Nein, das wundert mich nicht.
Denn wir zwei haben, soweit ich das überblicken kann, eines gemeinsam:
Wir bleiben uns selber treu, folgen unserem Gerechtigkeitssinn (wenn er manchmal auch unterschiedlich ausgeprägt ist) und lassen uns von niemandem vereinnahmen
Ansonsten danke für Deine aufschlussreiche Antwort![]()
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31.05.2012, 17:53
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
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31.05.2012, 18:41
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
An dieser Stelle kommen wir endlich an den Punkt, den ich ursprünglich eigentlich ansteuern wollte, als ich damit anfing, die vielen Verbrechen, die von der Polizei begangen werden, aufzuzählen.
Wenn nämlich wie...
(Fortsetzung von ...) Polizisten in Bayern - und wie man sieht, auch in ganz Deutschland.
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Ebenso hätte dieser Herr Wendt, von dem Du sprichst, endlich mal Gelegenheit,Es ist auch der Sache nicht zuträglich das es auch aus Reihen der Polizeiführung und besonders der Polizeigewerkschaft, hier ist Herr Wendt schon sehr oft unangenehm aufgefallen, teilweise abstruse bis hirnrissige Forderungen nach schärferen Gesetzen, natürlich nur im Sinne der Polizei gibt, die auch die Schlagzeilen des Boulevards beherrschen.
Beispiele:
Herr Wendt, Vorsitzender einer Polizeigewerkschaft fordert die Beweislastumkehr im Strassenverkehr um nicht mehr den Verstoßbegeher, sonder per se den Halter eines KFZ zu bestrafen.
Auch das Zeugnisverweigerungsrecht im Bezug auf Angehörige will er abgeschafft wissen.
Der Grund, die Polizei soll sich nicht mehr mit Ermittlungsarbeiten aufhalten.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft erlaubt sich darüber laut zu lamentieren das die Staatsanwaltschaft in MG einen jugendlichen Bahnhofsschläger vorerst in die Obhut seiner Eltern gegeben hat.
Die DPolG fordert unverblümt diesen Personenkreis grundsätzlich (wörtlich) wegzusperren und nie wieder rauszulassen.
Nicht nur das so etwas ganz klar die Lufthoheit über Deutsche Stammtische sichert, so klar widerspricht das aber auch jeglichem Gedanken an ein rechtstaatliches Verfahren.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Für mich ist es ganz klar nicht die Aufgabe der Polizei sich über solche Dinge öffentlich zu äussern, sondern ihren Job zu machen.
Und der ist ganz klar umrissen. Sie sind in erster Linie Diener des Staate und somit aller seiner Bürger, sie haben die Aufgabe die Sicherheit zu gewährleisten und sich ganz besonders an alle Gesetze zu halten.
Es ist nicht Aufgabe der Polizei Gesetze zu fordern, zu kritisieren oder gar zu verletzen.
genauer zu studieren, was zu seinen Aufgaben gehört und was nicht.
So viel ich aus der Schulzeit noch weiß, ist die Polizei die "Ausführende Staatsgewalt" und nicht die "Gesetzgebende".
Das nur als Tipp
Die Belehrung lautet dann, "A Watschn kannst hom."Häufig fehlen die Belehrungen, manchmal sogar absichtlich.
Danke für die Belehrung
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31.05.2012, 18:55
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31.05.2012, 18:58
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Eigentlich meinte ich, dass sich vielleicht auch unter den hier anwesenden Nicht-Piraten jemand angesprochen fühlen, und eventuell Vorschläge bringen könnte, wie man diese und die anderen schreienden Ungerechtigkeiten mitten in Deutschland beseitigen könnte.
Müssen denn ALLES die Piraten machen
?!
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31.05.2012, 19:01
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Jeder in dieser Community, der selber ein Kind/er hat, stelle sich mal vor, das wäre sein Kind!
Was würdest Du tun?
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31.05.2012, 19:59
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Das, was die Mutter des 15jährigen getan hat: Anwalt nehmen, Anzeige erstatten.
Wenn ich das Gefühl hätte, dieser würde nicht ernsthaft nachgegangen: Mich an die Presse wenden.
Evtl. eine Interessengemeinschaft von/für Betroffene gründen (also hier z.B.: Angehörige minderjähriger Opfer von Polizeigewalt) - sofern es diese nicht bereits gibt.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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31.05.2012, 20:37
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Es war einfach nur so ein Bauchgefühl, dass es sich bei den von mir verlinkten Fällen nicht, wie der Bayerische Innenminister abwiegelte, um "Einzelfälle" handelt, sondern, dass hinter dem mangelnden Rechtsbewusstsein unserer (der deutschen) Polizei durchaus System steckt.
