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  1. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die meisten hier argumentieren in der Richtung. Noch aber steht es nicht fest, dass es tatsächlich die Grundrechte verletzt. Es gibt nur ein Urteil eines Landgerichtes.
    Ich bin zuversichtlich, dass der Zentralrat der Juden hinter den Kulissen extrem rührig ist ...
    Aber das wird uns Bürger nicht daran hindern, dazu eine Meinung zu haben und sie auch zu äußern.


    Der Vorwurf des ungeheuren Massenmordes klebt an unserem Volk noch mindestens 2 Generationen lang. Und bei allen Kommentaren, die wir von uns geben, sollten wir das zumindest im Hinterkopf haben.
    Schon recht. Du meinst es nur gut. Aber ich teile deine Auffassung nicht, dass man das Denken einstellen müsse, weil wir dazu nun "mindestens 2 Generationen lang" dazu kein Recht mehr hätten.

    Deine Demut vor den Juden bzw. gegenüber der jüngsten deutschen Geschichte hältst du wahrscheinlich für hochethisch, für andere bedeutet es aber nchts als Leiden. Das ist in der Palästina-Frage so, wo dich das Leid der Palästinenser kalt lässt, und das ist in Fragen der Beschneidung so, wo dich das Leiden dieser Buben und Männer kalt lässt.
    Es sind andere, die die Rechnung zahlen. Nicht du. Nicht einmal "wir Deutschen".

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    vielleicht sollten wir wegen des Holocaust auch lieber den Juden Genitalverstümmlung durchgehen lassen- aber bei den Moslems können wir da ja dann doch ruhig etwas pragmatischer vorgehen, die haben ja keinen Opferstatus, den sie sich schützend vor ihre Religion stellen können...?

    Es geht nur um das Recht körperlicher Unversehrtheit- nichts weiter. Wer hier den Holocaust ins Spiel bringt, handelt unredlich und verhöhnt die Opfer.

  3. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Wenn die religöse Beschneidung in Deutschland vollständig verboten wird, dann bekommen die jüdischen Gemeinden ein Problem und müssen dann schon überlegen, wie es mit dem jüdischen Leben in D weiter geht.
    Es kann ja nicht sein, dass die jüdischen Gemeinen die Gesetze ignorieren oder einfach mal die Geburten oder Beschneidungstourismus anfangen.

    Bei den islamischen Gemeinden ist das sicher anders. der Termin ist nicht festgelegt und der Zeitpunkt 3-5 Jahre nun wirklich nicht "ideal".


    Ist die medizinisch indizierte Beschneidung auch Verstümmelung? Immerhin wird da das gleiche gemacht, Traumata nicht ausgeschlossen?

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist die medizinisch indizierte Beschneidung auch Verstümmelung? Immerhin wird da das gleiche gemacht, Traumata nicht ausgeschlossen?
    Ja, aber sie wird von Medizinern als notwendig eingestuft und erfolgt mit elterlicher Einwilligung.

    Hier geht es um die rituellen Beschneidungen - ohne medizinische Notwendigkeit.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Weil mich das Thema interessiert hab ich auch die Sendung von Anne Will verfolgt.

    Eines ist mir jedoch überhaupt nicht klar, und leider ist auch dort niemand darauf eingegangen: wie kann es sein, dass das Weiterbestehen des Judentums (in Deutschland) von der Beschneidung abhängt? Ist alles andere was diese Glaubensrichtung ausmacht also völlig bedeutungslos?

    Sorry, aber das kann ich bei allem Verständnis für die Religionsfreiheit nicht nachvollziehen, und ich bin keine Atheistin. Glaube hat für mich nun wirklich andere Inhalte und Botschaften als ein bisschen Haut.

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist die medizinisch indizierte Beschneidung auch Verstümmelung? Immerhin wird da das gleiche gemacht, Traumata nicht ausgeschlossen?
    auch das ist formaljuristisch auch eine Körperverletzung aber eben unter bestimmten Voraussetzungen legal.

  7. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist die medizinisch indizierte Beschneidung auch Verstümmelung? Immerhin wird da das gleiche gemacht, Traumata nicht ausgeschlossen?
    Ja ist sie, aber sie wird ja in der Abwägung gegen Beschwerden (Schmerzen, Entzündungen) getroffen und ist dort dann als das "kleinere Übel" legal.

  8. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn die religöse Beschneidung in Deutschland vollständig verboten wird, dann bekommen die jüdischen Gemeinden ein Problem und müssen dann schon überlegen, wie es mit dem jüdischen Leben in D weiter geht.
    Es kann ja nicht sein, dass die jüdischen Gemeinen die Gesetze ignorieren oder einfach mal die Geburten oder Beschneidungstourismus anfangen.
    Es kann ja auch sein, dass die Regel der islamischen Vielehe ignoriert wird.
    Und das biblische Züchtigungsrecht der Eltern. Und dass es Verhütungsmittel bei uns gibt, obwohl der Papst das nicht gut findet.

    Wieso sollte es nicht möglich sein, aus der faktischen Beschneidung eine symbolische zu machen, wie jener Jurist bei Anne Will angedeutet hat? Er bezog sich auf die USA, wo die Diskussion um die Beschneidung offenbar schon länger läuft und wo nachdenkliche Juden dazu übergegangen sind ihre Söhne nur noch symbolisch beschneiden zu lassen (wie auch immer das aussehen mag).


    Ist die medizinisch indizierte Beschneidung auch Verstümmelung? Immerhin wird da das gleiche gemacht, Traumata nicht ausgeschlossen?
    Eine medizinisch indizierte Beschneidung wird in jedem Fall unter Betäubung vorgenommen. Sie ist genauso wenig Verstümmelung wie die Entfernung entzündeter Mandeln.

  9. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil mich das Thema interessiert hab ich auch die Sendung von Anne Will verfolgt.

    Eines ist mir jedoch überhaupt nicht klar, und leider ist auch dort niemand darauf eingegangen: wie kann es sein, dass das Weiterbestehen des Judentums (in Deutschland) von der Beschneidung abhängt? Ist alles andere was diese Glaubensrichtung ausmacht also völlig bedeutungslos?

    Sorry, aber das kann ich bei allem Verständnis für die Religionsfreiheit nicht nachvollziehen, und ich bin keine Atheistin. Glaube hat für mich nun wirklich andere Inhalte und Botschaften als ein bisschen Haut.
    berechtigter Einwand. Vielleicht besteht so eine Religion aus Form und Inhalt. Ich bin Atheist- aber ich denke mir, wenn bei einer Komponente etwas fehlt, wird der anderen mehr Gewicht verliehen.

  10. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil mich das Thema interessiert hab ich auch die Sendung von Anne Will verfolgt.

    Eines ist mir jedoch überhaupt nicht klar, und leider ist auch dort niemand darauf eingegangen: wie kann es sein, dass das Weiterbestehen des Judentums (in Deutschland) von der Beschneidung abhängt? Ist alles andere was diese Glaubensrichtung ausmacht also völlig bedeutungslos?

    Sorry, aber das kann ich bei allem Verständnis für die Religionsfreiheit nicht nachvollziehen, und ich bin keine Atheistin. Glaube hat für mich nun wirklich andere Inhalte und Botschaften als ein bisschen Haut.
    Das scheint eben für Juden ein absolut zentraler Punkt zu sein.

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