*Prust*
Alaska, wenn Du meinst.
Soweit ich weiß, ist keine Grundgesetzänderung nötig gewesen um das Gesetz durchzulassen.
Ich bin kein Prinzipien- oder Paragraphenreiter. Ich argumentiere vor einem reellen kulturellen und politischen Hintergrund. Die Diskussion um die Gestaltung eines Paragraphen musst Du mit jemandem anders führen.
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19.07.2013, 15:24Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Geändert von Inaktiver User (19.07.2013 um 16:26 Uhr)
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19.07.2013, 15:26
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19.07.2013, 18:34
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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19.07.2013, 21:12Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
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19.07.2013, 21:24
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Wem gegenüber denn? Also, ich finde es gehört sowieso zur Berufsethik für Ärzte dazu:
An der aktuellen Gesetzeslage in Deutschland wird die Kritik der internationalen Kinderärzte wohl nichts mehr ändern können. Sie kommt schlichtweg zu spät. Für den Verbandspräsidenten Hartmann liegt die Verantwortung jetzt bei den Eltern. "Der Gesetzgeber hat das Kindeswohl dem Erziehungsrecht untergeordnet. Eltern bestimmen letztendlich, was Kindeswohl ist." Hartmann und seine Kollegen appellieren daher an die Eltern, "zu warten, bis ihre Jungen alt genug sind, um selber über eine etwaige Beschneidung zu entscheiden".
Ja, alter Bund und neuer Bund eben. Aber deshalb müssen christliche Krankenhäuser doch keine jüdischen Riten "imitieren"?"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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19.07.2013, 21:35Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Ich glaube im Islam ist das ja oft so, da sind die Kinder meist in einem Alter wo sie gefragt werden können. Im Judentum sind es *glaube ich* eher Säuglinge, da scheint die jüdische Religion mal wieder die strengere zu sein.
Der Vorteil in meinen Augen bei Babies ist aber, dass der Eingriff noch leichter ist und noch schneller verheilt, denke ich. So hat das also auch sein Gutes.
Na, sie bieten es halt als Dienstleistung für andere an.Ja, alter Bund und neuer Bund eben. Aber deshalb müssen christliche Krankenhäuser doch keine jüdischen Riten "imitieren"?
Ein Ausstieg daraus wäre schon ein Affront, zumal wenn die Ärzte nicht den Eindruck haben, da irgendwelche unmenschlichen Praxen zu unterstützen. Und diese Meinung ist nunmal nicht die vorherrschende.
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19.07.2013, 21:44
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Na, der wesentliche Unterschied ist doch, dass die christliche Religion gar keine Beschneidung erfordert. Sagt Opelius zumindest.
Für wen zum Beispiel?
Immerhin rät der Verband der Kinderärzte davon ab, Jungen in dieser Entscheidung zu bevormunden. Das wäre für mich auch ausschlaggebend: Selbst entscheiden zu lassen. Ich habe noch von niemandem gehört, der sich bei seinen Eltern beschwert hätte, nicht als Kind beschnitten worden zu sein. Diejenigen, die sich als Erwachsene dann aus welchen Gründen auch immer dafür entscheiden, haben auch viel mehr Möglichkeiten der Mitgestaltung. Wie bei Frauen eben auch, die sich Intimoperationen unterziehen, wenn ihnen danach ist, selbstbestimmt eben."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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19.07.2013, 21:48Inaktiver User
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19.07.2013, 21:53
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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19.07.2013, 21:54Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Klar, die gibt es nicht mehr.
Na, ich vermute mal für jüdische und islamische Kinder.Für wen zum Beispiel?
Wie gesagt, ich bin weiterhin froh, dass Eltern dieses Entscheidungsrecht behalten haben.
Es gibt ja allgemein einen Trend die Erziehung in staatliche Fürsorge zu übergeben, das ist nicht so meins, bin da zu freiheitsliebend. Also - nichts gegen Kitas und so, aber grundlegende Entscheidungen traue ich der Mehrzahl der Eltern eher zu als staatlichen Einrichtungen.
Den Rest meiner Meinung kennst Du ja.



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