Hier kann man es nun nachlesen,
was mein Bauch mir sagte:
QuelleDie Ermittler sollten jetzt spähen so viel es geht," fordert Wendt ganz offen. Wer so etwas ernsthaft vorschlägt, kennt sich zwar mit den formalen und taktischen Aspekten von Gesetzen und der Ausnutzung von deren Lücken offensichtlich bestens aus. Den Geist eines Gesetzestextes, der die Menschen vor Machtmissbrauch und Willkür schützen soll, hat er aber ganz offensichtlich nicht begriffen. Für Wendt scheint Polizeiarbeit nach dem Motto "der Zweck heiligt die Mittel" zu funktionieren, und dies nicht nur notgedrungen in einer konkreten Extremsituation, sondern ganz offen und von oben abgesegnet. Angesichts solcher Äußerungen darf man sich über das mangelnde Unrechtsbewusstsein mancher Polizeibeamter, die gegenüber Bürgern ihre Macht missbrauchen, kaum noch wundern. Jede noch so spekulative Möglichkeit, vielleicht doch jemanden zu überführen - und es dürfte sich in diesen Fällen keinesfalls um schwere Verbrechen wie Terrorismus handeln, da in diesen nämlich die Überwachung durch das aktuelle Urteil kaum nennenswert eingeschränkt wurde - ist es für Wendt offenbar wert, jeden Gedanken an Gewaltenteilung, Verhältnismäßigkeit und die mit der eigenen Machtposition einhergehende Verantwortung über Bord zu werfen. Was es bedeutet, wenn diese Werte einem Menschen in dieser Position offenbar weniger bedeuten als ein um jeden Preis erzwungener und wahrscheinlich im größeren Kontext eher geringer Erfolg der eigenen Arbeit, darf sich jeder selbst ausmalen.
Mindestens ebenso beunruhigend wie die offenbare Gesinnung Wendts selbst ist aber die Tatsache, dass Wendt diese Äußerungen nicht in seinem privaten Blog, auf Twitter oder abends in der Kneipe tätigte, sondern ganz offiziell in seiner Funktion als Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Das nämlich deutet an, dass es innerhalb der Gewerkschaft viele Menschen geben muss, die derartige Äußerungen gut heißen oder zumindest zu akzeptieren bereit sind. Für die Arbeit der Polizei, die ja eigentlich den Rechtsstaat verteidigen soll, lässt dies nichts gutes ahnen. Ebenso wenig stimmt es hoffnungsvoll, dass offenbar mit sehr wenig Widerstand aus der Bevölkerung gerechnet wird, wenn man derartige Dinge zum Besten gibt. Wir scheinen in einem Land zu leben, in dem die Mehrheit es entweder in Ordnung findet, dass die Polizei unter Ausnutzung von Gesetzeslücken verfassungswidrige Maßnahmen in Serie erwägt, oder sich schlicht nicht genug dafür interessiert, um Widerstand zu leisten. Zumindest muss Wendt dies glauben, denn sonst hätte er es kaum riskiert, mit seinen diesbezüglichen Plänen dermaßen offen umzugehen. Der heimliche Traum vieler Aktivisten wäre wohl, dass der Gewerkschafts-Vorsitzende sich in diesem Fall täuscht. Das jedoch erscheint - leider - derzeit nicht sonderlich wahrscheinlich.
Wie lange kann so ein Wendt eigentlich im Amt bleiben,
wenn schon bekannt ist, dass ihm unser Rechtssystem sonstwo vorbei geht?
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31.05.2012, 20:56
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Danke

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Dann eine andere Frage:
Was würdest Du (liebe(r) LeserIN) tun,
wenn Du unschuldig im Gefängnis gewesen wärst
und dadurch Dein Leben zerstört wäre - und obendrein auch noch hoch verschuldet wärst, dadurch, dass Du Deine Unschuld zu beweisen hattest?
Ist das nicht mindestens ein Fall für amnesty international und/oder den weissen-ring?
Auf jeden Fall aber gehört ein durch den deutschen Staat zerstörtes Menschenleben
vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, solange Frau Merkel die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland nicht zur Chefsache erklärt.
Unschuldig Inhaftierten und unschuldig durch Polizisten Misshandelten Personen stehen mindestens genau so hohe Schmerzensgeld- und Schadenersatzzahlungen zu, wie Opfern von gleichgearteter Kriminalität!
Dass dies nicht schon seit Bestehen der BRD eine Selbstverständlichkeit ist, ist eine Schande für Deutschland!Geändert von Streuner (31.05.2012 um 21:08 Uhr)
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31.05.2012, 21:32
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Die EU will Deutschland erpressen, einen Überwachungsstaat zu errichten.
Und wer macht Druck?
Rainer Wendt
Wusste gar nicht, dass der Politiker ist.
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31.05.2012, 23:29
AW: Prügelnde Polizisten in Bayern!
Ganz ehrlich, den Namen Wendt habe ich heute zum ersten Mal (bewusst) gelesen.
Aber, wie es aussieht, scheint der generell nicht sonderlich beliebt zu sein.
Mich wundert es nicht, dass der abfärbt bis in die unteren Strukturen der Polizei.
weiterlesen...Das ist er ja wieder. Und niemand hat ihn vermisst. Rainer Wendt, vielen auch besser bekannt als Rainer Populismus.Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) schafft es in regelmäßigen Abständen, Fußballfans, DFB, DFL und sogar der renommierteren "Gewerkschaft der Polizei" (GDP) mal so richtig auf den Senkel zu gehen.
Staatsfeind Nummer eins
Die GDP ist vom Wendtschen Gewäsch bisweilen dermaßen entnervt, dass sie in offiziellen Pressemitteilungen scharf gegensteuert.




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