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  1. gesperrt

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    AW: Re: Fundamentalisten und die Politik

    Achja

    Der Ku-Klus-Klan will eine Hierokratie herbeibomben?

    Bush will die Verfassung der USA unstürzen?

    im Bible Belt werden Frauen und Kinder im Namen der Religion getötet?

    Dafür hätte ich gerne ein paar Belege.

  2. gesperrt

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    AW: Re: Fundamentalisten und die Politik

    Man kann diesen Unterschied auch in einem Satz zusammenfassen:

    Der Islam ist im Ursprung eine Religion der Sieger, das Christentum eine Religion der ökonomisch und sozial Benachteiligten.

    Das wirkt sich eben auch auf die fundamentalistische Variante aus.

    haruchika

  3. Inaktiver User

    AW: Fundamentalisten und die Politik

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @ Eusebia


    Wenn du behauptest, heimlich würde doch missioniert, möchte ich deine Quellen kennen. Vermutlich schöpfst du aus irgenwelchen trüben Gerüchteküchen.

    Missionare

    Missionare

    Missionare?

    Trüb genug?

    Genauso, wie die Demonstranten gegen die Mohammedkarrikaturen keine Ahnung hatten, was da wirklich veröffentlicht worden war, sondern abwegige Vermutungen hatten.

    Nö, hatten sie auch nicht. Der Imam übrigens auch nicht, er wußte nicht das es Fälschungen waren.

    Und wenn schon, wird hier in Deutschland etwa nicht für den Islam missioniert? Zumindestens sind doch etliche Übertritte pro Jahr zu verzeichnen.

    Na und?
    Aber hier herscht nicht die Sharia, und da wo sie gilt heißt konvertieren Tod. Das wissen die Missionare.
    Naja, hauptsache sie sind getauft. Dann sind es Märtyrer, christliche!


    Religionsfreiheit ist für mich ein hohes Gut, was es bei uns gibt, in islamisch geprägten Staaten jedoch so gut wie unbekannt ist.

    Wenn man nicht vorher Moslem war, kann man selbst als Jude in Theheran leben.

    Wenn du hier etwa sagen willst, dass in den westlichen Zeitungen mit zweierlei Maß gemessen würde, d.h. christliche Karrikaturen fallen unter die Zensur, während man über den Islam herfallen kann, hast du schlichtweg Tomaten auf den Augen, da fehlt für mich glatt die Diskussionsgrundlage

    Es ging um Jyllands-Posten. Den Strang findest du im "Fassungslos-Forum".

    und ich verabschiede mich hier besser.

    Wie, erst Fragen stellen und dann Tschüß?


    ischi
    .

  4. Inaktiver User

    AW: Re: Fundamentalisten und die Politik

    Zitat Zitat von Haruchika
    Aber Eusebia,

    ddie Unterschiede sind grösser als die Gemeinsamkeiten. Wo bitte rufen christliche Fundamentalisten zum Umsturz der Regierung auf?

    Hier, sogar zum Mord an einem gewählten Präsidenten

    "Tötet den Präsidenten", ruft der Geistliche mit bebender Stimme. "Er ist Satan!" Die eben noch im Gebet versunkenen Gläubigen brechen in Jubel aus. Auf solche Worte haben sie gewartet. Dem heimlichen Beobachter indes graut es: Werden sich unter den Adepten des Hasspredigers willige Attentäter finden? Wird seine Saat aufgehen und blutige Früchte tragen? Es ist nur eine Frage der Zeit. Mit einem letzten Segen entlässt der Hirte die Gemeinde in den grauen Alltag. Seine Anhänger werden sich in der Masse verlieren, unerkannt und unbehelligt, gestärkt in ihrem Hass auf alle Andersgläubigen.


    Zeige mir bitte christliche Fundamentalisten, die ihre Hierokratie herbeibomben wollen?

    Zeige mir christliche Fundamentalisten, die Frauen und Kinder im Namen ihrer Ideologie töten?

    Zeige mir christliche Fundamentalisten, die die Beseitigung der amerikanischen Verfassung planen?

    Braucht man nicht in Demokratien.

    Ein Auszug:

    Längst hat das evangelikale Amerika Parallelstrukturen zur säkularen Gesellschaft aufgebaut. Denn niemand soll in die Welt des verabscheuten «säkularen Humanismus» gezwungen werden, wo er oder sie Gefahr liefe, an der Seele Schaden zu nehmen. Christliche Radiosender strahlen christliche Rockmusik aus, selbst grosse New Yorker Verlagsgruppen publizieren christliche Bücher in eigenen Verlagsreihen. Christliche Zeitschriften unterhalten Teens, christliche TV-Shows beglücken die Eltern.
    .....
    Viele Evangelikale mögen tolerant sein, ihre Anführer aber sind es nur selten. Sie verachten den Islam und wähnen sich bereits in jenem «Krieg der Zivilisationen», den der Harvard-Politologe Samuel Huntington kommen sah. Amerika sei im September 2001 angegriffen worden, weil «wir eine christliche Nation sind», auch sei der Islam ein teuflischer Feind, predigte etwa der Fundi Jerry Boykin, im Hauptberuf General und Staatssekretär im Pentagon.


    Du wirft alles in einen Topf, rührst herum und glaubst, das gäbe eine geniessbare Wahrheit.

    Tatsache ist , dass der christliche und der islamische Fundamentalismus sich in mehreren Dingen fundamental unterscheiden, vor allem, was ihre politische Ausrichtung angeht.


