Ich verstehe zwar immer noch nicht den Zusammenhang zu dem Beitrag von tom:
aber zu der Frage ob die beiden so etwas wie "Mückenstich" sagten, kann ich mit gutem Gewissen sagen: nein.
Das würde weder zu Künast, noch zu Beck passen, sowohl von der Konnotation her, als auch vom Umgang mit dem Thema.
Was sie sagten, kann man wörtlich hier nachlesen:
Beschneidungs-Debatte: Das ist keine Straftat | Kultur*- Berliner Zeitung
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18.07.2012, 20:32
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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18.07.2012, 21:00
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Aber auf den hatte ich mich doch auch gar nicht bezogen, sondern auf die Beiträge von Palma und BT_auf_Besuch. Bei mir führt der Link dazu ...
... übrigens doch zu #919 und nicht zu #1101, sehe ich gerade. Und #919 meinte ich auch, den Beitrag von Palma, nicht #1101, den Beitrag von Tom. Das war wohl ein Missverständnis oder das mit dem Verlinken funktioniert nicht richtig.
Na, vielleicht kann Palma das ja bei Gelegenheit nochmal aufklären."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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18.07.2012, 21:09
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Na, das dachte ich mir doch, hier der Link zu dem Beitrag von Palma: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
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Kari Bremnes
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18.07.2012, 21:23
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Aber das finde ich auch wieder interessant von der Rhetorik her beim Umgang mit dem Thema: Am Anfang ist noch einheitlich von "Beschneidung" die Rede, aber es soll halt grundsätzlich schon einmal zwischen Jungen und Mädchen unterschieden werden:
Dies könnte jedenfalls von den Befürwortern der "milden" Sunna-Beschneidung begründet angezweifelt werden. Darauf bezog sich auch der Beitrag von BT_auf_Besuch:Besonders wichtig ist es, in der Debatte zwischen der Beschneidung bei Jungen und Mädchen ganz grundsätzlich zu unterscheiden. Eine Beschneidung bei Jungen wird auch unabhängig von der Religion, zum Beispiel aus hygienischen und prophylaktischen Gründen durchgeführt. Sie hat praktisch keine beeinträchtigenden, wenn auch verändernde Folgen. Die Beschneidung von Mädchen hingegen hat tiefgreifende negative gesundheitliche Auswirkungen und zerstört die sexuelle Empfindungsfähigkeit der Frauen.
Weiter geht es dann in dem Artikel auch mit ganz anderen Praktiken, hier und anderswo zur Abgrenzung von Beschneidung oder Zirkumzision "Genitalverstümmelung" genannt:
Insofern ist diese Darstellung etwas verworren, aber das würde ich jetzt nicht unbedingt Frau Künast oder Herrn Beck zurechnen wollen, jedenfalls nicht als bewusste Irreführung. Die sicherlich nicht ganz unerwünschte Aussage des Abschnitts plakativ zusammengefasst:Hier werden die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane teilweise oder ganz entfernt oder verstümmelt, sehr oft wird die Vaginalöffnung vernäht und damit verengt. Die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen ist eine schwere nicht zu rechtfertigende Körperverletzung, die keine Religion fordert. Sie ist mit der männlichen Beschneidung nicht zu vergleichen.
Männliche Beschneidung = gesund = gut -> keine Straftat.
Weibliche Beschneidung = in jedem Fall Genitalverstümmelung = schlecht -> Straftat."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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18.07.2012, 21:41Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Kann mir mal jemand erklären, worin die hygienischen Vorteile einer Beschneidung in einem Land mit flächendeckendem Duschzugang liegen?Eine Beschneidung bei Jungen wird auch unabhängig von der Religion, zum Beispiel aus hygienischen und prophylaktischen Gründen durchgeführt.
Und was für eine Prophylaxe?
Bin ich jetzt ein Ferkel, weil ich meinem Sohn beigebracht habe, wie man sich unter der Vorhaut wäscht, statt dieselbe absäbeln zu lassen?
Ist mein Sohn eine Gefahr für die Frauenwelt?
Fehlt es mir an grundlegenden Erkenntnissen?
Hilfe!
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18.07.2012, 22:02Inaktiver User
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Schau es Dir hier an. Dürfte jede Frage, jedenfalls was Hygiene betrifft, beantworten. Auch in Ländern mit flächendeckender Duschversorgung.
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18.07.2012, 22:15
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18.07.2012, 22:29
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Es gibt keine Vorteile wenn man die Grundregeln der Sauberkeit beherrscht.
Wenn ein beschnittener das Wasser meidet wie der der Teufel das geweihte, dann ist er mit Sicherheit deutlich unhygienischer.
Nö. Absolut bist du das nicht.Bin ich jetzt ein Ferkel, weil ich meinem Sohn beigebracht habe, wie man sich unter der Vorhaut wäscht, statt dieselbe absäbeln zu lassen?
Nee, isser nicht.Ist mein Sohn eine Gefahr für die Frauenwelt?
Fehlt es mir an grundlegenden Erkenntnissen?
Hilfe!
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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18.07.2012, 22:45
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18.07.2012, 22:48
AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen
Also ich persönlich glaube nicht, dass das Grundgesetz die Form
... bekommen wird. Und ob die Befürworter der weiblichen Klitorisvorhaut-Beschneidung auch eine "Hygieneverbesserung" geltend machen könnten: Keine Ahnung.(Artikel 2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden: Jungen und Männer können sich nicht so gut waschen wie Frauen und Mädchen, daher ..."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')



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