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  1. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von plixiro Beitrag anzeigen
    auch das ist formaljuristisch auch eine Körperverletzung aber eben unter bestimmten Voraussetzungen legal.
    In Holland ist die Euthanasie von Neugeborenen unter bestimmten Voraussetzungen mit Zustimmung der Eltern wieder legal.

    Aber mir kam es mehr auf das Wort "Verstümmelung". Ich selbst fühle mich nicht verstümmelt, ich war etwa 10, es war ein paar Tage nicht angenehm, aber es gibt eindeutig Schlimmeres.

  2. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil mich das Thema interessiert hab ich auch die Sendung von Anne Will verfolgt.

    Eines ist mir jedoch überhaupt nicht klar, und leider ist auch dort niemand darauf eingegangen: wie kann es sein, dass das Weiterbestehen des Judentums (in Deutschland) von der Beschneidung abhängt? Ist alles andere was diese Glaubensrichtung ausmacht also völlig bedeutungslos?

    Sorry, aber das kann ich bei allem Verständnis für die Religionsfreiheit nicht nachvollziehen, und ich bin keine Atheistin. Glaube hat für mich nun wirklich andere Inhalte und Botschaften als ein bisschen Haut.
    Ist man ein Christ, wenn man nicht getauft ist? Ich glaube nicht.

    Der Rabbi hat sich eindeutig geäußert, dass man nur ein Jude ist, wenn man beschnitten ist und dabei auch das Datum der Beschneidung vorgegeben ist, (bei Jungs/Männern)

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Schon recht. Du meinst es nur gut. Aber ich teile deine Auffassung nicht, dass man das Denken einstellen müsse, weil wir dazu nun "mindestens 2 Generationen lang" dazu kein Recht mehr hätten.
    Das ist nicht der Punkt. Niemand will das Denken verbieten, aber Verunglimpfungen halte ich für eine nicht gelungene Art der Diskussion.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das ist nicht der Punkt. Niemand will das Denken verbieten, aber Verunglimpfungen halte ich für eine nicht gelungene Art der Diskussion.
    Verunglimpfungen kann ich - bisher - nicht erkennen.
    Jedenfalls nicht auf Seiten der Beschneidungsgegner.

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist man ein Christ, wenn man nicht getauft ist? Ich glaube nicht.

    Der Rabbi hat sich eindeutig geäußert, dass man nur ein Jude ist, wenn man beschnitten ist und dabei auch das Datum der Beschneidung vorgegeben ist, (bei Jungs/Männern)
    nach der Definition gäbe es keine weiblichen Juden.

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das ist nicht der Punkt. Niemand will das Denken verbieten, aber Verunglimpfungen halte ich für eine nicht gelungene Art der Diskussion.
    um so schöner für uns alle, dass es hier bisher auch noch keine Verunglimpfungen gab- kann gerne auch so bleiben! :)

  7. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von plixiro Beitrag anzeigen
    nach der Definition gäbe es keine weiblichen Juden.
    Entweder oder. Entweder gibt es tatsächlich keine weibliche Juden oder das Judentum definiert sich - anders als dieser Rabbi behauptete - eben doch nicht so kategorisch und zwingend durch Penisbeschneidung.

    Es wurde ja sogar von einer "Vernichtung des Judentums" geredet, wenn die Penisbeschneidung für illegal erklärt würde.
    Man muss den Gedanken einfach nur zu Ende führen, dann kommt man zu der Erkenntnis: nein, weibliche Juden gibt es nicht. Denn Jude ist, wer einen beschnittenen Penis hat. Ende und aus.

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das Argument wurde schon vor 50 jahren gebracht. Der Vorwurf des ungeheuren Massenmordes klebt an unserem Volk noch mindestens 2 Generationen lang. Und bei allen Kommentaren, die wir von uns geben, sollten wir das zumindest im Hinterkopf haben.
    Vor 50 Jahren, hatte das Argument aber öfter weniger Substanz, als jetzt.
    Der Vorwurf klebt wohl auch noch nach 2 Generationen am deutschen Volk - zu recht. Denn den Massenmord gab es ja.
    Nur was man jetzt draus macht, ist die Frage. Wenn ich mich nicht irre, haben die Eltern der Verfassung und des GG auch in Hinblick darauf geschrieben, das sowas nicht wieder passieren kann. Und auch deshalb, Körperverletzung deutlich als strafbar deklariert und extra erwähnt, das die Würde des Menschen unantastbar ist. GRADE deshalb, solle eigentlich der Zentralrat der Juden glücklich darüber sein, das wir damit ein Zeugnis ablegen, aus der schrecklichen Vergangenheit gelernt zu haben. Wenn eben dieser nun aber seine Vorstellungen über das GG stellt, frage ich mich ob dort etwas gelernt wurde. Denn genau so hat es angefangen. Subjektive "Wertevorstellung" über "objektives GG". ICH will das nicht wiederhaben.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die meisten hier argumentieren in der Richtung. Noch aber steht es nicht fest, dass es tatsächlich die Grundrechte verletzt.
    Doch sicher, wei auch nicht. Es besteht nur die Frage der Gewichtung verschiedener Grundrechte.



    Es gibt nur ein Urteil eines Landgerichtes.
    Und natürlich den gesunden Menschenverstand, dessen Gebrauch auch ohne Urteil des BVerG erlaubt ist.

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Entweder oder. Entweder gibt es tatsächlich keine weibliche Juden oder das Judentum definiert sich - anders als dieser Rabbi behauptete - eben doch nicht so kategorisch und zwingend durch Penisbeschneidung.

    Es wurde ja sogar von einer "Vernichtung des Judentums" geredet, wenn die Penisbeschneidung für illegal erklärt würde.
    Man muss den Gedanken einfach nur zu Ende führen, dann kommt man zu der Erkenntnis: nein, weibliche Juden gibt es nicht. Denn Jude ist, wer einen beschnittenen Penis hat. Ende und aus.
    Man kann Frauen und Männer doch auch getrennt betrachten, oder nicht? Und wenn bestimmte Leute meinen, dass ein unbeschnittener Junge kein Jude ist, dann kann ich das akzeptieren. Ohne deshalb die Beschneidung verteidigen zu müssen.

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