    Ach.

    eine aktive Gegnerschaft zum Liberalismus

    Ein Auszug:

    Während die meisten christlichen Denominationen an grundlegende Aussagen glauben wie das Glaubensbekenntnis, die Jungfrauengeburt, die Trinität und das Heil, kann nur ein Teil von ihnen als fundamentalistisch angesehen werden. Das Wort Fundamentalismus wurde zuerst in den USA geprägt, um jene zu bezeichnen, die innerhalb der „evangelikalen“ Bewegung nicht nur „wieder geboren“ waren, sondern auch eine direkte persönliche Beziehung zu Gott aufrecht erhielten, sich aktiv dafür einsetzten, Seelen für Christus zu gewinnen, und eine aktive Gegnerschaft zum Liberalismus (Abtreibung, Feminismus, „abweichende“ Sexualität), zur Säkularisierung, zum Kommunismus und zu anderen Religionen propagierten.





    Nach Meinung einiger, ist es offenbar nur noch eine Frage des Himmels oder der Hölle.
    Und da werde ich dann wohl, erst kurz vor meinem Tod, zum Islam konvertieren.
    Da gibt es wenigsten was zu saufen und wenigstens 1 Mann.
    Bei den andern ist ja noch nicht mal die Hölle beheizt.
    Soviel zu den Unterschieden.
    .

  5. Inaktiver User

    AW: Re: Fundamentalisten und die Politik

    *schubs*

  6. Inaktiver User

    AW: Re: Fundamentalisten und die Politik

    http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_BAB,00.html

    Umstrittener TV-Prediger Jerry Falwell gestorben
    Der evangelikale "Lautsprecher" ist verstummt

    Der US-Fernsehevangelist Jerry Falwell ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Pastor wurde bewusstlos in seinem Büro der von ihm gründeten Liberty University gefunden. Herbeigerufene Ärzte konnten den umstrittenen Missionar nicht wiederbeleben. Als sein Vermächtnis gilt, dass er der Religion einen festen Platz in der US-Politik verschaffte. Seine Gegner verteufelten Falwell als intoleranten Fundamentalisten.
    Von Georg Schwarte, NDR-Hörfunkkorrespondent Washington

    Jerry Falwell war die Ikone der konservativen Christen Amerikas. Und der Mann war selten zimperlich. Nach dem 11. September 2001 hatte der Wortführer der evangelikalen Rechten schnell die Gründe für die Anschläge parat: "Wenn wir alle Grundregeln, auf die dieses Land einst setzte, über Bord werfen, kann der Herr uns nicht mehr länger schützen."
    Schwule, Lesben, Feministen, Linke aller Art - sie trügen eine Mitschuld an den Terroranschlägen. Das war Jerry Falwell pur. Das liberale Amerika stöhnte damals auf, Konservative aber applaudierten. Und selbst republikanische Präsidenten suchten stets die Nähe des Mannes, der Politik und Religion als erster in den USA virtuos zu einem machtvollen Mix zusammenbrachte.

    "Gott ein Republikaner"

    George Bush senior sprach einst an der christlichen Universität des wiedergeborenen Christen, die Falwell 1971 auf dem Land in Virginia gegründet hatte. Mehr als 7000 Studenten sind dort mittlerweile eingeschrieben. Und auch der amtierende Präsident suchte den Rat des streitbaren Pastors. Für Falwell war "Gott ein Republikaner", "Jesus der erste Amerikaner" und Terroristen Leute, die im Namen des Herrn vernichtet werden müssen: "Du musst die Terroristen töten um das Töten zu stoppen. Und wenn es zehn Jahre dauert. Jagt sie rund um den Globus! Im Namen des Herren."

    Tinky Winky schwul?

    Einst hatte Falwell Ronald Reagan Millionen christlicher Wähler in die Arme getrieben. "Ich habe Reagan zum Präsidenten gemacht", rühmte sich der konservative Geistliche selbst, der in der Folge als Fernsehprediger berühmt und als Chef der christlichen Bewegung "Moral Majority" berüchigt wurde.
    Pornografie sei des Teufels. Abtreibung Symbol für den kommenden Weltuntergang. Aids nicht nur die Strafe für Homosexuelle, sondern für eine Gesellschaft, die Homosexualität toleriere. "Eltern müssen aufpassen was ihre Kinder im Fernsehen anschauen", hatte er stets gewarnt. Tinky Winky, der lilafarbene Teletubbie der gleichnamigen Kinderserie, möglicherweise ein verstecktes Symbol für Homosexualität, ließ er in einem seiner Magazine verbreiten.


    An Falwell schieden sich die Geister

    Manche lachten über Jerry Falwell. Noch viel mehr aber brachte er gegen sich auf. "Als Christ kann ich nur sagen: Jerry Falwell kann schnurstracks zur Hölle fahren." Niemand Geringeres als der wiedergeborene Christ und Präsident Jimmy Carter hatte das einmal wütend über den Prediger gesagt.
    Noch 2004 hatte Falwell per Medienkampagne mitgeholfen, den demokratischen Präsidentsschaftsbewerber John Kerry zu verhindern. Bis zuletzt aber war vor allem der Name Clinton ein rotes Tuch für den fundamentalistischen "Lautsprecher" der christlichen Rechten. Erst vor ein paar Tagen, als Falwell in der von ihm gegründeten Thomas Road Baptist Church auf der Kanzel stand, erzählte er den Witz über Chelsea, die Tochter von Bill und Hillary Clinton, die einen amerikanischen Soldaten fragte: "Und was fürchtest Du am meisten?" - "Osama, Obama und deine Mama", kalauerte der Reverend und die Baptistengemeinde lachte.
    Vor ein paar Jahren noch hatte er prophezeiht, der Untergang der Welt stehe bevor, er selbst werde die Rückkehr des Herrn noch erleben.
    Jerry Falwell starb jetzt 73-jährig an den Folgen einer Herzerkrankung.

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