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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Den Kommentar habe ich dazugesetzt, weil ich außer in dem Post nichts davon gelesen hatte, dass Frau Künast und Herr Beck die Auffassung vertreten, die in diesem Strang diskutierten Formen der Beschneidung seien "nicht schmerzhafter als ein Mückenstich". Der inhaltliche Zusammenhang bezog sich auf die Frage der Vergleichbarkeit:
    Ich verstehe zwar immer noch nicht den Zusammenhang zu dem Beitrag von tom:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Mohel (Singular): das ist derjenige, der die Beschneidung durchführt.

    "und das Blut der Wunde von alten Männern ablecken zu lassen", das impliziert in der Aussage, dass da geile Männer (Plural) nach Blut lechzen. So lese ich es.
    aber zu der Frage ob die beiden so etwas wie "Mückenstich" sagten, kann ich mit gutem Gewissen sagen: nein.

    Das würde weder zu Künast, noch zu Beck passen, sowohl von der Konnotation her, als auch vom Umgang mit dem Thema.

    Was sie sagten, kann man wörtlich hier nachlesen:

    Beschneidungs-Debatte: Das ist keine Straftat | Kultur*- Berliner Zeitung
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ich verstehe zwar immer noch nicht den Zusammenhang zu dem Beitrag von tom:...
    Aber auf den hatte ich mich doch auch gar nicht bezogen, sondern auf die Beiträge von Palma und BT_auf_Besuch. Bei mir führt der Link dazu ...
    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Diese Verlinkung führt bei mir zu Beitrag #1101.
    ... übrigens doch zu #919 und nicht zu #1101, sehe ich gerade. Und #919 meinte ich auch, den Beitrag von Palma, nicht #1101, den Beitrag von Tom. Das war wohl ein Missverständnis oder das mit dem Verlinken funktioniert nicht richtig.
    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    aber zu der Frage ob die beiden so etwas wie "Mückenstich" sagten, kann ich mit gutem Gewissen sagen: nein.
    Na, vielleicht kann Palma das ja bei Gelegenheit nochmal aufklären.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Und #919 meinte ich auch, den Beitrag von Palma, nicht #1101, den Beitrag von Tom. Das war wohl ein Missverständnis oder das mit dem Verlinken funktioniert nicht richtig.
    Na, das dachte ich mir doch, hier der Link zu dem Beitrag von Palma: Kölner Urteil zu Beschneidungen
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das würde weder zu Künast, noch zu Beck passen, sowohl von der Konnotation her, als auch vom Umgang mit dem Thema. Was sie sagten, kann man wörtlich hier nachlesen:
    Beschneidungs-Debatte: Das ist keine Straftat | Kultur*- Berliner Zeitung
    Aber das finde ich auch wieder interessant von der Rhetorik her beim Umgang mit dem Thema: Am Anfang ist noch einheitlich von "Beschneidung" die Rede, aber es soll halt grundsätzlich schon einmal zwischen Jungen und Mädchen unterschieden werden:
    Besonders wichtig ist es, in der Debatte zwischen der Beschneidung bei Jungen und Mädchen ganz grundsätzlich zu unterscheiden. Eine Beschneidung bei Jungen wird auch unabhängig von der Religion, zum Beispiel aus hygienischen und prophylaktischen Gründen durchgeführt. Sie hat praktisch keine beeinträchtigenden, wenn auch verändernde Folgen. Die Beschneidung von Mädchen hingegen hat tiefgreifende negative gesundheitliche Auswirkungen und zerstört die sexuelle Empfindungsfähigkeit der Frauen.
    Dies könnte jedenfalls von den Befürwortern der "milden" Sunna-Beschneidung begründet angezweifelt werden. Darauf bezog sich auch der Beitrag von BT_auf_Besuch:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tatsächlich wird es ein schöner Eiertanz werden, das Gesetz so zu formulieren, dass sich aus Afrika stammende Bürger bezüglich ihrer Töchter nicht darauf berufen können.
    Und: es so zu formulieren, dass es "nur" Artikel 2 GG (Allgemeines Persönlichkeitsrecht) mit Füßen tritt, und nicht bei dieser Gelegenheit auch noch Artikel 3 GG (Gleichheitsgrundsatz).

