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14.06.2012, 19:42Inaktiver User
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
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14.06.2012, 19:43
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Ich kann die Position von McTailor nachvollziehen, finde aber es trotzdem richtig, dass die Grünen was tun.
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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15.06.2012, 11:35
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Tja, dann ist Frank13 offensichtlich nicht mit der Verfassung unseres Landes vertraut oder geht nicht mit ihr konform.
Und auch was die Begrenzung von Streunerpopulationen betrifft, ist er nicht wirklich im Bilde.
Die läßt sich mittels Kastrationen erreichen - und das sogar langfristig.
Tötungen hingegen - zumal wie in der Ukraine vorgenommen, schaffen lediglich unnötiges, unbedachtes, rohes und unwürdiges Leid und irgendwann ist es dann wieder nachgewachsen - das Problem.
Ein für Menschen unnötiges, unbedachtes, rohes und unwürdiges Vorgehen.Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.
Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.
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15.06.2012, 11:42
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Mich auch nicht wirklich - leider!
Bei mir kommt einfach keine Stimmung auf - die Freude bleibt mir im Halse stecken.
Ich kann mich nicht darüber freuen wenn ich daran denke, welches unglaubliche Leid anderen zur Vorbereitung dieser EM angetan wurde.
Das war der Preis - und ich hätte ihn niemals zahlen wollen.Geändert von Matratze (15.06.2012 um 12:41 Uhr)
Now, bring me that horizon.
Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.
Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
Kein Foster - keine Rettung.
Smashie starb am 17.09.2016.
Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
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15.06.2012, 12:19Inaktiver User
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Sportveranstaltungen interessieren mich nicht und haben mich noch nie interessiert - sie langweilen mich, und wer dabei gewinnt ist mir absolut Wurscht.
Allerdings:
Ich finde einerseits nicht, dass Sportler für politische Themen funktionalisiert werden sollten.
Andererseits finde ich es aber nicht schlecht, wenn aufgrund der Auswahl des Wettkampflandes die politische Situation dieses Landes bei uns in den Fokus der Diskussion rückt - sozusagen als "Erinnerung" - jeder kann dann für sich entscheiden, ob er dabei in irgendeiner Form tätig werden will.Geändert von Inaktiver User (15.06.2012 um 14:13 Uhr)
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15.06.2012, 12:52Inaktiver User
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Man fordert von Leuten, die Ball spielen, turnen oder Schlager singen, Veranstaltungen zu boykottieren oder wenigstens vor dem Mikrofon das Maul aufzureißen und politische Erklärungen abzugeben. Man fordert sowas ungern von Exportunternehmen. Warum wohl? ...
... Weil es so leicht ist an andere Forderungen zu stellen, die einen selbst nichts kosten.
Warum werden solche Forderungen nicht gegenüber USA erhoben - wg. Führens von Angriffskriegen, Folter, Einschränkung der Bürgerrechte durch Home Defence Act, oder Todesstrafe (früher sogar verhängt gegen Minderjährige und Geisteskranke). Gründe genug gäbe es.
Warum nicht gegen europäische Freunde: Dänemark/Island wg. Walfang, Großbritannien wegen grundrechtswidriger Anti-Terror-Gesetze sowie wegen rücksichtsloser Förderung einer zynischen Finanzindustrie.
Warum bedrängt man stattdessen kleine schwache Ländern wie Aserbaidschan oder Ukraine?
... aus dem gleichen Grund.
Feindseligkeit, Pranger, kurzum: lautstarke Abgrenzung - so etwas verträgt sich auch gar nicht mit dem (olympischen) Gedanken der Völkerverständigung.
Aber "wir" sind so ichbezogen und selbstgefällig, dass "wir" nicht einmal merken, wie wir uns damit ins Unrecht setzen. Unsere westlichen Werte sind universelle Werte - einfach deshalb, weil es unsere sind. Und wenn "wir" gegen unsere eigenen Werte verstoßen (Angriffskrieg, Todesstrafe, Anti-Terror-Gesetze, Massentierhaltung) - was soll's. Wer sollte es "uns" verbieten.
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Das gleiche Spiel sieht man übrigens auch am Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte:
Auch dort beschränkt man sich darauf die Schwachen oder politisch Einflusslosen zu verurteilen, aber nicht diejenigen, an denen wir uns die Finger verbrennen könnten.
Und so sind Urteile wie das jüngste gegen Charles Taylor ein Triumph unserer Macht und unserer überragenden Heuchelei, pardon - "unseres entschiedenen Eintretens für Grundrechte", koste es andere, was es wolle.
.Geändert von Inaktiver User (15.06.2012 um 14:18 Uhr)
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15.06.2012, 16:10
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Ich kann Deiner Aufzählung folgen und fände und finde es auch richtig, wenn wir alle Länder, in denen Menschen- und Tierrechtsverletzungen geschehen oder sogar Programm und Grundlage sind, um das System aufrecht zu erhalten, mahnen und Druck machen.
Warum "wir" das nicht tun, liegt auf der Hand. Wirtschaftsinteressen auf beiden Seiten würden durch lästige Diskussionen über Rechte der Menschen unnötig gestört werden. (leise Ironie).
Aber bei allem Verständnis für Deine Aufgebrachtheit:
Die EM ist keine olympische Veranstaltung, sondern eine knallharte wirtschaftliche Veranstaltung, wo es um Prestige und die Umsetzung von Milliarden geht. Fast jeder beteiligt sich und verdient daran. Die Transportunternehmen, Hotels, Restaurants, Lebensmittelanbieter, Fanartikelhersteller (wahrscheinlich aus China,
), örtliche Unternehmer, Fernsehanstalten, Werbungsplazierer, Stadienbauer, TV Bildschirmehersteller.....
Ein paar wenige betreiben bei der Veranstaltung auch Sport: Die Mannschaften, deren Spieler zum grossen Teil Mulimillionäre sind, und ein paar Trainer, die ebenso fürstlich bezahlt werden. Der Rest bedient sich am Kommerz.
Da finde ich es schon richtig, wenn in all der Geldumflutung ein paar politisch und an Menschen- und Tierrechten interessiert öffentlich Kritik üben und die Bühne für Botschaften nutzen.Körperlich Distanz
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Kari Bremnes
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15.06.2012, 16:52
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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15.06.2012, 23:19Inaktiver User
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
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17.06.2012, 11:37Inaktiver User
AW: Sport und Politik? Sport und Politik!
Die Berichterstattung von der EM geht so weit, dass man von Zensur sprechen könnte:
FAZ vom 16. Juni 2012, Titelseite FeuilletonVon einer Zensur würde Dieter Gruschwitz nicht sprechen. Der ZDF-Sportchef hätte gut auch formulieren können „würde ich lieber nicht sprechen“, das entspräche der Sachlage mehr. Denn Gruschwitz möchte Zensur nicht nennen, was eine ist. Die Fußballbilder, die uns aus Polen und der Ukraine erreichen, sind, sagen wir einmal: stark bearbeitet. Als die Abgeordneten der Grünen Rebecca Harms und Werner Schulz in Charkiw vor dem Spiel Deutschlands gegen die Niederlande ein Transparent hochhielten, das Fairplay auch in der Politik forderte, wurde das nicht gezeigt.
Es verschlägt mir die Sprache. Aber das ist ja auch schon irgendwie bekannt. „Europe is watching you.“ Gilt hier wohl nicht.




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