gelöscht, da albern
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27.06.2012, 13:08Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Geändert von Inaktiver User (27.06.2012 um 16:26 Uhr)
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27.06.2012, 13:16Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Die Verbindung von Latein und Chinesisch ist in der Tat recht lustig.
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27.06.2012, 13:40Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Gelöscht, da es nichts bringt.
Geändert von Inaktiver User (27.06.2012 um 16:27 Uhr)
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27.06.2012, 16:13Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
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Ohne Kommentar ... nur der Link:
Gedanken einer Syrerin
.Geändert von Inaktiver User (27.06.2012 um 16:37 Uhr)
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27.06.2012, 16:58Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Im Telegrammstil, weil OT:
Es gibt in China keine 1,3 Mrd. leere Augenpaare, weil die Zufriedenheit der Chinesen in den letzten 30 Jahren sehr stark gestiegen ist. Es gibt immer noch barbarische Defizite und ich sehe den wachsenden Einfluss der Chinesen mit Sorge. Dennoch hat es die Partei im Wesentlichen geschafft, kontrolliert Druck abzulassen. Wer aber gern freigeistig unterwegs ist, läuft in China schnell Gefahr, irgendwann gebrochen ins Leere zu starren.
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27.06.2012, 17:12Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Ach so. Gar nichts merken bzw. 1,3 Mrd. leere Augenpaare bemerken ist natürlich total differenziert. Entschuldige bitte, dass mir das entgangen ist.
Habe ich doch schon längst beantwortet. Aber ich wiederhole es nochmal ganz langsam: Das sind die unappetitlichen Begleiterscheinungen eines Diktatorsturzes. Der Versuch, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, um sich möglichst günstig zu positionieren. Das machen nicht nur die USA + Co, sondern eben auch der Iran und Russland, deswegen sind die USA gezwungen zu handeln. Nebenbei wollen sie das auch, und natürlich sind nicht alle Motive lauter.
Aber natürlich ist es völlig absurd anzunehmen, die USA hätten den Zug in Bewegung gesetzt.
Das Urteil hast du doch mit dieser Threaderöffnung schon längst gefällt. Woher jetzt plötzlich diese Zweifel? Außerdem denke ich, du weißt über Syrien Bescheid?
Hier die Stellungnahme von jemanden, der Bescheid weiß und sich traut. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass das Interview schon fast ein Jahr alt ist:
"Die Langatmigkeit des Aufstands überrascht mich"
Na ja. Dass der Bürgerkrieg kein gewünschtes Produkt ist, ist klar. Nur erklärt diese Dame, deren Herz für Assad schlägt, leider nicht warum es für Assad schlägt. Liegt wahrscheinlich am Mangel an Gründen. Gut auch, dass sie erwähnt, dass sie keine bezahlte Schreiberin ist, weil ich sonst darauf getippt hätte.
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27.06.2012, 19:13
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Es ist verständlich, dass unterschiedliche Standpunkte für Aufregung und Unmut sorgen können. Es ist verständlich, dass mal schärfer nachgehakt wird, wenn eine Argumentation nicht verstanden wird oder man eine kontroverse Meinung dazu hat.
Aber es wäre für die Sachlichkeit des Gespräches und auch im Sinne der Mitleser wünschenswert, wenn sich alle Mitdiskutanten an die fairen Regeln der Netiquette halten und abwertende, beschimpfende oder persönlich angreifende Worte aussen vor lassen würden.
Der Ton hat sich hier ziemlich ungut verschärft, was keiner sachlichen Diskussion gut tut. Bitte achtet alle auf Eure Wortwahl.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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28.06.2012, 14:34Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Es wurden von den USA ganz konkret Strategien entwickelt einen derartigen Zug in Bewegung zu setzen. Daher ist es alles andere als absurd anzunehmen, dass diese Strategien auch zum Einsatz kommen.
Das Lesen kann ich dir nicht abnehmen.Das Urteil hast du doch mit dieser Threaderöffnung schon längst gefällt. Woher jetzt plötzlich diese Zweifel?
Besser als du auf jeden Fall - was aber nicht viel heißt.Außerdem denke ich, du weißt über Syrien Bescheid?
Auch für diese Syrerin gilt: sie kann es lediglich aufschreiben; das Lesen kann sie dir nicht abnehmen.Dass der Bürgerkrieg kein gewünschtes Produkt ist, ist klar. Nur erklärt diese Dame, deren Herz für Assad schlägt, leider nicht warum es für Assad schlägt.
Ich habe in ihrem Brief Gründe lesen können, und nicht zu knapp.Liegt wahrscheinlich am Mangel an Gründen.
Es interessiert dich nicht, was jemand zu dem Thema sagt, der davon mehr Ahnung hat als wir alle zusammen genommen. Es interessiert dich nicht die "andere" Seite zu hören. Spannend zu sehen, wie mühelos du dich taub machst gegen Standpunkte, die dir nicht gefallen.
