es besteht nicht die geringste Notwendigkeit, einen neuen Artikel oder Absatz ins Grundgesetz hineinzuschreiben. Zumindest die ersten Artikel sind nur Grundsatzaussagen. Alles andere bestimmen Gesetze.
Sowohl von Tierschützern wie Kinderrechtlern wird seit Jahrenden gefordert, den Tierschutz und die Kinderrechte ins GG einzutragen. Ist nicht notwendig, weil entsprechende Gesetze seit Jahrzehnten existieren und auch angewandt werden. Sie würden durch Aufnahme im GG nicht bedeutender werden.
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20.07.2013, 12:54
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.07.2013, 12:57Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Frau Schwarzer kann ich jetzt echt auch nicht mehr ernst nehmen.
Bedauerlicherweise fließt in die Diskussion ja weniger persönliche Betroffenheit von wirklich von der Sache persönlich Betroffenen ein.
Keine Betroffenen bei der Anhörung zur Beschneidung von Jungen im Justizministerium | MOGiS e.V. - Eine Stimme für Betroffene --Geändert von Inaktiver User (20.07.2013 um 13:24 Uhr) Grund: offtopic gelöscht :-)
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20.07.2013, 13:03
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20.07.2013, 13:09
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Frau Schwarzers Expertise zur heterosexuellen uns insbesondere männlichen Sexualität konnte ich noch nie ernst nehmen:
Keine tut es aus Lust, alle tun es aus Angst. Viele empfinden ihre sexuellen Kontakte mit dem Ehemann oder Freund als Prostitution. Alle Frauen fühlen sich benutzt ...
Denen kann Frau Schwarzer das ja mal persönlich mit der "sehr, sehr geringen Verletzung" erklären, da wäre ich wirklich gern dabei."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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20.07.2013, 13:11
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Ja als Beispiel, dass das GG in bestimmten Fragen eben nicht zu einer Gleichbehandlung steht, hier Wehrpflicht.
Es gibt auch genügend Gesetze, die eindeutig Frauen mehr beschützen als Männer, vor allem wenn sie schwanger sind oder Mütter. Sollte ich dagegen klagen, weil die Privilegien mir als Mann nicht zugebilligt werden?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.07.2013, 13:18
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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20.07.2013, 14:19Inaktiver User
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20.07.2013, 15:19
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Für mich ist das tatsächlich eine Gewissensfrage.
Es könnte ein katholisches Krankenhaus gewesen sein, in dem Önder Özgeday völlig legal misshandelt wurde. Wenn ein Soldat in Afghanistan ums Leben kommt, dann bekommt er ein Staatsbegräbnis. Wenn jemand wie Önder Özgeday drogenabhängig wird oder irgendwann von einer Brücke springt, dann interessiert das keinen, nicht mal einen Artikel 12b GG. Er und all die anderen Betroffenen sollen ohnehin besser nicht so laut ihren Mund aufmachen und den Seelenfrieden der Glücklichen stören, die gut davongekommen sind.
Und das stört mich gewaltig."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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20.07.2013, 15:45Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
WAs ist denn für Dich "die Kirche"? Das, was schriftlich festgehalten wird? Oder was gepredigt wird? Nur das von Bischöfen, oder auch das, was in einer kleinen Gemeinde gepredigt wird? Das was die sonstigen Angestellten der Kirche tun, ist das auch Kirche? Und wie sieht es mit ihren Mitgliedern aus, sind die "die Kirche" und deren Verhalten ein Maßstab? Und das, was nicht gesagt wird, obwohl es gewußt wird, ist das auch Kirche?
Für mich macht alles das eine Institution aus, nicht nur Kirchen, was wissentlich -kommentiert oder unkommentiert- geduldet wird. Und jedes Mitglied trägt all dies mit. Jedenfalls dann, wenn es dann ebenfalls davon Kenntnis hat.
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20.07.2013, 15:52
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Wie gesagt, es ist für mich eine Frage der Werte und der Berufsethik. Wenn es möglich ist, einer misshandelten Frau in einem kirchlichen Krankenhaus die Nothilfe zu verweigern, dann muss es dort auch möglich sein, Eltern, die dort mit einem kerngesunden Jungen auftauchen, um ohne Not an seinen Genitalien herumoperieren zu lassen, an eine andere Adresse zu verweisen.
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')



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