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  1. Moderation

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach dient das allenfalls der Ablenkung. Es ist ein Rettungsanker für Beschneidungsbefürworter, der aber nicht funktionieren wird, da es zu viele gute Argumente gegen die Beschneidung und jämmerlich wenige dafür gibt.
    Sollte man meinen, nicht? Verfolgst du aber die Medien und die Diskussion bes. unter (auch juristisch angeblich versierten) Politikern, lernst du das Fürchten neu.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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  2. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Sollte man meinen, nicht? Verfolgst du aber die Medien und die Diskussion bes. unter (auch juristisch angeblich versierten) Politikern, lernst du das Fürchten neu.
    Erst vor kürzerer Zeit habe ich begonnen, gewisse Mechanismen der bundesdeutschen Politik zu begreifen, die mir nicht immer in diesem Maße klar waren. Auch die Haltung der diversen Medien sowie - nicht zu vergessen - die jeweiligen Leserkommentare nehme ich inzwischen sehr aufmerksam zur Kenntnis.
    Da gibt es gewisse Gesetzmäßigkeiten.

  3. Moderation

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Politik und Medien ändern sich, die Verhaltensmuster nie. Muss etwas zutiefst Menschliches sein. ^^
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


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  4. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Die FAZ, eine der wenigen kritisch berichtenden Zeitungen, schrieb:

    Sigmar Gabriel, Renate Künast und Guido Westerwelle waren bisher nicht dadurch aufgefallen, dass sie sich für religiöse Anliegen oder archaische Traditionen starkmachten. Nun aber sorgen sie sich wortreich darum, ob jüdisches Leben in Deutschland künftig noch möglich sei. Auch der Regierungssprecher ist in heller Aufregung, nachdem sich die Europäische Rabbinerkonferenz eingemischt hat. Und so ist Erstaunliches geschehen: Nur zwei Wochen, nachdem ein Urteil bekannt geworden ist, das die rituelle Beschneidung eines muslimischen Jungen als Straftatbestand wertet, steht in Berlin die ganz große Koalition bereit, endlich „Rechtsfrieden“ zu stiften. Ein Gesetz soll außer Kraft setzen, was ein Kölner Gericht befand.

    Quelle



    Dazu gibt es einen Leserkommentar, der mir aus der Seele spricht:

    Paul Kirchhof hat in der FAZ vor kurzem zurecht darauf hingewiesen, dass eine Instabilität des Rechts schwerer wiegt als eine Instabilität der Finanzen. Unser Staat wird auf Dauer nicht funktionieren, wenn unsere Politiker fortwährend die Grundsätze unseres Grundgesetzes für verhandelbar erklären, weil es die Finanznot oder die Tradition gebietet. Warum soll sich überhaupt noch jemand aus innerer Überzeugung an Recht halten, wenn unsere Volksvertreter nicht einmal das Grundgesetz achten.

    .

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Erst vor kürzerer Zeit habe ich begonnen, gewisse Mechanismen der bundesdeutschen Politik zu begreifen, die mir nicht immer in diesem Maße klar waren. Auch die Haltung der diversen Medien sowie - nicht zu vergessen - die jeweiligen Leserkommentare nehme ich inzwischen sehr aufmerksam zur Kenntnis.
    Da gibt es gewisse Gesetzmäßigkeiten.
    Als da wären? Vemutlich hier etwas OT, was für Mechanismen/Gesetzmäßigkeiten sollen das sein?

    lg lenita

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe dazu eine Auffassung. Man könnte die Beschneidung, lege artis, als eine innere Angelegenheit der Religionsgemeinschaft ansehen.
    Das heisst, Umgang und Art der Zeremonie unterliegt in allen Punkten den religiösen Vertretern der beiden Weltreligionen?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Und mit welcher Begründung sollte man dann die medizinisch/physiologisch entsprechenden "leichten" Formen weiblicher Beschneidung unterbinden?
    Anscheinend sind diese "leichten" Formen ja in den Hadithen auch erwähnt (wie ich es verstanden habe, als "empfehlenswert, aber nicht zwingend").

    http://de.wikipedia.org/wiki/Beschne...ommen_im_Islam

    lg lenita
    Geändert von lenita (17.07.2012 um 17:33 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von sabeth Beitrag anzeigen

    Weiterhin kommt in vielen Beiträgen eine weitgehende Unkenntnis von Religion zum Ausdruck, und ich frage mich, warum sich hier User an der Diskussion beteiligen, die über die Grundlagen des Themas nichts wissen.
    Ganz einfach: Um etwas über Grundlagen des Themas zu erfahren.
    Unter anderem aus dem Grund beteiligt man sich an einer Diskussion, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Wenn jeder schon alles wüsste, müsste man nicht miteinander reden.

    Anstatt einer Standpauke könntest Du uns Unwissenden bitte an Deinem Wissen teilhaben lassen
    Deshalb stelle ich meine Frage nochmal und diesmal direkt an Dich:
    17:14 Und wo ein Mannsbild nicht wird beschnitten an der Vorhaut seines Fleisches, des Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk, darum daß es meinen Bund unterlassen hat.
    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Das habe ich noch nie verstanden
    Gilt das für alle Menschen (Männer)?

    Wenn das ein Gebot ist, das alle Menschen befolgen müssen, dann hat er bei mir Pech gehabt.
    Dafür habe ich kein Verständnis. Das müsste Gott mir dann nochmal erklären, wie er das meint und warum er so einen Unsinn verlangt.


    Jedenfalls beteiligt sich hier weder ein gläubiger Jude noch ein gläubiger Moslem, von denen wir Erklärungen bekommen könnten, an der Diskussion.
    Schade.
    Ich bin ein gläubiger Christ und lehne die Beschneidung ab.
    Wer macht es nun richtig, die Muslime, die Juden oder ich?
    Oder wir alle?

  9. Inaktiver User

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Das heisst, Umgang und Art der Zeremonie unterliegt in allen Punkten den religiösen Vertretern der beiden Weltreligionen?
    Ich habe momentan noch keine Vorstellung, wie der angemessene Schutz des zu beschneidenden Knäbleins strafrechtlich sicher gewährleistet werden kann, wenn man die Beschneidung als religiösen Akt grundsätzlich zulassen möchte.

  10. User Info Menu

    AW: Kölner Urteil zu Beschneidungen

    Genau Tom57, das ist hier die Frage, und es könnte eine hochinteressante juristische Auseinandersetzung werden.


    Sabeth
    Ein jeder werde selig nach seiner facon

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