon weiter oben beschrieben, eine Politikerin der FDP ( Frau Piltz) und ein Politiker der CSU ( Herr Uhl) die das federführend im Innenausschuß. ohne Wissen und Mitwirkung der Regierung, geändert haben.
Dazu kommt noch das es ja auch noch lange kein Gesetz ist, sondern im Bundesrat mit Sicherheit scheitert, an den Vermittlungsausschuß überwiesen und dann in den Originalzustand zurückversetzt wird.
Ein anderer Punkt ist, daß dieses Gesetz, wenn es so käme wie es sich durch den Bundestag geschmuggelt hat, lediglich den Status Quo in allen Bundesländern, zu einem Bundesgesetz machen würde.
Sprich, die jetzt von allen Einwohnermeldeämtern, mit Rückendeckung durch die entsprechenden Landesmeldegesetze, durchgeführte Praxis, entspricht 1:1 diesem Gesetz.
Und genau aus dem Punkt sollte es geändert werden.
Was die beiden Abgeordneten im Innenausschuß fabriziert haben, war also völliger Blödsinn.
Peinlich für die paar Figuren die das dann im Bundestag innerhalb von 57 sec. abgenickt haben. Sie haben also die Drucksache nicht gelesen, sonst hätten sie es gemerkt. Eine wahre Demonstration ihrer Kompetenz.
Die Bundesregierung und auch die Opposition trifft hier nun wirklich keine Schuld.
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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12.07.2012, 22:16
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12.07.2012, 22:18
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13.07.2012, 09:01Inaktiver User





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