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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    Babys mit ner Klinge in der Hand? Irgendwie kein guter Gedanke :).
    besser vielleicht als mit der Klinge an den Genitalien. Erwachsene sollten schlauer sein....

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich neige zu der Ansicht, daß in einem Rechtsstaat gleiches Recht für alle gelten sollte. Also entweder wird für alle gleichermaßen Beschneiden, aber auch Tätowieren, Piercen usw. mit Zustimmung der Eltern auch bei Kindern erlaubt, oder eben nicht. Wobei sich sicher dann trotzdem noch die Problematik ergeben würde, welche Grenzen man da wieder zieht, was alles noch erlaubt wäre, und was dann doch nicht mehr.
    Und daß Sonderrechte sich auf die Sache, nicht auf eine Gruppe beziehen sollten. Also besondere Einstufung von Oldtimerfahrzeugen, nicht Sonderbehandlung bestimmter Merkmale der Fahrzeughalter.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
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  3. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von plixiro Beitrag anzeigen
    Erwachsene sollten schlauer sein....
    In der Tat!

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von plixiro Beitrag anzeigen
    besser vielleicht als mit der Klinge an den Genitalien. Erwachsene sollten schlauer sein....
    Nicht wenn die Baby mit der Klinge dann die Beschneidung vornehmen. Dann doch lieber ein Erwachsener *g*.
    Aber am Besten währe wohl, es macht Mr. Niemand.
    Grade diese kleine Frotzelei hier zeigt doch, wie absurd das Thema ist.

    Ich diskutiere selbiges grade noch in einem anderen Forum, das sich sehr dem Thema "Theorien der Ethik" widment. Einige Diskutanten dort, gehören dem Judentum an und sind für die Beschneidung. Einer von ihnen, wollte es allerdings bei seinem Sohn nicht - ist aber sonst generell dafür, weil es sich sonst wie eine Niederlage seiner Religion anfühlt, so sagt er.
    Das er es eher als Gewinn sehen müsste, grade wenn er an seinen Sohn denkt, ließ er nicht gelten.
    Von den anderen Jüdischen Mitdiskutanten gab übrigens einer zu, selbst nicht beschnitten zu sein. Ich fragte ihn, warum er die Beschneidung dann jetzt nicht einfach nachholt. Seine Antwort war, das diese Frage eine Frechheit sei. Einem erwachsenen Menschen am Genital zu drangsalieren(!) sei würdelos und komme nicht in Frage.

    Desto mehr Diskussionen und Artikel ich beobachte, umso mehr offenbart sich mir die Absurdität des Ganzen.
    Ich hoffe wirklich, die Politik informiert sich vernünftig und tiefgehend, auch darüber das dieser Ritus wphl nicht immer so wichtig ist, bevor sie ein Urteil über "das bisschen Haut" fällen.
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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Rechtsfrieden ist auch keine Einbahnstrasse, und hat vor allem gar nichts damit zu tun, sich darauf zu versteifen, dass eine alte Tradition einer Minderheit alleine deswegen schützenswert sei.
    Stimmt - das mit dem Rechtsfrieden hätte ich genauer begründen können; da es aber schon mehrfach in diesem Strang getan wurde, hatte ich keine Lust, es erneut zu wiederholen.
    Die, die dafür zugänlich sind, haben es ja bereits gelesen und verstanden - meine Beiträge schreibe ich ja auch nicht für dich.

    Da machst Du es Dir schlicht zu einfach. Das fängt damit an, beim Thema weiblicher Beschneidung immer aufzujaulen, das sei ganz etwas anderes ...
    Dabei bleibt es auch: weibliche 'Beschneidung' ist etwas ganz anderes - Begründung ist schon x-fach erfolgt in diesem Strang.
    Der Vergleich ist und bleibt absolut indiskutabel.

