Immerhin ignorieren die Ärzte in den kirchlichen Einrichtungen damit auch die Empfehlungen ihres Berufsverbandes. In den USA mag die AAP ja anderen Interessen den Vorrang geben.
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23.07.2013, 11:30
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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23.07.2013, 11:33Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Vielleicht verdient die Kirche nicht direkt an Krankenhausbetrieben, aber sie profitiert auf jeden Fall, ich hatte ja schon mal was zu diesem Thema verlinkt, es kostet sie quasi nichts, andererseits setzt sie aber beispielsweise ihr eigenes vom Gesetz abweichendes Arbeitsrecht um.
und außerdem:Konfessionell geführte Krankenhäuser werden lediglich zu einem Prozent von der Kirche finanziert, die kirchlichen Organisationen Caritas und Diakonie zu zwei Prozent. Finanzen - Verflechtung zwischen Staat und Kirche
Ist doch kein so schlechter Verdienst, würde ich meinen.Zusätzlich zur Kirchensteuer erhält die Kirche staatliche Subventionen in Höhe von jährlich 19 Milliarden Euro –
Finanzen - Verflechtung zwischen Staat und Kirche
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23.07.2013, 11:35
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Alaska, Du langweilst.
Natürlich kritisieren deutsche Kinderärzte die Beschneidung - weil die meisten von ihnen keine Beschneidungen durchführen dürfen, weil sie nicht dem entsprechendem Glauben angehören. Damit erleiden sie Einnahmenausfälle.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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23.07.2013, 11:45Inaktiver User
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23.07.2013, 11:47Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Ja, das wird der Grund sein, alles geldgierige Automaten, von Berufsethik keine Spur.

Im übrigen, wenn Du gelangweilt bist, es zwingt Dich doch niemand, hier zulesen oder zu antworten. User dürfen übrigens nicht zum Thema gemacht werden, schon gar nicht in abwertend klingender Weise. Ich finde Alaska übrigens nicht langweilig. Also hättest Du wenigstens geschrieben, er langweile Dich, und nicht so als allgemeingültige Behauptung, hätte ich das noch akzeptabler gefunden.Geändert von Inaktiver User (23.07.2013 um 11:54 Uhr)
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23.07.2013, 11:55
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Nein.
1. dass viele Christen das machen
2. das Kinder Väter haben und es merkwürdig ist, dass Alaska hier einen auf Geschlechtsbenachteiligung/fliehende Medusa macht
3. wo sind die Männer die sich beschweren, die hierzulande davon betroffen sind: muslimische und jüdische und us-amerikaner?
Ich bin gleichzeitig jedoch sehr der Meinung, dass Religion sowohl aus medizinischen Anliegen als auch aus rechtlichen Anliegen rausgehalten werden muss.
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23.07.2013, 12:06
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Opelius, Deine Ahnungslosigkeit ist beeindruckend. Natürlich darf seit dem §1631d-BGB jeder Arzt Beschneidungen vornehmen, wenn er sich dafür in der Lage betrachtet und sein Ferienhaus-Yacht-Golfbeitrag-Budget etwas aufbessern möchte:
(1) Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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23.07.2013, 12:11
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Das muss ja nicht unbedingt eine gute Idee sein:
... An diesem Plan wird jedoch zunehmend Kritik laut: So warf beispielsweise ein Mitarbeiter des israelischen Gesundheitsministeriums, der ausgebildeter Arzt ist, die Frage auf, was passiert, wenn die beschnittenen Männer sich in falscher Sicherheit wiegen und auf Kondome verzichten oder ein anderweitig riskanteres Sexualverhalten an den Tag legen. Sollte dieses nicht ganz unrealistische Szenario eintreten, dann könnte die HIV-Infektionsrate deutlich steigen, anstatt zu sinken."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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23.07.2013, 12:26
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23.07.2013, 12:29Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Tatsache ist schon, daß es sie gibt. Es gibt auch Betroffenenverbände oder Selbsthilfegruppen. Aber entweder wollen sie nicht gehört werden, oder es mag sie einfach niemand zu arg in die Öffentlichkeit zerren.
Hier ist ein Artikel dazu Mit Geduld und Stahl | ZEIT ONLINE, daraus dieses Zitat ist:
Sie werden nach meinem Empfinden irgendwie nicht so recht ernst genommen. Oder würde jemand in dieser Weise über beschnittene Frauen schreiben, die sich darüber beklagen? "Seit sich die beschnittenen Frauen äußern und darüber beklagen, zählt so ein Fetzchen auf einmal wieder was..." wäre doch undenkbar, daß das so in einer renommierten Zeitung stünde, oder? Ich glaube nicht, daß jemand so darüber schreiben würde, und sogar auch dann nicht, wenn sie durch die Beschneidung nicht völlig, vielleicht sogar gar nicht, ihrer Lust beraubt wurden.Denn seit sich, vor allem in den USA und im Internet, spärlicher noch in Europa, auch zu dieser Facette menschlichen Leids Selbsthilfegruppen gebildet haben, zählt das abgetrennte Stück Fleisch wieder mehr als bloß ein Fetzen Haut.
Vielleicht wird's Zeit für die Emanzipation des Mannes, wer weiß.Geändert von Inaktiver User (23.07.2013 um 12:58 Uhr)


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