Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es gesetzlich doch keine Ausnahme für die Religionen werden, sondern für alle.
Davon ganz abgesehen... wo ist die Heimat der Moslems oder der Juden? Es gibt kein Moslemland oder Judenland. Viele der hier lebenden sind hier geboren. Wohin sollen sie also "zurück"?
Die einzige Religion die eine Art "Heimatland" hat, sind katholische Christen, wenn ich das richtig sehe. Den Vatikanstaat. Aber das auch andere Religionen sowas haben, wäre mir neu (was es nicht ausschließt).
Ändert aber nichts daran, das die Gesetze dieses Landes für alle gelten sollten. Ungeachtet der Religion. So steht es auch im GG, oder?
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09.10.2012, 14:14
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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09.10.2012, 14:15Inaktiver User
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09.10.2012, 14:16Inaktiver User
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09.10.2012, 14:17
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Politik und Befürworter gaben das Gesetz als etwas aus, mit dem "alle leben können". Ein paar Organisationen und Kinderrechtler können es scheinbar nicht. Warum dann nicht Schmerzfreiheit als Verpflichtung und nicht als Option hineinschreiben? Dann könnten wirklich alle damit leben.
Oder meint ihr was ganz anderes und ich bin momentan total verpeilt?*
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09.10.2012, 14:23Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Anscheinend.
Wie würdest du es sehen, wenn - sagen wir mal - die Minderheit der Hottentotten-Flüchtlinge darauf bestehen würde ihre Töchter zu beschneiden oder ihnen ein Auge zu amputieren, und nach langer und heftiger Diskussion würde folgende Regelung beschlossen, "mit der alle leben können, außer ein paar Organisationen und Kinderrechtler", nämlich:
künftig dürfen nicht nur Mädchen aus Hottentottenland ganz offiziell beschnitten oder einäugig gemacht werden, sondern alle Eltern dürfen ihre Töchter offiziell und ganz legal beschneiden lassen und/oder ihnen ein Auge entfernen lassen - sei es aus Gründen der Ästhetik, der Religion, der Tradition oder auch weil Masturbation schädlich ist und Beidäugigkeit zu geistiger Verwirrung führt.
Voraussetzung: die Amputationen erfolgen "möglichst" schmerzfrei.
Wobei angesichts der Tragweite der Amputationen dann auch schon egal ist, dass die "Möglichkeit" der Schmerzbehandlung nicht etwa von Ärzten, sondern ausschließlich durch die vorgeschriebenen Rituale definiert wird, die eine effektive Betäubung verbieten.
.Geändert von Inaktiver User (09.10.2012 um 15:31 Uhr)
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09.10.2012, 14:24Inaktiver User
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09.10.2012, 14:24
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
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09.10.2012, 14:28
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
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09.10.2012, 14:48Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
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09.10.2012, 14:49
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Das GG ist aus guten Gründen so ausgestaltet worden wie es ist.
Wo Andersdenkende ihre Heimat sehen ist nicht meine Frage. Ich fühle mich in der BRD Zuhause. Ich achte die Menschenrechte und lasse sie mir nicht madig machen.
Meines Erachtens leben wir in einem Umbruch. Das Zauberwort "Jude" bewirkt in Deutschland nicht mehr das, was Jahrzehntelang damit erreicht werden konnte.
Da haben sich auch viele Griechen verrechnet, die meinen, wenn sie Merkel mit Oberlippenbart und Hakenkreuz öffentlich beleidigen, sie könnten die BRD zu weiteren Milliardenzahlungen erpressen.



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