    wenn Du Dich an den Glauben klammerst, die parlamenatrische Mehrheitsmeinung sei automatisch: schlau, ein Abbild der gesellschaftlichen Meinung
    Ich schrieb von 'parteiübergreifenden großen Mehrheiten'.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Dabei bleibt es auch: weibliche 'Beschneidung' ist etwas ganz anderes - Begründung ist schon x-fach erfolgt in diesem Strang.
    Der Vergleich ist und bleibt absolut indiskutabel.
    Genauso wurde hier im Beitrag schon x-fach schlüssig - auch mit Hilfe von Artikeln über Arztaussagen - begründet, das es sehr wohl, nicht selten, Formen der weiblichen Beschneidung gibt, die in Deutschland (zu recht) verboten sind - obwohl durchaus vergleichbar.
    Dies als indiskutabel zu deklarieren und sich damit Scheuklappen aufzusetzen, wird es für die 8 Tage alten Babys nicht leichter machen, diese höllischen Schmerzen zu ertragen. Weggucken war noch nie eine geeignete Lösung.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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  7. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Beitrag wieder gelöscht, noch zu unausgegoren, muß mich doch erst näher mit der Thematik befassen glaube ich.
    Geändert von Inaktiver User (14.07.2012 um 02:46 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Aha:
    "Verantwortungsvoll durchgeführte Beschneidungen müssen in diesem Land straffrei möglich sein." Seibert und das Justizministerium wollen sich aber noch nicht festlegen, wie eine rechtliche Klarstellung aussehen kann.
    Ich bin gespannt. Vielleicht wird dadurch ja dann auch die Sunna-Beschneidung in diesem Land legalisiert, so dass Betroffene dafür mit ihren Töchtern nicht mehr nach Vorderasien oder Nordafrika reisen müssen:
    Gleichzeitig betonten diese Männer, dass die „Sunna-Beschneidung“ nichts mit den gängigen Formen weiblicher Beschneidung zu tun habe. Denn hier gehe es um die Entfernung der Klitorisvorhaut durch medizinisches Personal und unter Einhaltung der hygienischen Bedingungen.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  9. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Achtung, Polemik: Ich schlage vor, dass die dt. Politiker mit guten Beispiel vorangehen und sich in Solidarität mit den beschneidenden Kulturen, in einem großen Gottesdienst die Vorhäute von Penis/Klitoris ebenfalls entfernen lassen. Ist ja nur ein Stückchen Haut, und den Kindern macht es ja auch fast gar nicht aus, hat der Rabbi gesagt.

    In Zimbabwe ist dieser Vorschlag leider an mangelndem Enthusiasmus gescheitert ... warum auch immer.

    BBC News - Zimbabwe MPs shun Thokozani Khope's circumcision call

    bbc.co.uk/news/world-africa-14744941

  10. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Dabei bleibt es auch: weibliche 'Beschneidung' ist etwas ganz anderes - Begründung ist schon x-fach erfolgt in diesem Strang.
    Der Vergleich ist und bleibt absolut indiskutabel.
    Totschlagargument. Als Begründung wurden in diesem Strang genannt, dass es nicht in den Hauptreligionen üblich sei. Sonst nichts. Da werden nur theatralisch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen weil die Argumente fehlen. Niemand "vergleicht" das. Genausowenig wie jemand in diesem Strang Tätowieren mit Genitalverstümmelung vergleicht. Die offene Frage ist, wie diese Unterscheidung vor einer allgemeingültigen Verfassung bestand haben soll um - hoppla - den Rechtsfrieden zu sichern. Die Frage bleibt durch ignorieren trotzdem offen.

    Und sach ma, du glaubst doch nicht ehrlich, dass sich eine fraktionsübergreifende Mehrheit in einem Parlament nicht irren könnte? Dann könnte man sich das BVerG für solche Fälle eigentlich sparen. Kostet doch nur, und macht nach Deiner Auffassung überhaupt keinen Sinn. Du interessierst Dich offenbar nicht so für Politik, sonst hättest Du mtbekommen, dass der von einer ebensolchen Mehrheit beschlossene ESM und Fiskalpakt derzeit vom BVerG überprüft werden.

    Vor allem hättest Du beim Versuch Dir ein neues Totschlagargument zurechtzubiegen bemerkt, dass von einer Parlamentsmehrheit zu diesem Thema noch gar keine Rede sein kann, weil sich nur einzelne Politiker im TV geäussert haben, und der Regierungssprecher eine Beschwichtigungsnote abgegeben hat.

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