Lebst Du in Fuhushima? Ist landschaftlich auch nicht besonders reizvoll.
Oder in Tschernobyl? Immerhin fühlt sich dort die Tierwelt momentan sehr wohl.
Es gibt Leute, die brauchen tatsächlich erst noch einen dritten Super-GAU, bis auch sie von der Notwendigkeit des Ausstiegs aus der Atomkraft überzeugt sind. Die Folgeschäden und -kosten durch das nahezu nicht-lösbare Müllproblem kann man ja bequem ausblenden, solange der Atommüll nicht im eigenen Vor-Garten entsorgt werden soll.
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Thema: Atomausstieg ist rechtmäßig!
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16.06.2012, 16:17
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Geändert von Streuner (16.06.2012 um 16:28 Uhr)
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16.06.2012, 16:19
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Das ist doch auch nur wieder Abhängigkeit von den Gas produzierenden Ländern.
Konzepte für einen Mix aus verschiedenen Umweltenergiearten gibt es; dafür muss man die Landschaft auch nicht verschandeln. Wenn der Staat natürlich nur engstirnig auf Windenergie und doofe Solarparks setzt...
Die Forschung in andere Richtungen wurde leider wenig gefördert.
Das ist doch ein Witz: Weil viele anderer Ansicht sind, darf ich eine richtige Erkenntnis nicht umsetzen?
Die Laufzeiten wieder zu verlängern, war der Fehler, nicht der schnelle Ausstieg.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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Arnulf Rating
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16.06.2012, 16:28
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16.06.2012, 16:53
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Wäre die Subventionierung der Solarenergie nicht zurück gefahren worden, bräuchte man weniger Windkraftanlagen und Biogasanlagen. Aber da man durch die Investition in subventionierten Solarstrom eine höhere Rendite erzielen könnte ("Da könnte sich ja jemand eine goldene Nase verdienen, wenn er durch Solarstrom mehr verdienen könnte, als, indem er sein Geld auf dem Kapitalmarkt anlegt", sagte kürzlich ein Politiker), als wenn man sein Geld auf dem Kapitalmarkt anlegen würde, und unter anderem dadurch obendrein gegenüber Kohlekraftwerken und AKWs und auch allen anderen regenerativen Energien gegenüber deutliche Vorteile zu erkennen wären, schafft man sich diese Konkurrenz schnell wieder vom Hals.
Das lässt erkennen: Der Wille zum Ausstieg ist (noch) nicht wirklich vorhanden.
Vielmehr wird versucht, die Meinung in der Bevölkerung eventuell doch noch umzuformen, sodass man nach der nächsten Wahl dann erneut zurück rudern kann, von wo aus man gestartet ist.
Dazu kann ich nur sagen,
"Leute, schmeißt die Paddel weg, setzt den Außenbordmotor ein - und gebt endlich Vollgas mit dem Ausstieg!! Und dann ab nach Übersee, mit unserer Ausstiegstechnologie!!!"
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16.06.2012, 16:53
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16.06.2012, 16:59
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Für Gasspeicher braucht man nicht viel Gas, da diese nur benötigt werden, wenn Weder die Sonne scheint, noch der Wind weht.
Wenn man sich zum Ziel setzen würde, dass in ganz Deutschland kein Hausdach ohne Solarstrom sein darf, dann würden Solarparks schon nicht mehr die Landschaft verschandeln, zumindest würden davon viel weniger benötigt.Konzepte für einen Mix aus verschiedenen Umweltenergiearten gibt es; dafür muss man die Landschaft auch nicht verschandeln. Wenn der Staat natürlich nur engstirnig auf Windenergie und doofe Solarparks setzt...
Die Forschung in andere Richtungen wurde leider wenig gefördert.
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16.06.2012, 18:37
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
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16.06.2012, 22:56Inaktiver User
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Erstens stimmt es nicht, dass Deutschland das einzige Land (oder Industrieland) ist, das auf Atomkraft verzichtet. Die Italiener haben bereits nach Tschernobyl reagiert und ihre AKW abgeschaltet.
Zweitens ist es zwar nachvollziehbar, wenn auch ziemlich dumm, dass man keine Lust hat den CO2-Ausstoß zu verringern, wenn nebenan die gemeinsame Atmosphäre munter weiter zerstört wird.
Aber AKW sind ein ganz anderes Thema. Da spielt es eine große Rolle, wie nahe man an einem atomar verstrahlten Ort lebt.
Wenn in unserem Land ein schwerer Reaktorunfall geschehen würde, dann wären wir unmittelbar betroffen, und es würde nicht die geringste Rolle spielen, wer außer uns noch AKW hat oder nicht hat.
Ich wundere mich ja vor allem über eines: weshalb manche Leute immer noch glauben, Atomkraft sei sicher.
Hat man uns nicht vorgerechnet, dass ein GAU nur alle 10.000 Jahre vorkommen würde, also extrem unwahrscheinlich ist?
Schau dir auf Wikipedia mal den Artikel zu den Atomunfällen an. Tschernobyl und Fukushima sind nur die bekanntesten, aber keineswegs die einzigen schweren Unfälle. Also irgendwie scheint diese Risikoabschätzung, wonach Atomkraft sicher sei, gewaltig in die Hose gegangen zu sein.
Vom nicht einmal ansatzweise gelösten Problem der Entsorgung von Atommüll ganz zu schweigen!Geändert von Inaktiver User (16.06.2012 um 22:59 Uhr)
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19.06.2012, 12:24
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Wenn in unserem Land ein schwerer Reaktorunfall geschehen würde, dann wären wir unmittelbar betroffen, und es würde nicht die geringste Rolle spielen, wer außer uns noch AKW hat oder nicht hat.
Wenn dann muß das Thema europaweit in Angriff genommen werden . Um uns herum sind wir mit Sicherheit mit mehr als hundert AKW s umzingelt somit erschließt sich mir so ein populistischer Alleingang um ein paar Wählerstimmen einzufangen nicht oder sind die Reaktoren so geschaltet daß sie im Schadensfall an der französischen Grenze aufhören zu Strahlen
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19.06.2012, 12:52
AW: Atomausstieg ist rechtmäßig!
Kommt Zeit kommt Ausstieg - europaweit.
Einen Ozeandampfer stoppt man nicht einfach, indem man auf die Bremse tritt.
RWE will keine Atomkraftwerke mehr bauen



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