Ich hingegen finde es gut, dass Augsteins FREITAG ein bisschen mehr Vielfalt in den deutschen Blätterwald bringt.
Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung; das kann jeder sehen, wie er will. Der eine kommt mit Vielstimmigkeit und Vielfalt besser klar, der andere schlechter. Der eine versucht sich aus Puzzlestückchen ein neues, komplexeres Bild zusammenzubauen, der andere neigt zur Komplexitätsreduzierung durch Ignorieren. Jeder so, wie er kann und meint.
Geändert von Inaktiver User (28.06.2012 um 14:40 Uhr)
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28.06.2012, 15:48Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Diese Strategien werden auch ganz konkret von Russen, Iranern, Al Kaida entwickelt. Nur dass man wegen der fehlenden Freiheit die operativen Einzelheiten derer Strategien nicht ohne Weiteres im Internet findet.
Wenn du der Meinung bist, dass die Syrer den Aufstand gewagt haben, weil die Amis sie ein bisschen gepiekst haben, dann musst du zwingend die Syrer für denkunfähig und reflexartig agierend halten.
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28.06.2012, 16:20Inaktiver User
AW: Demokratie-Förderung als Instrument der Machtpolitik
Ich weiß von keinen Strategien der Russen den syrischen Staat zu erschüttern - oder irgend einen anderen in der Region.
Gleiches gilt für Iran. So unsympathisch die Islamische Republik Iran einem auch sein mag - eine solche Politik sehe ich bei ihnen einfach nicht.
Auch die operativen Einzelheiten der US-Strategien findet man nicht im Internet, schon gar nicht "ohne Weiteres". Es gibt lediglich Hinweise, und darüber habe ich in meinem Eröffnungsposting geschrieben. Diese Hinweise beinhalten, dass bösartige und zynische Machtpolitiker sich unter dem Demokratie- und Freiheits-Banner organisieren, so dass ein Zweifel an der edlen Gesinnung sehr angebracht ist.Nur dass man wegen der fehlenden Freiheit die operativen Einzelheiten derer Strategien nicht ohne Weiteres im Internet findet.
Ich weiß nicht, ob die USA den Zug in Syrien in Gang gebracht haben. Möglich wäre es, denn entsprechende Strategien haben sie dafür entwickelt, und wir wissen ja, dass Obamas Stil der Machtpolitik ein signifikant anderer ist als der von Bush - ohne dass die machtpolitischen Ziele so viel anders wären.
Möglich wäre auch, dass die Zeit für eine Umsturzbewegung reif war und diverse Mächte das einfach ausnutzen. Ich weiß es nicht.
Aber klar ist, dass es ausländische Mächte mit fragwürdigen eigenen Demokratievorstellungen sind, die die Waffen der Freischärler bezahlen, sie ausrüsten und unterstützen. Ohne diese Waffen, ohne diese Berater und Organisatoren fremder Provenienz gäbe es keinen Bürgerkrieg.
Gesichert ist auch, dass die USA seit Jahren nach einem Weg gesucht haben Syriens Präsident Assad auszuschalten, und dass ihnen dieser Bürgerkrieg extrem willkommen ist.
Außerdem ist sicher, dass einem säkularen Syrien ein islamistisches folgen soll, denn es sind in erster Linie Islamisten, die diesen Krieg führen.
Ich finde es höchst seltsam, wenn islamistische Bewegungen mit dem Argument unterstützt werden, man wolle die Bürgerrechte fördern. Denn wer oder was Assad auch immer sein mag, und wie auch immer man seinen Rücktritt wünschen mag - die Islamisten sind unter Garantie keine Bürgerrechtler. Ganz im Gegenteil.
Ich wüsste wirklich nicht, wieso der Westen islamistische Terroristen in Syrien unterstützen sollte; in Europa fiele es uns im Traum nicht ein das zu tun.
Das Mindeste ist daher sich rauszuhalten. Und mit "Raushalten" meine ich "Raushalten".
Das beinhaltet nicht nur die Bundeswehr daheim zu lassen.
Es beinhaltet auch, auf seltsame Manöver zu verzichten: NATO-Militärjets über Syrien fliegen zu lassen und zu behaupten, es würde die Souveränität eines Bündnispartners verletzt, wenn die syrische Regierung sich das nicht gefallen lässt.
Sich raushalten bedeutet aber nicht zuzusehen, wie die Türkei Syrien das Wasser abdreht, wie sie bereits gedroht hat.
Und ganz gewiss bedeutet "Raushalten" nicht, Terroristen diplomatisch, logistisch oder militärisch zu unterstützen und zuzusehen, wie sie Menschen abschlachten, die andere Vorstellungen vom syrischen Staat haben als sie.
.Geändert von Inaktiver User (28.06.2012 um 16:53 Uhr)


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