Achja
Der Ku-Klus-Klan will eine Hierokratie herbeibomben?
Bush will die Verfassung der USA unstürzen?
im Bible Belt werden Frauen und Kinder im Namen der Religion getötet?
Dafür hätte ich gerne ein paar Belege.
Antworten
Ergebnis 51 bis 56 von 56
-
25.08.2006, 18:35
AW: Re: Fundamentalisten und die Politik
-
25.08.2006, 18:56
AW: Re: Fundamentalisten und die Politik
Man kann diesen Unterschied auch in einem Satz zusammenfassen:
Der Islam ist im Ursprung eine Religion der Sieger, das Christentum eine Religion der ökonomisch und sozial Benachteiligten.
Das wirkt sich eben auch auf die fundamentalistische Variante aus.
haruchika
-
25.08.2006, 22:46Inaktiver User
AW: Fundamentalisten und die Politik
.
Zitat von Inaktiver User
-
26.08.2006, 01:36Inaktiver User
AW: Re: Fundamentalisten und die Politik
.
Zitat von Haruchika
-
23.03.2007, 21:58Inaktiver User
AW: Re: Fundamentalisten und die Politik
*schubs*
-
26.05.2007, 02:20Inaktiver User
AW: Re: Fundamentalisten und die Politik
http://www.tagesschau.de/aktuell/mel...F1_BAB,00.html
Umstrittener TV-Prediger Jerry Falwell gestorben
Der evangelikale "Lautsprecher" ist verstummt
Der US-Fernsehevangelist Jerry Falwell ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Pastor wurde bewusstlos in seinem Büro der von ihm gründeten Liberty University gefunden. Herbeigerufene Ärzte konnten den umstrittenen Missionar nicht wiederbeleben. Als sein Vermächtnis gilt, dass er der Religion einen festen Platz in der US-Politik verschaffte. Seine Gegner verteufelten Falwell als intoleranten Fundamentalisten.
Von Georg Schwarte, NDR-Hörfunkkorrespondent Washington
Jerry Falwell war die Ikone der konservativen Christen Amerikas. Und der Mann war selten zimperlich. Nach dem 11. September 2001 hatte der Wortführer der evangelikalen Rechten schnell die Gründe für die Anschläge parat: "Wenn wir alle Grundregeln, auf die dieses Land einst setzte, über Bord werfen, kann der Herr uns nicht mehr länger schützen."
Schwule, Lesben, Feministen, Linke aller Art - sie trügen eine Mitschuld an den Terroranschlägen. Das war Jerry Falwell pur. Das liberale Amerika stöhnte damals auf, Konservative aber applaudierten. Und selbst republikanische Präsidenten suchten stets die Nähe des Mannes, der Politik und Religion als erster in den USA virtuos zu einem machtvollen Mix zusammenbrachte.
"Gott ein Republikaner"
George Bush senior sprach einst an der christlichen Universität des wiedergeborenen Christen, die Falwell 1971 auf dem Land in Virginia gegründet hatte. Mehr als 7000 Studenten sind dort mittlerweile eingeschrieben. Und auch der amtierende Präsident suchte den Rat des streitbaren Pastors. Für Falwell war "Gott ein Republikaner", "Jesus der erste Amerikaner" und Terroristen Leute, die im Namen des Herrn vernichtet werden müssen: "Du musst die Terroristen töten um das Töten zu stoppen. Und wenn es zehn Jahre dauert. Jagt sie rund um den Globus! Im Namen des Herren."
Tinky Winky schwul?
Einst hatte Falwell Ronald Reagan Millionen christlicher Wähler in die Arme getrieben. "Ich habe Reagan zum Präsidenten gemacht", rühmte sich der konservative Geistliche selbst, der in der Folge als Fernsehprediger berühmt und als Chef der christlichen Bewegung "Moral Majority" berüchigt wurde.
Pornografie sei des Teufels. Abtreibung Symbol für den kommenden Weltuntergang. Aids nicht nur die Strafe für Homosexuelle, sondern für eine Gesellschaft, die Homosexualität toleriere. "Eltern müssen aufpassen was ihre Kinder im Fernsehen anschauen", hatte er stets gewarnt. Tinky Winky, der lilafarbene Teletubbie der gleichnamigen Kinderserie, möglicherweise ein verstecktes Symbol für Homosexualität, ließ er in einem seiner Magazine verbreiten.
An Falwell schieden sich die Geister
Manche lachten über Jerry Falwell. Noch viel mehr aber brachte er gegen sich auf. "Als Christ kann ich nur sagen: Jerry Falwell kann schnurstracks zur Hölle fahren." Niemand Geringeres als der wiedergeborene Christ und Präsident Jimmy Carter hatte das einmal wütend über den Prediger gesagt.
Noch 2004 hatte Falwell per Medienkampagne mitgeholfen, den demokratischen Präsidentsschaftsbewerber John Kerry zu verhindern. Bis zuletzt aber war vor allem der Name Clinton ein rotes Tuch für den fundamentalistischen "Lautsprecher" der christlichen Rechten. Erst vor ein paar Tagen, als Falwell in der von ihm gegründeten Thomas Road Baptist Church auf der Kanzel stand, erzählte er den Witz über Chelsea, die Tochter von Bill und Hillary Clinton, die einen amerikanischen Soldaten fragte: "Und was fürchtest Du am meisten?" - "Osama, Obama und deine Mama", kalauerte der Reverend und die Baptistengemeinde lachte.
Vor ein paar Jahren noch hatte er prophezeiht, der Untergang der Welt stehe bevor, er selbst werde die Rückkehr des Herrn noch erleben.
Jerry Falwell starb jetzt 73-jährig an den Folgen einer Herzerkrankung.


Zitieren