Wenn kein Argument mehr hilft, die Rassismuskeule hilft immer. Sicherlich.
Wenn Du meinen Beitrag ganz gelesen hättest, hättest Du verstehen können, dass Juden und Muslime das Grundgesetz beschneiden wollen.
Und abgesehen davon: Wer die deutschen Gesetze nicht akzeptiert, der passt mit seinem Wertesystem nicht in ein rechtsstaatliches Land. Und es gibt für Gläubige geeignetere Länder auf der Welt als Deutschland.
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14.07.2012, 09:16Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
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14.07.2012, 09:33Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Katholiken, Blonde und Schnauzbartträger müssen sich an die gleichen Gesetze halten.
Juden und Muslime auch?
Nein, da wird darüber diskutiert, das ist für sie nicht selbstverständlich.
Wo leben wir eigentlich? Ich dachte, es gelte gleiches Recht für ALLE.
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14.07.2012, 09:58
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
sehe ich auch so... unser Grundgesetz beschneiden und das kindliche Recht auf körperliche Unversehrtheit gering achten, weil ein Glaube dies so vorsieht, wäre nicht in meinem Sinne.
die Grundrechte, das Menschenrechte gelten für alle ... auch für Babys ... auch für Juden. darüber sollten wir nicht diskutieren ... den sonst diskutieren wir demnächst über weiteres unrecht für Frauen udn Kinder, das Koran und Thora so vorsehen ... archaische Traditionen und Gesellschaftsordnungen sollten nicht unser modernes deutsches Rechtssystem beugen!
Wieso Gott die männlichen Babys mit Vorhaut zur Welt kommen lässt und Körperteile ersonnen hat, die man entfernen muß, erscheint mir nicht wirklich nachvollziehbar.
aber evtl bin ich da zu christlich geprägt .. immerhin schuf Gott ja angeblich Adam nach seinem Ebenbild ...
das Ebenbild Gottes ist nicht von Menschenhand verbesserungswürdig.
Gruß, B.Geändert von Blondine (14.07.2012 um 10:14 Uhr)
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14.07.2012, 10:16
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Punkt 1: es geht im wesentlichen um die Moslems, rein von der Anzahl her.
Punkt 2: wie erklärst du es dir eigentlich, dass praktisch in keinem Land der Welt die Beschneidung von kleinen Jungen verboten ist.
In keiner (westlichen) Demokratie ist die Beschneidung von männlichen Kindern verboten.
Wie erklärst du dir das?
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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14.07.2012, 11:02Inaktiver User
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14.07.2012, 11:18
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Eine Frage, die mir auch seit Beginn der Debatte im Kopf rumgeht.
Seit wievielen Jahren lebt eine g r o ß e Anzahl Muslime in Deutschland? Seit 30 ungefähr?
Und nie war's ein sonderliches Thema. Warum? Weil es Restdeutschland egal war, nehme ich an.
Könnte es nicht auch ein Zeichen von Integration sein, endlich zu sagen: Ihr gehört zu uns und eben auch zu unseren Rechtsvorstellungen?*
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14.07.2012, 11:25
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Seit Jahrtausenden wurden jüdische Knaben beschnitten. Selbst der Religionsgründer der Christen wurde beschnitten Hatte ursprünglich wohl was mit Hygenie zu tun.
Nun ist es auf einmal ein Problem. Hat wohl was mit der allgemeinen Muslimphobie zu tun. Bei den Juden sind wir eher vorsichtig, denn wir möchten uns ja nicht dem Verdacht aussetzen Antisemiten zu sein.
Ich gehe davon aus, dass es hierzulande unter örtlicher Betäubung stattfindet.Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manches.
Mark Twain (1835-1910)
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14.07.2012, 11:25
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14.07.2012, 11:30Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Mein Einwand, und das zu erkennen traue ich Dir durchaus zu, bezog sich auf Deine Frage, warum Juden und Muslime in Deutschland leben würden, die Du Dir gleich noch selbst damit beantwortet hast, dass sie die Freiheiten, die dieses Land bietet, schätzen würden. Darauf habe ich geantwortet. Um es nochmals zu verdeutlichen: Es IST rassistisch bzw. antisemitisch, einer Juden und Muslimen in Deutschland zu unterstellen, sie lebten wegen der hier gewährten Freiheiten in Deutschland - denn damit behauptest Du, sie seien weniger deutsch als andere und würde in besonderem Maße von diesen Freiheiten profitieren, ja sie hätten diese extra gesucht. Du unterschlägst dabei - oder erkennst nicht - dass es sich häufig um Deutsche oder jedenfalls um Personen handelt, die genau mit der gleichen Berechtigung oft seit Generationen in Deutschland leben wie z.B. blonde Katholiken.
Du ziehst ja auch die Folgerung, dass Juden und Muslime bitteschön das Land verlassen könnten, wenn sie sich nicht an die hier geltenen Regeln halten wollten - und unterstellst damit, sie hätten ein anderes Heimatland.
Und was Deine Behauptung angeht, die Juden und Muslime wollten das Grundgesetz "beschneiden":
Zum einen steht noch keineswegs fest, dass die Zulassung von Beschneidungen in Deutschland gegen das Grundgesetz verstößt. Dies wird noch zu klären sein; ein Kölner Berufungskämmerer kann diese Frage jedenfalls ebenso wenig wie die Bricom abschließend entscheiden. Ich habe einen Artikel gepostet, in dem ein Verfassungsrechtler zu einem anderen Ergebnis kommt, genauso gibt es Stimmen, die tatsächlich von einer Strafbarkeit der Beschneidungen und damit der Prämisse ausgehen, dass § 223 StGB verfassungsgemäß dahingehend auszulegen ist, dass er auch Beschneidungen erfasst.
Zum anderen ist durchaus möglich, Art. 2 GG in bestimmten Fällen durch Gesetz einzuschränken. Dies ist bereits häufig geschehen und vom GG so vorgesehen. Eine "Beschneidung" des Grundgesetzes läge auch dann nicht vor.
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14.07.2012, 11:38
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Wenn du damit meinst: irgendwer hat irgendwo und irgendwann mit der Veränderung angefangen - ok, kein Widerspruch.
Die Frage ist: trifft das auf diesen Fall zu?
Nehmen wir also an: hier wird die Beschneidung ausdrücklich verboten bei kleinen Jungen.
Und aus einer imaginären Zukunftsperspektive rückschauend also betrachtet: Deutschland als weltweiter Pionier bei der Veränderung von bedeutenden Ritualen des Judentums und des Islams?
Kann das funktionieren?
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