    Denn wie hier bereits in aller Ausführlichkeit diskutiert wurde, gibt es nicht "den" Beschneidungsritus, den man einfach nur entsprechend im Gesetz beschreiben müsste. Er variiert sehr - je nachdem, ob Jude oder Moslem, ob traditionell / fundamentalistisch oder modern. Und ebenso ist es selbstredend möglich, gewisse Beschneidungsformen an Mädchen anatomisch mit den Beschneidungsformen für Jungen zu vergleichen: ...
    Weiter geht es dann in dem Artikel auch mit ganz anderen Praktiken, hier und anderswo zur Abgrenzung von Beschneidung oder Zirkumzision "Genitalverstümmelung" genannt:
    Hier werden die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane teilweise oder ganz entfernt oder verstümmelt, sehr oft wird die Vaginalöffnung vernäht und damit verengt. Die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen ist eine schwere nicht zu rechtfertigende Körperverletzung, die keine Religion fordert. Sie ist mit der männlichen Beschneidung nicht zu vergleichen.
    Insofern ist diese Darstellung etwas verworren, aber das würde ich jetzt nicht unbedingt Frau Künast oder Herrn Beck zurechnen wollen, jedenfalls nicht als bewusste Irreführung. Die sicherlich nicht ganz unerwünschte Aussage des Abschnitts plakativ zusammengefasst:

    Männliche Beschneidung = gesund = gut -> keine Straftat.
    Weibliche Beschneidung = in jedem Fall Genitalverstümmelung = schlecht -> Straftat.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  5. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Eine Beschneidung bei Jungen wird auch unabhängig von der Religion, zum Beispiel aus hygienischen und prophylaktischen Gründen durchgeführt.
    Kann mir mal jemand erklären, worin die hygienischen Vorteile einer Beschneidung in einem Land mit flächendeckendem Duschzugang liegen?
    Und was für eine Prophylaxe?
    Bin ich jetzt ein Ferkel, weil ich meinem Sohn beigebracht habe, wie man sich unter der Vorhaut wäscht, statt dieselbe absäbeln zu lassen?
    Ist mein Sohn eine Gefahr für die Frauenwelt?
    Fehlt es mir an grundlegenden Erkenntnissen?
    Hilfe!

  6. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann mir mal jemand erklären, worin die hygienischen Vorteile einer Beschneidung in einem Land mit flächendeckendem Duschzugang liegen?
    Und was für eine Prophylaxe?
    Bin ich jetzt ein Ferkel, weil ich meinem Sohn beigebracht habe, wie man sich unter der Vorhaut wäscht, statt dieselbe absäbeln zu lassen?
    Ist mein Sohn eine Gefahr für die Frauenwelt?
    Fehlt es mir an grundlegenden Erkenntnissen?
    Hilfe!
    Schau es Dir hier an. Dürfte jede Frage, jedenfalls was Hygiene betrifft, beantworten. Auch in Ländern mit flächendeckender Duschversorgung.

  7. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schau es Dir hier an.
    Mein Gott, ist der Pimmel hygienisch! Da kann man ja sein Butterbrot von essen!

    ...praeter gallum, qui cantat.

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann mir mal jemand erklären, worin die hygienischen Vorteile einer Beschneidung in einem Land mit flächendeckendem Duschzugang liegen?
    Es gibt keine Vorteile wenn man die Grundregeln der Sauberkeit beherrscht.
    Wenn ein beschnittener das Wasser meidet wie der der Teufel das geweihte, dann ist er mit Sicherheit deutlich unhygienischer.


    Bin ich jetzt ein Ferkel, weil ich meinem Sohn beigebracht habe, wie man sich unter der Vorhaut wäscht, statt dieselbe absäbeln zu lassen?
    Nö. Absolut bist du das nicht.

    Ist mein Sohn eine Gefahr für die Frauenwelt?
    Fehlt es mir an grundlegenden Erkenntnissen?
    Hilfe!
    Nee, isser nicht.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schau es Dir hier an. Dürfte jede Frage, jedenfalls was Hygiene betrifft, beantworten. Auch in Ländern mit flächendeckender Duschversorgung.
    verstehe ich jetzt irgendwie überhaupt nicht...

  10. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Also ich persönlich glaube nicht, dass das Grundgesetz die Form
    (Artikel 2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden: Jungen und Männer können sich nicht so gut waschen wie Frauen und Mädchen, daher ...
    ... bekommen wird. Und ob die Befürworter der weiblichen Klitorisvorhaut-Beschneidung auch eine "Hygieneverbesserung" geltend machen könnten: Keine Ahnung.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
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